bei uns - Aachener Zeitung

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Freitag, 7. Juli 2017 HIER! bei uns... Breinig • Venwegen • Zweifall • Eschweiler • Düren Vororte* • Langerwehe • Inden • Niederzier * Boisdorfer ...

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Freitag, 7. Juli 2017

HIER!

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Breinig • Venwegen • Zweifall • Eschweiler • Düren Vororte* • Langerwehe • Inden • Niederzier

* Boisdorfer Siedlung, Hoven, Merken, Echtz, Konzendorf, Mariaweiler, Derichsweiler, Berzbuir, Gürzenich, Birgel, Kufferath, Lendersdorf, Rölsdorf, Niederau

Altgardisten der KG Grieläächer 4x11 Jahre alt

Jeckes Jubiläum mitten im Jahr. Bühnenprogramm mit vereinseigenen Kräften. Julia Kampmann sorgt mit ihren Liedern für besondere Stimmung. birkesdorf. In den traditionellen Farben Grün und Gelb richteten die Altgardisten der 1. Birkesdorfer KG Grieläächer den Innenhof des Karl-Schmidt-Heims her, um trotz regnerischen Wetters karnevalistische Töne erklingen zu lassen. Gebührend feierten sie das 4x11-jährige Jubiläum der Altgardisten der Schlossberggarde unter Schirmherrschaft des Dürener Bürgermeisters Paul Larue. Die Arbeit der Altgardisten, die unter Leitung des Kommandanten Markus Lauterbach stehen, wird von einem sozialen Charakter geprägt. „Es ist ganz schwierig, eine solche Truppe außerhalb der Session aufrechtzuerhalten. Wir sind sehr froh, dass wir mit 45 Mitgliedern viel soziales Engagement aufbringen können und als Repräsentant für unseren Verein Feste

und Jubiläen im Umkreis begleiten dürfen“, sagte Lauterbach. „Im Karnevalszug sind wir die einzigen, die eine Kanone mit sich führen und diese auch abfeuern dürfen.“

Emotionale lieder

Zum Schunkeln und Mitsingen: Julia Kampmann präsentierte emotionale Lieder.

Foto: mie

Das Bühnenprogramm der Altgardisten wurde durch vereinsinterne Kräfte gestaltet. Julia Kampmann, jahrelanges Mitglied der Aktivengarde der „Grieläächer“, stimmte gemeinsam mit den Mitgliedern der Altgardisten der Schlossberggarde emotionale Lieder zum Schunkeln an. Für sie ist der Verein nicht nur „Heimat“, sondern auch ein besonderes Gefühl. Selbst die alteingesessenen Karnevalisten rührte diese Besonderheit zu Tränen. (mie)

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Der Markt wird zur Kunstmeile Die Baustelle wird am 8. Juli wieder zur Event-Location Im Rahmen des Masterplans wird nach der Kölnstraße jetzt auch der Markt und damit der zentrale Platz Dürens umgebaut und aufwendig neu gestaltet. Wie der „neue“ Markt später aussehen wird, kann man nach dem Start der Pflasterarbeiten in dieser Woche bereits erahnen. Doch bis der Platz zum Verweilen und Einkaufen einlädt, wird die Baustelle zur Eventmeile. Am Samstag, 8. Juli, heißt es „Kunst trifft Baustelle“. Mit seiner Idee lief Ulf Minartz vom „Baustellenmarketing Marktplatz“ offene Türen ein. Rund 20 Künstler aus dem Kreis Düren und der gesamten Region präsentieren an diesem Tag von 10 bis 16 Uhr in der planmäßig fortschreitenden Baustelle ihre Werke und geben auch Kostproben ihres Könnens. Von Graffiti-Kunst über Collagen, Skulpturen, Holzkunst, Aquarellen, Ölgemälden, Karikaturistik sowie handbemalte T-Shirts

Auf dem Markt haben inzwischen auch schon die ersten Pflasterarbeiten begonnen. Foto: Ralf Schwuchow

und Taschen bis hin zu Fotografien und Goldschmiedekunst findet man hier alles, was das künstlerische Herz begehrt. Ein besonderes Highlight bietet Herbert Reiter, ein echter Fachmann, was den Marktplatz in Düren betrifft. Reiter zeigt rund 60 Bilder des Marktplatzes vom 16. Jahrhundert bis heute und liefert dazu jede Menge Informationen zur Geschichte dieses Platzes. Auch Josef Winthagens Miniaturansicht der Stadt von 1930 ist zu bestaunen.

Auf dem Markt heißt es am 8. Juli: „Kunst trifft Baustelle“. Ulf Minartz (Mitte) und Biggi Lakatos vom Baustellenmarketing Marktplatz konnten für diese neue Aktion u. a. Herbert Reiter gewinnen, der alles über den Marktplatz weiß. Foto: Ralf Schwuchow

„Machen Sie aus einem normalen Samstag einfach einen Urlaubstag und flanieren Sie nach einem guten Frühstück und einem Besuch auf dem Wochenmarkt über die Kunstmeile! Schauen Sie den Künstlern über die Schulter und fühlen sich wie im Urlaub in einem Künstlerdorf im Süden!“, macht Ulf Minartz Appetit auf das nächste Baustellen-Event.

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Freitag, 7. Juli 2017

Erfolge der Nachwuchsteams: Im Jahr des 60-jährigen Vereinsbestehens steht Jugendsport Wenau sportlich besser da als jemals zuvor Beim Jugendsport Wenau gibt es einiges zu feiern: Am Samstag schaffte die neue U18 (linkes Foto) den Aufstieg in die A-Junioren-Bezirksliga. Gegen den Siegburger SV gab es zwar im Rückspiel eine 0:1-Niederlage, doch mit dem 6:2-Sieg im Hinspiel

war der Weg zum Aufstieg schon geebnet. Am Sonntag sicherte sich die U17 (rechts) die Qualifikation für die B-Junioren-Mittelrheinliga. Nach dem 3:0-Sieg im Hinspiel reichte den Jungs ein 1:1 gegen die U16 von Alemannia Aachen. Die Jungs konn-

ten ihren Erfolg im Schatten des Tivolis feiern. Und am Mittwoch sicherte sich die U14 den Aufstieg in die Bezirksliga. Sie drehte die 3:5-Hinspielniederlage bei Fortuna Bonn, gewann 3:1 und behielt im Elfmeterschießen die Oberhand. So kann man vom

größten Erfolg der Wenauer JugendVereinsgeschichte sprechen: In der kommenden Saison werden die U19 in der A-Junioren-Mittelrheinliga spielen, die U18 als A2 in der Bezirksliga. Die U17 tritt in der B-JuniorenMittelrheinliga an, die U16 als B2 in

der Bezirksliga. Auch die U15 des JSW tritt in der C-Junioren-Bezirksliga an. Die U14 hat sich für die Bezirksliga qualifiziert, und ob die Wenauer U13 als D-Jugend ebenfalls Bezirksliga spielen darf, wird noch von der Verbandsspruchkammer entschieden, da

der Fußballkreis Aachen keine D-Junioren auf Verbandsebene melden wollte. Ein toller Erfolg für den Verein im Jubiläumsjahr, der heute und morgen sein 60-jähriges Vereinsbestehen feiert (siehe Text unten). Fotos: Rainer Bartz, Markus Kohlhaas

Jugendsport Wenau feiert seinen 60. Geburtstag

Heute und morgen finden zu diesem Anlass verschiedene Veranstaltungen auf der Anlage statt. Viele Freiwillige helfen. Kooperation mit dem 1. FC Köln. Eschweiler/Langerwehe. Der Jugendsport Wenau feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Vereinsbestehen. Um dieses Ereignis gebührend zu feiern, lädt der JSW am Wochenende vor der Fußball-Sommerpause zum Jubiläumsfest ein. Am heutigen Freitag, 7. Juli, wird eine Jubiläumsfeier im JSWBistro Steilpass für geladene Gäste veranstaltet. Am Samstag, 8. Juli, findet dann die große Jubiläumsparty des Vereins statt. Ab 13 Uhr wird mit einem Familientag auf der Wenauer Sportanlage gestartet. Es wird viele Attraktionen geben, die Jung und Alt zusammen führen. Im Anschluss wird es ab 18 Uhr direkt in die JSW-Open-AirParty übergehen, dann wird bei Sounds vom DJ-Steve-Booking-Service getanzt und bis in den nächsten Tag gefeiert. Der Eintritt ist frei. Im Jubiläumsjahr können die Jugendsportler auch sportlich feiern: Als größter Erfolg der Jugendvereinsgeschichte gilt der direkte Aufstieg der U19/A-Junioren in die Mittelrheinliga. Damit spielen die ältesten Junioren des JSW in der kommenden Saison in der höchsten Staffel des Fußball-Verband Mittelrhein.

Kleines Leistungszentrum Der Jugendsport Wenau hat sich in den vergangenen Jahren zu einem kleinen Fußball-Leistungszentrum auf dem Land entwickelt. Die älteren Jugendmannschaften des JSW spielen seit vielen Jahren in den Staffeln des Fußball-Verbandes Mittelrhein auf hohem sportlichem Niveau. Der Name „Jugendsport Wenau“ ist dadurch überregional bis weit über die rechte Rhein-Seite bekannt. Die Jugendspieler dieser Mannschaften kommen aus einem großen Einzugsgebiet, das sich von der holländisch/ belgischen Grenze bis in den Erftkreis zieht. Aber auch der Kinderfußball wird beim JSW sehr intensiv betrieben. Von den Bambini an wird beim JSW altersgerechtes Training mit ausgebildeten Übungsleitern angeboten und somit die Grundlagen für die fußballerische Ausbildung der Kinder gelegt. Neben der sportlichen Ausbildung war dem JSW auch immer die Vermittlung von persönlichen Werten wichtig. Als neueste Maßnahme in diesem Bereich wurde das Connect-You-Team gegründet. In dieser Gruppe engagieren sich Kinder und Jugendliche des JSW im außersportlichen Bereich und unterstützen die Vereinsverant-

Tolle Bedingungen: Die Mannschaften des Jugendsport Wenau kicken Im Willi-Fourne-Sportpark auf einer beachtlichen Anlage. wortlichen bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen. In diesem Bereich werden die Connect-You-Kids von einer Gruppe Übungsleitern speziell gecoacht. Die jüngeren Mannschaften des JSW spielen in den Kreis-, Leistungs- oder Sonderligen des Fußballkreises Aachen. Diese kommunale Besonderheit geht auf die Gründungszeit des Vereins zurück, als die persönlichen und politischen Vernetzungen stärker in den Eschweiler und Stolberger Raum gingen. Seit Frühjahr 2016 hat der JSW mit der Handicap-Mannschaft ein Team von jungen Fußballern mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen in den Verein aufgenommen. Das Trainerteam Katrin Ruhnau und Stephan Wenn bieten Samstagsmorgens eine Trainingseinheit und zusätzlich Spiel- und Turnierteilnahmen für die Mannschaft. Im Jahr 2014 ist der Jugendsport

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Wenau in den Kreis der offiziellen Partnervereine des 1. FC Köln aufgenommen worden. Im Rahmen dieser Partnerschaft sind Fortbildungen mit FC-Trainern beim JSW, Hospitationen von JSW-Übungsleitern beim FC und gemeinsame Talenttage in Wenau angeboten worden. Außerdem sind die Scouts des FC regelmäßig bei Spielen der Wenauer Mannschaften anwesend.

Vier Wechsel zum 1. FC Köln Als Früchte dieser Arbeit konnten in den vergangenen Jahren insgesamt vier junge Fußballer und Fußballerinnen vom JSW in die Mannschaften des 1. FC Köln vermittelt werden. Darüber hinaus sind weitere vier JSW-Jugendspieler in die Nachwuchsleistungszentren anderer Bundesligisten im Rheinland gewechselt. Im Seniorenbereich geht der JSW schon seit vielen Jahren mit drei Mannschaften auf Punkte-

jagd. Die 1. Mannschaft hat nach einem schnellen sportlichen Aufstieg in den 90er Jahren über zehn Jahre in der Landesliga gespielt. Die größten Erfolge waren die Teilnahme an den Entscheidungsspielen zur Mittelrheinliga in den Jahren 2005 und 2006. Seit dem Abstieg 2013 tritt das Team in der Bezirksliga 4 an. In diesem Jahr belegt das Team von Trainer Marco Bachmann zum Abschluss der Saison den 10. Tabellenplatz, Bachmann bleibt auch in der neuen Saison Trainer der Wenauer Ersten. Für die kommende Saison ist der JSW aufgrund der regionalen Aufteilung in die Bezirksliga 3 versetzt worden. Damit wird es wieder mehr Lokalkämpfe im Dürener Raum und das Gemeinde-Derby gegen den TuS 08 Langerwehe geben. Die Reserve der Jugendsportler spielt seit zwei Jahren in der Kreisliga A Düren. Auch in diesem Jahr konnte der Klassenerhalt gesichert werden. Das Team ist ein guter

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Unterbau und wird von Trainer Manni Stärk ebenfalls in die neue Saison geführt. Die 3. Mannschaft des JSW hat in den vergangenen Jahren eine Art Fahrstuhl-Team zwischen Kreisliga B und C gebildet. In diesem Jahr hat die Wiederkehr in die höhere Klasse aber nicht funktioniert. Es war schon länger klar, dass das Trainerteam Willi Schmidt und Christopher Bartz seine Tätigkeit beendet, da sie die Doppelbelastung mit der Arbeit im Vereinsvorstand beenden wollten. In der nächsten Saison wird David Rubel die Verantwortung als Spielertrainer übernehmen.

Alte Herren sammeln Titel Seit vielen Jahren macht der JSW auch beim „Alt-Herren-Fußball“ von sich Reden. Im Bereich der Ü32-, Ü40- und Ü50-Turniere sind auf Kreis- und Verbandsebene viele Meistertitel errungen worden. Dabei wurde in letzter Zeit immer öfter als Spielgemeinschaft mit den Ehemaligen des TuS 08 Langerwehe aufgetreten. Am Wochenende wurde die Mittelrheinmeisterschaft Ü50 geholt. Der größte Erfolg war 2013 die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft der Ü40-Mannschaften in Berlin. Neben den vielen sportlichen Erfolgen in den vergangenen zwei Jahrzehnten kann der Jugendsport auf zwei weitere wichtige Säulen bauen. Im Willi-Fourne-Sportpark kann der JSW mittlerweile auf zwei Kunstrasenplätze (HTG-Arena und Uwe-Müller-Park), eine Kunstrasen-Soccerhalle, einen BolzplatzKäfig und einen modernen Spielplatz zurückgreifen. Für das leibli-

Foto: Thomas Medientechnik che Wohl steht das JSW-Bistro „Steilpass“ zur Verfügung, das täglich während der Trainings- und Spielzeiten geöffnet ist und den Mittelpunkt des Vereinslebens beim Jugendsport darstellt. Zusätzlich gibt es einen kompletten Außengastronomie-Bereich für die Sommermonate.

Viele helfen mit Dieses wichtige Standbein im außersportlichen Bereich wird durch viele Veranstaltungen begleitet, die das gesamte Jahr über stattfinden: Beginnend mit dem Winterfest im Januar über die Sportwoche zu Pfingsten mit Elfmeterkönigen, Jugendturnieren und Grillfest sowie Veranstaltungen zum Saisonabschluss, Saisoneröffnung, Uwe-Müller-Cup, Wenau-Tag, Schockerturnier, Weihnachtsfeiern und Weihnachtskaffee. Der Erfolg des JSW ist vor allem darauf zurück zu führen, dass es immer schon eine große Bereitschaft im Mitgliederkreis gab, bei den vielen Baumaßnahmen an der Sportlage aber auch im laufenden Betrieb und bei Veranstaltungen mitzuhelfen. Heute engagieren sich viele Ehemalige tatkräftig im sogenannten „Dienstagsclub“, der regelmäßig kleine und mittlere Umbau- und Pflegearbeiten an der Sportanlage durchführt. Dieser Zusammenhalt und die Mitarbeit vieler Vereinsmitglieder und Freunde bildet die Grundlage für den sportlichen Erfolg, teilt der Verein mit. „Beim JSW kommen Jung und Alt zusammen“ – dieser Gedanke soll bei den Jubiläumsfeiern wieder aufgegriffen und dann auch in Zukunft weitergelebt werden.

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Freitag, 7. Juli 2017

Durch den Wald und über den Schlangenberg

Leser unserer Zeitung unternehmen eine spannende Tour durch die Stolberger Natur. Förster Theo Preckel zeigt allerhand Interessantes. Von leona otte Stolberg-Breinig. Ausgestattet mit Rucksack, Regenschirm und Wanderschuhen machten unsere Leser jetzt einen außergewöhnlichen Ausflug in die Natur. 16 Teilnehmer und Förster Theodor Preckel trafen am Freitag, während die Regentropfen noch vom Himmel fielen, in Breinig am Parkplatz „Waldschänke“ zu einer botanischen Wanderung zusammen. Vor ihnen, eine Strecke von vier bis fünf Kilometern: durch den Wald, über den Schlangenberg und wieder zurück. Schon am Parkplatz zeigte sich die Natur, im Kontrast zu dem grauen Asphalt, von ihrer klassisch schönen Seite. Birken, Weißdorne oder Holunderbäumchen zogen die Aufmerksamkeit aller auf sich und verblüffen allein hier – an einem Ort, wo die Menschenhand bereits ihre Spuren hinterlassen hat.

Das Vogelgezwitscher Mit jedem Schritt nähert sich der Teil, wo noch alles unberührt scheint – der Wald. Entlang eines kleinen Weges wanderten die Blicke der Teilnehmer interessiert an die Seiten. Das große Ganze, die Bäume und das Vogelgezwitscher verloren sich derweil im Hintergrund, lag die wahre Schönheit doch oftmals im Detail. Immer wieder stoppte Theodor Preckel, pflückte ein Pflänzchen ab, erkundigte sich, ob es jemand kennt und schöpfte aus seinem breiten Wissensrepertoire: „Hier haben wir eine Schwalbenwurz“, erklärte der Förster, erstaunt über das hübsche Exemplar. „Manchmal wird sie fälschlicherweise für Jasmin gehal-

Wie im Auenland: Auf den wunderschönen Schlangenberg staunen unsere Leser über die dort vorhandene Vielfalt der Pflanzen. Förster Theodor Preckel (vorne rechts) weiht ein in eine faszinierende Welt der Botanik. Fotos: L. Otte ten. Das Besondere an ihr ist, dass sie einen sehr betörenden Duft verströmt.“ Er verteilte die kleine Pflanze mit den weißen Blüten zum Riechen in der Runde unserer Zeitungsleser. Über Stock und Stein ging es weiter zum Schlan-

genberg. Hier gab es zwar Ringelund Schlingnattern, aber wahnsinnig viele Anakondas habe Preckel hier noch nicht gesehen, so der Förster mit einem Augenzwinkern in Bezug auf den Namen des Berges. Dort war es ein bisschen

wie im Auenland: Grüne Hügel und hohes Gras, durch das ein Häschen hoppelte. Es fehlten nur die Hobbits. Dafür gab es aber eine ganz andere Vielfalt zu entdecken, die Galmeiflora. Sie sei nahezu einzigartig auf der Welt und müsse ge-

Ein Tag ganz im Zeichen der Bewegung

JuKi-Aktionstag hält jede Menge spannende Angebote bereit. Von Tennis bis zur Wasserarena. Inden/Altdorf. 11 Uhr morgens, es regnet. Kein Problem für die Veranstalter des JuKi-Aktionstages, der dieses Jahr im Zeichen der Bewegung stand: Dann wird halt drinnen gefeiert. Eigens dafür stellte die Goltstein-Schule Inden ihre Turnhalle zur Verfügung. Der Ausrichter der Veranstaltung, das Jugendheim „Quo Vadis“ unter der Leitung Jörg Lüttekes, war zuversichtlich. Platz genug für Hüpfburgen, Fußballfeld, Tennisfeld, Surfbrett und Essbereich war ja. Ein Clown bastelte nach den Wünschen der Kinder unterschiedliche Figuren aus Ballons. Jeder, der wollte, konnte sich schminken lassen, da durfte man auch gerne mal Pirat oder Prinzessin sein. Der Regen verschwand zeitweise, so konnten die Kinder auch draußen ihren Bewegungssinn unter Beweis stellen: In einem Wasserball in der Wasserarena übten sie ihre Balance.

den Heimweg. An einer dicken Buche am Waldeingang wurde zum letzten Mal gehalten. Um die 180 Jahre soll sie alt sein, hieß es. Alle schauten hoch in die Krone. Eine kleine Ewigkeit im Vergleich zu dem schönen Tag.

Ringelnatter & Co. Wanderung entlang der Indeaue am 16. Juli Eschweiler. Am Sonntag, 16. Juli, bietet RWE interessierten Besuchern eine Wanderung in der Indeaue an zum Thema „Im Reich von Ringelnatter und Eisvogel“. Es sind noch Plätze frei. Ab 7 Uhr wandert Naturführerin Claudia Morak mit interessierten Besuchern entlang der Inde. Die Indeaue ist ein neu gestalteter Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen. Die Besucher begeben sich auch auf die Suche nach Eisvögeln.

Von claudia bilek

Die Führung dauert etwa viereinhalb Stunden und ist kostenlos. Kinder ab zehn Jahren dürfen teilnehmen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Führung beginnt am Spielplatz auf der rechten Seite des Wanderparkplatzes. Für die Teilnahme ist eine telefonische Anmeldung unter ☏ 0800/8833830 (kostenlose Hotline, Bürozeiten montags bis donnerstags 8.30 Uhr bis 17 Uhr, freitags bis 16 Uhr) notwendig.

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Integration wichtig Durch den Aktionstag konnten sich Menschen verschiedener Nationalitäten untereinander austauschen und kennenlernen. Der Asylkreis bereitete beispielsweise das Fingerfood zu, fleißige Helfer verkauften Gegrilltes oder Kaffee und Kuchen. Kinder wie Amid, der erst vor zwei Jahren nach Deutschland kam, zeigten keine Berührungsängste. Bewegung und Spaß standen im Vordergrund. Begeistert erzählte er, dass er selbst auch in einem Fußballverein Mitglied ist und zweimal die Woche trainiert.

Finanzielle Unterstützung Bürgermeister Jörn Langefeld, der Schirmherr der Veranstaltung, liegt das Wohl der Kinder sehr am Herzen: „Kinder stehen an erster Stelle, die dürfen nicht vernachlässigt werden. Eine Sportförderung ist nur da, wo auch Jugendarbeit gemacht wird. Die Leute müssen begreifen, dass es 5 nach 12 ist.“ Damit meint Bürgermeister Jörn Langefeld den finanziellen Aspekt. Da der Gemeinde Mittel fehlten, bedurfte es zur Verwirklichung des Festes der Mithilfe unterschiedlicher Institutionen. In diesem Zusammenhang sprangen Asylkreis, Schule, Kindergärten, Kirche, Poli-

rade vor Kieferbewaldung geschützt werden. Einer der Teilnehmer fand einen Luftballon, den irgendjemand von Zuhause, aus Belgien losgeschickt hatte. Auch unsere Leser machten sich jetzt gemeinsam mit Theodor Preckel auf

Surfstunden: Die Kinder konnten testen, wer am besten die Balance halten und am längsten stehen kann (oben). Im Außenpool war der Spaß ebenfalls groß. Fotos: Claudia Bilek zei, Karnevalsvereine und Sportvereine in die Bresche. Der Tag konnte erst durch finanzielle Zuwendungen und Sachspenden verwirklicht werden.

Durch den JuKi-Aktionstag sollten die Kinder-und Jugendlichen auch dazu angestoßen werden, sich dem Thema Bewegung in ihrer Freizeit zu nähern. Jörg Lüt-

teke empfiehlt Interessierten, sich bei den jeweiligen Sportvereinen seiner Wahl oder bei der Gemeinde Inden nach Angeboten zu erkundigen.

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Freitag, 7. Juli 2017

Alljährliches Sängertreffen: Männergesangverein 1863 Altdorf und der Shanty-Chor Merken machen das Publikum zu Akteuren Erst der Jahresausflug nach Luxemburg, dann das Sängertreffen: Zu beiden Anlässen hatte Petrus ein Einsehen mit dem Männgesangverein Inden/Altdorf und ließ das Thermometer auf angenehme Temperaturen fal-

len. So freuten sich die Sänger um Frank Grobusch wieder über einen sehr guten Zuspruch seitens der Bevölkerung. Unterstützt wurde der MGV erneut vom Shanty-Chor aus Merken – und vom Publikum selbst.

Denn im zweiten Block durften die Freunde des Gesangs selbst aus voller Brust Volkslieder singen, die ihnen seit Kindertagen bekannt sind. Stärken konnten sich die Gäste des MGV 1863 Altdorf am riesigen Kuchenbuf-

fet. Mit dem großen Finale von Shanty-Chor und Männergesangverein endeten die musikalischen Beiträge. Dass danach kein Gast hungern musste, dafür sorgten zahlreiche Helfer, ohne deren Unterstützung die all-

jährliche Veranstaltung unmöglich wäre. Mit so großer Resonanz und Zuspruch aus der Bevölkerung hatten die Sänger in Anbetracht der extremen Hitze in den Tagen zuvor nicht gerechnet. Die Männer unter dem Di-

dreharbeiten für „die eifelpraxis“

Besondere Orte für besondere Szenen

rigat von Frank Grobusch hoffen, dass sich interessierte Sänger sich zur Probe freitags ab 20 Uhr im Casino Lucherberg einfinden. Frei nach dem Motto: Singen ist gesund für Leib und Seele! Foto: Bärbel Haase

nachGefraGt ▶ REbEccA ImmANuEl

Hauptdarstellerin

Die Eifel bietet für die ARD-Degeto-Reihe „Die Eifelpraxis“ tolle Perspektiven. Die Logistik ist aber eine Herausforderung. Von andreas Gabbert

Wie nach Hause zu kommen

Nordeifel. Dass die Eifel viele schöne Plätze zu bieten hat, haben auch die Verantwortlichen der ARD-Degeto-Reihe „Die Eifelpraxis“ entdeckt, für die hier zurzeit wieder neue Folgen gedreht werden. Ausgewählt werden die Schauplätze nach Vorschlägen der Drehbuchautorin Brigitte Müller und von sogenannten Locationscouts, die die Gegend erkunden. Mehrere Wochen vor dem Drehbeginn fährt ein Team dann die vorgeschlagenen Orte ab. „Oft klappt es direkt. Dann steht man da und staunt – so wie hier im Wilden Kermeter. Manchmal muss man aber auch nach Alternativen suchen. Für besondere Szenen werden natürlich auch besondere Orte ausgewählt“, sagt Ufa-Fiction-Producerin Dorothea Goldstein.

Sie sind jetzt zum wiederholten Mal in der Eifel, Ihnen gefällt es wohl hier, oder? Immanuel: Unserem Publikum gefällt es hier. Mir gefällt es auch. Ich habe aber beobachtet, dass wir mit unseren Dreharbeiten in der Altstadt in Monschau manchmal für viel Trubel sorgen. Das tut mir leid. Ich glaube, dass man manchmal vielleicht kein Gefühl dafür hat, wie lange man für eine Szene braucht. Worüber ich mich jetzt sehr gefreut habe, war, die Leute wiederzutreffen, die uns ihre Häuser oder Grundstücke für die Dreharbeiten zur Verfügung gestellt haben. Das war sehr herzlich und wie nach Hause zu kommen.

Gegend mit eigenem Gesicht Kameramann Eckhard Jansen mag „das Hügelige und die Weite in der Eifel, wodurch tolle Perspektiven entstehen“. Die hohen Hecken findet er ebenso faszinierend. Auch Monschau mit seinem geschlossenen und gut erhaltenen, von Natur umgebenen Stadtbild findet er spannend. „Das ist eine Region, die noch nicht so stark abgefilmt ist. Hier lassen sich noch neue Motive entdecken – eine Gegend, die ihr eigenes Gesicht hat. Das gefällt mir“, sagt er. Die Eifel ist für das Filmteam aber auch eine Herausforderung. „Die Logistik ist hier aufgrund des riesigen Areals mit großem Aufwand verbunden“, sagt Produktionsleiter Peer Hartwig, der gemeinsam mit der Aufnahmeleitung für die Organisation des Drehablaufs verantwortlich ist. Schließlich wird an vielen verschiedenen Orten gedreht, etwa in Monschau, in Woffelsbach oder

Dreharbeiten für „Die Eifelpraxis“ im Wilden Kermeter: Momentan werden die Folgen vier und fünf der erfolgreichen Reihe gedreht, knapp die Hälfte der Szenen in der Eifel. Rebecca Immanuel (kleines Bild, rechts) spielt wieder die Versorgungsassistentin Vera Mundt. Jytte-Merle Böhrnsen spielt die junge Eifel-Rangerin Hanna. Fotos: A. Gabbert wie an diesem Tag im Wilden Kermeter in der Nähe von Schwammenauel. Gleich ein Dutzend Transportfahrzeuge sind nötig, um Stromaggregate, Lampen, Kameras, Ausstattung, Garderobe, Maske und Requisiten an den jeweiligen Filmschauplatz zu schaffen. Mindestens 35 Leute kümmern sich um das ganze Drumherum. „So ein Dreh ist wie ein kleiner Staat, ein Rädchen muss ins andere greifen. Außerdem zählt jede Minute. Auch beim Film heißt es, Zeit ist Geld“, sagt Hartwig. Zusätzlich sind viele Absprachen und Genehmigungen von

Grundstücksbesitzern, Behörden, Polizei und Ordnungsämtern nötig. „Wir können nicht einfach anfangen, irgendwo zu drehen“, erläutert der Produktionsleiter.

Absprachen und Genehmigungen Solche Absprachen und Genehmigungen waren auch für den Dreh im Wilden Kermeter im Nationalpark Eifel nötig. Es gebe viele Anfragen für TV-Produktionen im Nationalpark, denen aber nur selten entsprochen werde, sagt Tobias Wiesen von der Nationalparkverwaltung. In diesem Fall habe man

eine Ausnahme gemacht und gleichzeitig den Wunsch geäußert, die Regeln des Nationalparks auch im Film unterzubringen. „Das ist dann mit ein paar Sätzen nachträglich im Drehbuch berücksichtigt worden. Die Zusammenarbeit mit dem Filmteam hat hier sehr gut geklappt“, sagt Wiesen. Momentan werden die Folgen vier und fünf der erfolgreichen Reihe gedreht, knapp die Hälfte der Szenen in der Eifel. Der Sendetermin steht aber noch nicht fest. „Wir wollen ‚Die Eifelpraxis‘ natürlich fortsetzen und hoffen, dass es eine langlebige Reihe wird“, erklärt Producerin

Dorothea Goldstein. Im Herbst würden dann die Dreharbeiten für die sechste Folge starten, außerdem hofft man, auch im nächsten Jahr wieder in der Eifel drehen zu können. Vergangene Woche wurde am Dienstag im Wilden Kermeter gedreht, am Mittwoch und Donnerstag in Monschau und am Freitag versetzt an verschiedenen Orten, unter anderem in Gemünd. In dieser Woche standen dann noch einige weitere Szenen auf dem Drehplan, zum Beispiel auch in Woffelsbach. Bis gestern sollte alles im Kasten sein.

Wie erleben Sie denn generell die Menschen in der Eifel? Immanuel: Also, ich habe bislang sehr gute Erfahrungen gemacht. Mir fällt auf, dass die Eifeler tatsächlich sehr redselig sind. Die erzählen gerne. Wenn man plauscht, erfährt man gleich die halbe Familiengeschichte. Ich bin in Norddeutschland aufgewachsen, das ist sehr anders da oben, da ist man sehr wortkarg. Was haben Sie gedacht, als Sie zum ersten Mal gehört haben, dass Sie in der Eifel drehen sollen? Immanuel: Die Eifel ist sehr unterschiedlich und facettenreich. Die Nord-, die Rur- und die Südeifel sind landschaftlich alle unterschiedlich. Ich habe nur gehört, dass es die regenreichste Gegend ist, und tatsächlich hier schon wirklich viel Wasser von oben miterleben dürfen.

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