Dachau-Ost - Stadt Dachau

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3. Jahrgang, Nr. 4. Dezember 2013 ... für jeden Haushalt Dachau-Ost Aus dem Inhalt n n n n n n Atmosphäre Das Meinzolt-Haus innen »Was für ein Lebe...

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3. Jahrgang, Nr. 4. Dezember 2013

... für jeden Haushalt

Dachau-Ost Aus dem Inhalt n n n n n n

Atmosphäre Das Meinzolt-Haus innen »Was für ein Leben« Richard Tietze Tierliebe unter Palme(n) Für Kinder: 3 Bücher Gazi’s Traum, der Fußball Schilder gerne gesehen – oder nicht

Engagement macht stark ...

Woche des bürgerlichen Engagements

Miteinander

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Dachau Ost, alleine in diesem Jahr haben zahlreiche Aktionen im Rahmen der Sozialen Stadt mit ausnahmslos hoher Qualität stattgefunden. Deutlich ist daran zu erkennen, welches Potential für eine Gesellschaft in ehrenamtlichem Engagement steckt und wie viel Freude und Spaß den Akteuren ihre Arbeit zu machen scheint. Ehrenamtliche sind Menschen, die ihre kreativen Kraftreserven und ihre Freizeit unentgeltlich zum Wohle von Mitmenschen einsetzen. Diese Solidarität ist meines Erachtens auch unerlässlich, um die gesellschaftlichen Aufgaben miteinander bewältigen zu können. Durch den Bau und die Fertigstellung des Bürgertreffs im nächsten Jahr wird einer der Grundpfeiler für den Übergang aus dem Förderprogramm »Soziale Stadt« in die Verantwortlichkeit der Bürgerinnen und Bürger des Quartiers ab Mitte 2015 gestellt. Nehmen Sie die Chance wahr und engagieren Sie sich in Ihrem Quartier, für Ihr Quartier!

Peter Bürgel, Oberbürgermeister 2 QuM 4 / 2013

Die letzten Monate ... Das Jahr 2013 nähert sich dem Ende. Die letzten Monate und Wochen standen ganz unter dem Thema »Miteinander im Stadtteil«. Menschen miteinander zu verbinden und ins Gespräch zu bringen sind die Ziele der Aktionen, die von der AG Soziales organisiert werden. »Engagement macht stark!«, das war das gemeinsame Motto aller Quartiersbeiräte der »Soziale Stadt Dachau-Ost« und den beteiligten Organisationen, die sich an der diesjährigen »Woche des bürgerschaftlichen Engagements« beteiligt haben. Ab dem 14. September organisierten die Ehrenamtlichen Veranstaltungen rund um den Ernst-Reuter-Platz. Unterstützt wurden sie dabei von der Sparkasse Dachau, der »Bluenote Musicschool«, der Abteilung Kommunale Abfallwirtschaft des Landratsamt Dachau und der Bäckerei Gradl. Ein Flohmarkt fand gleich zu Beginn der Woche statt. Unter dem Thema «Wertstoffe« konnten Kinder »Müll mal anders«, mit allen Sinnen erfahren und z.B. einen Barfußweg erkunden. Es gab am Abend einen Film zum Thema Lebensmittelverschwendung und der Tag klang mit einem »Solo mit Spaten« aus, das von Manfred Oswald geboten wurde. Das große Finale dieser Woche war das Quartiersfest am Samstag.

Unsere Quartiers-Beirätin Cornelia Klotz hat im Vorfeld sehr viel Zeit und Energie für die Vorbereitung verwandt. Für alle war etwas geboten. Besonderen Spaß hatten unsere kleinen Besucher. Sei es beim Bobby Car Parcours, an der Bastelund Malstation, beim Kinderschminken oder an der Seifenblasenstation.

Kulturelles... ... gab es an unserer kleinen Leseinsel. Dort wurden Geschichten in spanischer, türkischer und griechischer Sprache gelesen. Musikalisch sorgten Somacoustic und die Petebreakers für Stimmung und getanzt haben für uns die Mitglieder des »Vereins der Griechen aus Pontos« und Diana Cvijanovic. Ein weiterer Höhepunkt des Tages war das um 16 Uhr angesetzte Boule-Turnier, das von Dieter Navratil organisiert wurde. Der Wettkampf fand auf der

Im November setzte sich der Märchenreigen fort. Die AG Kultur begann mit einer neuen Reihe im »Literatur-Café« in der Stadtteil-Bücherei Dachau-Ost. Märchenerzählerin Sabine Burks und Querflötistin Andrea Orlowski starteten am 24. November mit den »Feen und Elfen Märchen«. In den nächsten Monaten werden noch drei weitere Lesungen mit musikalischer Untermalung folgen. Grünfläche hinter dem Ernst-Reuter-Platz statt, wo im letzten Jahr eine Boule-Bahn angelegt wurde. Das Turnier richtete sich an alle, die Spaß an Boule haben und so fanden sich 15 Bürgerinnen und Bürger ein, die gegeneinander antraten. Nach engagierten Partien ging Eva Behling als Siegerin hervor. Glückwunsch!

»Es war einmal ...« ... so fangen alle Märchen an. Am 20. Dez. 1812 erschien die Erstausgabe der »Kinderund Hausmärchen«, also vor fast genau 200 Jahren. Aus diesem Anlass ließen wir uns etwas einfallen. Den Auftakt machte das Augsburger Märchenzelt am 2. Oktober. In gemütlicher Zeltatmosphäre lauschten Klein und Groß bei Punsch und Lagerfeuer schönen Herbstmärchen. Am Abend gab es eine Vorstellung für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren. Wir begegneten fremden Kulturen, dem Geist »Rotwange« aus China und ließen uns von der »Maismutter« der Indianer bezaubern. 3 QuM 4 / 2013

Jeweils am dritten Sonntag eines Monates werden sie uns, ab 16 Uhr, in das Reich der Fabelwesen und Zauberer, des Wunderbaren und Magischen führen. Weitere Termine sind: 15. Dez. 2013: Grimms Märchen 26. Jan. 2014: Winterliche Märchen 16. Feb. 2014: Frauenmärchen »Spielen, nicht vor dem Computer oder allein, sondern mit Gleichgesinnten versammelt um einen Tisch.« Als schon fester Bestandteil des »Miteinanders« haben sich daher unsere Quartiers-Spieleabende etabliert. An jedem 2. und 4. Dienstag im Monat treffen sich Spielbegeisterte jeden Alters, um aus einer Riesenauswahl an Gesellschaftsspielen einmal die auszuprobieren,welche nicht zu Hause im Regal liegen. Es finden sich auch stets hochmotivierte Mitspieler, die Glück,

Geschicklichkeit und strategisches Denken in die Waagschale werfen, um als Sieger aus dem Wettstreit hervorzugehen oder einfach nur Spaß am Spielen haben. Die Abende sind für alle Interessierten jeden Alters und Könnens offen.

Zur Gründung ... ... unseres Bürgervereins möchte ich auch in dieser Ausgabe um Interessierte werben, die Lust und Zeit haben mitzumachen. Der Verein möchte das Projekt »Soziale Stadt Dachau-Ost« nach Abschluss der Förderung Mitte 2015 gerne weiterführen und den begonnenen Weg zur Weiterentwicklung des guten Miteinanders im Stadtteil fortsetzen und zur weiteren Verbesserung der Lebensqualität beitragen.Wir freuen uns wenn sich dafür viele Bewohner aller Altersgruppen zur Verfügung stellen. Nähere Informationen erhalten sie im Quartiers-Büro. Sabina Endter-Navratil

Älter dürfen wir alle werden ...

Atmosphäre

Die Atmosphäre im Haus ist familiär, man kennt sich untereinander, ist sich nicht fremd. Nach dem Motto »Gemeinsam statt einsam« ist es jeden Tag möglich, aktiv zu sein und mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Über das Freizeitangebot informiert jeden Monat das hausFriedrich-Meinzolt-Haus ... eigene Magazin »die kleine Zeitung«. Zudem wird sichergestellt, dass die Älter werden wir alle! Wie gut, wenn Bewohner am sozialen Leben teilhaben. wir dann in gewohnter Umgebung leben Gemeinschaftsräume, die Kapelle, ein können. Das Alten- und Pflegeheim in Friseur-Salon und ein Gymnastik-Raum unserem Stadtteil wurde 1965 erbaut stehen zur Verfügung. In der Cafeteria, zu und 1987 modernisiert und vergrößert. der auch Sitzplätze im Freien gehören, »Es ist« wie Heimleiter Thomas Wille können die Bewohner am Nachmittag bemerkt, »nicht so modern wie andere ihren Kaffee mit Kuchen aus der hauseiHäuser. Aber es hat einen unschätzbaren genen Küche kostenfrei genießen. Vorteil: es ist mitten im Leben! Wir gehören wie Kindergarten, Schule oder ... mitten im Leben. Kirche zum Stadtteil. Es sind nur wenige Weil jeder Mensch eine unverlierbare Schritte zu Geschäften, dem Bus und Würde besitzt, die geachtet und gepflegt Ernst-Reuter-Platz. Und immer wieder wird, wurde das Leitbild »Hilfe im Leben« kommen (gern gesehene) freiwillige erarbeitet. Es wird Helfer aus der in christlicher Nachbarschaft«. Gemeinschaft Das Heim ist durch qualifizierte Wohnort für 150 Mitarbeiter Bewohner. Um gelebt und prakihr tägliches Wohltiziert. Die Hilfe befinden kümim Leben schließt mern sich fast aber auch die genauso viele, Begleitung im hochqualifizierte Sterben mit ein. Mitarbeiter. 4 QuM 4 / 2013

»Leben bis zuletzt«, die Hospizarbeit im FriedrichMeinzolt-Haus, trägt dazu bei, dass Menschen Abschied, Sterben und Trauer in Würde erfahren. Es gibt keine Negativ-Schlagzeilen über das Haus. Das gute Betriebsklima und die engagierte, reibungslose Zusammenarbeit der Belegschaft wird immer wieder belohnt. Bei der jährlichen, unangemeldeten Überprüfung durch die staatliche Heimaufsicht wird dem Alten- und Pflegeheim seit vielen Jahren ein sehr positives Qualitätsergebnis bestätigt – die hohen Qualitätsstandards werden stets eingehalten. Es gibt noch eine »Kuriosität« über das Meinzolt-Haus zu berichten. Seit 2005 beschenkt ein Bordell die dort lebenden Senioren zur Weihnachtszeit. Letztes Jahr überreichten die Damen für jeden der 150 Bewohner ein Päckchen und Bargeld zum Weihnachtsfest. Wer weiß, ob dieses »Christkindl« auch dieses Jahr wieder erwartet werden kann – schließlich hat sich auch Jesus für sie eingesetzt? Sibylle Weigert

... hätte ohne diese Solidarität nicht überlebt.

Was für ein Leben

Richard Titze ... ... was für Geschichten! Richard Titze (1910 – 1990) hatte viel zu erzählen. Von der Kindheit im Ruhrgebiet in einer Arbeiterfamilie, der Lehre als Maurer bei Krupp oder dem Beitritt zum Kommunistischen Jugendverband Deutschlands. 1934 wird er von der Gestapo verhaftet, verhört und gefoltert und 1935 zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt. Im Dezember 1942 wird er, gesundheitlich angeschlagen, zuerst entlassen - und sofort wieder in Schutzhaft genommen »weil er weiter für den Kommunismus arbeiten wird« sagt seine Tochter Alwine Pachmann. Im Konzentrationslager Dachau kommt Richard Titze im Februar 1943 an. Er bekommt eine Nummer, alles andere nehmen sie ihm weg. Die ersten Wochen hätte er ohne die Solidarität der Kameraden beinahe nicht überlebt. Doch schon bald gehört

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er aktiv einer Widerstandsgruppe unter den Häftlingen an. Im April 1945 kann Titze aus dem KZ fliehen und nimmt am Dachauer Aufstand vom 28. April teil. Von seinem Versteck sieht er amerikanische Panzer anrollen und erlebt am 29. April die Befreiung. Nach der Einnahme Dachaus beteiligt er sich am »Antifaschistischen Arbeitsausschuß« (AFA) und übernimmt die verschiedensten Aufgaben, z. B. als Stadtpolizist oder als Organisator von Versorgungsaktionen für die Stadt und für das ehemalige Lager. Für diese Verdienste bekommt Richard Titze 1985 die Bürgermedaille der Stadt Dachau verliehen. So hat es sich für ihn ergeben, dass er in

Dachau-Ost bleibt, heiratet und eine Familie gründet. Mit finanzieller Hilfe eines Mithäftlings eröffnet Titze einen Laden für Solinger Stahlwaren in der Dachauer Altstadt. Dort beginnt er in den sechziger Jahren zu malen und versucht auch auf diese Weise, seine Erlebnisse zu verarbeiten. »Er hat sich seine Erlebnisse raus gemalt. Oft ist er mit Farbe bekleckert gewesen« erzählt seine Tochter. »Mein Vater ist, wie Louis Köckert, bis zum Schluß ein überzeugter Kommunist gewesen. Er ist oft deswegen angegriffen worden. Aber er war nie böse oder verbittert«, erinnert sie sich an ihren Vater. Von den Nachkriegsjahren bis zu seinem Tod ist Richard Titze eine feststehende Größe im politischen Geschehen Dachaus. Er ist ein unermüdlicher Mahner und maßgebend am Aufbau der KZ-Gedenkstätte beteiligt. Dort sucht er die Auseinandersetzung mit der Jugend und macht ungezählte Führungen und hält Vorträge, besonders vor Schulklassen. In klarer, direkter Sprache erzählt er seine Erlebnisse, seine Geschichte. Es ist ihm bis zuletzt ein Anliegen das Vermächtnis der Häftlinge von Dachau unverfälscht an die Jugend weiterzugeben. Sibylle Weigert

Das ganze Leben hart gearbeitet ...

Tierliebe unter Palme(n) ... alteingesessene Ostler Wohl jeder alte Dachau-Ostler kennt noch die ehemalige Gärtnerei Pilz & Palme in der Würmstraße. Heute befindet sich dort die Wohnanlage am Donauschwabenweg. Die Wohn- und Wirtschaftsgebäude werden aber nach wie vor von der Familie Palme bewohnt und genutzt, auch die frühere Chefin, Sigrid Palme, lebt mit ihrem Mann in einem gemütlichen Einfamilienhaus. Man merkt gleich, dass sie als eigenständige Geschäftsfrau immer im (Arbeits-)leben gestanden ist. Sie erzählt: »Ich bin in Dachau geboren und habe die meiste Zeit, bis heute, in Dachau-Ost gelebt und gearbeitet. 1950 waren meine Eltern, Maria und Georg Pilz, auf der Suche nach einem Grundstück für eine geplante Gärtnerei.

Die Würm- eine Schotterstraße An der Würmstraße gegenüber vom damals noch existierenden Liebhof war eine Viehweide frei geworden. Wir konnten sie erst auf Pacht, dann zum Kauf von der Bayerischen Landessiedlung übernehmen. Damals stand noch eine Baracke mit 2 Wohneinheiten drauf, die von ungarischen Flüchtlingen bewohnt waren. Die Würmstraße konnte man kaum als 6 QuM 4 / 2013

Straße bezeichnen, es war nur ein etwas breiterer Feldweg mit unzähligen Schlaglöchern. Dachau hörte eigentlich an der Bayernstraße – heute Theodor-HeussStraße, auf. Ich bin das einzige Kind, wurde früh in das Gärtnerei-Handwerk eingeführt und musste von Anfang voll mitarbeiten. Mit viel Mut und Kraft und großem Arbeitseinsatz bewirtschafteten wir das Gelände und konnten 1952 das erste Gewächshaus, Größe 20 x 3 m, aufbauen. Gemüse und Erdbeeren waren unsere Produkte, und die mussten wir mit dem Fahrrad an die vielen kleinen Geschäfte und Kioske liefern. Auch auf dem ehem. KZ-Gelände, dem Lager Dachau-Ost, waren in den Baracken Geschäfte, die wir täglich mit unserem Gemüse belieferten. Das Angebot wurde auf Topfpflanzen, Gemüsejungpflanzen und Beet- und Balkonpflanzen erweitert.

1954 bauten wir das Wohnhaus. In dieser Zeit gab es noch kaum Bebauung, um uns herum waren fast nur Wiesen und Felder. In den 50er Jahren wurde dann nördlich der Sudetenlandstraße die Friedlandsiedlung gebaut, und an der Würmstraße entstanden immer mehr Häuser.

Schlag auf Schlag ... 1959 wurde dann der erste große Wohnblock gebaut, von da ab ging es Schlag auf Schlag, und der Stadtteil wuchs ständig. So konnten wir auch unser Geschäft vergrößern. 1962 habe ich geheiratet, und wir haben 3 Kinder bekommen. Alle haben das Gärtnerei-Handwerk gelernt, und 2 üben es noch heute aus. Mein Sohn Andreas ist hier weiterhin mit seiner Garten- und Landschaftsbaufirma ansässig.

... hätten den Ausschlag gegeben hier zu bleiben.

Ab den 70er Jahren wurde das Angebot immer mehr auf Blumen, Zierpflanzen und Accessoires erweitert. Georg Pilz war ein großer Kakteenfreund und -experte, er begann schon früh mit der Aufzucht von einer Vielzahl von Kakteenarten. Die Kakteenzucht umfasste zuletzt 75% unserer Pflanzen. Damit wurden wir in ganz Deutschland und im nahen Ausland bekannt. Auf der Internationalen Gartenbau-Ausstellung 1983 erhielten wir die Gold- und weitere Medaillen.

Pilze und Palmen ? Oft wurden wir aufgrund unseres Namens angerufen, ob man diesen oder jenen Pilz essen könne. Ich hab dann immer gesagt, einmal schon – aber bitte fragen Sie jemand der sich damit auskennt. 1975 bekam ich 50% der Geschäftsanteile, und die Firma wurde von »Pilz« in »Pilz & Palme« umbenannt. 1985, nach dem Tod meines Vaters, übernahm ich die gesamte Firma. 1993 bauten wir den großen Verkaufspavillon. Leider mussten wir bald darauf feststellen, dass wir uns übernommen hatten. Die Kakteenzucht kam aus der Mode, und die Konkurrenz der Supermärkte und Gartenabteilungen der Baumärkte wurde immer drückender. Dazu stiegen die Personal- und Energiekosten. 7 QuM 4 / 2013

Wir entschlossen uns daher 1998, den Betrieb aufzugeben und einen Großteil der Nutzfläche zu verkaufen. Heute steht hier die von H. R. Ullmann errichtete Wohnanlage. Von 1999 – 2004 führte ich die Gärtnerei in kleinem Rahmen weiter, musste dies aber aufgeben«. Sigrid Palme kann sich heute ihrem Ehemann und einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen widmen. Tiere waren ihr immer wichtig. Derzeit hat sie 1 Hund, 3 Katzen, ca. 50 Vögel in einer Voliere und diverse Fische in einem Teich. Die besondere Liebe der Familie gilt den Alpacas, einer Lama-Art. Letztere leben hier seit 1988, haben sich auch vermehrt. 2 leben noch auf dem geräumigen Wiesengelände.

Der Garten, eine Oase in der eng bebauten Umgebung, Bäume und Büsche aus fernen Ländern, große mediterranen Topfpflanzen und ein warmes Gewächshaus mit bis zu 60 Jahre alten Kakteen und eine gemütliche Sitzecke prägen das Bild. Sigrid Palme betont, dass sie und ihre Familie ihr ganzes Leben hart arbeiten mussten. Das Geschäft habe nie soviel erwirtschaftet, um die nötige Zahl von Arbeitern zu beschäftigen. Oft habe ihr Mann um Mitternacht Kakteensamen säen müssen, weil tags keine Zeit war. Sie erwähnt, sie habe immer gern in Dachau-Ost gelebt und sich jedesmal gefreut, wenn Kinder die Gärtnerei besuchten und Zeit war zum Ratsch. Nach dem Verkauf hätten sie und ihr Mann überlegt, weg zu ziehen, aber die guten Verkehrsverbindungen und Einkaufsmöglichkeiten hätten den Ausschlag gegeben, hier zu bleiben. Heute sei man froh über diese Entscheidung. Michael Volkmann

David Melling: Alle lieben Paulchen In seinem neuesten Abenteuer hilft Paulchen dem kleinen Schaf Flossi seinen besten Freund wiederzufinden. Dabei treffen sie die beiden Kühe und ihre Freunde die Igel und eine ganze Menge Häschen im »Beste-Freunde-BesteHüpfer-Club«. Wird auch Paulchen am Ende einen besten Freund finden? Gut, dass die Eule immer Rat weiß! Ein fröhlich illustriertes Bilderbuch zum Thema Freundschaft. Zum Vorlesen ab 3 Jahren. Auch bei Antolin gelistet!

und in Dachau-Ost

Empfehlungen zum Jahresende

Usch Luhn: Die Gagas Bd. 1 Achtung, Monsteralarm!

Franziska Gehm: Vampirschwestern Bd. 10 Ein Date mit Bissverständnis

In der Schule ist was los. Ständig verschwindet Frau Morgenrots Kreide, es riecht komisch und dauernd kichert irgendwer. Das können doch nur die Gagas sein! Die vier Freunde Frida, Luis, Juli und Matti freunden sich aber schnell mit den fünf frechen Monstern auf dem Schuldachboden an. So können Sie mit Hilfe von Frau Silbervogels Tinktur auch den Direktor aus dem Kastanienbaum retten.

Daka und Silvania sind völlig aus dem Häuschen: Krypton Krax, ihre muffig-gruftige Lieblingsband aus Transsilvanien, gibt ein Konzert in Bindburg! Auch Helene, die beste (und menschliche) Freundin der Vampirschwestern, ist begeistert: Endlich wird sie ihren Schwarm Murdo, den Sänger der Band, wiedersehen! Doch echte Vampire aus Transsilvanien im idyllischen Bindburg, kann das gut gehen?

Ein Kicherbuch nicht nur für Jungs ab 8 Jahren. Auch bei Antolin gelistet!

Ein bissiges Lesevergnügen für Mädchen ab 10 Jahren. Auch bei Antolin gelistet!

Eine andere Weihnachtsgeschichte ... Einer dieser Samstage vor dem Weihnachtsfest. Eigentlich ist alles für das Festessen eingekauft. Doch dann, oh weh, da fehlt noch eine ganz wichtige Zutat! Es nützt nichts, noch einmal zurück ins Getümmel. Es ist schwierig, auf dem großen Parkplatz vor dem Supermarkt noch einen Stellplatz zu ergattern, doch es gelingt. Die Gänge durch die einzelnen Abteilungen sind normalerweise breit genug, doch heute ist irgendwie kein Durchkommen. Endlich sind Obst- und Gemüse in Sicht, jetzt muss ich nur noch an das Objekt meiner Begehren herankommen. Während ich da so in der Schlange warte, vernehme ich ein leises Summen. Es ist einwandfrei als das Weihnachtslied »Jingle Bells« zu erkennen. Ich schau mich um und suche nach dem Summer. Mitten im Gewühl steht ein Einkaufswagen, voll beladen und auf dem Kindersitz thront ein kleiner, schwarzgelockter Bub. Er langweilt sich ganz 8 QuM 4 / 2013

Fußballer werden in Taufkirchen gemacht ...

Konzert in ...

Bester Freund

3 besondere Titel:

Freche Monster

Für Kinder, neu in der Hauptstelle der Stadtbücherei …

offensichtlich, baumelt mit den Beinen, summt und summt. Ich gehe an ihm vorbei und sage: »Du summst aber ein schönes Lied«. Das Kind lächelt und fängt sofort an, laut und falsch, zu singen: »Dschimmibär, Dschimmibär, Dschimmi, Dschimmibär, Dschimmi, Dschimmi, Dschimmbär, Dschimmi, Dschimmibär«. Da bleibt ein älterer Herr neben uns

stehen und fällt in das Lied mit ein. Bis es zu Ende gesungen ist, stehen noch eine Frau und ein junger Mann neben uns und singen mit. Die Leute um uns herum blicken auf, lächeln und hören amüsiert zu. Für einen kurzen Augenblick ist die Hektik und der Stress vergessen. Dschimmibär macht irgendwie fröhlich. Zumindest ich trage ein Lächeln nach Hause. Allen unseren Lesern wünschen wir besinnliche und frohe Tage, für 2014 gutes Gelingen. Redaktion und Quartiers-Beirat. Soziale Stadt Dachau-Ost

Gazi’sTraum Der Fußball ...

»Die schönste Nebensache der Welt« bedeutet für Gazi viel mehr. Er liebt dieses schnelle, dynamische, kraftvolle Spiel. »Fußball ist halt mein Leben« sagt er. Aufgewachsen ist er Taufkirchen. Schon da ist Gazi mit dem Ball ins Bett gegangen, hat jeden Tag im Hof Fußball gespielt und ging 2 x die Woche ins Training. In der Hauptschule war er z.B. mit Diego Contento in der Leistungssportklasse. »Fußballer werden in Taufkirchen gemacht« erzählt er schmunzelnd.

Immer wieder Stress Abdurahman-Gazi Kilic wird vor 22 Jahren in München geboren, die Eltern ziehen bald nach Taufkirchen. Er hat in der Schule zwar keine Schwierigkeiten, trotzdem gab es immer wieder Stress. »Ich hatte nur Fußball im Kopf«. Schwierig wurde es für Gazi in der dritten Klasse, als sich seine Eltern trennten, sein Großvater bei einem Zugunglück stirbt und bei seiner Mutter Krebs festgestellt wird. Die Ärzte 9 QuM 4 / 2013

geben ihr noch 3 Monate, doch sie kämpft die nächsten 13 Jahre dagegen an. Sie will erst noch ihre Kinder großziehen. »Sie hat jeden Tag 4, 5 mal zu Gott gebetet, das tun zu können. Wir haben nie Sozialhilfe empfangen, meine Mutter hat immer gearbeitet« berichtet Gazi über diese Zeit »so bin ich erwachsen geworden«. Er spielt Fußball. »Dort waren meine Freunde, ich war immer mit der Mannschaft zusammen. Wir haben alles zusammen gemacht, alles mögliche«.

Jetzt fang ich wieder neu an. Er ist 20 Jahre alt, als seine Mutter am heiligsten Tag der Moslems, am letzten Tag des Ramadan stirbt. Nach ihrer Beerdigung bekommt er Depressionen, hört auf Fußball zu spielen, bricht die Lehre als Bürokaufmann ab. Nach einem Jahr gelingt es ihm, aus diesem Zustand herauszukommen. »Ich bin halt ein Mensch, der immer positiv denkt« sagt Gazi. »Jetzt fange ich wieder neu an«.

Tiefen, ich hoffe jetzt einfach, dass das vorbei ist und jetzt Höhepunkte, dass bessere Zeiten kommen«. Seine Oma, Onkel, Tanten leben hier. »Bei ihnen bin ich in Sicherheit, sozusagen. Wenn ich etwas brauche, kann ich sie anrufen, die helfen mir dann, bei allem. Ich habe eine eigene Wohnung, hier in Dachau Ost, wohne mit meiner Schwester zusammen. Wir kümmern uns um die behinderte Schwester, die jetzt in Schönbrunn lebt«.

Bei ihnen bin ich Sicher ...

Zum Neuanfang gehört auch wieder Fußball und eine neue Ausbildung. »Ich fange erst an, hier Leute kennen zu lernen. Aber Dachau ist gut, weil es so viele Fußballvereine gibt«. Gazi spielt beim TSV und traniert eine Jugendmannschaft beim ASV. Er hat eine Ausbildung zum System Gastronom begonnen. Sein Traumberuf? »Früher war es, Fußballer zu Ganz reibungslos verlief der Umzug nach werden, ich möchte es eigentlich immer Dachau-Ost leider nicht. »Ich habe An- noch. Ich werde halt hart arbeiten und an das glauben, was ich machen will.« zeigen wegen Schlägereien. Aber das Sibylle Weigert war dumm. Die letzte Zeit gab es nur

Heimat ... ein Miniteich im Vorgarten ? Jetzt, wo die Tage kürzer werden, und trüber auch, denkt der Greis gern zurück an Tage, »als mein Leben noch licht war«. Unser Nachbar, der alte Herr Paul, hatte einen Miniaturteich im Vorgarten. Nach Ende der großen Ferien stand ich am Zaun und guckte mir dies Wunder an. In dem See mit einem blaugemalten Grund tummelten sich richtige Fische, die waren rot mit einem Schimmer ins Goldige. Sie lachten mich an, wahrscheinlich weil sie nicht in die Schule mußten. Um den See halb herum war das Riesengebirge mit der Schneekoppe und noch weiteren Bergen, deren Namen mir Papa so gut hersagen konnte wie Herr Paul, alles in Klein natürlich. Die Zwerge, alle sieben, waren zu sehen, die es wichtig hatten. Sie waren in den Klüften mit Hammer, Spitzhacke und Schaufel beschäftigt, dem Ernst des Lebens. Keines Blickes wür-

Danke, und chau. Hat Freude gemacht das Magazin zu gestalten. Bruno Schachtner

digten sie mich. Auf einem Stein saß müßig (das war wieder hübsch) Schneewittchen mit einer Angelrute. An der Schnur war kein Haken, sondern ein Spieglein, drin die Fischlein sich gar gern zu betrachten schienen, nach ihrer Art vor sich hinsingend: »Spieglein, Spieglein vor dem Stein. Wer mag von uns der Schönste sein?« Just in meine Träumereien hinein näherte sich von hinten mein böser Bruder, groß wie Rübezahl, und sagte: »Na, gaffst’de immer noch den gleichen Kitsch an?«

(Das muß ich vielleicht erklären. Herr Paul, der manchmal auch ein ganz schöner Witzbold sein konnte, sagte »warmer Hundedreck« für »warmer Händedruck«). Weil neuerdings kein Elend der Welt wissenschaftlicher Erforschung entgeht, so gibt es inzwischen auch die Kitschforschung. Der Bedarf nach Kitsch soll, heißt es, im ziemlich gleichen Verhältnis ansteigen wie das Kulturniveau. Jean Améry stellte schon vor Zeiten die Frage: »Wieviel Heimat braucht der Mensch?« – Heute wird der Kitsch, den wir zum Träumen Aber Heimat ist doch Kitsch! Oder? Freunde, nehmt euer Herz in die Hand! brauchen, streng professionell gefertigt. Laßt uns – auch liebes Quartiersbüro! – der Es soll Länder in Ostasien geben, die ohne unseren Schrei nach Heimatgefühl ihre wirt- Frage nachgehen ... in den auf uns nun zuschaftliche Entwicklung noch weiter zurück- kommenden stillen Tagen der Lösung näherschrauben müßten. Die meines Wissens dort treten ... wie man Heimatgefühl (echtes!) selber herstellt. Zum Weihnachtsfeste mal »Snee Witt Shen« genannten Künstlerinnen bekommen dafür pro Tag einen halben Stern- eine Runde Heimat spendieren? taler, und ihr in Tränen gefertigtes Produkt Euer Zeilenschreiber dürfen sie nach getaner Arbeit im Internet betrachten, wo es weggeht wie warmer Hundedreck.

Schilder, die man gerne übersieht – oder, nicht gerne sieht ...

Dies und das ... Zum Leserbrief

... schmutzig bis dreckig – wenig einladend, noch weniger in der Nähe eines Lebensmittel-Supermarktes.

»Schrittempo«, ist untere Schild überflüssig? 10 QuM 4 / 2013

Dachau-Ost, vorbildlich ...

Willkommen in Dachau-Ost, ... wenn’s pressiert – und bunt,vielfältig, gastfreundlich! es ist zugeparkt?

Ein großes Danke für die Beachtung!

Tag und Nacht – auf jeden Fall freihalten!

so dass es zu Zusammenstößen kommen könnte. Aufgrund der aufgeführten Punkte ist es für den Radfahrer sicherer, den Schotterweg zu umfahren und so mit der größtmöglichen Sicherheit auf den Fahrradweg einzufädeln. Andreas Meyer Sabina Endter-Navratil

Mag. 3/13

Oft sind wir von Bürgern bezüglich der Querungshilfe an der Schleißheimer Straße auf Höhe der Würmbrücke angesprochen worden und in unserer letzten Ausgabe des Quartiers-Magazins hatten wir einen Leserbrief bezüglich dieser Problematik abgedruckt. Einige Bürger sind mit der aktuellen Lösung unzufrieden. Daraufhin haben wir beim Tiefbauamt Dachau nachgefragt. Zutage gekommen sind dabei einige wichtige Aspekte, die den Schotterweg im Anschluss an die Querungshilfe verständlich machen. Bezüglich der Bordsteinabsenkungen ist zu sagen, dass die Bordsteinhöhen im Bereich der Furt auch die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter Menschen berücksichtigt. Hierfür sind Nullabsenkung für Rollstühle/ Rollatoren und 3-6 cm Tiefbord für sehbehinderte Menschen als tastbare Kante notwendig.

Der Weg wurde bewusst so angelegt. Eine Asphaltierung im Bereich des Schleißheimer Kanals würde sich zudem negativ auf den Baumbestand auswirken, da die Fläche versiegelt wird.

Die Querungsstelle wurde für Fußgänger gebaut, ein Befahren mit dem Fahrrad birgt ein Risiko.

Ein weiterer Gefahrenpunkt ist das Einfädeln auf den regulären Fahrradweg. Büsche nehmen die Sicht,

11 QuM 4 / 2013

Anmerkung Ein Weg mit einem Gefälle von 15% kann sich bei nasser Witterung zu einer gefährlichen Rutschbahn entwickeln. Eine Asphaltierung erhöht das Risiko. Der Schotter Belag dient also dazu, dass der Nutzer beim Begehen genügend Griffigkeit hat und nicht ins Rutschen gerät.

Dem Bund Naturschutz wurde seitens der Stadt eine Fortsetzung dieses Überweges nach Süden entlang der westlichen Würm zugesagt. Im Hinblick auf eine Verwirklichung dieses Vorhabens müsste dieser Anschlussweg ohnehin verkehrsgerecht ausgebaut werden. Eine Befestigung dieser Verbindung ist auch ohne Asphaltierung möglich, und auch das Gefälle könnte leicht durch eine kleine Trassenänderung und teilweiser Entfernung von Gebüsch entschärft werden, was dann auch eine bessere Sicht ermöglichen würde. F. Barnach

Was ist die KoKi –

Netzwerk frühe Kindheit? Die KoKi ist eine Fachberatungsstelle des Landratsamtes Dachau für Eltern mit Kindern zwischen 0 – 3 Jahren. KoKi bietet Ihnen Beratung: l zur Entwicklung Ihres Kindes. l zu Ihrer neuen Rolle als Eltern und die in der Partnerschaft l zu Kinderbetreuungsmöglichkeiten und Angeboten für junge Eltern l zu Sozialleistungen, z.B. bei Anträgen zu Eltern- und Kindergeld l Unterstützung in belastenden Lebenssituationen l Vermittlung von Unterstützungsangeboten, z.B. Familienhebamme, Familienpflegedienste, u.a. Unsere Beratung ist für Sie kostenlos, vertraulich, und kann auch anonym stattfinden, auf Wunsch auch bei Ihnen zuhause. Ihre Ansprechpartnerinnen: Henriette Gössl-Kirchner, Annette Hübner Dipl. Sozialpädagoginnen (FH) KoKi – Augsburger Str. 61 Dachau, Tel. 08131 90680-11,12 E-Mail: [email protected]

Dies und das ... Heilt Glaube? »Sonntags um Fünf« Die große Bedeutung von Spiritualität und Religion für unsere Gesundheit wird seit langem vermutet. Aber erst jüngste Untersuchungen haben aufgezeigt, dass ein solcher Zusammenhang bei vielen Menschen tatsächlich medizinisch relevant ist. Dies betrifft jedoch nicht nur den individuellen Umgang mit Krankheiten aller Art, sondern auch die die als »Relilienz« bezeichnete

Fähigkeit, mit schwierigen Lebenssituationen in positiver Art und Weise umzugehen. Der Vortrag gibt einen Überblick über das Forschungsfeld sowie über aktuelle Diskussionen und Kontroversen.

Kann eine Zuckerpille Krankheitssymptome lindern? Evang. Gemeindehaus der Gnaden-

kirche Dachau, Anton-Günther-Str. 1 Und wirken echte Medikamente Gebühr: Euro 5,– besser, wenn man an sie glaubt? Ref.: PD Dr. Karin Meißner, Welchen Einfluss Erwartungen auf LMU München Krankheiten haben können, und warum das keine eingebildeten So, 19. Jan. 2014, 17 Uhr Pfarrheim Hl. Kreuz, Sudetenlandstr. 67 Besserungen sind, wird im Vortrag anhand von Beispielen aus der aktuGebühr: Euro 5,– Ref.: PD Dr. phil. Dr. Niko Boris Kohls, ellen Placeboforschung gezeigt. Dipl.-Psych., LMU München Heilt Glaube? »Sonntags um Fünf« So, 23. Feb. 2014, 17 Uhr

Antolin – Das Internetportal zur Leseförderung TJG Treff der Junggebliebenen Leseförderung ist eine wichtige Aufgabe für Schule und Elternhaus, denn Lesen ist die grundlegende Fertigkeit, auf die alle weiteren Qualifikationen aufbauen. Das Online-Programm Antolin kann ein wichtiger Baustein in der Leseförderung der Klassen 1 bis 10 sein. Über ihre jeweilige Schule können Kinder einen persönlichen Zugang zu einem Lesekonto auf www.Antolin.de bekommen und dort Fragen zu von ihnen gelesenen Büchern beantworten. Für jede richtig gelöste Quizfrage gibt es Lesepunkte.

Mehr als 3,5 Millionen Schüler besitzen bereits ein persönliches Lesekonto bei Antolin und beantworten dort Fragen zu über 40.000 registrierten Kinder- und Jugendbüchern in 6 Sprachen. Alle in der Stadtbücherei ausleihbaren Titel, die in Antolin gelistet sind, sind mit speziellen Aufklebern gekennzeichnet. So können die Schüler sofort erkennen, zu welchen Titeln es Antolin-Quizfragen gibt. Ihre Stadt-Bücherei Dachau-Ost

Neu in Dachau-Ost Naturheilpraxis Diana Cvijanovic In meiner Praxis in der Liegnitzer Straße 6 sind Kinder und Erwachsene herzlich willkommen. Ich arbeite mit Homöopathie, Kinesiologie, Akupunktur und Injektionen. Hierbei ist es für mich besonders wichtig, die individuellen Ressourcen des Patienten zu stärken und ihn so auf seinem Weg zur Heilung zu unterstützen.

Patientenverfügung Für Initiativen:

und Vorsorgevollmacht. Aus juristischer und medizinischer Sicht Der freie Wille des Menschen verdient den höchsten Respekt. Was aber geschieht, wenn jemand wegen Unfall oder Krankheit seinen Willen nicht mehr äußern kann? Um in diesem Punkt für mehr Klarheit zu sorgen, bieten der VdK Dachau und das MGH der AWO Dachau einen kostenlosen Vortragsabend an: Datum: 22. Jan. 2014 um 18 Uhr Referenten: Karl Bock, Notar und Dr. Stefan Benzinger, Allgemeinmed. Ort: A.-Hölzl-Haus, E.-Reuter-Platz 1 Mail: [email protected] awo-dachau.de

EFI-Erfahrungswissen.

Sie sind Lebens- und Berufserfahren! Sie haben Zeit für, und Lust auf bürgerschaftliches Engagement? Wir bieten Ihnen ab 4. Februar an 6 Tagen, verteilt bis Ende März, eine kostenlose Fortbildung zum Seniortrainer. Es geht von Kommunikation über fundraising bis zur Umsetzung eines Projektes. Bei Interesse bitte melden bei: MGH, Karin Ulrich Tel 08131- 6150127 Mail: [email protected] awo-dachau.de

Pfarrheim Hl. Kreuz, Sudetenlandtarße 67, Traudl Pröbstl Tel. 146 72 Jeden Mittwoch, 9 Uhr, Gymnastik für Senioren Jeden Donnerstag, 12.30 Uhr, Schafkopf-Runde für Damen und Herren Mi. 8. Jan. 9 h Beginn Gymnasik Do. 9. Jan. 14 h Gemütliche Runde Do. 23. Jan. 14 h Dia Rückblick Do. 6. Feb. 14 h »Sicherheit für Senioren« PI Dachau Sa. 8. Feb. 14 h Sen. Geburtstag 70 bis 75 Jahr Do. 20. Feb. 14 h »Die 50er Jahre« mit Anni Härtl Do. 27. Feb. 14-17 h »Fasching« im Pfarrheim mit der Arthur Band Mi. 5. März, ca.10 h Wandertag

Einen besonderer Schwerpunkt ist Brain Gym®-leichter lernen und arbeiten mit Kinesiologie. Es werden Techniken vermittelt, um beispielsweise Lernen und Arbeiten zu optimieren oder Lernblockaden abzubauen. Informieren Sie sich unverbindlich: Naturheilpraxis Diana Cvijanovic Telefon: 08131/292 08 56 [email protected]

Öffnungszeiten: Stadt-Bücherei, Zweigstelle Ost, Ernst-Reuter-Platz Mo. 9-11 Uhr In den Ferien: Di. 15-18 Uhr vom 24. Dezember Mi. + Do. 9-11 + 15-18, bis 1. Januar Fr. 9-11 + 15-19 Uhr geschlossen So. 10-12 Uhr

Öffnungszeiten: Quartiers-Büro Mo. 13-18 Uhr, Di. 9-13, Fr. 10-13. Geschlossen: 17. Dez. 2013 bis 7. Jan. 2014

Impressum: Herausgeber/V.i.S.d.P.: Große Kreisstadt Dachau Texte: S. Endter-Navratil, F. Barnach, M.Volkmann, S. Weigert u.a. Fotos: B. Schachtner, S. Weigert, M.Volkmann. Layout: Bruno Schachtner Grafik-Werkstatt. ... mit der Initiative Druck: Reprokopie, Dachau Soziale Stadt Dachau-Ost Dieses Projekt wird im Städtebauförderungsprogramm »Soziale Stadt« mit Mitteln des Bundes und des Freistaates gefördert.

Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern