die neue schule 1-2011 - Neue Oberschule

die neue schule 1-2011 - Neue Oberschule

die neue schule 1-2011 1-2011 Kleine Chronik die neue schule 60. Jahrgang Februar 2011 11.02. Die Klasse 6.2 führt unter der Leitung von Susanne ...

8MB Sizes 0 Downloads 7 Views

Recommend Documents

die neue schule 2-2013 - Neue Oberschule
Irmgard Novak, von vielen Menschen liebevoll „Irmchen“ genannt, hat mit hoher Kompe- tenz, großem .... Geister: man

Schule im Spannungsfeld zwischen - Die Neue Lernkultur
Arbeiterkammer geben Österreichs Eltern jährlich etwa 1 Mrd. ÖS (140. Mio. DM) für ... begann, rang ein österreichischer

Die neue Heizperiode - Ipsach
Einstellung des Thermostatventils. Das abgebildete Thermostatventil ist voll auf- gedreht. Das war dem Hausbesitzer nich

Die neue Nacktheit - VerkehrsRundschau
Nacktheit. Transparenz, das ist auch so ein modernes Wort, das jeder, der einem etwas von guter Unterneh- mensführung e

Die neue türkische Diasporapolitik
14.09.2014 - neuen türkischen Diasporapolitik zu den Integrations- bedürfnissen der ...... am 22.1.2014). 49 Siehe Verfa

Die Neue Inquisition - Galaxisnetwork
Das sind mächrige, wenn auch unsichtbare Faktoren, die den Reali- tätstunnel innerhalb der ...... Evolution undenkbar.

Die Neue Hochschule - Hochschullehrerbund
27.07.2010 - Frankfurter Rundschau und ‚FRIZZ Das. Magazin' werden bundesweit regelmä- ...... Th. Lauterbach (HS Nür

Die neue Wohnbauförderung! - Transparenzportal
3 www.salzburgwohntbesser.at. Die neue Wohnbauförderung unterstützt die Menschen in unserem Land bei ihren Wohn- bedürfn

Die neue Gemeindestube - Neunkirchen
08.10.2016 - schaft, Führung Otto Wiedhofer, ☎ 0676/7407750, 9.30 bis. 16.00, Bahnhof ..... Hermine und Johann Stuppa

Die neue Gemeindestube - Neunkirchen
Emelie Hafner. Enisa Kaplan. Naomi Ieremie ... Hermine und Rudolf Füchsl. Annelore und Karl Lechner ... Kurt Weidlich.

die neue schule 1-2011

1-2011

Kleine Chronik

die neue schule 60. Jahrgang

Februar 2011 11.02. Die Klasse 6.2 führt unter der Leitung von Susanne Mondry und Frederike Fellner das Musical „Ritter Rost und das Gespenst“ auf. 20.02. – 25.02. Skifahrt Maria Lankowitz (alle 8. Klassen)

März 2011 30.03. – 08.04. Französische Austauschschüler in der NO

April 2011 02.04. – 09.04. Tschechische Austauschschüler in der NO 12.04. Streetballturnier der 6. Klassen (Herr Lindner) 14.04. Workshop „Übergang Grundschule – Gymnasium“ am Bültenweg 14.04. Zukunftstag für Mädchen und Jungen („GIRLS-Day“) 30.04. Wir verabschieden uns von unseren Referendaren Martin Dahnke, Andreas Sauer, Ansgar Sipply.

Mai 2011 09.05. – 13.05. Schnupperunterricht „bili“ für 6. Klassen und „2. Fremdsprache“ für 5. Klassen 26.05. – 02.06. NO-Schüler in Prag 26.05. – 02.06 NO-Schüler in St. Germain – Frankreich 26.05. – 02.06 NO-Schüler im Lake-District 26.05. – 02.06 NO-Schüler in Canterbury

27.05. Teilnahme des DSP-Kurses Jg. 11 (Herr Hillwig) am Schüler-Kultur-Festival „Walk‘n Art“ mit selbst erarbeiteten Szenen im Rahmen einer pantomimischen Masken-Performance zu Elias Canetti „Der Ohrenzeuge“ (siehe Titelbild!) 28.05. „Tag der Offenen Tür“ in der Außenstelle

Juni 2011 01.06. Bundesjugendspiele der 5. und 6. Klassen 20.06. Volleyballturnier der 10. Klassen (Herr Stimik) 23.06. – 24.06. Trampolinvergleichswettkampf niedersächsischer Gymnasien (Frau Vieregge) 24.06. Abiturentlassung und Abiturball 27.06. – 01.07. Thementrainingswoche (Jg. 8 – 10), „Schule auf!“-Woche (Jg. 5 – 7, unterstützt von Jg. 11)

Juli 2011 04.07. Wandertag 06.07. Ausgabe der Zeugnisse Entlassung Sek. I – Schulabgänger in diesem Jahr zum Termin der Zeugnisausgabe 06.07. Wir verabschieden Herrn Peter Weirauch in den Ruhestand. Außerdem verabschieden wir uns von Frau Nadine Friedrichs und Herrn Jürgen Kühne, beide wechseln an eine Schule in ihren jeweiligen Heimatort, und von unserem ehemaligen Referendar Sönke Volkmann, welcher uns noch als Feuerwehrlehrkraft zur Verfügung stand.

Schulzeitung der Neuen Oberschule Braunschweig Schulnachrichten und Mitteilungsblatt der Ehemaligen der NO e. V. Erscheint zweimal jährlich im Juli und Dezember. Heft 1-2011 Erscheinungstag: 1. Juli 2011

Inhalt Kleine Chronik .....................................................

2

WIR haben es „doppelt“ geschafft ........................

3

Verabschiedungen Frau Kuthe-Ringel .................................................

5

neue Lehrer . . . neue Lehrer . . . Alexandra Mencke ................................................

7

„Zeig Rassismus die Rote Karte“ – ......................... Außendarstellung – oder: ...................................... Leckeres Buffet, tolle Musik, und viel Spaß!!! ......... Mario oder Kobold ................................................ Mit der Kamera unterwegs in Braunschweig .........

7 8 8 9 9

Theater Frohes Neues Jahr? ................................................ 10 Ein langer Weg nach unten – Frohes Neues Jahr? .. 11 theater.fieber ........................................................ 12 Fahrer 2 . . . Start ist frei . . . 3 . . . 2 . . . 1 . . . ...... 13 Mit dem Iglu zum Sieg ......................................... 13 Neue Oberschule – gut platziert in Niedersachsen 14 Der CD-Tipp John Butler Trio ..................................................... 14 Der Buchtipp Der Vampir, den ich liebte .................................... Das Mädchen, das Löwen sah ............................... House of Night – Gezeichnet ................................ Sieben Magier .......................................................

Journalistisches Know-How zum Greifen nahe ....... 16 ehemalige der NO Protokoll der Jahreshauptversammlung ................. 17 Der König ist fort! – Es lebe der König! .................. 19 Podiumsdiskussion „Erfolg in Studium & Beruf“ ... 19

Und was willst du? Ausbildungen in Wolfsburg • Ergotherapeut/-in • Physiotherapeut/-in • Masseur/-in & med. Bademeister/-in

Ä,FKP|FKWHHLQHQ %HUXIPLWGHPLFK HWZDVEHZLUNHQNDQQ 8QGZDVZLOOVWGX"´

Beginn 1. September · JETZT BEWERBEN! · www.die-schule.de DIE SCHULE für Berufe mit Zukunft · Dorfstraße 18 · 38442 Wolfsburg · Telefon 0 53 62. 6 20 73 · [email protected].de

2

15 15 15 15

die neue schule · die neue schule · die neue schule

die neue schule

die neue schule · die neue schule · die neue schule

die neue schule

1-2011

xxx WIR haben es „doppelt“ geschafft xxx tion, wenn man mehrere Prüfungen hintereinander abnimmt und jedem Prüfling die gleiche Aufmerksamkeit schenkt. In diesem Doppeljahrgang kam außerdem die Besonderheit hinzu, dass der sonst übliche Fachprüfungsleiter, der bei der Zensurenfindung eine wichtige Rolle spielt, in diesem Jahr eingespart werden durfte, um überhaupt eine Bewältigung des gesamten Abiturs zu ermöglichen.

Sie kennen vielleicht den Ausspruch „Da kann ich jetzt drei Kreuze machen.“ Dieser Satz geht sicherlich jetzt allen Lehrkräften, den Abiturienten und deren Eltern durch den Kopf. Die Bewältigung des sogenannten Doppeljahrgangs tritt in seine Endphase, d.h. der Riesenberg an Lehren und Lernen sowie an Prüfungen und Korrekturen ist bewältigt. Das Ministerium wird wahrscheinlich insgesamt feststellen, dass das Doppelabitur erfolgreich verlaufen ist. Aber im Folgenden möchte ich beschreiben, was dieses ministerielle Fazit für viele von uns bedeutet hat:

Die Tatsache, dass die Ergebnisse der P5-Prüfungen so hoch liegen (s.o), zeigt, dass sämtliche daran beteiligten Lehrkräfte im wahrsten Sinne des Worte „ALLES GEGEBEN“ haben. Ich bin tief beeindruckt von dieser Leistung aller Kolleginnen und Kollegen, zeigt es doch auch, wie sehr die Schüler an unserer Schule im Mittelpunkt des Lehrerhandelns stehen.

Für die Abiturienten: Entgegen der üblichen Terminierung des Zentralabiturs mussten sämtliche Abi-Arbeiten vor den Osterferien geschrieben werden, d.h. die Osterferien als Vorbereitungszeit fehlten. In diese Vorbereitungszeit fielen auch die „normalen“ letzten Klausuren, verbunden mit den Zensuren des letzten Halbjahres ihrer Schullaufbahn. Eine große Herausforderung! Immerhin konnten die Ferien dann zur Vorbereitung auf die P5-Prüfungen genutzt werden, die die Schüler offensichtlich sehr gut genutzt haben, denn der von allen Abiturienten erreichte Schnitt bei diesen mündlichen Prüfungen lag mit 10,6 Punkten sehr hoch. Eine starke Leistung! Für die Lehrkräfte: Auf der „anderen Seite“ waren in diesem – für die Abiturienten letzten – Schuljahr auch die „Abi-Vorklausuren“ zu bewältigen, die genauso umfangreich waren wie die richtigen Klausuren. In den Geisteswissenschaften benötigt man durchaus vier Stunden für die Korrektur einer Klausur und es gab mehrere Lehrer, die mehr

Impressum Herausgeber: Schüler und Lehrer der Neuen Oberschule Anschrift: Gymnasium Neue Oberschule, Beethovenstr. 57 38106 Braunschweig, Tel. 0531 - 238 460

Der imposante Stapel der Abiturarbeiten

als einen Kurs zum schriftlichen Abitur geführt haben, so dass 40 Arbeiten (in einem Fall sogar 60!) keine Seltenheit waren! Da reicht das „kleine 1x1“ aus, um die Dimension zu begreifen. Im schriftlichen Abitur selbst sieht sich auch ein Korreferent die korrigierten Arbeiten an, d.h. auf viele Lehrkräfte kam neben der Korrektur der Klausuren des eigenen Kurses auch die (Zweit-) Korrektur von mindestens einem weiteren Kurs dazu. Außerdem gehört zu jeder Arbeit ein ausführliches Gutachten, über das sich Referent und Korreferent einigen müssen, d.h. jede Arbeit wird außerdem von beiden Lehrkräften besprochen. Fast jeder Lehrer hatte – daneben – auch mindes-tens eine mündliche Abi-Prüfung. (Das Maximum lag bei 18 (!) Prüfungen, abzunehmen in drei Tagen.) Dies bedeutete für den Prüfer neben der Herausforderung, geeignete und gleichermaßen faire Aufgaben für alle Prüflinge zu finden, auch ein Höchstmaß an Konzentra-

Für die übrigen Schüler: Da sich das Hauptaugenmerk der Lehrkräfte auf die Bewältigung des Abiturs gerichtet hat / richten musste, blieb vielleicht nicht immer so viel Zeit und Aufmerksamkeit für die anderen Schüler übrig. Auch könnte es sich ereignet haben, dass die innere Anspannung der Lehrer dazu führte, dass manche(r) nicht die Geduld aufbringen konnte, die die Schüler von ihm / ihr gewohnt waren. Auch musste manche Vertretungsstunde in Kauf genommen werden, da bei einigen Lerhkräften die Korrekturbelastung so hoch war, dass ich als Schulleiter in meiner Fürsorgepflicht Korrekturtage gewähren musste, um einer Erkrankung zuvorzukommen. Ich hoffe und wünsche, dass das kürzlich beschlossene Vertretungskonzept unserer Schule dabei behilflich war, die Lern- und Lehrdefizite klein zu halten und die Schüler weiter auf dem Weg des eigenständigen Lernens voranzubringen. Danke für die Geduld! Für die Elternschaft: Die Eltern der Abiturienten haben sicherlich alles getan, um ihre Kinder in ihrer psychischen Belastung zu stabilisieren, sie zu motivieren, ihnen Mut zuzusprechen und ihr Selbstvertrauen zu stärken.

Sparkassen-Finanzgruppe

Redaktion: Carla Bähr, Monika Bednarek, Marie Braungardt, Freya Dombach, Adina Eggert, Emma von Essen, Hannah Kickert, Anna Lisney, Laura Onyenom, Leo Tassilo Peters, Nils Pichmann, Ricarda Reinecke, Alicia Rieck, Smilla Tettenborn, Jing Xie, Dilan Yilmaz Logos: Der Buch-Tipp (Ole Jürgens) Der CD-Tipp (Nicolai Fuhrmann)

ler, s für Schü Kostenlo e und d en d il b hre Auszu n bis 27 Ja Studente

Verantwortlich: Gustav Partington (Text) DIE Werbepartner - C. Langmaack (Anzeigen) Tel. 05302 - 90 16 50, [email protected] Herstellung:

döringDRUCK Koppestraße 6, 38104 Braunschweig Tel. 0531 - 120 55 80, Fax 0531 - 120 55 89 E-Mail: [email protected] Layout: Günther Langmaack (döringDRUCK)

Girokonto für nullkommanix: GiroStart.

Fotos und Gestaltung der Titelseite: Norbert Hillwig

„die neue schule“ im Internet unter: www.no-bs.de

www.blsk.de

3

Versi

cheru

ng ist

mein

Job:

Eine Ausbildung zur/zum Kauffrau/-mann für Versicherungen und Finanzen wird bundesweit mit am höchsten vergütet. Das klingt doch super, oder? Mehr Informationen zur Ausbildung gibt’s hier: Eine Initiative des

AZ_Besser_als_Plattenvertrag_A4.indd 1

und

08.02.2011 11:12:08 Uhr

die neue schule · die neue schule · die neue schule

die neue schule Die übrigen Eltern haben alle an der Schule Tätigen dadurch gestützt, dass sie mit ihrem Verständnis dieser besonderen Situation Geduld und Toleranz beim Verhalten einzelner Lehrkräfte oder bei organisatorischen Problemen zeigten. Ich danke allen Eltern von Herzen für dieses Handeln. Auch in anderer Hinsicht haben WIR unsere Anstrengungen mehr als „verdoppelt“: Angesichts der überraschend geringen Anmeldezahlen im 5. Jahrgang reifte in mehreren Gesprächsrunden in unterschiedlicher Zusammensetzung die Erkenntnis, die in vielen Bereichen gut funktionierende Arbeit an der NO und die besonderen Lernbedingungen (z.B. 90-Minuten-Blöcke; Ganztagsbetrieb) viel stärker als bisher publik zu machen, mehr nach dem Motto „Wir tun Gutes, also können wir auch darüber reden!“ und weniger nach dem Motto „Klappern gehört zum Handwerk“. In diesem Bewusstsein begann eine Lehrer-Eltern-Schüler-Arbeitsgruppe unter der Leitung von Herrn Rothkirch unsere Informationsveranstaltung für die Grundschüler kritisch unter die Lupe zu nehmen. Daraus entstand in sehr vielen Sitzungen ein neues Konzept, das wir am 21. März hochmotiviert und mit viel Elan realisiert haben. Die Rückmeldungen unserer kleinen und großen Besucher an diesem Abend haben uns verdeutlicht, dass wir einen wirklich

1-2011

guten Ansatz gefunden haben, der neben der Vielfalt unseres Angebots auch die Besonderheiten der NO widergespiegelt hat. Die gemeinsame Anstrengung aller Kollegen, sehr vieler Eltern und etlicher Schüler hat sich gelohnt. Ein weiteres Ergebnis der ganzen Überlegungen war es, diese Informationsveranstaltung am 28.5. durch einen Tag der offenen Tür – von 10 bis 12 Uhr – am Bültenweg zu ergänzen, an dem die Grundschüler einerseits ihren möglichen neuen Schulort direkt kennenlernen und außerdem mit ihren möglichen neuen Klassenlehrern etwas erarbeiten konnten, das den Eltern am Ende vorgeführt wird. Wir haben diese Form Schnuppern der anderen Art genannt. Auch hier waren – wenn auch in deutlich verkleinertem Umfang – wieder engagierte Schüler, Lehrer und Eltern dabei. Ungefähr 60 Kinder haben einen „Mut machenden Tag“ erlebt (wie dies gemeint ist, können Sie im Bericht von Herrn Lindner nachlesen) und es war deutlich zu spüren, dass sie danach froh gestimmt in das Wochenende gestartet sind. Genauso froh gestimmt bedanke ich mich auch an dieser Stelle bei allen Aktiven, die dieses Experiment zu einem so gelungenen Ergebnis geführt haben. Das normale Schnuppern, d.h. die Grundschüler können an dem Unterricht der Fünftklässler teilnehmen und somit „echten“ Gymnasialunterricht

kennenlernen, fand natürlich auch wieder statt, denn es ist uns wichtig, von Vornherein mit offenen Karten zu spielen. Im Rahmen dieser verstärkten Öffentlichkeitsarbeit fiel der Beschluss des Schulvorstands, die Neugestaltung der Homepage auf eine neue professionelle Ebene zu bringen, was nur Dank der Finanzspritze der Elternhilfe und der Ehemaligen überhaupt möglich ist. Hier sind wir gut vorangekommen und hoffen, um die Weihnachtszeit – wenn die Grundschüler ihre Trendgutachten bekommen und sich für die weiterführenden Schulen interessieren – damit weitgehend fertig zu sein. Abermals ein großes Kompliment an diesen Personenkreis, verbunden mit einem ebenso großen Dank. Auch die Tatsache, dass es an der NO demnächst eine Beförderungsstelle geben wird, bei der das Thema Öffentlichkeitsarbeit (durchaus auch nach „innen“ gemeint) einen großen Teil der Tätigkeit einnimmt, mag verdeutlichen, dass wir die(se) Zeichen der Zeit erkannt haben. Aus meiner Sicht blicken wir auf ein sehr anstrengendes, ereignisreiches, aber auch erfolgreiches Jahr zurück, hinter dem auch ich drei Kreuze mache.  In der Hoffnung, dafür im nächsten Jahr die Ernte einfahren zu können, verbleibe ich Ihr Marten Kohfahl

Verabschiedungen Wir wünschen Frau Kuthe-Ringel alles Gute für eine schulfreie Zukunft Nach einen halben beruflichen Leben an der Orientierungsstufe in einem überschaubaren Kollegium und mit einer programmatischen Kooperation hat Dörte Kuthe-Ringel die letzten 7½ Dienstjahre bei uns an der Neuen Oberschule in einem großen, anfangs unüberschaubaren Kollegium verbracht. Am 27. Januar 2011 war nach 42 Dienstjahren der Tag des Abschieds gekommen. Beginnen wir mit einem Zitat aus der Süddeutschen Zeitung vom 18. 12. 2010: „Wenn die Gesellschaft mit den Lehrern schlecht umgeht, dann hat sie unverdientes Glück, wenn die Lehrer mit den Schülern gut umgehen.“ Dörte, du bist immer – trotz aller Widrigkeiten – mit Schülern gut umgegangen. Du warst ein Glück für Schüler, besonders für jene unruhigen Geschöpfe, denen deine ruhige und ausgleichende Art gut getan hat. Von Beginn an warst du im 5. und 6. Jahrgang Co-Klassenlehrerin und hast deine reichhaltigen Erfahrungen in die pädagogische Arbeit an der „kleinen NO“ mit eingebracht. In den Fächern Geschichte und Deutsch konntest du den Kolleginnen und Kollegen mit unterrichtspraktischen Ideen und vielen gelungenen Arbeitsblättern damals den Start erleichtern. Daraus ist eine fruchtbare Zusammenarbeit in den Fachgruppen erwachsen. Du hast Religion immer – völlig unaufgeregt – als dein 3. Fach unterrichtet. Du hast das getan, weil du aus religiöser und pädagogischer Überzeugung der Meinung bist, dass die Schülerinnen und Schüler davon profitieren, wenn dieses Fach in der Hand der Klassenlehrerin oder des Co-Klassenlehrers liegt. Museumsbesuche, Kirchenbesichtigungen und Theaterbesuche gehörten immer zu deinem Unterrichtsrepertoire. Du hast nie einfach die

Fächer Deutsch, Geschichte und Religion unterrichtet, du hast Schülerinnen und Schüler in Deutsch, Geschichte und Religion unterrichtet. Das ist ein entscheidender Unterschied. Nachhaltiges Lernen der dir anvertrauten Schüler prägte dein gesamtes berufliches Leben. „Wenn Schüler etwas nicht mehr wissen, müssen wir es eben noch einmal wiederholen.“ Das war ein Satz, den wir immer wieder im Lehrerzimmer von dir hören konnten. Neue Anforderungen, Reformen, Veränderungen des beruflichen Alltags waren nie ein Grund zum Klagen, sondern für dich immer Aufgabe und Anlass zur Weiterarbeit. Pragmatisch und pflichtbewusst und – man könnte auch sagen – norddeutsch-protestantisch hast du mehr als 40 Jahre für Schülerinnen und Schüler gearbeitet. Den Schülern warst du stets ein verlässlicher Ansprechpartner, für uns in den Fachgruppen bis du immer eine zuverlässige Kollegin gewesen. Du hast die Fachgruppenarbeit diskret gefördert und deine Dokumentationen waren jederzeit verfügbar, auch wenn wir mal wieder nicht wuss-

5

ten, wo wir unsere Unterlagen abgeheftet hatten. Solche Kolleginnen wie Dörte braucht das Land – angesichts der Beschleunigung des Lebens und der vielen neuen und wachsenden Anforderungen in der Schule immer dringender. Engagiertes Arbeiten war für dich selbstverständlich, aber Beständigkeit und äußere Gelassenheit sind dein Markenzeichen, wenngleich alle, die dich näher kennen, wissen, dass dahinter auch Zweifel und Verletzlichkeit verborgen sind. Wie Petrus warst du immer ein Fels in der Brandung des schulischen Alltags. Wir in den Fachgruppen Deutsch, Geschichte und Religion und die Kolleginnen und Kollegen am Bültenweg werden dich vermissen. Angesichts deiner vielfältigen Interessen (Chor, Literatur und Regionalgeschichte) machen wir uns aber keine Sorgen: Auch den neuen Lebensabschnitt wirst du in der dir eigenen gelassenen Art gut planen und gestalten. Annette Schöndube

Imbiss Preisliste Bratwurst Schaschlik Currywurst Kotelett Boulette Krakauer

1,40€ 2,50€ 2,40€ 2,20€ 1,10€ 1,50€

Pommes-Frites Kartoffelsalat Jägerschnitzel Leberkäse Eintopf Bockwurst

1,10€ 1,10€ 3,60€ 1,70€ 2,20€ 1,40€

Nudelsalat Steaks Sauerfleisch Dosenwurst

1,70€ 2,90€ 2,20€ 1,56€

Hamburger Cheeseburger Monsterburger Monstercheese French-Potatoes

1,70€ 1,90€ 2,80€ 3,30€ 1,60€

Getränke Kaffee

1,10€ 0,80€

Ketchup, Majo, ...

Fleischerei-Fachgeschäft & Imbiss Traditionsgeschäft seit 1904 Hauptgeschäft

Filiale

Berliner Str. 103 Tel. 0531 - 37082-0 Mo - Fr 8:00 - 13:00 15:00 - 18:00 Sa 7:00 - 12:30

Gliesmaroder Str. 34 Tel. 0531 - 37082-15 Mo - Fr 7:00 - 12:00 15:00 - 18:00 Sa 7:00 - 12:00

Imbiss Berliner Str. 104 Tel. 0531 - 37082-13 Mo - Fr 9:30 - 20:30 Sa 11:00 - 19:00

Fax Internet eMail

0531 - 37082-16 www.fleischerei-brandes.de [email protected]

Fehler und Irrtümer vorbehalten Stand 05/2010 Unsere Wurst ist der volle Genuss! Hergestellt ohne: Lacktose, Milcheiweiß, Geschmacksverstärker, Gluten und Farbstoffe

Nix!

die neue schule · die neue schule · die neue schule

die neue schule

1-2011

neue Lehrer . . . neue Lehrer . . . neue Lehrer . . . Good morning Neue Oberschule! Mittwochmorgens – erster Block – Englisch-Grundkurs. Alexandra Mencke betritt den Raum, um ein weiteres Mal eine Horde Oberstufenschüler aus ihrem morgendlichen Halbschlaf zu holen und in ein lebendiges Unterrichtsgespräch zu verwickeln. Zugegebenermaßen ist dies kein leichtes Unterfangen für die Wolfenbüttelerin, aber nach langjähriger Berufserfahrung an einem niedersächsischem Internatsgymnasium und als zweifache Mutter, nicht zu vergessen zwei weitere Kinder ihres Mannes, ist dies keine all zu große Herausforderung. Sie ist sich natürlich bewusst, dass die Hausaufgabenbereitschaft der Schüler eher gering ist, und ist deswegen sehr zufrieden damit, dass sie ihr Unterrichtskonzept gut in den 90-MinutenBlöcken der NO unterbringen kann. Mit ihrer Auswahl an Filmen, selbstständiger Gruppenarbeit, Hörverständnisübungen und schriftlichen Aufga-

ben mit anschließender Diskussion schafft sie es auch, fast alle Schüler ihrer Deutsch- und Englischkurse auf Trab zu bringen. Danach geht es für Frau Mencke wahrscheinlich ins Lehrerzimmer. Unter ihren Kollegen fühlt sie sich sehr gut aufgehoben und schätzt ihren freundlichen Umgang, obwohl sie natürlich erst mal Zeit zum Kennenlernen brauchte und noch keine einschlägigen Ereignisse oder eine Geschichte mit der Schule verbindet, aber da kann man sich sicher sein, dass dies wohl nicht mehr lange auf sich warten lässt. Schließlich möchte sie auch in den nächsten Jahren noch mehr das Schulleben an der NO mitgestalten und erst mal hier bleiben. Nach weiteren Unterrichtsstunden wird Frau Mencke wohl nach Hause gehen, und wenn sie neben Korrekturen, Unterrichtsvorbereitungen und Kindererziehung noch etwas Zeit hat, wird

sie wohl zurückgelehnt einen guten Krimi lesen. Von Sport hält sie aber zur Entspannung rein gar nichts. Freya Dombach (Jahrgang 12)

„Zeig Rassismus die Rote Karte“ – Workshop bei Eintracht Braunschweig Anti-Diskriminierungs-Workshop und Treffen mit Dominick Kumbela für NO-Schüler Rassismus und Diskriminierung sind nicht nur im Fußball, sondern auch im alltäglichen Leben immer wieder ein Thema. Gemeinsam setzen sich die Partner Eintracht Braunschweig und „Show Racism the Red Card“ gegen Rassismus ein und setzen Signale für Toleranz und gegenseitige Anerkennung. Am 29. März luden Andreas Hellstab, Projektleiter von Show Racism The Red Card, und der Verein Eintracht Braunschweig Schülerinnen und Schüler aus der 5.2 der Neuen Oberschule („Löwenbande“-Partnerschule) zu einem Workshop ins EINTRACHT-STADION ein. „Wir wollen die Schüler mit diesem Workshop für das Thema Diskriminierung sensibilisieren, ihnen zeigen, dass jeder in so eine Situation kommen kann, und Mittel und Wege aufzeigen, wie man mit derartigen Anfeindungen umgehen kann“, erläutert Hellstab. Als besonderes Highlight trafen die Schüler zum Abschluss des Workshops Eintracht-Profi Dominick Kumbela. Der aus dem Kongo stammende Stürmer der Löwen wurde selbst schon mehrfach Opfer fremdenfeindlicher Parolen im Stadion. „Das hat mich damals tief getroffen, aber zum Glück haben mich meine Familie, Freunde und Mitspieler wieder aufgebaut“, er-

innert sich Kumbela. „Wichtig ist, dass wir unseren Mitmenschen, egal welcher Hautfarbe, Herkunft oder Religion mit Respekt begegnen“, betont Eintrachts Mann mit der Rückennummer 12.

Die NO-Schüler berichten Wir, die Klasse 5.2 des Gymnasiums Neue Oberschule, haben an einem Workshop gegen Diskriminierung und Rassismus im Eintracht-Stadion teilgenommen: „Show Racism the Red Card“. Neben unseren Lehrern Steffen Schuegraf und Tino Kluck waren auch die beiden Projektleiter Andreas und Felix mit dabei. Als erstes haben wir ein Spiel durchgeführt und darüber geredet, welche Erlebnisse wir mit Vorurteilen und Rassismus schon hatten. Danach haben wir einen Film gesehen, in dem gezeigt wurde, dass Fußballspieler wegen ihrer Herkunft und Hautfarbe beleidigt worden sind. Der Spieler Samuel Eto’o, der aus Kamerun stammt, wollte bei einem Spiel sogar das Feld verlassen, weil ihn die Beschimpfungen gegnerischer Fans so hart getroffen hatten. In Gruppenarbeit sind wir dann in die Rolle der Mitwirkenden geschlüpft (z.B. Eto’o, Schiedsrichter, Trainer) und sollten alle als Präsentation eine Pressekonferenz im Presseraum des Eintracht-Stadions durchführen. Im Anschluss haben wir darüber diskutiert, was man gegen Diskriminierung tun kann. Kurz danach wurden wir

v.l.: Steffen Schuegraf, Andreas Hellstab, Tino Kluck, Felix Steinbrenner

7

Dominick Kumbela und Andreas Hellstab

vom Stadionsprecher Stefan Lindstedt durch das Stadion geführt. Stefan hat uns übrigens gesagt, dass er ein ehemaliger Schüler der NO ist. Die Führung direkt an der Südkurve vorbei zum Spielertunnel war sehr interessant. Wir haben die Gästekabine gesehen, die aber ziemlich klein ist. Die Kabine der Eintracht-Spieler ist sicherlich viel größer. Marjan Petkovic, der Torwart von Braunschweig, meinte sogar, dass es dort eine Sauna gibt. Wir haben einige Spieler kurz gesehen (z.B. Dennis Kruppke, Marc Pfitzner) und den Trainer Torsten Lieberknecht getroffen. Alle waren sehr nett und gut gelaunt. Am Ende des Workshops kam sogar noch Dominick Kumbela zu uns, der über seine eigenen Erfahrungen zum Thema Rassismus berichtet und dann alle unsere Fragen beantwortet hat. Er sagte uns auch, was wir gegen Diskriminierung und Rassismus tun können. Vor allem sollen wir Freunden, Eltern oder unseren Lehrern davon erzählen. Zum Schluss hat er uns allen Autogrammkarten gegeben und ein Foto mit uns gemacht. Es war echt ein cooler Ausflug! Lissia, Antonia, Paul und Christian aus der 5.2

Gruppenfoto der 5.2 mit Dominick Kumbela

1-2011

Außendarstellung – oder: Wie wir auf die Anmeldezahlen des letzten Jahres reagiert haben Es war vor einem Jahr um diese Zeit, es wurden gerade die letzten Arbeiten geschrieben, die neue Lehrverteilung wurde beraten, die Anmeldungen für die künftigen Fünftklässler gingen ein und alle freuten sich auf die nahenden Sommerferien. Dann der Schock: die Anmeldungen waren weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Stöhnten wir in den Jahren zuvor darüber, dass wir unsere vier Fünften Klassen „bis zum Rand“ mit jeweils 32 Schülern füllen und teilweise noch Schüler abweisen mussten, so waren wir plötzlich mit einem Einbruch auf drei mäßig gefüllte Klassen konfrontiert. Was war geschehen? Hatte sich die zusätzliche Konkurrenz durch die neue IGS Volkmarode derartig ausgewirkt? War der Ruf unserer Schule innerhalb eines Jahres so schlecht geworden? Ist die Ricarda-Huch-Schule, die gute Anmeldezahlen zu vermelden hatte, in kurzer Zeit „um Klassen“ besser als unsere Schule geworden? Werden unsere pädagogischen Konzepte, unser Schulleben, unsere Lernerfolge usw. nicht (mehr) hinreichend wahrgenommen?

vertretenen Gruppen beteiligt waren. Nach einer Phase der offenen Bestandsaufnahme verständigte man sich darauf, über Verbesserungen in der Außendarstellung der Schule nachzudenken. Der Name des Ausschusses war Programm: „VANOVA“ (Veränderungen der Außendarstellung der Neuen Oberschule zur Verbesserung der Anmeldezahlen). Die Resultate der Arbeit waren ein deutlich später gelegter (März) Informationsabend für die Viertklässler und deren Eltern mit einem veränderten Konzept und ein „Tag der offenen Tür“ im Mai, den es bisher in unserem Jahresprogramm nicht gegeben hatte. Am Informationsabend wurde der Schwerpunkt stärker auf die Elterninformation gelegt, unter Beibehaltung der Aktivitäten für die Kinder, die so die „große NO“ kennen lernen konnten. An dem akribisch vorbereiteten Abend wirkten sehr viele unserer Schüler, Eltern und Lehrer mit, so dass unsere Schulgemeinschaft wahrnehmbar wurde.

Ältere Schüler unterstützen jüngere

Auftritt der Bläserklasse

Spannende Chemieversuche

Es war klar, dass diese Fragen einer dringenden Klärung bedurften. Um eines vorweg zu nehmen: trotz aller Vermutungen – Antworten auf die Fragen wurden nicht gefunden! Hierzu nur einige Gedanken: Die Konkurrenz durch die IGS Volkmarode gab es schon ein Jahr zuvor, als unsere Anmeldezahlen noch die Schule füllten. Die Ricarda-Huch-Schule hat zwar ein Jahr eher als wir den Ganztagsbetrieb für die 5. und 6. Klassen aufgenommen, aber im letzten Jahr hat die NO mit einem schlüssigen und, wie sich herausgestellt hat, gut funktionierenden Konzept nachgezogen. Die Öffentlichkeitsveranstaltungen glichen konzeptionell denen der Jahre davor. Die an unserer Schule erzielten Abschlüsse sind in den letzten Jahren in der Breite nachweislich herausragend gut! Im späten Herbst des vergangenen Jahres traf sich ein Arbeitskreis, an dem alle an der Schule

sen, zwei Stunden lang kennen zu lernen. Die Kinder bekamen Unterricht in für sie neuen, spannenden Fächern bei ihren (möglicherweise) neuen Klassenlehrerinnen und -lehrern, die Eltern konnten sich an Informationsstationen noch einmal ungestört über die Bläserklasse, Fremdsprachenunterricht, den Ganztagsbetrieb usw. informieren oder sich im Elterncafe von unseren Eltern mit Kaffee und Kuchen verwöhnen lassen.

Der Abend begann mit einem kleinen Begrüßungsprogramm in der Aula, an dem viele junge Schüler (Bläserklassen, Akrobatikgruppe …) auf der Bühne mitwirkten. Danach wurden die Viertklässler mit Hilfe farbiger Papierwindmühlen (als Bastelbogen an die Kinder gegeben unter dem Motto „Frischer Wind an der NO“) in Gruppen geteilt. Diese wurden von „Schülerlotsen“ der 8. Klassen zu Mitmachstationen verschiedener Schulfächer geführt.

Im Rahmen des Unterrichts hatten die Kinder ein Lied gelernt, welches sie zum Schluss den Eltern singend, tanzend und spielend präsentierten: Ja wir sind so an der NO, denn heute, Leute, geht es richtig rund. Wir haben Spaß und lernen was, und dafür gibt‘s nen ganz besond‘ren Grund. Zusammen leben, so oder so, das wollen wir – an der NO! Hier geht‘s uns gut, NO macht Mut. auf neuen Wegen in die Welt zu gehen. Mit diesen Veränderungen haben wir unseren Mut gezeigt, die Herausforderung anzunehmen, und dabei unsere zweifellos vorhandenen Stärken heraus gestellt – wir werden sehen, wie die Dinge sich entwickeln . . . Dieter Lindner

Während ihre Kinder so unsere Schule, Lehrer und ältere Schüler kennen lernen konnten, wurden die Eltern über die programmatischen und schulorganisatorischen Eckpunkte unserer Arbeit informiert. Danach konnten auch sie, geführt von Eltern unserer Schüler, die Schule erkunden. Zum Ausklang standen Infostände zu diversen schulischen Aktivitäten sowie ein großer von der Elternschaft organisierter Imbiss bereit. Der Tag der offenen Tür diente an einem Samstagvormittag dazu, die Außenstelle Bültenweg, also den Schulort für die 5. und 6. Klas-

Das hat Spaß gemacht!

Leckeres Buffet, tolle Musik, und viel Spaß!!! So gestaltete sich der Infoabend für die neuen 5. Klassen der Neuen Oberschule. Für die „Noch“-Viertklässler gab es viel Gelegenheit, sich bei Lehrern und Schülern über ihre zukünftige Schule zu informieren.

Programm in der Pausenhalle weiter. Viele Informationsstände boten Beschäftigung für den ganzen Abend. Außerdem gab es leckere Snacks, die Schüler, Mütter und Väter für diesen Abend vorbereitet hatten.

In der Aula wurde den Eltern und Schülern von Lehrkräften erklärt, wie die Schule „funktioniert“. Danach spielten die Big-Band und die Bläserklasse noch einige Lieder. Dann ging das

Im Physiktrakt wurden kleine Windräder gebastelt, und einige Räume weiter erklärten Schüler den Ablauf des bilingualen Geschichtsunterrichts. In der Sporthallen gab es sehr viele Möglichkei-

8

ten, um sich auszutoben. Dort zeigten Schüler ihr Können beim Judo und beim Trampolinspringen. Danach durfte alles selbst ausprobiert werden. Am späten Abend verließen alle mit neuen Eindrücken, vielen Informationen und einem gut gefüllten Bauch die NO! Adina Eggert (Klasse 7 FL 1)

die neue schule · die neue schule · die neue schule

die neue schule

die neue schule · die neue schule · die neue schule

die neue schule

1-2011

Mario oder Kobold Am 7. März 2011 fand in der NO die große Faschingsparty statt, veranstaltet von den diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten. Jeder war schräg, lustig, schön und bunt verkleidet. Alle tanzten bis zum Geht-nicht-mehr. Im Laufe des Abends kamen immer mehr Schülerinnen und Schüler.

Donuts sowie Fanta und Wasser. In einem Wettbewerb wurde ermittelt, wer sich am schönsten verkleidet hatte. Zuerst mussten wir mit einem Partner ein bisschen modeln, dann hat sich die Jury einige ausgesucht, die ins Halbfinale kamen. Diese mussten sich noch einmal präsentieren, bis die Abiturienten entschieden hatten, wer in das Finale kommt. Die Finalisten sollten in ihre Rolle schlüpfen und zeigen, was sie können. Der Gewinner wurde von allen Schülerinnen und Schülern gewählt, zur Auswahl standen Mario oder Kobold. Gewonnen hat dann schließlich unser Kobold! Mit einem Geschenk verließ er die Bühne. Leider war zu diesem Zeitpunkt die Party schon fast zu Ende. Wir haben dann noch einige Schülerinnen und Schüler gefragt, ob es so eine Party nächstes Jahr noch einmal geben sollte. Jeder antwortete: Ja! Hoffentlich klappt es . . . Am Ende gingen alle Schüler und Lehrer mit guter Laune nach Hause.

Das Technikteam spielte unsere meistgewünschten Hits. Natürlich gab es auch ein Buffet, wo wir etwas zu essen und zu trinken holen konnten. Dort bekam man Brownies, Kuchen und

Laura Onyenom und Dilan Yilmaz (beide Klasse 5.2)

Mit der Kamera unterwegs in Braunschweig Am 5. Oktober 2010 gab es das Angebot für die 6. Klassen der NO, an einem Fotoprojekt teilzunehmen. Dies wurde unter anderem von dem Goldschmied Oliver Guddehus geleitet. Diejenigen, die teilnehmen wollten, mussten sich vorher natürlich anmelden, damit man wusste, wie viele Kameras man brauchte.

Am Ende wurden die Kameras eingesammelt und von jedem mindestens zwei der schönsten Bilder auf eine Leinwand mit dem jeweiligen

Wir trafen uns alle nach Unterrichtsschluss auf dem Schulhof der „kleinen NO“. Dort bekamen wir sogenannte „Einwegkameras“. Das sind kleine Kameras, mit denen man nur eine bestimmte Anzahl an Fotos machen kann. Man musste, bevor man ein Foto schießen wollte, an einem kleinen Rädchen drehen. Außerdem konnte man nicht sehen, was man fotografiert hatte, da es keinen Bildschirm gab. Um einen Gegenstand zu fotografieren, musste man ein bis zwei Meter zurückgehen, damit das Bild nicht verschwamm. Zuerst sollten wir unseren Namen groß und erkennbar auf ein Papier schreiben. Dann wurden wir einzeln von einer anderen Person mit deren Kamera fotografiert, damit man am Ende wusste, wer diese Fotos auf der jeweiligen Kamera gemacht hatte. Anschließend ging es endlich richtig los! Es kamen sogar ein paar Kunstlehrer mit. Wir gingen alle zusammen mit unseren Kameras durch einen Stadtteil in Braunschweig. Dort konnten wir, während wir umherliefen, fotografieren, was wir wollten. Am Anfang war es ungewohnt mit der Kamera umzugehen, doch man gewöhnte sich schnell daran. Bei manchen Kindern funktionierte die Kamera leider nicht, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Einige von den Kindern haben schöne Fotos von alten Gebäuden und der Natur gemacht. Andere hingegen haben auch lustige Sachen fotografiert, wie z.B. ein Dixi-Klo, einen Einkaufswagen oder eine schlafende Frau in einem Auto!

9

Namen gedruckt und in bestimmten Geschäften in Braunschweig ausgestellt. Emma von Essen und Smilla Tettenborn (beide Klasse 6.3)

1-2011

Frohes Neues Jahr? Mit dieser Frage wurden Besucher Ende Januar in das Stück der Abiturienten gelockt. Diese haben sich mit dem Thema „Selbstmord“ über ein halbes Jahr beschäftigt und nahmen dann unter Anleitung von Frau Wendtland – „Frohes Neues Jahr?“ war ihre erste Inszenierung an der NO – als Romanvorlage für ihr Stück das Buch „A long way down“ des britischen Autors Nick Hornby, erschienen 2005. Das Buch erzählt die Geschichte des langen Weges vom Dach eines Hochhauses in ein neues Leben. Die jungen Leute, die sich auf dem Dach treffen, haben ihre eigene Geschichte, doch die gleiche Auffassung vom Leben: Es ist sinnlos, und es scheint keinen Ausweg für ihre Probleme zu geben. Jeder für sich beschließt, sich am

Silvesterabend das Leben zu nehmen. Doch keiner springt . . . aus Angst, oder macht es keinen Sinn zu springen? Wir haben einige der beteiligten Schauspielerinnen und Schauspieler zu ihren Rollen befragt. Anna-Julia Peeters spielte Jess und berichtete uns, dass es für diese Rolle viele Interessentinnen gab. Die Person Jess ist sehr vielschichtig, daher wurden die verschiedenen Emotionen auf verschiedene Schülerinnen aufgeteilt. Jess und ihre „Gewissensfreundinnen“ hatten untereinander viele verschiedene Konflikte, was das Ganze sehr schön anschaulich machte. Julia und all die „anderen Jesses“ haben sich im Laufe des Stücks immer weiter entwickelt: In den ersten Szenen waren sie alle zusammen auf der Büh-

THEATER THEATER THEATER

ne, mit der Zeit stand dann aber zum Beispiel nur noch Anna-Julia im Rampenlicht. Jeder der Hauptdarsteller hatte sein eigenes Problem. Jess sucht im Stück ihren Ex-Freund, sie ist sich aber nicht sicher, ob sie ihn wirklich finden will. Als sie sich dann durch einen Sprung vom Dach des Hochhauses umbringen will, aber zu viele andere Menschen dort sind, wird ihr alles zu viel. Katharina Rittmeier spielte eine weitere Hauptrolle: Maren. Marens Vater ist behindert, was sie daran hindert, ein richtiges Leben zu führen, da sie sich rund um die Uhr um ihn kümmern muss. Es sei nicht leicht gewesen diese Rolle zu spielen, erzählte uns Katharina. Man denke immer, wenn man einen Außenseiter spielt, müsse man nichts tun, aber nichts tun oder immer traurig und schüchtern zu wirken, obwohl man am liebsten lachen und feiern würde, sei auch schwer. Sie beschrieb Maren als zurückhaltend und -geblieben, konservativ, ökologisch orientiert und ruhig. Die Rolle des JJ verkörperte Steven Fabienke. Steven spielt in diesem Stück nicht nur das ehemalige Bandmitglied, sondern auch einen Türsteher, der versucht alle „Jesses“ aufzuhalten, damit sie nicht auf das Dach des Hochhauses stürmen. Er beschreibt JJ als cool, verzweifelt durch die Auflösung seiner Band, nachdenklich, aber auch traurig, weil ihn zusätzlich auch noch seine Freundin verlassen hat. Bei ihm hatten wir dann die Möglichkeit zu fragen, wie die Proben abliefen: Die Theatergruppe hat erst sehr spät – kurz vor den Herbstferien – angefangen zu proben; keiner der Darstellerinnen und Darsteller hatte zuvor Theatererfahrungen. Dennoch habe es ihnen sehr viel Spaß gemacht. Carla Bähr und Alicia Rieck (beide Klasse 8 F 1)

10

die neue schule · die neue schule · die neue schule

die neue schule

die neue schule · die neue schule · die neue schule

die neue schule

1-2011

Ein langer Weg nach unten – Frohes Neues Jahr? Martin steht auf dem Dach eines Hochhauses. Es ist Silvester, und während die Stadt unter ihm feiert, hat er mit all dem abgeschlossen. Vorsichtige Blicke nach unten, die Leiter steht schon bereit. Selbstmord, Freitod, Suizid. Es gibt viele Begriffe für das, was er sich vorgenommen hat. Doch Martin ist nicht der einzige. Zuerst tritt Maren zu ihm auf das Dach; Maren, eine „junge Frau ohne Zukunft“. Dann die verstörte Jess, deren innerliche Verwirrung sich in der Darstellung von gleich 17 Personen widerspiegelt. Als Letzter tritt schließlich JJ zu ihnen, ein verlorener, pizzaliefernder Musiker. Vier Menschen mit völlig verschiedenen Lebensgeschichten sind zu dem gleichen Schluss gekommen. Die Hoffnung haben sie aufgegeben, den Sinn haben sie aus den Augen verloren. Jetzt möchten sie springen. So beginnt das Theaterstück „Frohes Neues Jahr?“ des diesjährigen Abiturjahrgangs, und es ist keine leichte Kost. Es spricht eine Frage an, über die man in unserer Gesellschaft gar nicht sprechen möchte: Selbstmord. Woran liegt es, dass 9 % der 18jährigen in Europa unter Depressionen leiden und davon wiederum 10 bis 15 % sich das Leben nehmen werden, wo wir doch angeblich alle so glücklich sein sollten? Alle 47 Minuten, an Silvester vielleicht noch öfter.

gleichzeitig zu sprechen, wenn das Licht ausund die Musik angeht und der Satz „Wenn irgendwer heute Abend hier raufkäme, was wür-

Und es geht auch um uns, um jeden Einzelnen. Können wir Verständnis haben oder sehen wir nur Egoismus? „Was würdest du tun?“ All diese Fragen werfen die Geschichten der vier Charaktere auf. Die Inszenierung widersteht dabei der Versuchung, die komplexe Thematik zu überladen. Auf das Wesentlich reduziert sind nicht nur die Kostüme, sondern auch die gut durchdachte Bühne. Der Zuschauer kann die Gefahr, die von dem Dach des Hochhauses ausgeht, förmlich spüren. Später sagte man uns, dass die Gedanken der Figuren von den Schauspielern selbst geschrieben wurden, was man „biographisches Theater“ nennt. Das könnte auch ein Grund dafür sein, dass jeder einen persönlichen Bezug zum Stück herstellen kann. Man stellt fest, dass alle Menschen die gleichen Fragen haben, und zugleich muss man lachen, wenn JJ erzählt, er sei zwar doch nicht unheilbar krank, aber dafür habe sich seine Band aufgelöst, und das sei ja mindestens genauso schlimm. So hat dann doch ein jeder seine eigene Vorstellung davon, was ein Leben lebenswert macht. Das Stück ist bewegend, traurig und trotzdem nicht zu ernst. Durch die hervorragende Schauspielleistung und die direkte Ansprache des Publikums verläuft beim Zuschauen teilweise die Grenze zwischen Inszenierung und Realität. Gänsehaut läuft einem über den Rücken, wenn die verschiedenen Facetten von Jess anfangen,

11

det ihr ihm sagen?“ noch nachhallt, wenn das Stück schon lange zu Ende ist. Dankeschön. Anna Lisney und Jing Xie (Jahrgang 12)

1-2011

theater.fieber Die NO und das Staatstheater kooperieren Am 15. März wurde er von Herrn Kohfahl und Herrn Klement, Generalintendant des Staatstheaters Braunschweig, unterschrieben, der Kooperationsvertrag zwischen dem Staatstheater Braunschweig und der Neuen Oberschule: Wir sind jetzt auch eine von mehreren Schulen aus dem ehemaligen Regierungsbezirk, die ganz bewusst „Theater“ als Teil ihres Bildungsauftrags ansehen. Dass alle hinter diesem Konzept stehen, zeigte die Abstimmung der Gesamtkonferenz vom 15. Februar: Der Antrag zur Teilnahme an „theater.fieber“ wurde einstimmig angenommen. Wir dokumentieren mit dieser Kooperation, dass wir die Aufgabe, unsere Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am kulturellen Leben zu befähigen, für wichtig halten und deshalb sehr ernst nehmen. Was heißt das nun für unsere Schule? Beginnen wir mit den „angenehmen“ Pflichten: Wir als Schule verpflichten uns, mit jedem Jahr-

gang mindestens einmal im Schuljahr ins Theater zu gehen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Schülerinnen und Schüler im Laufe ihrer Schulzeit möglichst alle drei Sparten kennen lernen. Deshalb sind, über die Jahrgänge verteilt, entweder die Klassenlehrer/-innen oder die Deutsch-, Musik- oder Darstellendes Spiel-Leh-

Unsere 40 Azubis starten durch. Starte auch du 2012! Starte ins Berufsleben mit einer Ausbildung bei der Volkswagen Financial Services AG. Ob Ausbildung oder Studium, wir bieten eine ausgezeichnete Berufsperspektive in den Bereichen Bank, Versicherung oder Informatik.

Gemeinsam mit der WelfenAkademie Braunschweig haben wir unsere Ausbildung mit dem Studium zum Bachelor of Arts kombiniert und in Zusammenarbeit mit der Leibniz-Akademie ermöglichen wir den Bachelor of Science.

ƒ Bankkaufmann/-frau ƒ Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen ƒ Fachinformatiker/-in

Jetzt online bewerben unter: vwfs.de > Einstieg und Karriere Telefon: (05 31) 2 12 24 70

rer/-innen für die Umsetzung verantwortlich. Insgesamt hängt der Theaterbesuch nicht mehr von der einzelnen Kollegin / dem einzelnen Kollegen ab, sondern er wird auf mehrere Schultern verteilt. Die Koordination an der NO haben Gesa Renner und ich übernommen. Einfacher für uns wird es, die pädagogischen Angebote des Staatstheaters zu nutzen, wir werden frühzeitig informiert und haben eine Ansprechpartnerin im Staatstheater. Dadurch können wir auch individuelle Wünsche äußern, auf die leichter eingegangen werden kann.

Im Schulalltag wissen wir, dass die vielleicht notwendigen Stundenverschiebungen von den Kolleginnen und Kollegen mitgetragen werden, wenn wir das Staatstheater als außerschulischen Lernort nutzen und z.B. einen Vormittag im Theater sind. Doch auch die Schülerinnen und Schüler stehen in der Pflicht. Wir erwarten von ihnen, dass sie sich beim Theaterbesuch – eigentlich nicht nur dort – so benehmen, dass wir immer gerne gesehen sind. Sollte dies bei einer Lerngruppe nicht sicher sein, muss die verantwortliche Lehrerin / der verantwortliche Lehrer den Theaterbesuch nicht durchführen, sie / er muss darüber die Eltern informieren. An die begleitende Lehrkraft muss man sich auch wenden, wenn der Besuch eine außergewöhnliche finanzielle Belastung für die Familie darstellt; in diesem Fall gibt es Hilfen. Alles in allem also eine tolle Sache, und es bleibt nur die Frage, warum wir als Neue Oberschule mit einer so langen Theatertradition nicht gleich von Beginn an an diesem Projekt teilgenommen haben . . . Rainer Oertelt

ƒ Bachelor of Arts ƒ Bachelor of Science

12

die neue schule · die neue schule · die neue schule

die neue schule

die neue schule · die neue schule · die neue schule

die neue schule

1-2011

Fahrer 2 . . . Start ist frei . . . 3 . . . 2 . . . 1 . . . . . . und los ging es für mich in einer schwarzen Seifenkiste der Marke Eigenbau auf dem „Hollerplatz“ in Wolfsburg am 21.5. dieses Jahres. Ich rollte die etwa 4 m hohe Startrampe hinab und wurde immer schneller. Aber schon nach 15 Sekunden war alles vorbei. Auf diesen Tag habe ich mich schon lange vorbereitet: Bereits vor drei Jahren hat Jens Heinecke (damals Jahrgang 7) mit Herrn Krüger eine Form aus Holz, Bauschaum und Gips gebaut, in welche er anschließend GFK-Matten (Glasfaserverstärkter Kunststoff) klebte. Jene ergab dann eine hochwertige Karosserie, welche umgedreht erstaunlich einer Badewanne ähnelte. Im folgenden Jahr übernahm ich den Job: Bodenplatte drunter, Achsen mit Rädern dran und die „Lenk-Brems-Einheit“ drauf . . . fertig! Bei dem anschließenden Rennen belegte ich Platz 3 der (wie es sie leider nur gab) „Kreativklasse“. Bei jenem Rennen „versprach“ mir der Veranstalter, dass es im folgenden Jahr eine „Konstrukteursklasse“ geben soll, an der ich mit technischen Verbesserungen unbedingt teilnehmen sollte. Die Arbeiten in diesem Jahr verschob ich von Tag zu Tag, bis ich am Abend des 20. Mai mit einem erschrockenen Blick auf den Kalender feststellen musste, dass das Rennen bereits am nächsten Tag stattfinden soll! Nach einigem Hin und Her überlegte ich mir ein „System“, um an die Hinterräder zwei Motoren zu setzen. Also schnell zwei (!) Modellbau-Motoren aus dem Keller zusammengesucht und mit Hilfe einer Lampenhalterung provisorisch an beiden Rädern befestigt. Zuerst wollte ich den Motoren die Energie entnehmen, um die etwa 50 kg schwere Seifenkiste zu bremsen. Leider haben 200 W keine Chance gegen

eine Seifenkiste mit einer solchen Masse und etwa 6 km/h. Auch der Versuch, die Physik mit einem Kurzschluss zu bezwingen, brachte nichts. Und so musste ich mich erneut in den Keller begeben, um einen Fahrtregler zur Beschleunigung der Seifenkiste aufzutreiben. Da es nun schon fast 1 Uhr morgens war, beschloss ich die Arbeiten am folgenden Tag durchzuführen. Am nächsten Morgen begaben sich mein Vater und ich in Wolfsburg zum Hollerplatz, wo ich

mit Lötkolben und Klebepistole noch schnell alles vorbereitete: Solarzellen auf die „Motorhaube“, Brennstoffzelle noch daneben und die Motoren anschließen. Anschließend erfuhr ich vom Veranstalter, dass es außer mir leider keine Teilnehmer für die „Konstrukteurklasse“ gab, weshalb ich erneut in der „Kreativitätsklasse“ mitfahren musste. Daher ist alles wie im letzten Jahr geblieben: Die 7. Klasse unserer Schule belegte wieder den 1. Platz und ich den 3. Leo Tassilo Peters (Klasse 8 F 2)

Mit dem Iglu zum Sieg Am 21. Mai 2011 fand zum vierten Mal das große CMT-Seifenkistenrennen auf dem Holler Platz vor dem Kunstmuseum in Wolfsburg statt. Die NO nahm wieder dran teil. Unter der Leitung von Herrn Krüger bauten Moritz Schulte und ich (wir sind beide Schüler der 7 F 2) eine Seifenkiste in Form eines Iglus und fuhren zusätzlich noch eine Rennkiste. Leo Peters aus der 8. motorisierte eine schwarze Seifenkiste und verschönerte sie mit physikalischen Kleinigkeiten. Das Iglu und Leos schwarze Seifenkiste fuhren in der Kreativitätsklasse, die Rennkiste bei den Superstockcars.

scheinlich daran lag, dass unsere Kiste nicht lackiert und sehr leicht war (sie wog nur 77 von zugelassenen 90 kg). Um 16.15 Uhr startete dann das Rennen der Kreativkisten, bei dem wir mit der Startnummer 3 (Leo hatte die 2) von sechs Kisten insgesamt

Um 9 Uhr trafen wir uns vor dem Kunstmuseum und gingen zur Inspektion, die neben der Rennstrecke zu finden war. Diese hatte am Start eine kleine künstlich errichtete Rampe, auf die die Seifenkisten mit Hilfe eines Fahrstuhles hochgehoben wurden. Der Belag war aus Holz. Um 11 Uhr startete die Veranstaltung mit dem Bobbycar-Rennen. Darauf folgte das Stockcarbzw. Superstockcar-Rennen. Es war heiß (rund 25°C) und wir mussten ständig warten, da insgesamt 29 Kisten teilnahmen und vorne im Ziel die Messgeräte dauernd ausfielen. Es gab einen Probelauf und drei Wertungsläufe, in denen wir immer eine Zeit unter 16 Sekunden erzielten, was eigentlich ganz gut war. Dennoch wurden wir nur viertletzter, was wahr-

13

antraten. Da wir mit unserem Iglu die Kreativsten waren, gewannen wir! Der Tag war toll und es hat Spaß gemacht, war aber wegen des ständigen Wartens und der Hitze auch ein wenig anstrengend. Nils Pichmann (Klasse 7 F 2)

1-2011

Neue Oberschule – gut platziert in Niedersachsen Im diesjährigen Erdkunde-Landeswettbewerb von NATIONAL GEOGRAPHIC WISSEN 2011, an dem sich 116 Schulen aus Niedersachsen mit 34.138 SchülerInnen beteiligt haben, hat der Schulsieger der Neuen Oberschule, Aron Gal aus der Klasse 9F1, im Land Niedersachsen einen hervorragenden 6. Platz errungen. Die Klassensieger der NO sind in diesem Jahr: Max Lehninger (5.2), Jan-Niklas Homeier (5.3), Gino Steinbach (6.1), Christoph Höppner (6.4), Joshua Walter (7F1), Moritz Schulte (7F2), Jasper Schnück (7FL2), Malte Braband (8F2), Niklas Baumgardt (8FL1), Aron Gal (9F1), Sven Bartos (9F2), Manuel Christinck (9FL1), Theodor Steller (10F1), Paul Förster (10F2), Charlotte Götting (10FL1).

Herr Kohfahl und Herr Schillig mit Aron Gal bei der Übergabe der Urkunde

Herzlichen Glückwunsch und Respekt vor diesen tollen Leistungen! Hans-Heinrich Schillig

John Butler Trio Ich bin vor gar nicht all zu langer Zeit durch Facebook auf diese Band gestoßen. Jemand hatte ein Video von dem überaus talentierten Gitarristen und Sänger John Butler gepostet. Er spielt mit einer 12-saitigen Gitarre und zupft wie ein verrückter wunderschöne Melodien. Das Lied, das mich so begeistert hatte, heißt „Ocean“. Es ist ein ruhiges, romantisches und melodisches Lied, das an einen lauen Sommertag erinnert, an dem die Blätter rascheln und die Sonne sich langsam hinter den Bäumen vor der Nacht versteckt. Ich war überrascht, wie leichtfüßig er mit 12 Saiten zupft. 6 Saiten sind ja schon eine Herausforderung. John Butler Trio spielen aber nicht nur ruhige und romantische Musik. Die Band ist sogar ziemlich Rock-lastig, schweift bei einigen Songs jedoch auch ein bisschen zu Pop ab. Wie zum Beispiel „Zebra“ oder „Good Excuses“, das auch schon ein bisschen etwas von Reggae hat. Überwiegend sind aber eher rockige Songs zu finden, die einen so richtig zum Grooven und Luftgitarrespielen bringen. Im Grunde kann man sagen, dass John die Band selbst gegründet hat. Es gab ständig neue Besetzungen. 2003 spielte er zum Beispiel mit

John Butler Trio besteht aus drei Mitgliedern (was der Name wohl schon verrät).

Shannon Birchall (Bassist) und Michael Barker (Drummer) zusammen, von denen er sich aber 2009 aus „rein künstlerischen Gründen“, so John, trennte.

flach auf den Oberschenkeln) und dafür, dass er meist mit „offener Stimmung“ (Stimmung bei Saiteninstrumenten, bei der die leeren [„offenen“] Saiten einen einfachen Akkord bilden) spielt.

Die aktuelle Besetzung besteht momentan aus Byron Luiters (Bassist) und Nicky Bomba (Drummer). John Butler ist Gitarrist und Leadsänger. Bekannt wurde er besonders durch sein virtuoses „Lapsteelspiel“ (die Gitarre liegt beim Spielen

Er gründete mit einem Freund sogar sein eigenes Platten-Label „Jarrah Records“, bei dem auch die Band „The Waifs“ ihre Platten veröffentlicht. Wer an John Butler Trio interessiert ist, kann sich unter „www.grooveshark.com“ einige Lieder anhören. Wer auf Red Hot Chili Peppers steht, dem wird die Band gefallen. Und wer’s allgemein gern etwas rockiger mag, der sollte auf jeden Fall auch rein hören. Die offizielle Seite ist „www.jbtserver.com/blog/“. Monika Bednarek (13. Jahrgang)

14

die neue schule · die neue schule · die neue schule

die neue schule

die neue schule · die neue schule · die neue schule

die neue schule Der Vampir, den ich liebte „Der Vampir, den ich liebte“ von Beth Fantaskey spielt in der Gegenwart Amerikas und handelt gleichzeitig von der Vergangenheit eines unentdeckten Volkes in Europa. Jessica Packwood wurde als Kleinkind adoptiert und lebt in Amerika. Als der eigenartige, schöne und doch nervige Lucius Vladescu in Jessicas Schule auftaucht und wenig später in ihre Garage einzieht, erfährt Jess bald, dass sie fast nichts über ihre Vergangenheit und die ihrer leiblichen Eltern weiß. Sie hält es zuerst für einen Scherz, als Lucius ihr erklärt, dass sie, die früher Antanasia Dragomir hieß, eine Vampirprinzessin sei und dann auch noch seit ihrer Geburt mit Lucius verlobt wäre. Es klingt unglaubwürdig für Jess, dass, wenn sie Lucius nicht heirate und damit einen Pakt nicht erfülle, der Frieden zwischen den beiden Vampirvölkern Vladescu und Dragomir gebrochen werde. Doch als sie Lucius wirklich zu lieben beginnt, ist es schon (fast) zu spät und es kommen erste Unruhen auf, die Schwierigkeiten und Gefahr für Lucius bedeuten. Selbst ihre beste Freundin kann jetzt nicht mehr helfen … Über die Autorin Beth Fantaskey ist wenig bekannt. Sie studierte Journalismus, hat heute einen Mann und zwei Kinder und unterrichtet an der Universität in Pennsylvania. „Der Vampir, den ich liebte“ ist ihr erster Roman. Ich finde das Buch so interessant, weil es einerseits romantisch, andererseits auch lustig und actionreich ist. Mir gefällt der Mix aus Vergangenheit und Gegenwart. Jessicas Gedanken sind nachvollziehbar, z.B. in ihren verzweifelten Versuchen geschehene Dinge wieder rückgängig zu machen. Ich empfehle dieses Buch vom Verlag Arena sowohl denjenigen, die „Twilight“ gelesen haben, als auch allen anderen, die gerne Bücher aus der Vergangenheit (und Gegenwart) lesen. Das Original des ersten Teils heißt „JESSICA‘S GUIDE TO DATING ON THE DARK SIDE”. Im Winter kommt der zweite Teil des Buches heraus, der dann „JESSICA RULES THE DARK SIDE“ heißt. Marie Braungardt (Klasse 8 FL 1)

Das Mädchen, das Löwen sah „Ich habe vor nichts Angst. Auch nicht vor Löwen. Die Löwen leben in den violetten Bergen. Nachts hören wir manchmal den Mais rascheln, wenn sie hindurch schleichen, und wir liegen in der Dunkelheit, und unser Atem geht so leicht wie der einer Motte. Ich habe vor nichts Angst. Auch nicht vor Löwen. Aber jetzt habe ich Angst, dass meine Mutter stirbt.“ Das denkt Abela in Tansania. Rosa in England hat ganz andere Sorgen. Beide Mädchen wurden in Afrika geboren, ihr Leben unterscheidet sich aber gänzlich. Rosa und ihre Mutter haben durch ihr gemeinsames Schlittschuhlaufen ein sehr gutes Verhältnis, bis Rosas Mutter auf die Idee kommt, ein Kind zu adoptieren. Darüber ist Rosa entsetzt. In einer kleinen Lehmhütte in Tansania lebt die 9-jährige Abela, die genauso alt ist wie Rosa, mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Nyota bei ihrer Großmutter. Ihr Vater ist gestorben und auch die anderen Familienmitglieder werden an Aids sterben. Deshalb kommt Abela

1-2011

nach England, wo sie wie eine Sklavin behandelt wird, bis sie wegläuft. In England stimmt Rosa nach einiger Zeit der Adoption zu. Sie finden zwar kein Mädchen, dafür aber den 4-jährigen Anthony aus Tansania. Bis Rosa einen schweren Unfall beim Schlittschuhlaufen hat, macht sie Anthony das Leben zur Hölle. Aber durch sein mitfühlendes Verhalten nach dem Sturz ist das Eis gebrochen. Doch kurz vor der Adoption nimmt Anthonys Vater sein Kind zurück. Rosa und ihre Mutter sind sehr traurig. Nach einem langen, verwickelten Weg finden Rosa und Abela zusammen. Die Autorin Berlie Doherty bekam die Idee für das Buch nach ihrem Urlaub in Tansania. Beim Lesen spürt man ihre Faszination für dieses Land. Sie hat ihre Geschichte zwar erfunden, aber es steckt viel Wahrheit in ihr. Als ich die Kapitel über Rosa las, entstand sofort ein Bild in meinem Kopf. Ich konnte mir gut vorstellen, in welcher Umgebung sich Rosa befand, da es dort ähnlich ist wie bei uns. Bei Abela war das anders. Ihre Landschaft wurde so beschrieben: „Die Erde, auf der Kinder und Hühner kratzten, war staubig und rot. Sonnenstrahlen fielen durch die Baumwipfel, in denen Affen kreischten und schnatterten. Es gab viele kleine Gemüsegärten und Koppeln, auf denen magere Buckelrinder mit gesenktem Kopf darauf warteten, gemolken zu werden. Die Hitze flimmerte über der Erde und strahlend blauer Himmel fiel auf die kleinen, strohgedeckten Hütten aus rotem Lehm.“ Ich war noch nie in Tansania, aber durch diese Beschreibungen entstand ein Bild in meinem Kopf. Ich finde es erstaunlich, wie Abela es immer schafft, weiter zu kämpfen. Sie stand Löwen gegenüber, ohne sich zu fürchten. Selbst nach dem Tod ihrer Mutter kämpft sie noch um ihre Würde, ihr Recht auf Bildung und Liebe. Das hat mich beeindruckt. Hannah Kickert (Klasse 8 F 1)

Der Buchtipp

kommt sie eine Vision, in der Nyx sie mit besonderen Kräften versieht. Sie wacht im „House of Night“ auf und stellt fest, dass ihr Mal ungewöhnlich ausgefüllt ist. Neferet, die Hohepriesterin des „House of Night“, wird Zoeys Mentorin und erscheint ihr sehr freundlich zu sein. Gleich am ersten Tag verkracht Zoey sich mit der zickigen Aphrodite, verliebt sich in den hübschen Erik und findet vier neue Freunde: die schrille Stevie Rae, die „Zwillinge“ Shawnee und Erin sowie den netten Schwulen Damien. Zoey findet heraus, dass Aphrodite, die Anführerin der „Töchter der Dunkelheit“, einer Elitegruppe der Schule, ihre Gabe missbraucht. Sie muss sie stoppen, doch das ist nicht alles … Die Autorinnen P.C. und Kristin Cast gelten als das erfolgreichste Mutter-Tochter-Gespann unter den Schriftstellern weltweit. Beide leben in Tulsa, Oklahoma. Die Bücher der auf zwölf Bände angelegten Vampyrsaga wurden allein in Nordamerika bereits über sieben Millionen mal verkauft. „Gezeichnet“ (Marked) ist der erste Band. Eine Verfilmung wird in diesem Jahr vorbereitet. Ich finde das Buch sehr gut, weil es fesselnd, spannend und auch etwas witzig ist. Man wird immer wieder überrascht. Es ist insbesondere für Harry-Potter- oder Twilight-Fans zu empfehlen. Ricarda Reinecke (Klasse 8 F 1)

House of Night – Gezeichnet Die 16-jährige Zoey lebt mit ihrer Mutter Linda, ihren Geschwistern und ihrem „Stiefpenner“ (= -vater) John Heffer, einem stockkonservativen Kirchenältesten der „Gottesfürchtigen“, in Broken Arrow, Oklahoma (USA). In der Welt, in der Zoey lebt, wissen die Menschen von der Existenz der Vampyre, einer Spezies, deren „Mitglieder“ mit einem Mal „gezeichnet“ (nicht gebissen!) werden. Gezeichnete müssen in ein Vampyrinternat, ein „House of Night“, gehen. Als Zoey gezeichnet wird, stößt sie bei ihrer Mutter und ihrem fanatischen „Stiefpenner“ auf Unverständnis, auch weil Vampyre eine eigene Religion ausüben: Sie glauben an die Vampyrgöttin Nyx. Als Zoey notgedrungen zu ihrer Oma Redbird fährt und diese nach ihrer Ankunft draußen sucht, be-

15

Sieben Magier Als Nin eines regnerischen Morgens erwacht, erwartet sie bereits das Trapsen ihres kleinen Bruders Toby, das sie sonst immer weckt. Doch an diesem Morgen ist alles anders: Toby ist verschwunden und mit ihm alles, was einst zu ihm gehörte. Es ist, als habe Toby nie existiert. Als nicht einmal mehr die Mutter sich an ihren kleinen Bruder erinnern kann, ahnt Nin, dass sich hinter den Schatten im Haus etwas Schreckliches verbergen muss . . . Was ist passiert? Caro Kings Debüt über das Reich, in dem unsere schlimmsten Ängste Gestalt annehmen, ist sehr spannend und witzig geschrieben. Man kann gar nicht aufhören zu lesen! Aber nichts für schwache Nerven . . . Laura Onyenom (Klasse 5.2)

1-2011

Journalistisches Know-How zum Greifen nahe „Zeitungs-Workshop“ bei der Welthungerhilfe im Alvar-Aalto-Kulturhaus Wolfsburg Am 18. September 2010 ging es ab nach Wolfsburg: Nachdem wir, Camilla vom Lessing-Gymnasium und Monika von der Neuen Oberschule, planlos, noch etwas müde und verwirrt durch die Wolfsburger Innenstadt geirrt sind, bis wir endlich den vereinbarten Treffpunkt erreicht hatten, wurden wir um 10 Uhr von den beiden Journalisten und zugleich Work-Shop-Betreuern Bernd Rößle und Sonja Eberle herzlich empfangen. Der Workshop „Zeitung machen!“ fand in Wolfsburg im Alvar-Aalto-Kulturhaus von 10 bis 18 Uhr statt. Teilnehmer waren Schülerinnen und Schüler aus der Region Wolfsburg und Umkreis im Alter von 14 bis 19 Jahren. Ausgestattet mit Namensschildern lernten wir uns zunächst am runden Tisch kennen.

Im nächsten, sehr theoretischen Teil beschäftigten wir uns mit dem Arbeitsbereich der Journalisten: Hierbei bedienten wir uns folgender Fragestellungen: Welche Aufgaben hat ein Journalist zu bewältigen, was ist z.B. der Unterschied zwischen Glosse und Kolumne und wie sieht die Berichterstattung der Journalisten aus, die in Dritte-Welt-Ländern verkehren? Ausgehend von diesem recht theoretischen Block durften wir endlich das Wissen in die Tat umsetzen: Nun waren wir die Journalisten!

bezogen auf die Präsenz der Milleniumsziele, feststellte. Besonders verblüffend war, dass, obwohl die deutsche Regierung bereits im Jahr 1990 die Milleniumsziele unterzeichnete, lediglich eine Minorität über diese informiert ist! Nach der wohlverdienten Einladung zum ausgiebigen Mittagessen näherten wir uns der Endphase, die die Präsentation der Gruppenergebnisse beinhaltete. Hierbei stellten die Betreuer zufrieden fest, dass in jedem von uns ein potentieller Journalist schlummert.

Nachdem wir in bestimmte Gruppen mit unterschiedlichen Arbeitsbereichen aufgeteilt worden waren, machten wir uns an die Arbeit. Die erste Gruppe befasste sich mit einer Berichterstattung über ein frei gewähltes Thema, das jedoch in Bezug zu den Milleniumszielen stehen sollte.

Mithilfe des zuvor ausgehändigten interessanten Infomaterials zum Projektthema „Die Milleniumsziele der Vereinten Nationen“ erwarben wir erste Eindrücke über die vorherrschenden Verhältnisse in den Milleniumsdörfern.

Die zweite Gruppe erhielt die Mission ein kompetentes Interview mit Frau Else Meyer zu führen. Sie gestattete ihnen einen sehr aufschlussreichen Einblick in ihre Tätigkeit als ehrenamtliche Mitarbeiterin der „Kindernothilfe“, die sich für Kinder in Not in Manila (Philippinen) engagiert. Die dritte Gruppe führte schließlich eine Umfrage durch, bei der sie eine Meinungsvielfalt, Die Krönung des Tages stellte die anschließende Pressekonferenz dar, die sich über den Besuch von unter anderem Frau Dr. Renée Ernst, Beauftragte für die Milleniumskampagne in Deutschland, erfreute. Kontroverse Meinungsäußerungen wurden diskutiert und Fragen wie: Warum wissen so wenig Menschen von den Milleniumszielen?, warum tut die Politik so wenig? oder was können wir als Jugend/Schüler tun?, wurden facettenreich beantwortet. Gegen 18 Uhr nahm der Workshop sein Ende. Mit zufriedenen Gesichtern und professionellem Know-How bezüglich des Journalismus machten wir uns auf den Weg zurück zum Bahnhof. Während der Fahrt nach Braunschweig haben wir uns noch lange über unser Erlebnisse ausgetauscht. Wir waren erschrocken darüber, wie unwissend wir doch über Dritte-Welt-Länder und die Milleniumsziele waren, gleichzeitig aber auch erstaunt, wie uns der Workshop die Augen geöffnet hat. Nach dem Workshop ist unser Interesse an dieser Thematik sehr gestiegen. Wir wollen uns zukünftig mehr für die weltweit vom Schicksal getroffenen Menschen einsetzen und die gesammelten Erfahrungen während des Workshops mit anderen Menschen teilen. Camilla Moschinski und Monika Bednarek (Jahrgang 13)

16

die neue schule · die neue schule · die neue schule

die neue schule

die neue schule · die neue schule · die neue schule

die neue schule

1-2011

Bankkonto: Deutsche Bank Braunschweig Kto.-Nr. 2 044 949 (BLZ 270 700 24)

Ehemalige der NO Braunschweig e.V. · c/o Dr. Philipp Lehmann · Adolfstraße 1 · 38102 Braunschweig Tel. 0531 - 220920 · www.ehemalige-der-no.de · e-Mail: [email protected] Redaktionelle Verantwortung: Ralf Eichelberger

Auszüge aus dem Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 25. März 2011 im Musikpavillon der Neuen Oberschule in Braunschweig Begrüßung Die Versammlung wurde um 19.30 Uhr mit einem Konzert der Bläserklasse unter der Leitung von Frau Wermser eröffnet. So konnten sich alle Anwesenden davon überzeugen, was man nach zwei Jahren Unterricht mit den zum Teil von den Ehemaligen gesponserten Instrumenten „anstellen“ kann. Das Publikum war begeistert. Anschließend begrüßte der 1. Vorsitzende Horst Paliga die 23 anwesenden Mitglieder. Als Vertreter der Schule konnten der Schulleiter Marten Kohfahl sowie Herr Deutsch und Frau Wermser begrüßt werden. Im Anschluss an eine Schweigeminute für die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder Reinhard Franitza (ABI 1959) und Manfred Bressel (ABI 1968) sowie Willi Gierlichs, der zwar kein Mitglied der Ehemaligen war, aber als Lehrer an der NO aufgrund seiner unkonventionelle Art bei den Schülern sehr beliebt und unvergessen war, wurden die Ehrungen für acht Mitglieder ausgesprochen. Aufgrund ihrer 50-jährigen Mitgliedschaft wurden sie zu Ehrenmitgliedern ernannt. Bericht des (scheidenden) 1. Vorsitzenden Da Horst Paliga in diesem Jahr die letzte Versammlung als 1. Vorsitzender leitete, nahm er die Anwesenden mit auf einen Rückblick in die Anfänge seiner Amtszeit: Er wurde während der Versammlung am 20.3. 1998 im Restaurant „Mephisto“ zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt. Zu dieser Zeit hatte der Verein 617 Mitglieder, davon waren 149 ehemalige Schülerinnen. Die erste größere Veranstaltung, an der er als 1. Vorsitzender teilnahm, war das 25. Fußballturnier am 12.12.1998. Die Jahreseinnahmen der Ehemaligen lagen damals bei 25.714 DM, die Ausgaben betrugen 21.115 DM, sodass der Kassenbestand zu Jahresbeginn 1999 bei immerhin 20.451 DM lag. 1999 verstarb plötzlich das Vorstandsmitglied Werner Domanetzki, was einen schweren Verlust für den Verein darstellte, da Werner innerhalb des Vereins so etwas wie das Bindeglied zwischen den alten und jungen Mitgliedern darstellte. In diesem Jahr wurde auch erstmals eine Veranstaltung unter dem Namen „Eat & Art“ durchgeführt. Im Jahr 2000 wurden erstmals nach Gründung des Vereins die Mitgliedsbeiträge angepasst, und es wurde eine Busfahrt zur Expo 2000 nach Hannover organisiert, wobei es einigen Mitfahrern so gut gefiel, dass der Bus etwas länger warten musste. In jenen Jahren gab es auch noch die Tradition der Kranzniederlegung zum Volkstrauertag. Diese ist leider inzwischen in Vergessenheit geraten und eingestellt worden.

Frau Wermser mit der Bläserklasse

2002 feierte der Verein sein 75-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum wurde mit Sektempfang im Cinemaxx begangen, wobei der Film „Die Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann gezeigt werden sollte. Leider konnte der Film nicht bis zum Ende gesehen werden, da die Vorführung nach zwei Filmrissen abgebrochen werden musste. Dies störte jedoch wenig, es gab einen Nachmittag voller interessanter Gespräche, und aufgrund der technischen Panne wurde von Seiten des Cinemaxx zudem auch nichts für die Anmietung des Kinosaals in Rechnung gestellt. Als sein persönliches Highlight beschreibt Horst Paliga die Jubiläumsfeier zum 150. Geburtstag der Schule im Jahr 2003, die von den Ehemaligen organisiert wurde. Für die musikalische Unterhaltung sorgten damals Sweety Glitter und die Jazzkantine (die Musiker sind zum Teil auch ehemalige NO-Schüler). Das Team der Ehemaligen konnte hier zeigen, wie viel auch mit wenigen helfenden Händen möglich ist. Im Jahr 2004 wurden erste intensivere Versuche der Mitgliederwerbung unternommen. Die Ehemaligen begannen, bei den ABI-Entlassungen und den sich anschließenden ABI-Bällen für das Erreichen einer bestimmten Zahl von Neueintritten Preise auszuloben (z.B. Sekt oder Kinokarten). Seitdem konnte der Verein jährlich zwischen 25 und 45 neue Mitglieder verzeichnen. Im Jahr 2004 stieg die Mitgliederzahl erstmals auf über 700. Im Jahr 2005 wurde im Musikpavillon eine Lesung mit dem ehemaligen NO’ler Dirk Angelroth (ABI 1958) organisiert. Er las aus seinem Buch „Die weiße Frau im Baum“. Es war für alle ein sehr unterhaltsamer Abend. Mittlerweile ist Dirk Angelroth leider schwerer erkrankt, sodass der Kontakt irgendwann abgebrochen ist. 2006 verstirbt der vielen bekannte „Assi“ im Alter von 93 Jahren. Auf dem Veranstaltungs-

17

kalender stand in diesem Jahr die Besichtigung des Klostergutes Wöltingerode, natürlich mit Verköstigung und anschließendem Essen. Im Jahr 2007 besuchten die Ehemaligen das „Prom Concert“ des Classix Festivals. 2008 verstirbt unser Ehrenvorsitzender Volker Pany nach langer Krankheit. Als Veranstaltung wird eine Lesung im Rahmen des Krimifestivals ausgewählt. 2010 veranstalten die Ehemaligen eine Eintracht-Stadionführung mit dem Stadionsprecher Stefan Lindstedt, der sich dabei als ehemaliger NO-Schüler (ABI 1985) outete und kurz nach der Veranstaltung auch Mitglied des Vereins wurde. Horst Paliga gab einen Überblick über die Tätigkeiten und Neuerungen während seiner Amtszeit:

• Veranstaltung einer Berufsmesse in der Pausenhalle der Schule

• Änderung der Mitgliederverwaltung auf ein EDV-gestütztes System

• Einführung des Lastschriftverfahrens • Teilnahme am Graffiti-Ex-Projekt, sodass

• • • • • • •

Graffiti schnell von den Schulwänden entfernt werden konnten. Des Weiteren wurde durch Anpflanzungen und strategische Anbringung von Scheinwerfern dafür gesorgt, dass die Schule mittlerweile graffitifrei ist. Veränderung des Layouts der Schulzeitung Namensänderung des Vereins (früher „Vereinigung der ehemaligen Schüler der Neuen Oberschule in Braunschweig e.V.“) Diverse Satzungsänderungen Gestaltung der Homepage Diverse größere Projekte Einige Schulleiterwechsel Erweiterung des Fußballturniers zum Sportturnier

Und auch eine Vorausschau auf 2011 durfte nicht fehlen: • Beim ABI-Tag werden in diesem Jahr auf Grund der Verkürzung von 13 auf 12 Schuljahre zwei Jahrgänge ihre Zeugnisse bekommen. Da die Entlassung bereits am Freitag, dem 24.6. in der Stadthalle stattfinden wird, wird der Sektempfang für die ABI-Jubilare gesondert am 25.6. im Foyer der Aula stattfinden. Einladungen gehen wie immer per Post an die Jubilare raus.

• Es soll ein neues Mitgliederverzeichnis in

1-2011

Von den Ehemaligen für die NEUE OBERSCHULE angeschafft in der Zeit 1. 11. 10 bis 29. 5. 11 (in Euro) Datum 11. 11. 10 03. 01. 11 17. 01. 11 17. 01. 11 08. 03. 11 17. 03. 11

Verwendungszweck Lautsprecheranlage für das Pausenradio Schulzeitung Domain-Gebühren Schrägbank Fachgruppe Sport SPIELGERÄTE für Ganztagsbetrieb KLEINE NO Monitor Pausenhalle Vertretungsplan und Informationsmedium GESAMTSUMME

Betrag 1.269,50 1.026,20 147,68 546,42 1.295,04 2.400,00 6.684,84

Papierform erstellt werden.

• Es soll die Möglichkeit von Newslettern per Rundmail geschaffen werden, auch um Portokosten zu sparen und mehr Mitglieder zu erreichen.

Rita Eggert, Dr. Philipp Lehmann, Horst Paliga

Horst Paliga selbst berichtete, dass er nun nach 13 Jahren Vorstandsarbeit etwas „amtsmüde“ geworden sei und den jüngeren Jahrgängen Platz machen möchte. Und da es in der Besetzung der Position des 1. Vorsitzenden eine gewisse Tradition gibt (Volker Pany ABI 1959, Horst Paliga ABI 1979), wurde ein Nachfolger gefunden, der mit ABI 1999 ganz wunderbar in diese Reihe passt. Horst Paliga wird seinen Nachfolger so lange wie nötig einarbeiten und unterstützen. Er bat darum, dass man seinem Nachfolger, Dr. Philipp Lehmann, das gleiche Vertrauen schenken möge, welches er selbst bei Amtsantritt erfahren hat. Horst Paliga bedankte sich bei allen, die sich im Lauf der Jahre mit Ideen und tatkräftiger Unter-

Horst Paliga, mal von hinten!

stützung an der Arbeit des Vereins beteiligt haben, so z.B. bei Bernt-Dieter Köhler, ebenso bei allen aktiven und ehemaligen Vorstandsmitgliedern, Beisitzern und Kassenprüfern. Großer Dank gilt den Ansprechpartnern in der Schule, der Elternhilfe und dem Elternrat. Ganz besonderer Dank gilt den beiden Schatzmeistern während der Amtszeit (Frank-Rüdiger Greve und Andreas Girmann) und natürlich seiner Familie, die durch die Vereinsarbeit doch einige Male zurückstecken musste.

ßer Eintracht-Fan – ein von allen aktuellen Eintracht-Spielern unterzeichnetes Eintracht-Trikot mit Schriftzug „Paliga“ und Rückennummer 13 für die Zahl seiner Amtsjahre.

Zum Abschluss ging er noch einmal auf den besonderen Geist der Schule ein, der ihm die Arbeit stets erleichtert hat und wodurch es auch viel Spaß gemacht hat, für „seine“ Schule zu arbeiten. Und er hofft natürlich, dass dieser Geist auch weiterhin erhalten bleibt und durch Schüler, Lehrer und alle Unterstützer weiter getragen wird.

Neuwahlen Als neuer 1. Vorsitzender wird der Jurist Dr. Philipp Lehmann vorgestellt. Er stellt sich zur Wahl und wird bei einer Enthaltung gewählt. Philipp Lehmann erwähnt die positive Stimmung innerhalb des Vereins, die ihn dazu bewogen hat, dieses Amt anzutreten. Er freut sich auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen, wobei er schon in anderen Ämtern Erfahrungen in ehrenamtlicher Tätigkeit gesammelt hat. Als kleine Vorausschau erwähnt er eine Podiumsdiskussion zum Berufseinstieg für die 12. Klassen, die – initiiert durch den Lehrer Herrn Urnau – bereits einmal stattgefunden hat. Hier könnten sich die Ehemaligen zukünftig stärker engagieren.

Bericht des Kassenführers Der Anfangsbestand betrug in 2010 3.100,- Euro hinzu kamen ca. 12.000,- Euro an Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Nach allen Ausgaben betrug der Endbestand zum 31.12.2010 6.100,- Euro. Da seitdem noch einige Ausgaben für die Schule getätigt wurden, beträgt der aktuelle Kassenbestand im März 2011 400,- Euro. Als größte Ausgaben stehen für 2010 ein Orchesterpult, 5 Trompeten für die Bläserklasse, Spielgeräte für die kleine NO (für die Mittagspause) sowie die Schulzeitung zu Buche (sie sollte sich eigentlich durch Anzeigen tragen, was aber wohl aufgrund der Wirtschaftskrise derzeit nicht ganz funktioniert). Bei den Events des Jahres ist zu erwähnen, dass das Sportturnier erstmals einen positiven Saldo ergab. Die Stadionführung ging +/-0 aus, sodass lediglich der ABI-Tag bezuschusst werden musste. Bericht der Kassenprüfer Die Kassenprüfer Winfried Przygoda und Peter Illers prüften die Kasse. Es gab lediglich eine Frage zur Anschaffung einer Beschallungsanlage für die Pausenhalle. Marten Kohfahl erklärt dazu, dass es eine AG gibt, die 1x monatlich in der großen Pause „Radio Kaktus“ veranstaltet, ein Radio von Schülern für Schüler. Und da die bisherige Anlage dafür und auch für andere Veranstaltungen in der Pausenhalle nicht mehr geeignet war, musste eine neue Anlage her. Die Kassenprüfer konnten wieder einmal eine Kasse in einwandfreiem Zustand vorfinden und bedankten sich beim Kassenführer Andreas Girmann. Entlastung des Vorstandes und Verabschiedung des 1. Vorsitzenden Die Entlastung des Vorstands wurde beantragt und mit 5 Enthaltungen erteilt. Der Kassenprüfer Winfried Przygoda hielt eine kurze Laudatio auf den scheidenden 1. Vorsitzenden und liest aus einem Brief vor, den Horst nach seinem Amtsantritt im Mai 1998 an die Ehemaligen geschrieben hatte. Horst Paliga wird mit Standing Ovations verabschiedet. Er kommt natürlich nicht ohne Präsent davon und erhält – als gro-

18

Da auch der Beisitzer Ralf Eichelberger nicht mehr zur Wiederwahl antritt, erhält dieser aus dem Kreis des Vorstands ebenfalls ein kleines Präsent als Dank insbesondere für seine Tätigkeiten beim Erstellen des Anteils der Ehemaligen in der Schulzeitung.

Als weitere Neuwahlen standen an: 2. Vorsitzende/r: Rita Eggert (wird mit einer Enthaltung wieder gewählt) Schriftführer/in: Christiane Buchelt (wird mit einer Enthaltung wieder gewählt) Kassenprüfer: Peters Illers (wird in Abwesenheit mit einer Enthaltung wieder gewählt) Beisitzer/in: Felix Barth stellt sich zur Wahl und wird bei einer Enthaltung gewählt Verschiedenes Der Rektor Marten Kohfahl geht auf den ABITag mit dem Doppeljahrgang (170 Abiturienten) ein. Als Veranstaltungsort wurde bereits vor zwei Jahren die Stadthalle gebucht, die aber nur noch am Freitag frei war. Die ABI-Entlassung wird am Vormittag ebenfalls in der Stadthalle stattfinden. Durch die Ganztagsschule gibt es jetzt viel Unterricht am Nachmittag, sodass die Schüler während der Mittagszeit betreut werden müssen. Hier ist aufgefallen, dass bei vielen Kindern die Fähigkeit zum Spielen nicht mehr ausgeprägt ist. Daher wurde für die „kleine NO“ Spielzeug (Gesellschaftsspiele) angeschafft, und die Kinder werden in der Mittagspause beim Spielen betreut. Auch für die „große NO“ sollen im kommenden Jahr Spiele angeschafft werden. Durch die Umstellung des Unterrichts auf 90Minuten-Blöcke haben die Lehrer während des Unterrichts mehr Zeit für die Schüler. Das System wurde ab Jahrgang 5 eingeführt und findet viel Zuspruch bei Lehrern, Eltern und Schülern. Bei der Gestaltung der Schul-Homepage wird dringend Unterstützung gesucht. Leider gab es bisher keine Rückmeldung von Ehemaligen. Es wird jetzt eine finanzielle Unterstützung durch die Elternhilfe und/oder die Ehemaligen angestrebt. Christiane Buchelt (Schriftführerin)

die neue schule · die neue schule · die neue schule

die neue schule

die neue schule · die neue schule · die neue schule

die neue schule

1-2011

Der König ist fort! – Es lebe der König! Umstellen der Mitgliederdatei und der Kasse von Papier auf EDV. Dies hat die Arbeit des Vorstandes, insbesondere des Kassenführers erheblich vereinfacht.

Ich weiß, ich bin nicht ganz zitatsgetreu, aber ich hätte natürlich nie schreiben mögen: „Der König ist tot – es lebe der König!“ Horst ist ja nicht tot und wird ja auch in Zukunft für die Ehemaligen zur Verfügung stehen.

Kontakte, die er hatte oder knüpfte, waren oft segensreich für die Ehemaligen oder die Schule. Vielen Dank, lieber Horst. Aus dem Auditorium sagte jemand, Horst habe „große Fußstapfen“ hinterlassen.

Gemeint ist, dass es ohne Unterbrechung weiter geht. Ein Generationswechsel ist irgendwann fällig und man soll aufhören, wenn’s am Schönsten ist.

Dem neuen ersten Vorsitzenden Dr. Philipp Lehmann (Abi 1999) wurde direkt nach seiner Wahl aus dem gleichen Auditorium gewünscht, dass er keine Angst vor der Aufgabe haben solle und er ganz einfach „eigene Fußstapfen“ hinterlassen möge, auf die alle gespannt seien. Die Ehemaligen wünschen Dir viel Glück, Dr. Philipp.

Mit viel Weitblick, dem richtigen Händchen fürs Organisatorische und der Offenheit für Neues hat Horst Paliga (Abi 1979) den Verein jetzt 13 Jahre geführt. Er war immer bemüht Probleme unkompliziert zu lösen und Wünsche der Schule unbürokratisch zu erfüllen. Dies hat er ganz oft und prima geschafft. Er konnte sich auf sein Vorstandsteam verlassen und zusammen ließ sich Einiges „wuppen“.

Aber was soll da auch schon schief gehen? Beide haben an „unserer“ NO ihr ABI gemacht (spaßig ist, dass genau 20 Jahre dazwischen liegen) und beide sind Eintracht Braunschweig Fans …

Die Ergebnisse lassen sich, im wahrsten Sinne des Wortes, sehen. Auf dem „Bläserklassenfoto“ hängt z.B. über der Bläserklasse der von den Ehemaligen gesponserte Flachbildschirm, auf dem „Trikotfoto“ sieht man die vor den Gästen stehenden vielen Keyboards, die auch von uns besorgt wurden. Ein Quantensprung war das

Ralf Eichelberger (Abi 1979, der auch den Generationswechsel vollzieht und sich hiermit aus der Vorstandsarbeit verabschiedet)

Podiumsdiskussion zum Thema „Erfolg in Studium & Beruf“ Im Dezember letzten Jahres wurde mit Unterstützung von ehemaligen Schülern der NO eine Podiumsdiskussion zum Thema „Erfolg in Studium & Beruf“ durchgeführt. Die Idee hierzu kam von NO-Lehrer Manfred Urnau. Durch sein Engagement kamen mit Shirin Schönberg (Abi 2007), Dr. Philipp Lehmann (Abi 1999) und Dr. Jochen Rudolph (Abi 1964) drei Ehemalige und etwa 40 interessierte Schüler des aktuellen Doppelabijahrgangs in der NO zusammen. Zunächst stellten sich die drei Ehemaligen vor. Frau Schönberg berichtete von ihrem Studium der Sozialwissenschaften und ihrer Mitarbeit bei der hiesigen Lokalzeitung, Herr Dr. Lehmann

erzählte von seinem Jura-Studium und dem Einstieg in den Rechtsanwaltsberuf. Herr Dr. Rudolph zeigte die Stationen seiner langjährigen Arbeit in der chemischen Industrie und als Unternehmensberater auf. Anschließend ging es unter Moderation von Herrn Urnau zu vorbereiteten Fragen und Antworten, die den Schülern aufschlussreiche Eindrücke und Anregungen geben sollten. Thematisiert wurden z.B. die Unterschiede zwischen Schul- und Studienalltag, die Berufswahl nach Arbeitsmarkt- oder Interessenlage, die Durchführung von Auslandsaufenthalten, das Erlernen von Fremdsprachen, die eigene Talentfindung,

die unterschiedlichen Ziele von Schule und Studium, die Bedeutung und Verwendbarkeit von Studienabschlüssen, die Bewältigung von Krisen im Studium, das Finden neuer Freunde, das Achtgeben auf die Work-/Life-Balance und den Sinn von Freiwilligendiensten nach dem Abitur. Dabei bezog jeder der drei Podiumsgäste jeweils für sich und aus der Perspektive seiner aktuellen Lebens- und Berufsphase Stellung, um den Schülern die sehr unterschiedlichen Blickwinkel aufzuzeigen. Zwischendrin und vor allem am Schluss der Diskussion stellten die Schüler viele Fragen. Da die Podiumsdiskussion insgesamt positiv ankam, wird der Ehemaligenverein dieses Berufsinformationsprojekt von Herrn Urnau und der NO und auch in Zukunft sehr gern und noch verstärkt unterstützen. Insbesondere soll im kommenden Dezember auch ein Handwerksmeister an der Podiumsdiskussion teilnehmen, der den Schülern Hinweise zu den Chancen und Möglichkeiten einer Ausbildung ohne Studium geben kann. Dr. Philipp Lehmann

Termine 2011 Nicht vergessen: Samstag 10. 12. 2011 ab 13.30 Uhr Fußball- und Volleyball-Turnier in der Sporthalle der NO. Wir bitten um Anmeldung der Mannschaften per E-Mail. Einzelspieler bitte anfragen, wir versuchen PatchworkMannschaften zusammen zu stellen.

19

! n e z n a t Neue Tanzkurse beginnen im Januar, April & September Leonhardstrasse 20 38102 Braunschweig Tel: 0531-794044 www.tshaeusler.de