die neue schule 2-2013 - Neue Oberschule

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last edition

die neue schule 2-2013 ☞



2-2013

Kleine Chronik von August 2013 bis Januar 2014 Nachträge: Herr Schillig und Herr Urnau sind zum

Ende des 1. Schulhalbjahres und Herr Krüger und Herr Matysik zum Ende des 2. Schulhalbjahres in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Frau Graßhoff und Frau Benkler haben ihren schulischen Wirkungskreis in andere Städte verlagert. Die Referendare Frau Aydin, Herr Ristau und Frau Stolzke haben ihre Ausbildung beendet. Unser Hausmeister, Herr Reese, hat eine Stelle als Schulassistent an einer anderen Schule übernommen. An seiner Stelle ist Herr Buchholz seit dem 1. September 2013 bei uns tätig. Wir heißen ihn herzlich willkommen.

August 2013

01.08. Als neue Kollegin begrüßen wir Frau Rotzoll (EN, GE, GB) 17.08. Kennenlernfrühstück JG 5; Info-Veranstaltung für den 5. JG 20.08. Exkursion der Klasse 10FL2 zum Amts- und Landgericht (Frau Wojcik / Herr Gaster) 26.08. Als Feuerwehrkräfte unterstützen uns Frau Bäumer (DE, WN) und Frau Lehning (DE) 26.08. – 30.08. Fahrtenwoche 6. und 12. JG Erste-Hilfe-Schulungen im 7. und 10. Jahrgang 27.08. Teilnahme eines Politikkurses JG 11 an der Jugendpressekonferenz mit Philipp Rösler (FDP) 30.08. Teilnahme eines Politikkurses JG 11 an der Jugendpressekonferenz mit Michael Grosse-Brömer (CDU)

September 2013

05.09. Fest der 5. Klassen mit Taufe

09.09. Als neue Referendare begrüßen wir: Herrn Dr. Amayri (MA, PH), Frau Brecht (LA, BI) und Frau Weltz (GE, PO). 14.09. „30 Jahre NO-Bigband“: Konzert mit der aktuellen Bigband und einer Ehemaligen-Bigband in der Aula der NO 16.09. Info-Veranstaltung „Spuren im Netz: Kinder und Jugendliche im Internet“ 16.09./18.09./20.09. Weißrussen an der NO (Herr Oertelt) 17.09. Informationsveranstaltung zur Berufsfindung von Frau Mannherz für die SchülerInnen des 10. bis 12. JG 25.09. Offizielle Eröffnung des gemeinsamen Erweiterungsbaus der Neuen Oberschule mit der RicardaHuch-Schule. Der Unterricht in den Fächern Kunst und Darstellendes Spiel findet dort statt und die Mediathek steht den Schülern als Arbeitsraum zur Verfügung. 26.09. Sockenball JG 5 bis 9 27.09. Es findet eine Matheveranstaltung „Rechnen mit dem Rechenweltmeister“ Gert Mittring statt. (Herr Teuber)

Oktober 2013

16.10. NO-Bigband zu Gast in der NDR-„Plattenkiste“ 29.10. Teilnahme einer Schulmannschaft des JG 6 am vierten „Löwenbande“-Turnier von Eintracht Braunschweig (Herr Schuegraf)

November 2013

01. – 03.11. 11 SchülerInnen und Schüler des 10. bis 12. JG fahren nach Kerkrade, um am Model European Parliament teilzunehmen. 07.11. Herr Pröhl besucht die SchülerInnen der Geschichtsleistungskurse des 11. und 12. JG, um von seiner erfolgreichen Flucht über die Mauer im Jahre 1967 zu berichten. 14.11. Für die 5. und 6. Klassen findet eine Autorenlesung im Rahmen der Braunschweiger Jugendbuchwoche statt. 28.11. Teilnahme von zehn SchülerInnen aller Klassenstufen an der 2. Stufe der Matheolympiade

Dezember 2013

06.12. Nikolausfest 14.12. Fußball-Turnier/Volleyball-Turnier der Ehemaligen (Herr Dr. Lehmann, Herr Schuegraf) 20.12. Weihnachtsfeier im Bültenweg (JG 5)

Januar 2014

06.01. – 25.01. Praktikum JG 10 20.01./21.01. Probentage in der Landesmusikakademie (Klassen 5.3 und 6.3) 29.01. Völkerball-Turnier JG 5 29.01. Ausgabe der Halbjahreszeugnisse

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die neue schule

2-2013

Die Entstehung eines Titelbildes . . .

die neue schule 62. Jahrgang

Schulzeitung der Neuen Oberschule Braunschweig Schulnachrichten und Mitteilungsblatt der Ehemaligen der NO e.V.

. . . oder was hat der Polizist mit der NO zu tun?

Erscheint zweimal jährlich im Juli und Dezember. Heft 2-2013 – Erscheinungstag: 13. Dezember 2013

Inhalt Kleine Chronik ................................................

2

Die Entstehung eines Titelbildes ....................... Aus – vorbei – die Letzte ................................... Der erfolgreiche Umbau der NO . . . .................

3 4 5

Verabschiedungen Ein „Koch“ mit hohen fachlichen Ansprüchen ... Keine halben Sachen .........................................

7 8

neue Lehrer . . . neue Lehrer . . . Über den Tellerrand hinaussehen ......................

9

Drei Jahrzehnte NO-Bigband Ein Rückblick auf 30 ereignisreiche Jahre ........... 10 Für viele viel mehr als ein Wiedersehen ............ 12 NO-Bigband at its best – ................................... 13 Der Buchtipp Das große Los ................................................... 14 Majas total verdrehte Welt ................................ 14 Der CD-Tipp Daughter: If You Leave ...................................... 15 Der Teufelsgeiger .............................................. 15 Und ab und zu mal ein Bier............................... 16

Sicher wird es manchen wundern, wie es diese Plastik auf das Titelblatt unserer Zeitung gebracht hat und wer der junge Mann rechts im Bild ist. Hier die Auflösung des Rätsels: Die Kursfahrt meines Kunst-Leistungskurses führte in diesem Jahr nach Brüssel und Antwerpen.

ehemalige der NO Abi-Entlassung und Sektempfang 2013 ............. 17 Besichtigung des Steigenberger Parkhotels ....... 17 Gestern noch Neue Oberschule, heute schon … 18

ten Comics zeigen, gibt es legale Graffitis und Plastiken im öffentlichen Raum, die sehr populär sind wie die des abgebildeten stolpernden Polizisten – einer von dem Künstler Tom Frantzen geschaffenen Bronze-Plastik. Die humoristische Statue stellt den Rebellen „Vartkapoen“ dar, der sich mit der Staatsgewalt anlegt, indem er sie mit einem Griff aus der Unterwelt buchstäblich zu Fall bringt. Sie ist eine Hommage an den berühmten Comic-Zeichner Hergé (Tim und Struppi) und die Geschichte der belgischen Comic-Helden Quick und Flupke, in der ein solcher Polizist eine wichtige Rolle spielt.

Impressum Herausgeber: Schüler und Lehrer der Neuen Oberschule Anschrift: Gymnasium Neue Oberschule Beethovenstraße 57 38106 Braunschweig Telefon 0531 - 238 460 Verantwortlich: Gustav Partington (Text) DIE Werbepartner – C. Langmaack (Anzeigen) Telefon 05302 - 90 16 50 E-Mail: [email protected] Mitarbeit: Marie Braungardt, Milena Blonsky, Joschka Büchs, Adina Eggert, Lea Kraft, Theresa Witte Logos: Der Buchtipp (Ole Jürgens) Der CD-Tipp (Nicolai Fuhrmann)

Und wie es sich für einen Kunst-Kurs gehört, stand natürlich auch die Kunst im Zentrum unseres Programms. Brüssel – und das war mir vorher auch nicht so klar – bietet in diesem Zusammenhang Einiges, so kann sie nicht nur mit dem Magritte – Museum punkten, sondern auch mit zahlreichen Jugendstilbauten, einem einzigartigen Comicmuseum und zahlreichen Beispielen von Street-Art jeglicher Couleur. Neben Wandbildern, die Szenen aus bekann-

Herstellung: döringDRUCK Koppestraße 6 38104 Braunschweig Telefon 0531 - 120 55 80 Fax 0531 - 120 55 89 E-Mail: [email protected] Layout: Günther Langmaack (döringDRUCK) Titelbild: Norbert Hillwig

„die neue schule“ im Internet unter: www.no-bs.de

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Der „Komplize“ rechts im Bild ist Robert Wehrstedt, der, wie auch andere Kursmitglieder, von seinem Lehrer angeregt wurde, sich „fächerübergreifend mit den Methoden des Darstellenden Spiels der Kunst zu nähern“. Norbert Hillwig

2-2013

Aus – vorbei – die Letzte Was das Titelblatt bereits andeutet, ist leider wahr: dies ist die letzte Ausgabe der NO-Schulzeitung „die neue schule“. Die traurige Nachricht verlangt nach Begründungen, gibt aber auch Gelegenheit kurz (und aus Platzgründen natürlich unvollständig) zurück zu blicken. Im Dezember 1951 erschien die erste Ausgabe der Schulzeitung, damals noch unter dem programmatischen Titel „Baut auf!“, der sich sowohl auf die pädagogische Ausrichtung der NO in der Nachkriegszeit als auch auf das „Flüchtlingsdasein“ – so formuliert es der damalige Direktor – mangels geeigneter Räumlichkeiten in der Leonhardstraße bezog. Im Untertitel bezeichnet sich „Baut auf!“ als „Schülerzeitung der Staatl. Neuen Oberschule für Jungen“. Schon die erste Ausgabe verdeutlicht jedoch, dass es sich um keine reine Schülerzeitung handelt, denn auch Lehrkräfte, Eltern und Ehemalige veröffentlichen Artikel. Es werden bereits Anzeigen lokaler Unternehmen geschaltet und dem Verein der Ehemaligen gehören die letzten Seiten der Ausgabe. Anfangs erscheint die Schulzeitung vierteljährlich. Nachdem im Jahr 1955 endlich der Neubau in der Beethovenstraße bezogen werden konnte, erschien der Schulleitung, die seit der ersten Ausgabe als Herausgeber firmiert, der alte Titel „Baut auf!“ nicht mehr zeitgemäß, seit der ersten Ausgabe des Jahres 1956 nennt sich die Schulzeitung „die neue schule“. Mit der Ausgabe 3/1966 wird aus der „Schülerzeitung“ im Untertitel eine „Schulzeitung der Neuen Oberschule Braunschweig“, was zwar von den Herausgebern nicht näher erklärt, ihrem Charakter aber eher gerecht wird. Schon in den 60er-Jahren erscheinen häufig nur drei Ausgaben pro Jahr, später wird sogar kontinuierlich ein halbjähriger Rhythmus gewählt. Mehr als 60 Jahre informierte „die neue schule“ über das Schulleben der NO. Regelmäßige Berichte über besondere Veranstaltungen, Jubiläen („40 Jahre KGNO“, „30 Jahre Bigband“, um zwei Beispiele aus jüngerer Zeit zu nennen), Klassen- und Studienfahrten, Exkursionen und Unterrichtsprojekte gehörten ebenso dazu wie feste Rubriken, die sich nach und nach etablierten (Kleine Chronik, Mitteilungen der Schulleitung, Verabschiedungen, neue Lehrer, Theater, Sport, Buch-Tipp, Platten-, später CDTipp, Mitteilungen der Ehemaligen …). Andere Bestandteile wurden aufgegeben: So enthielten

die Ausgaben in den ersten Jahrgängen fast immer eine Rätselseite. Entsprechend dem breiten Leserspektrum von Schülern des 5. Jahrgangs über Eltern bis zu Ehemaligen in fortgeschrittenem Alter musste „die neue schule“ ein gewisses Niveau erreichen, das sie von herkömmlichen Schülerzeitungen deutlich unterschied. Von manchen Schülerinnen aus meiner eigenen Zeit als verantwortlicher Redakteur weiß ich, dass sie sich bei der Mitarbeit in der Schulzeitung ihre ersten journalistischen Sporen verdient haben und nach dem Abitur dann tatsächlich diesen Berufsweg einschlugen. Zuletzt mehr als 700 Exemplare der Schulzeitung wurden an Ehemalige der NO in alle Welt verschickt. Sie konnten sich darauf verlassen, zweimal pro Jahr mit Nachrichten aus ihrem Verein versorgt sowie über die Entwicklung ihrer alten Schule auf dem Laufenden gehalten zu werden. Besonders die Ehemaligen haben durch den Ausgleich von Defiziten und die Schaltung von Anzeigen dafür gesorgt, dass Layout und Druck der „neuen schule“ finanziert werden konnten. Anzeigenkunden haben der Schulzeitung zum Teil lange Jahre die Tr e u e g e h a l t e n . Beispielhaft sei hier die Tanzschule Haeusler Kwiatkowski genannt, die seit der Ausgabe 1/1953 in der Schulzeitung inseriert. Lange Jahre war „die neue schule“ im Din A5-Format und Schwarzweiß-Druck erschienen, mit der Ausgabe 1/2007 wechselte sie in ein farbiges DIN A4-Format. Es ist gewiss nicht leicht, eine solche Institution zu beerdigen. Doch habe ich schon seit mehreren Jahren als verantwortlicher Redakteur mit großen Problemen bei der Herstellung der Schulzeitung zu kämpfen. Als erstes spielt wie so oft das leidige Geld eine Rolle. Eigentlich soll sich die Schulzeitung durch Anzeigeneinnahmen finanzieren, was jedoch in den letzten Jahren mangels einer ausreichenden Anzahl von Inserenten nicht mehr gelang. Der Versuch, durch die oben erwähnte Neugestaltung seit dem Jahr 2007 die Attraktivität für Anzeigenkunden zu steigern, ist misslungen. Der Vormarsch elektronischer Medien, der viele ein „Zeitungssterben“ befürchten lässt, geht auch an der Schulzeitung nicht spurlos vorüber. Womit wir beim zweiten Problem angelangt sind. Deutlich spürbar war in den vergangenen Jahren auch ein nachlassendes Interesse der Schülerschaft an der „neuen schule“. Dies machte sich

besonders in der Mitarbeit bemerkbar. Wurden noch vor fünf Jahren häufig so viele Artikel eingereicht, dass nicht alle veröffentlicht werden konnten, so stellte es sich für mich in letzter Zeit als immer schwieriger dar, überhaupt MitarbeiterInnen aus der Schülerschaft zu gewinnen. Dies hat sicher auch mit dem zunehmenden schulischen Druck (G8!) zu tun, der das Engagement für außerunterrichtliche Aktivitäten lähmt. Aber in erster Linie führe ich sie auf das geringer werdende Interesse an Printmedien bei der „Generation Smartphone“ zurück. Entscheidend ist für mich letztlich die Veränderung der Medienkultur, der auch die NO Rechnung trägt. Der Zeitgeist verlangt eine rasche Informationsbeschaffung via Internet, weshalb die NO inzwischen eine vorzeigbare Homepage besitzt, auf der alle schulischen Aktivitäten zeitnah dokumentiert werden. Unvermeidlich stellt sich die Frage, worüber „die neue schule“ dann noch berichten soll. Man mag dies beklagen, zumal den Vorteilen der Homepage (Schnelligkeit, reichhaltige Bebilderung, Links, Podcasts …) auch Nachteile (Kürze der Artikel, geringerer Tiefgang …) gegenüberstehen. Aber in der Realität bedeutete dies für mich die Schwierigkeit, die Schulzeitung mit Inhalt zu füllen, ohne redundant zu werden. Diese Schwierigkeiten haben Schulleitung und „Ehemalige“ einvernehmlich zu dem Entschluss kommen lassen, das Erscheinen der „neuen schule“ einzustellen. Ersetzt werden soll die Schulzeitung im kommenden Jahr durch ein Jahrbuch, das erstmals im Herbst 2014 auf das abgelaufene Schuljahr zurückblicken wird. Mit Unterstützung der Ehemaligen ist derzeit eine Werbeagentur dabei, ein zeitgemäßes Layout zu entwerfen. Zum Teil wird das Jahrbuch Bestandteile der „neuen schule“ übernehmen, in mancher Hinsicht jedoch auch neue Wege gehen … Lassen Sie sich überraschen! Zum Schluss bedanke ich mich bei allen, die mit ihrem Engagement in den vergangenen Jahren zum Gelingen der Schulzeitung beigetragen haben: den vielen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern, der Schulleitung, dem Verein der „Ehemaligen“, den Inserenten sowie den Mitarbeitern von döringDRUCK. Die Zusammenarbeit verlief reibungslos und hat mir – auch wenn es am Ende kurz vor Redaktionsschluss immer stressig wurde – große Freude bereitet. Ich bin optimistisch, dass sich dies im Rahmen des neuen Jahrbuches fortsetzen wird. Gustav Partington

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2-2013

Der erfolgreiche Umbau der NO . . . . . . bedeutet einen Quantensprung für die Schülerschaft Am 22. November 2013 interviewten Joschka Büchs (Jahrgang 12) und Gustav Partington Schulleiter Marten Kohfahl. Partington: Herr Kohfahl, fühlen Sie sich im Moment eher als Schulleiter oder als Bauleiter? Ich treffe mich alle 14 Tage mit dem Bauleitungsteam von Hochtief, dazu gehören der Architekt, der Bauleiter und der Polier. Wir gehen alle Punkte durch, die anliegen. Als Gesprächsgrundlage dient uns eine Liste der Vereinbarungen des letzten Treffens, anhand derer wir überprüfen, was umgesetzt wurde und was nicht. Die Begleitung der Renovierungsarbeiten ist eine für mich positiv besetzte Aufgabe, bei der ich mich freue, wenn sie abgeschlossen ist. Es handelt sich um eine zusätzliche Aufgabe, die mit meinen primären Schulleitungsaufgaben nichts zu tun hat, aber mich sehr einbindet. Ein Beispiel für die teilweise sehr detaillierten Fragen, die ich in diesem Zusammenhang regeln musste: Wo wird der Erste-HilfeKasten im Erweiterungsbau angebracht? Partington: Können Sie den derzeitigen Anteil von Schulleitungs- und Bauleitungsaufgaben prozentual benennen? Ich bin nach wie vor zu 100 % Schulleiter, die anderen Aufgaben kommen hinzu. Anders ginge es auch gar nicht. Herausfordernd ist die gedankliche Beschäftigung mit dem Umbau, da ich bei Fragen jederzeit Auskunft geben können muss. Manchmal fehlt der geistige Freiraum, um mich in gewohntem Maße um pädagogische Prozesse zu kümmern. Verwaltungstätigkeiten, die gängigen Abläufe leiden nicht unter den Baumaßnahmen, aber die Schulentwicklung muss im Moment notgedrungen etwas zurückstehen. Partington: Sind Sie mit dem bisherigen Fortschritt der Baumaßnahmen, auch mit dem Erweiterungsbau zufrieden? Sehr! Manche Befürchtungen, dass bei der Renovierung nur Billiglösungen gesucht werden, haben sich überhaupt nicht bewahrheitet. Im Gegenteil: unsere zweiwöchentlichen Sitzungen wirken derartig vertrauensbildend, dass Hochtief uns Extrawünsche erfüllt hat, was sicher auch damit zusammenhängt, dass unsere Bereitschaft, die Renovierungsmaßnahmen in der NO „bei lebendigem Leibe“ durchführen zu lassen, Hochtief die Arbeit wesentlich erleichtert. Dies ist wohl sehr ungewöhnlich. Partington: Können Sie Beispiele für diese Zusatzleistungen von Hochtief nennen? Als wir Hochtief gegenüber den Wunsch geäußert haben, unter der Aula-Bühne einen Probenraum für die Musiker einzurichten – was in den Plänen überhaupt nicht vorgesehen war – haben wir ihn bekommen, inklusive einem zweiten Ausgang, neuem Fenster, Gardinenleisten, Teppichboden … Ein zweites Beispiel ist die Erhaltung des Werkraums für die Künstler. Nicht zuletzt hat Hochtief Akustikmaßnahmen im Foyer zur Aula durchführen lassen, die ebenfalls nicht vorgesehen waren, aber für die Nutzung unabdingbar sind. Dies sind alles Zusatzleistungen von Hochtief, die Kosten und Arbeitszeit über das eigentlich Vorgesehene hinaus verursachen.

Weil Hochtief dafür nicht zuständig ist. Es hat sich nichts daran geändert, dass die Stadt für bestimmte Dinge verantwortlich ist. Büchs: Mir ist aufgefallen, dass es im Erweiterungsbau je einen Feuer- und einen Amokalarmknopf gibt. Ist dies auch für die übrige Schule vorgesehen? Ja, nach Abschluss der Umbaumaßnahmen wird es diese beiden Knöpfe auch in der „großen NO“ geben. Zusätzlich erhält jeder Raum einen Lautsprecher, um Durchsagen zu ermöglichen. Daher sind die Decken in vielen Bereichen der Schule noch offen, da noch sehr viele elektrische Leitungen gelegt werden müssen. Brandschutz spielt im Rahmen des Umbaus eine wesentliche Rolle. Wir müssen alles leicht Brennbare aus den Fluren entfernen, so wird es beispielsweise die gemütliche Essecke gegenüber dem Kiosk nicht mehr geben. Dafür wird zukünftig der Raum 14 als Aufenthaltsraum genutzt werden, eine Arbeitsgruppe der SV kümmert sich derzeitig um die Umsetzung. Ebenso mussten wir alle Kunstwerke der Schüler von den Wänden nehmen, sofern sie mit Holz gearbeitet haben. Partington: Die Brandschutzmaßnahmen verursachen innerhalb der Schülerschaft und des Kollegiums einiges Kopfschütteln, weil sie mit vielen Verschlechterungen verbunden

sind. Neben der Beseitigung der Schülerexponate denke ich dabei besonders an die Vielzahl von Türen, die die Wege innerhalb der Schule erschweren. Meines Wissens hat es in der Schule noch nie gebrannt. Halten Sie die Brandschutzmaßnahmen in dieser extremen Form eigentlich für sinnvoll? Die Feuerwehr macht klare Vorgaben, und die Bauleitung von Hochtief muss diese umsetzen, weil sie sonst den Vertrag nicht erfüllen würde. Dies wird von der Stadt bei der Bauabnahme geprüft. Die Sicherheit der im Gebäude befindlichen Menschen hat auch für mich die höchste Priorität. Die Flurtüren werden nach Renovierungsabschluss während des Schulbetriebs offen stehen. Konsequenzen sehe ich insbesondere in Bezug auf die Gemütlichkeit ebenfalls kritisch, aber die Schule hat da keinerlei Einflussmöglichkeiten. Büchs: Es kursieren Gerüchte, dass einige Möbel wegen der Brandschutzauflagen 3.000 Euro gekostet haben. Warum werden nicht billigere angeschafft? Bei den Kosten zum Beispiel für ein Sofa geht es um die Brennbarkeit der Materialien, aus denen die Möbel angefertigt werden. Daher können nicht billige Möbel oder Vorhänge, wie sie bei einigen Möbelhäusern im Angebot stehen, angeschafft werden, weil diese nicht den Vorschriften

Nachruf Das Gymnasium Neue Oberschule trauert um seine langjährige Sekretärin

Frau Irmgard Novak Als „Stimme der NO“ war sie weit über die Grenzen unserer Schule bekannt, denn jegliche persönliche, schriftliche oder elektronische Kontaktaufnahme mit der NO war ohne Frau Novak undenkbar. Sie war als „Relaisstation“ stets bereit, kompetente Auskünfte und hilfreiche Ratschläge zu erteilen, Vorgänge auf den richtigen Weg zu bringen oder einfach nur als verständnisvolle Ansprechpartnerin zu fungieren. So waren zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Bedienstete der Schule oftmals im Sekretariat, um dort eine Dienst- oder Hilfeleistung zu erbitten, einen Hinweis oder Termin zu erfragen oder einfach nur ein offenes Ohr für ein eigenes Anliegen vorzufinden. Sie war nicht selten „Klagemauer“, Ideenspenderin, Gewissen in dienstlichen und teilweise auch persönlichen Belangen. Irmgard Novak, von vielen Menschen liebevoll „Irmchen“ genannt, hat mit hoher Kompetenz, großem Pflichtbewusstsein, menschlicher Wärme und einer gehörigen Portion Humor immer diskret und angemessen die an sie gestellten Anforderungen erfüllt. In aufrichtiger Dankbarkeit und großem Mitgefühl für ihre Familie wird Irmgard Novak als „Stimme der NO“ in der gesamten Schulgemeinde und darüber hinaus unvergessen bleiben.

Partington: Warum funktioniert es dennoch nicht, in den frisch renovierten Räumen Vorhänge anbringen zu lassen?

Gerhard Dziomba

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für den schulischen Bereich entsprechen. Die Sofas, die für die Mediothek angeschafft werden sollen, werden jeweils ca. 1.300 Euro kosten, was man ihnen vielleicht nicht ansehen mag. Partington: Nach dem Blick auf die Baumaßnahmen wollen wir gerne noch einmal auf die Schulentwicklung zu sprechen kommen. Wir sind nun bereits im vierten Jahr hintereinander dreizügig, der jetzige 9 und 10. Jahrgang sind die letzten vierzügigen. Haben Sie sich mit der Dreizügigkeit schon abgefunden? Das werde ich nie tun! Unser Interesse muss sein, wieder – durchgängig – vierzügig zu werden. Ich kann mir nicht vorstellen, wie schnell dies zu realisieren ist, aber wenn die Renovierungsmaßnahmen im kommenden Sommer abgeschlossen sind, wird unsere Schule für Gäste, die beispielsweise zum Info-Abend kommen, eine andere Ausstrahlung haben, was sich positiv auf die Anmeldezahlen auswirken wird. Außerdem gestalten wir viele Bereiche für die Schülerinnen und Schüler neu, schaffen zusätzliche angenehme Aufenthaltsräume, beleben den Innenhof, dies alles wird zusammen mit dem Erweiterungsbau die Attraktivität der Schule steigern. Partington: Sehen Sie die Dreizügigkeit ausschließlich negativ oder bietet sie auch Chancen? Ich sehe sie hauptsächlich negativ, weil dadurch unsere Variabilität und Flexibilität eingeschränkt werden. Dreizügigkeit bedeutet, dass ein Viertel der Lehrerstellen wegfällt, die unverändert große Arbeit also auf weniger Personen verteilt werden muss. Es werden keine Ressourcen freigesetzt, sondern die Arbeit wird verdichtet. Die geplante Mehrarbeit an Gymnasien würde dies weiter verschärfen, zumal es jungen Gymnasiallehrkräften auf absehbare Zeit erschwert wird, ihre kreativen, jungen Ideen in die Schulen zu bringen. Auch in der Schulleitung wird eine Stelle eingespart werden müssen. Partington: Bedeutet dies, dass einem Schulleitungsmitglied eine Versetzung droht? Nein, das wird nicht passieren. Aber wenn ein Schulleitungsmitglied in Pension geht, wird diese Stelle wegfallen. Büchs: Worin sehen Sie rückblickend die Gründe für die ungewünschte Dreizügigkeit? Man kann nicht den Grund benennen. Es gibt die Abstimmung mit den Füßen, Gerüchte und Gespräche innerhalb von Eltern- und Schülerschaft, beim Schlachter, über Facebook, die wir nicht beeinflussen können. Vor Jahren sind schulinterne Dinge nach außen getragen worden, was uns nicht gut getan hat – auch wenn dies vielleicht einem natürlichen Mitteilungsbedürfnis entsprach. Ein wesentlicher Aspekt ist, dass wir 2007 dazu gezwungen wurden, in einem 9. Jahrgang wegen der Verringerung der Schülerzahl aus vier Klassen drei zu machen. Dies haben die Eltern der Schule angelastet, obwohl wir die Anweisung von außen bekamen und auch versucht haben, diese Reduzierung zu verhindern. Schwerwiegend ist auch die Tatsache, dass die Lehrerschaft in der Vergangenheit – vor meiner Zeit – Überstunden angesammelt hat, die ihnen zurückgegeben werden müssen. So etwas geht nur über Unterrichtskürzungen.

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Viele Probleme sind komplex und werden auf der Gerüchteebene vereinfacht. Das vorhin erwähnte Sofa ist ein schönes Beispiel dafür. Was sich vereinfacht wie eine Geldverschwendung anhört, hat mit den Brandschutzbestimmungen einen Hintergrund, der sich schwerer erklären lässt. Dahinter steckt nicht unbedingt ein böser Wille, aber manches verselbstständigt sich auf der Gerüchteebene. Büchs: Was ist dran an dem Gerücht, dass die Ricarda-Huch-Schule und die NO zusammengelegt werden? Das Gerücht gibt es seit einigen Jahren immer wieder. Die Realitäten sind andere. Heute erst hat die Braunschweiger Zeitung einen Artikel zur Braunschweiger Schulentwicklung veröffentlicht, der ganz eindeutig feststellt, dass die Anmeldezahlen an den Gymnasien stabil sind. Daraus schließe ich, dass keine gymnasialen Standorte gefährdet sind. Auch andere Gymnasien fahren schon seit langem dreizügig. Für uns fühlt sich die Dreizügigkeit so dramatisch an, weil sie an unserem Selbstwertgefühl knabbert. Ich spüre da auch meine Verantwortung. Partington: Meinen Sie damit, dass Sie auch dazu beigetragen haben? Grundsätzlich trage ich natürlich die Verantwortung für die Schule und damit auch für ihre Entwicklung. Vielleicht habe ich in der Vergangenheit nicht genügend vorausschauend agiert. Letztendlich wird mir diese Verantwortung auch zugewiesen. Partington: Haben Sie in der Vergangenheit im Rahmen dieser Verantwortung auch Fehler gemacht, die im Ergebnis unsere Situation verschlechtert haben? Vielleicht war es ein Fehler, dass ich mich mit Beginn meines Schulleiterdaseins der Aufgabe gestellt habe, den Überstundenberg der Lehrkräfte abbauen zu wollen. Dies lag an meiner Unerfahrenheit. Ich wollte den Kollegen das zurückgeben, was sie vorher eingebracht hatten, um die Schule zum Blühen zu bringen. Die NO schien mir gut genug aufgestellt, um diesen Schritt, der mit Unterrichtskürzungen verbunden war, gehen zu können. Aber die Konsequenzen, die dies bei den Eltern auslöst, habe ich in der Dramatik unterschätzt. Büchs: Es ist eine sogenannte Blase entstanden. Ja genau. Und vor meinem Amtsantritt hatte mich meine vorgesetzte Behörde gefragt, wie ich gedenke, diese Blase aufzulösen. Partington: Hätten Sie sich diesem Ansinnen verweigern können? Mit meiner jetzigen Erfahrung wäre ich viel vorsichtiger an die Sache herangegangen. Ich hätte den Überstundenberg zunächst nicht

Büchs: Wissen Sie, wir die negativen Gerüchte über unsere Schule entstanden sind? Nein, wenn ich das wüsste, wäre es leicht, dagegen anzugehen. Partington: Auf der Gerüchteebene werden viele Dinge kolportiert, die nicht der Realität entsprechen, zum Beispiel, dass bei uns unheimlich viel Unterricht ausfallen würde.

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angetastet, aber dafür gesorgt, dass er sich nicht weiter erhöht – und im Übrigen auf die Verantwortlichkeit meiner Vorgänger verwiesen. Partington: Erwarten Sie etwas von dem städtischen Schulentwicklungsplan, der laut Zeitungsberichterstattung nun endlich seitens der Verwaltung angegangen werden soll? Wenn die Stadt diesen Schulentwicklungsplan genauso versteht, wie wir gymnasiale Schulleiter ihn sehen, dann kann etwas daraus werden. Wir sind schon seit Jahren in dieser Sache mit der Stadt im Gespräch. In dem Plan soll stehen, dass jedes Gymnasium drei- oder vierzügig läuft … Partington: … und nicht fünf- oder gar sechszügig … Hier sind die gymnasialen Schulleiter einer Meinung, auch die, die zeitweise fünfzügige Jahrgänge aufmachen konnten. Im Auftrag des Schulvorstandes habe ich im Sommer an den Schuldezernenten geschrieben und auf dieses Ansinnen hingewiesen. Die Antwort war jedoch mehr als ernüchternd, so dass ich meine Zweifel habe, dass in dem Schulentwicklungsplan auch der Wunsch der Braunschweiger Gymnasialschulleiter umgesetzt wird. Partington: Argumentiert die Stadt mit dem Elternwillen, der im Vordergrund steht? Das weiß ich nicht. Es ist abzuwarten, ob es eine sechste IGS geben wird, und wo diese gegebenenfalls eingerichtet wird. Ich bin nicht dafür, in dieser Frage dem Elternwillen allzu freien Lauf zu lassen, denn dieser kann sich schon in wenigen Jahren wieder stark verändern, und was dann? Insofern wäre es sinnvoll, mit dem Schulentwicklungsplan eine Grundlage zu entwickeln, die für längere Zeit verlässlich ist. Partington: Also erwarten Sie nicht sehr viel von dem Schulentwicklungsplan? Ich befürchte, dass nichts wirklich Verbindliches darin stehen wird, egal für welche Schulform. Dramatischer ist die Lage ja für die Haupt- und Realschulen, gerade auch wegen der Konkurrenz der fünf IGSen … Nur in wenigen IGSen wird der eigentlich vorgesehene Anteil an Gymnasialschülern ausgefüllt, so dass die spannende Frage ist, ob die Stadt dazu bereit ist, die Gymnasien zu stärken, oder versucht, den gymnasialen Anteil an den IGSen zu erhöhen, indem sie ein bestehendes Gymnasium in Frage stellt. Partington: Haben Sie das Gefühl, dass die Braunschweiger Schulleiter da wirklich an einem Strang ziehen, also auch die, die derzeit in Bezug auf Anmeldezahlen erfolgreich dastehen? Bisher auf jeden Fall. Alle haben klar gesagt, dass sie sich auf vier Züge beschränken würden. Die Tatsache, dass wir Schulleiter angesichts der

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Partington: Inwiefern haben die gymnasialen Schulleiter überhaupt Einflussmöglichkeiten in Bezug auf den Schulentwicklungsplan? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Verwaltung gegen den erklärten Willen einer durchaus wesentlichen Gruppe agieren wird. Das hängt auch von dem Oberbürgermeister ab, der hier eine wichtige Rolle spielt.

Elternhilfe und Schulleitung haben das Vorhaben befürwortet, als sich diese SV aber an die Umsetzung begab, konnte sie die damit verbundenen Probleme, zum Beispiel das Sponsoring, nicht bewältigen. Schülervertretungen der folgenden Jahre haben diese Idee dann nicht weiter verfolgt. Wie so oft wird von der Schulleitung die Realisierung erwartet, obwohl es Sache der SV ist, von der der Impuls ausgegangen ist. Immerhin bin ich insofern tätig geworden, als Hochtief im Rahmen des Umbaus auf meine Initiative hin für die notwendigen Wasser- und Stromanschlüsse sorgt, für den Fall, dass eine SV in den folgenden Jahren sich noch einmal an dieses Projekt heranwagt.

Büchs: Die Schülerschaft würde noch interessieren, was eigentlich aus dem Vorhaben, ein kostenloses „Schoolwater“-System zu installieren, geworden ist, welches die Schülerinnen und Schüler mit Wasser versorgen sollte. Eine SV hat diesen Plan vor vielen Jahren verfolgt, ist aber an der Organisation gescheitert.

Büchs: Welches ist der aktuelle Stand im Hinblick auf das Vorhaben, aus der NO eine „I-Pad-Schule“ zu machen? Ich finde den Gedanken nach wie vor gut. Wir besitzen inzwischen acht I-Pads, die von Schülergruppen genutzt werden können. Fünf oder sechs weitere I-Pads werden in naher Zukunft

geplanten Arbeitszeiterhöhung für die Lehrkräfte einen gemeinsamen Protestbrief an die Kultusministerin Heiligenstadt geschrieben haben, zeigt beispielhaft, dass die Zeiten, in denen die Schulleiter gegeneinander gearbeitet haben, im Moment vorbei sind.

angeschafft, so dass bald ein halber Klassensatz vorhanden sein wird. Die Ehemaligen finanzieren eine Ladestation, so dass die I-Pads durchgängig einsatzbereit sind. Außerdem wird ein Computer angeschafft, mit dem sich die I-Pads synchronisieren lassen. Frau Krause betreut eine I-Pad-AG, die testet, wie diese Geräte im Unterricht eingesetzt werden können. Insofern verfolge ich den Gedanken weiter. Partington: Dürfen wir Sie noch um ein Schlusswort bitten? Um noch einmal auf den Anfang unseres Interviews zurückzukommen: Ich freue mich im doppelten Sinne auf das Ende der Bauarbeiten, einerseits zu meiner eigenen Entlastung, andererseits, weil dann für die SchülerInnen und Schüler ein echter Quantensprung geschafft worden ist. Der Erweiterungsbau zeigt, dass die Erwartungen in dieser Hinsicht nicht zu hoch gegriffen sind. Partington: Herr Kohfahl, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Verabschiedungen Ein „Koch“ mit hohen fachlichen Ansprüchen Lieber Klaus Krüger, Du warst schon fertiger Lehrer an dieser Schule, als ich kam – da gibt es nicht viele, die so lange durchhalten, denn die meisten haben schon vorher genug vom System Schule oder haben sich gesundheitlich zermürben lassen. Ich habe damals schnell angefangen, bei dir im Unterricht zu hospitieren, und – du wirst dich vielleicht wundern – dich in manchen Stunden bewundert. Du konntest nicht nur Wörter wie Thymolphthalein oder Ethylendiamintetraacetat fehlerfrei aussprechen, sondern auch die Formeln fehlerfrei an die Tafel malen, und das ohne erkennbaren Spickzettel. Du konntest schon damals phantastisch experimentieren, und auch bei quantitativen Versuchen entsprachen die Ergebnisse den Erwartungen und der Theorie, von beidem ist man als Anfänger weit entfernt. Im Fachjargon der Chemiker heißt das Experimentieren „Kochen“, und dass du das gut kannst, hat sich herumgesprochen und manche Schul- und Kollegiumsfeste kulinarisch bereichert. Auch später, wenn ein Schauversuch nicht genügend anschaulich war, etwas Explosives nicht laut genug rumste, ein Lichtblitz nicht grell genug war, etwas Stinkendes nicht übel stank, du hattest immer Tipps für das Gelingen parat. Den fachlichen Austausch mit dir habe ich immer gesucht und geschätzt. Du hast auch die umfangreiche Chemiesammlung gut organisiert, alle Chemikalien rechtzeitig bestellt, alle Lösungen korrekt für uns alle aus der Fachgruppe angesetzt, uns vieles nachgesehen und wohl auch vieles nachgeräumt. Das hat viel Zeit neben dem Unterrichten beansprucht. Korrekturen hast du dir dafür gerne erleichtert, deine Tests waren raffiniert konstruiert. Da hast du den Schülern manchen Stress bereitet, nicht nur durch scheinbar sinnvolle, multipel scheußliche Antwortmöglichkeiten, auch durch Parallelgruppen, die vom Sitznachbarn beim Versuch des Abschreibens gar nicht als solche zu erkennen waren. Beim Korrigieren ist man dann ja froh, dass das Abhaken so rasch geht. Bei den ersten fünf, die nicht gemerkt haben, dass die Nachbarn völlig andere Aufgaben hat-

ten, grinst man noch in sich hinein, bei den nächsten fünf, die dieselben Fehler machen, ärgert man sich vielleicht doch, dass man nicht alle für dieses schönste Fach der Welt begeistern konnte. Dein Umgang mit den Schülern hinterließ bei mir zwiespältige Gefühle, der Laisserfaire-Stil liegt mir weniger, aber bei dir galt, wer will, kann unheimlich viel lernen, wer nicht will, den lässt du in Ruhe und er oder sie lernen eben gar nichts. Damit hast du dir nicht nur Freunde unter den Schülern gemacht, aber bei Chemielehrkräften scheiden sich sowieso die Geister: man liebt und verehrt sie oder hasst sie abgrundtief – dazwischen gibt es fast nichts! Dass du die Fachgruppe nun verlässt, ist ein Verlust, natürlich für die, die nun deine Arbeit machen müssen, auch für den hohen fachlichen Anspruch des Chemieunterrichts an dieser Schule, für die Ausstattung von Festen und der Cafeteria. Ein Gewinn ist es höchstens für die Luftqualität im Chemiebereich, und damit meine ich nicht nur deine legendären Experimente, die ja aufgrund überzogener Sicherheitsbestimmungen sowieso zum größten Teil schon in der Schublade verschwunden sind, damit meine ich den leichten Hauch von Zigarettenduft in der Sammlung, denn einer der letzten Raucher verlässt mit dir die Schule. Wir wünschen dir, dass du den Ruhestand lange genießen kannst. Wenn dir zu langweilig wird, komm vorbei, hilf Susan in der Sammlung, und quatsch mit mir über die unvergesslichen Chemievorführungen bei den Weihnachtsbasaren, die wir mehr als einmal gemeinsam durchgezogen haben. Die Fachgruppe wünscht dir alles Gute, und damit du an uns denkst, möchten wir dir eine Art Chemiebaukasten schenken: Da ist als universelles Lösungsmittel über 80% Diwasserstoffoxid enthalten, dazu recht viel Ethanol, ca. 12 %, dich wird wohl freuen: nur wenig Polyhydroxialdehyde und -ketone und

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hoffentlich gar kein Trichloranisol (für den Laien: das lässt alte, verfaulte Korken so riechen, wie sie aussehen). Damit etwas Farbe ins Leben kommt, sind Anthocyanidine und Flavonole dabei, die außerdem als Radikalfänger dein Herz vor Stress schützen. Am wichtigsten sind kleine Mengen verschiedenster Stoffe, wie Linolool, Geraniol, Ethylformiat, Ethyl-2-methylbutyrat, 3-Mercaptohexanol, 4-Mercapto-4-methyl-2-hexanon, 2-Methoxipyrazin, 2-Methoxi-2-methyl-butan2-thiol, (E)-2-Hexenal, (E,Z)-Nona-2,6-dienal und viele andere. Wie man sich aus den Namen sofort ableiten kann, neigen sie zu unspezifischen Oxidations- und Additionsreaktionen, was ihr Aroma nachteilig verändert. Bei zu langer Lagerung können sie sich auch verflüchtigen, also lagere die Chemikalien nicht zu lange. Als Reaktionsgefäß eignet sich besonders gut ein auf etwa 37°C temperierter Magen. Wir wünschen dir viel Freude beim Experimentieren! Hans-Ulrich Meyer

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Verabschiedungen Keine halben Sachen 17.6.1953: Volksaufstand in der ehemaligen DDR – und seit 1954 als „Tag der deutschen Einheit“ ein Gedenktag in der Bundesrepublik Deutschland. Für Familie Matysik ist dieses Datum aber aus ganz anderem Grunde geschichtsträchtig geworden: Just an diesem Tag wurde ihr erster und einziger Sohn Dietmar geboren. Schon früh nahm Dietmar (also Herr Matysik) Kontakt mit der Neuen Oberschule auf: ab der 5. Klasse war er Schüler der NO. Er wurde Ruderrecke (Rudern war damals eine Paradesportart der NO), sportlich sich mit anderen messen, gepaart mit sozialem Engagement, Spaß in der Gruppe haben, wurde ein Weg, den er nie verließ. Mit seiner Geburt war Herrn Matysik aber nicht nur ein „Feiertag“ in die Wiege gelegt worden, nein, als ein Matysik, der seine Sache ernst nahm, waren es natürlich die Fächer Mathematik und Physik, die er studieren wollte, um sie dann später zu unterrichten. Es war nur logisch, dass er nach seinem Studium an der Technischen Universität hier in Braunschweig seine Referendarszeit auch an der NO verbrachte. Dort durfte ich, der einen Hauch von zwei Jahren Vorsprung hatte, ihn kennen und schätzen lernen – und seitdem sind wir aller bestens befreundet. Dass Herr Matysik nicht sofort Lehrer an seiner NO werden konnte, lag an der Vielzahl von Mathe- und Physiklehrern, mit der damals unsere Schule ausgestattet war. So musste er nach Gifhorn „ausweichen“, fand aber dort am Humboldtgymnasium eine Schule, die ihn von seiner Arbeit her und als Person derart achtete, dass sie ihn nicht an die NO ziehen lassen wollte. So zog Herr Matysik seine Konsequenzen: Zum einen blieb er dem in der Referendarszeit an der NO begonnenen Kollegensport in Form

des Volleyballs treu, zum anderem war es selbstverständlich, dass sein Sohn Christian Schüler der NO wurde. Auch dieser brachte sich nachhaltig in unsere/seine Schule ein, spielte von Anfang in der Bigband mit, wurde Ruderer und eine große Stütze des Schulsanitätsdienstes. Auch als Vater wollte Herr Matysik also die NO kennen lernen. (Unvergessen, wie er zum Eltersprechtag mit seiner Frau in Rotkäppchenmanier mit Korb, Kuchen und Beiwerk für große Erheiterung und Gaumenfreuden sorgte.) Das Jahr 2004 führte uns aber dann doch auch schulisch wieder zusammen: Herr Matysik wurde an die NO versetzt. Sein Motorrad, das ihn sonst nach Gifhorn brachte, wurde gegen das Fahrrad eingetauscht, mit dem er bei Wind und Wetter größtenteils zur „Kleinen NO“ fuhr, an der er schnell zu einer der dortigen Stützen wurde. Viele Kinder der 5. und 6. Jahrgänge samt ihrer Eltern führte er als Klassenlehrer in die Geflogenheiten der NO ein, und das in seiner unnachahmlichen Art: humorvoll und einfühlsam, sich viele Gedanken machend, mit lauter, vernehmlicher Stimme und mit großem sport- und handwerklichen Einsatz (bis zuletzt vorbildlich beim WasserrutschWettbewerb, beim Bau von Seifenkisten inkl. Teilnahme an Wettrennen, …). Aber auch in der Sekundarstufe II war er intensiv vornehmlich mit Physik-Kursen beschäftigt. Kollegen sowie Elternvertreter erinnern sich mit Sicherheit an seine Art, das Amt des Mathematik-Fachobmanns auszufüllen. Inhaltlich sehr gut durchdachte Fachkonferenzen, hervorragend geleitet – so kann eine Nachmittagsveranstaltung zum Genuss und Vorbild werden. (Ich glaube, langsam erkennt jeder Leser selbst, dass

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halbe Sachen wirklich nicht das Ding von Herrn Matysik waren und sind.) Auch für die Geselligkeit war/ist Herr Matysik ein großer Pfeiler für Kollegen und Freunde. Ob es darum geht, Boßeln-Turniere für das Kollegium zu organisieren, oder darum, dem Lehrervolleyball zu Saft und Kraft zu verhelfen, ob es um Regelkunde oder das Aufbauen des Feldes geht, er ist sich für nichts zu schade und zieht sein Ding durch. Kein Bigband-Konzert ohne ihn (und seine Frau), keine Schultheater-Aufführung, an der sie nicht teilgenommen hätten. Dass er dem Rudern nicht abgeschworen hat, mit ehemaligen Schülern auf Touren durch Weingebiete geht, mit Kollegen gemeinsam die Umgebung auf Motorradfahrten genießt, zeigt seine Freude an gemeinsamen Unternehmungen. Zum Schuljahresende 2012/13 hat er aber der NO ade gesagt und ist in den wohlverdienten Ruhestand gegangen – seiner Frau und seinem Enkelkind zur Freude. Aber nein, nicht der NO hat er ade gesagt, nur der Arbeit dort. Das heißt, ganz konnte er doch noch nicht gehen – zurzeit unterstützt er den 5. Jahrgang als Mathe-Pate. Und auch ansonsten sehen wir Herrn Matysik noch oft in der NO – auf jeden Fall mittwochs beim Volleyball, bei kulturellen Veranstaltungen und und und. Die NO wird Herrn Matysik, so wie ich ihn kenne, nie loslassen. Im Namen deiner Schule sage ich: Danke für deine Zeit bei uns! Ich kenne kein Mitglied der Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft, das nicht sehr bedauert, dass du „Feierabend“ gemacht hast. Wir wünschen dir alles Gute für deine Zukunft! Und in meinem Namen sage ich: Dietmar, welch Glück, dich hier kennen gelernt zu haben! Ich freue mich auf die kommenden Jahre (auch ohne Schule)! Klaus Richter

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neue Lehrer . . . neue Lehrer . . . neue Lehrer . . . Über den Tellerrand hinaussehen Seit August diesen Jahres hat die NO in den Bereichen Geschichte (auch bilingual) und Englisch eine neue Lehrerin dazu gewonnen. Joschka Büchs (Jahrgang 12) hat Frau Rotzoll für „die neue schule“ interviewt: Schildern Sie uns bitte zunächst Ihren Werdegang, bis Sie zur NO gekommen sind. Ich komme ursprünglich aus Wolfenbüttel und habe nach meinem Abi an der TU Braunschweig studiert, dann mein Referendariat am Gymnasium im Schloss in Wolfenbüttel und die Lehrerausbildung in Braunschweig absolviert. Zuletzt habe ich in Wolfsburg an einer Schule unterrichtet. Nach Braunschweig bin ich gewechselt, um den furchtbar weiten Schulweg zu verkürzen. Wieso haben Sie die NO ausgewählt? Hat das Image eine Rolle gespielt? Ich wollte gerne bilingual unterrichten, weil mich dieser Bereich sehr interessiert. Eine junge Kollegin hat mir viel über die NO berichtet, über das positive Klima und Angebote wie der Bläserklasse. Das, in Verbindung mit dem bilingualen Unterricht, klang für mich sehr verheißungsvoll. Was ist Ihnen am meisten aufgefallen, als Sie an die NO kamen? Würden Sie spontan etwas ändern wollen? Es hat sich seit August schon unheimlich viel hier verändert. Aufgefallen ist mir die riesige Eingangshalle, die war für mich zunächst sehr ungewöhnlich. Sie wirkt auf mich sehr kalt, vielleicht auch, weil sie nicht gut beheizt ist ...

Wilhelm Busch mit dem Rohrstock herumgeht. Wenn Schüler wissen, wo die Grenzen liegen, sage ich nichts. Patzigkeit und Unhöflichkeit mag ich allerdings überhaupt nicht. Es schadet nicht, auch mal jemandem die Tür aufzuhalten. Es ist sehr schwer perfekt Englisch zu lernen ohne längeren Aufenthalt im Ausland. Wie haben Sie Englisch gelernt außerhalb der Schulzeit? Ich hatte ein Stipendium an der University of Texas in Austin, das hat mir einen amerikanischen Akzent verschafft. Außerdem habe ich früher Schwimmen als Leistungssport, aber auch Badminton, Ballett und Trampolin betrieben und hatte so durch den Sport des Öfteren kurze Aufenthalte in Großbritannien. Ich habe mich auf einem Turnier an der Achillessehne verletzt und trotzdem mein Lehramtsstudium erfolgreich beendet. Reden kann man auch ohne intakte Achillessehne. Haben Sie weitere Hobbies? Seit meinem Aufenthalt in Austin habe ich natürlich mein Herz für die USA als Reiseziel geöffnet. Da ich nicht dort sein kann, lese ich viel Amerikanisches und sehe mir gern amerikanische Ausstrahlungen an wie Reiseberichte, Spielfilme, Dokumentationen ... Ich lese ebenso gerne Kriminalromane (besonders von Patricia Cornwell und Donna Leon im amerikanischen Original), vertiefe mich in historische Sachbücher (beson-

Sie unterrichten Englisch und Geschichte. Diese Fächer werden oft als „Laberfächer“ bezeichnet. Wie sehen Sie das? Man kommt nie ohne Inhalte aus. Mein Mann unterrichtet Chemie und Mathe, das ist einfach eine andere Art von Unterricht. Doch im Endeffekt geht ohne Wissen nichts: Man muss Zusammenhänge konstruieren und auch anwenden können sowie über den Tellerrand hinaussehen, das ist schon in den unteren Klassen wichtig. Diskutieren Sie und Ihr Mann oft darüber, wer die wichtigeren Fächer unterrichtet? Nein, überhaupt nicht. Wir ergänzen uns sogar: Chemie ist nebenbei auch meine Leidenschaft und ich versuche zum Beispiel in Geschichte den Schülerinnen und Schülern beim Thema Industrialisierung die chemischen Verfahren näher zu bringen. Gab es für Sie Alternativen zum Lehrerberuf, gibt es den Beruf in Ihrer Familie? In meiner Familie gibt es keine Lehrer. Meine Mutter war Opernsängerin. Ich hatte damals eine Tenorlage, aber für mich kam eine künstlerische Karriere nicht in Frage. Ich wollte auch mal einen Doktor in mittelalterlicher Geschichte machen, das gab es früher aber selten. Sonst wäre ich vielleicht Museumsleiterin geworden. Zum Lehrerberuf habe ich durch Praktika über die Uni gefunden. Ich brauche Menschen um mich, mit denen ich arbeiten kann. Sind Sie eine Autoritätsperson? Wie gehen Sie mit aufmüpfigen Schülern um? Ich bin vom Amt her eine Autoritätsperson, jedoch ist es immer wichtig die Situation einzuschätzen. Ich bin niemand, der wie bei

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ders über das Mittelalter) und schmökere oft in Reiseführern über Großbritannien und die USA. Seit einigen Jahren betreiben mein Mann und ich Tanzsport (Standard und Lateinamerikanisch). Außerdem habe ich vor langer Zeit das Fotografieren für mich entdeckt und kann stundenlang durch die Natur streifen und alles Mögliche an ungewöhnlichen Motiven zu Tage fördern. Nicht zuletzt reise ich sehr gerne und bin passionierte Autofahrerin. Frau Rotzoll, wir danken Ihnen für das Gespräch. Vielen Dank für das nette Interview!

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Drei Jahrzehnte NO-Bigband Ein Rückblick auf 30 ereignisreiche Bigband-Jahre Alles begann im Sommer 1983. Eine kleine Gruppe von Musikern wurde binnen kurzer Zeit zu einer Bigband, die sich fortan die „NO-Bigband“ nannte. Schon beim Weihnachtsbasar anno 1983 fand der erste Auftritt in der Aula statt; die Hütte war brechend voll, die Stimmung überwältigend. Unsere Auftritte Anfang Dezember zum Abschluss des Festes waren bald nicht mehr wegzudenken. Allmählich wurde die Band immer größer. Es kamen weitere Schüler/innen hinzu, Kollegen begannen sogar, sich Instrumente zu kaufen und zu erlernen, im Laufe der Zeit gesellten sich auch hin und wieder Elternteile dazu. Es war schließlich eine sehr besondere Schul-Band, denn die älteren Musiker bildeten quasi einen Stamm, so dass jüngere Einsteiger leichter integriert werden konnten. Der Abi-Ball 1984 war dann der erste (von nun 30 Abi-Bällen!), bei dem die Bigband zum Tanz aufspielte; und dies nicht nur – wie heutzutage – als geduldeter Gast für eine Stunde, sondern drei bis vier Stunden lang. Das Publikum hat es genossen, zu Bigband – live – Musik tanzen zu können. Erst gegen Mitternacht kam die Disco, und die „Alten“ haben sich verabschiedet. Und es ging immer weiter bergauf. Der damalige Schulleiter, Herr Strebe, der die „Wirkung“ der Band nach außen erkannt hatte, organisierte so manch interessanten Auftritte. Die Bigband trat von nun an immer öfter außerhalb der NO auf. Genannt seien Goslar, Hildesheim, Bad Sachsa, Burgdorf. Aber auch in Braunschweig konnten wir schnell Fuß fassen, hatten innerhalb kurzer Zeit einen Namen. Dazu beigetragen haben unter anderem zahlreiche Auftritte bei der Kleinkunstwoche. Man engagierte uns von da an für die sogenannten „Meisterfeiern“ der Handwerkskammer in der Stadthalle, für die Preisverleihung „Jugend forscht“ u.a.m.

Wir fuhren jährlich im November zu einem Probenwochenende nach Sonnenberg/Harz, um dort unser Programm zu erweitern. 14mal haben wir dies unternommen. Es war jedes Mal wunderbar. Neben vielen intensiven Proben gab es Raum für Gespräche, für die legendären Nachtwanderungen unter der Profi-Führung von Peter Bernhardt, für Musik bis in die Nacht hinein. Es herrschte an der NO eine unglaubliche MusikEuphorie, die besonders vom Kollegium und der Schulleitung getragen wurde. Herrn Strebe gelang es, dass wir 1988, also ein Jahr vor der Grenzöffnung, als erste Braunschweiger Gruppe in der neuen Partnerstadt Magdeburg auftreten konnten. Eine Woche lang waren wir zu Gast in

Magdeburg, wohnten im besten Hotel der Stadt und absolvierten einige sehr gut besuchte Großauftritte. Ich sehe noch heute, wie meine Musiker in einer Pause vor der Halle stehen und Autogramme schreiben, während ich den regionalen Zeitungen Interviews gab. Unsere Auftritte wurden sogar im DDR-Radio angekündigt. Wahnsinn. Herr Strebe sorgte auch dafür, dass wir zu unserer Partnerschule nach Paris / St. Germain fahren konnten. Auch dies war ein unvergessliches Ereignis für uns. Herr Dziomba machte es möglich, dass wir einige Jahre später erneut in Paris spielen konnten. Auch er hat sich immer dafür eingesetzt, dass die Bigband „seiner“ Schule nach außen wirken konnte, er hat dafür gesorgt, dass Nachwuchs-Förderung betrieben wurde, indem er AG-Stunden zur Verfügung stellte. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir heute die Bläserklassen haben. Ohne diese wäre eine derart kontinuierliche Bigband-Arbeit an der NO nicht mehr möglich. Fast alle Schüler/innen, die in der Band spielen, haben in den Bläserklassen ihr Instrument erlernt. Nach der Einführung des G8 gab es für solche Arbeitsgemeinschaften, die auf Kontinuität bauen, erhebliche Probleme. Die Schüler/innen engagierten sich nicht mehr in Vereinen, weil sie durch die Schule zu sehr in Anspruch genommen wurden und werden. Wann sollen sie denn noch Instrumente lernen? Zum Glück hat die Bläserklasse das aufgefangen! Junge Leute machen wieder mehr Musik. Und das ist sehr gut so. Die NO-Bigband, die „älteste Schul-Bigband Braunschweigs“, war in all den 30 Jahren stets auftrittsfähig. In manchen Schuljahren konnten wir bis zu 16 Auftritte spielen! Schaut man zurück, so wird man feststellen, dass der „Löwen-

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anteil“ dieser Auftritte außerhalb der Schulzeit stattgefunden hat. Wir spielen bis heute fast ausschließlich abends und/oder an Wochenenden. Allein in den letzten zwölf Monaten sind wir in der „Dornse“ im Altstadtrathaus, im Landesmuseum und in Magdeburg aufgetreten, zudem hatten wir neben dem Abi-Ball, dem Nikolausfest und dem Info-Abend noch

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im September 2013 unser Jubiläumskonzert. Auch dies ist durchaus nicht selbstverständlich und sollte hier nicht unerwähnt bleiben, sonst bemerkt so mancher nicht einmal, dass es an der NO eine Bigband gibt. Es macht immer wieder Freude zu sehen, mit welcher Begeisterung unsere jungen Leute

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dabei sind. Im Grunde waren und sind alle, die in der Bigband spielen, sehr zuverlässig und engagiert. Man spürt, dass es ihnen Spaß macht. Im Laufe der drei Jahrzehnte standen bestimmt bis zu 200 verschiedene Musiker mit mir auf der Bühne und haben hunderte von Auftritten absolviert. Sie waren und sind alle so „gestrickt“, dass sie wissen, wie eine solche Band nur funk-

tionieren kann: regelmäßige Teilnahme an den Proben, konzentriertes Arbeiten, sich auch mal zurücknehmen können, sich eingliedern können, keine Ego-Trips, häusliches Üben etc. etc. Es sind Verhaltensweisen und Tugenden nötig, deren Fehlen heute oft beklagt wird. Was die Arbeit in der Bigband angeht, so klage ich jedenfalls nicht. In dieser Band waren und sind stets – musikalisch wie menschlich – tolle Leute dabei!!! Ich möchte mich an dieser Stelle noch dafür bedanken, dass meine Band-Kollegen die ganze Zeit hindurch erheblich dazu beigetragen haben, dass wir diese Qualität erreichen und erhalten konnten. Ihr Pensionäre Hartwin Alrutz, Peter Bernhardt, Günter Löhr, Jochen Richter, Ihr noch Aktiven Michael Alex, Jan Eisfelder, Fritz Maul, Klaus Richter, John Stimik, schließlich Ihr Elternteile Axel Geißler, Andreas Glöckner und Manfred Rose: ohne Eure Bereitschaft, immer und immer wieder die alten Standard-Titel zu spielen, damit die „Neuen“ das Programm üben

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können, bei jeder Probe und jedem Auftritt dabei zu sein, den „Kleinen“ quasi die ersten Schritte zu zeigen … all das hat sehr zum Bestand der Band beigetragen. Ohne Euch wäre das alles so nicht möglich gewesen!!! Danke!

Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, dass unser Konzert am 14. September ein solches Fest geworden ist!!! Eltern und Technik-Team, dem Kunst-Kurs (Frau Brandes): herzlichen Dank.

Es sei auch an drei Band-Mitglieder erinnert, die leider viel zu früh verstorben sind: Klaus Timmermann (Alt-Saxophon), Bernhard Steinmetz (Trompete) und Frank Arnold (Klarinette). Auch sie waren sehr engagierte Musiker und prima Menschen. R.I.P.

Besonders danke ich den vielen „Ehemaligen“, die zum Teil lange Strecken auf sich genommen haben, um bei diesem Konzert mitmachen zu können, nicht zuletzt dem Publikum und vielen ehemaligen Kollegen: Eure Anwesenheit war mir eine große Ehre und Wertschätzung meiner 30-jährigen Arbeit als Bigband-Leiter.

Das Jubiläumskonzert im September war das letzte Jubi-Konzert für mich nach 30 Jahren Dirigentenzeit. Anfang 2015 werde ich den Stab weitergeben in der Hoffnung, dass diese von mir aufgebaute, hervorragend funktionierende Bigband weiterhin bestehen und viele große, erfolgreiche Auftritte absolvieren wird. In den Händen von Jan Eisfelder und Michael Alex, die beide ausgezeichnete Musiker sind, wird sie gut aufgehoben sein.

Es könnte sein, dass wir nach meiner Pensionierung im Sommer 2015 eine echte „EhemaligenBigband“ ins Leben rufen werden (vielleicht die „NO-Oldies“ oder so ähnlich, die einmal im Jahr proben und eventuell sogar mal ein paar Auftritte haben wird, und zwar mit den alten „Klassikern der 30er und 40er Jahre“). Schau`n mer mal. Ich danke für die schöne Zeit! Euer/Ihr Harald Göb

Für viele viel mehr als ein Wiedersehen nach 30 Jahren … Was es heißt, im positiven Sinne ein Stück Vergangenheit wieder lebendig werden zu lassen, war am Samstag, den 14. September 2013, in der Aula der NO beim großen Jubiläumskonzert „30 Jahre NO-Bigband“ unter der Leitung von Harald Göb, dem Begründer der Bigband, zu spüren. Hier präsentierten die aktuelle Bigband sowie ehemalige, zumeist weither angereiste Mitglieder unterschiedlichster Jahrgänge bis hin zu denen, die vom allerersten Anfang 1983 an dabei waren, mit viel Engagement, locker und souverän den Swing der 30er und 40er Jahre, unter anderem mit Titeln wie „Ohio Blues“, „Take Five“, „Mercy, Mercy, Mercy“ und „Pennsylvania 6-5000“! Das Besondere und Unvergessliche an diesem Abend war die stimmungsvolle Atmosphäre, die im Wechsel zwischen Musikern und Publikum alle wie eine Welle der Begeisterung trug und wie eine große Familie zu verbinden schien.

Wir alle wurden mitgerissen von der tollen Musik, für die Harald Göb unter Einsatz musikalischer und körperlicher Höchstleistungen den Takt angab und gleichzeitig doch auch in der Lage war, jedem Musiker persönlich für seinen Einsatz zu danken. Was für ihn die Bigband bedeutet, spiegeln nicht allein die Zahlen wider: 30 Jahre – ein halbes Leben (!), sondern auch viele, ganz persönliche Erinnerungen und Bilder, die am Abend zuvor beim gemeinsamen Treffen der Ehemaligen einen Austausch fanden. Zudem war es eindrucksvoll zu sehen und zu hören, wie perfekt beide Ensembles zum einen im Zusammenspiel von piano bis fortissimo harmonierten und zum anderen für die grandiosen Improvisationen einzelner Soli den idealen Klangteppich lieferten. So durfte das Publikum – bunt gemischt wie die Band aus Schülern, Lehrern, Eltern und Ehemaligen – den Abend einfach genießen und

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teilhaben an 30 Jahren NO-Bigband-Geschichte, die in den hochgehaltenen Jahreszahlen eines jeden Musikers und in mancher persönlichen Bemerkung zwischen den Titeln zum Ausdruck kam. Nicht unerwähnt bleiben sollte dabei ein ganz besonders wertvolles, von Harald Göb wohl behütetes „Instrument“ – die aus früheren Generationen stammende Klingel der Familie Schollmeyer, die uns allen beim Titel „Pennsylvania 6-5000“ das entscheidende Signal zum „Mitsingen“ (?) lieferte und auch dazu beitrug, dass sich die Stimmung bei der durch stehenden Applaus nicht ausbleibenden Zugabe noch einmal um ein Vielfaches steigerte! Danke Harald, danke allen Bigband-Mitgliedern, die diesen Abend mit ihrer Musik zu einem unvergesslichen Erlebnis werden ließen!!! Cornelia Waltemathe

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NO-Bigband at its best Was für ein Wahnsinnskonzert! oder aber: Auch ich bin eine „Ehemalige”! Als ich in der Aula beim Jubiläumskonzert der Bigband sitze, wird mir schlagartig klar: Auch ich bin ja eine Ehemalige der ersten Stunde der NO-Bigband – seit 1983 begeisterte Zuhörerin als NO-Lehrer„Anhängsel“ und später als NO-Mutter. Wenn die Bigband in diesen 30 Jahren auf etwa 1.000 Proben kommt, wie viele Konzerte habe ich wohl schon auf dem Buckel oder besser: in den Ohren? Harald Göb hätte darauf sicher eine Antwort. Das Konzert war für mich ein ganz besonderes Erlebnis, auch weil es in Reinform die viel gepriesene pädagogische Nachhaltigkeit demonstrierte. Oder wie ist es anders zu erklären, dass sich so viele ehemalige Bigbandler (zum Teil durchaus jenseits der 40! und oft von weither angereist) auf den Weg zu ihrer NO-Bühne gemacht haben, sie ihr Instrument zum Teil wiederbeleben mussten und mit so viel Spielfreude ein Konzert hingelegt haben? Das schafft der Vollblutmensch und -pädagoge auf der Bühne: Harald Göb. In der Aula war spürbar, was so viele BigbandKonzerte über die Jahre hinweg mit sich gebracht haben – das gute alte NO-Feeling will ich es mal nennen. Was das ist? Vielleicht mitreißende Musik (mein Favorit noch immer: Take five!),

ein Bandleader, der auf der Bühne zeigt, dass er die aktuelle tolle Bigband ebenso wie die Oldies motiviert, umschmeichelt und mitreißt. Als wäre es das Leichteste auf der Welt, stellt er nebenher launig dem Publikum die Bandmitglieder vor, erzählt so dieses und jenes unterhaltsam aus den Bandannalen. Man spürt dieses leicht-lockere Gemeinschaftsgefühl, unterstützt durch die zum Foyer hin offene Aula, die so vielen Besuchern Kontakte und Musikgenuss ermöglicht, die liebevolle Deko und die Bewirtung von amtierenden NO-Eltern, …eigentlich kann ich es nicht recht erklären, aber gespürt habe nicht nur ich es deutlich: So fühlt sich Schul-Leben an!

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Wie schön, dass uns die amtierende Bigband im ersten Teil des Konzerts gezeigt hat, dass es gut weitergeht. Vielen, vielen Dank an alle für diesen besonderen Abend! Dagmar Richter Kind: Bigband-Mitglied von 2001 bis 2008 Ehemann: Bigband-Mitglied von 1983, bis er nicht mehr kann☺

Der Buchtipp

Das große Los „In 20 Jahren wirst du dich mehr über die Dinge ärgern, die du nicht getan hast, als über die, die du getan hast“, so ein Zitat von Mark Twain – und weiter: „Also wirf die Leinen los und segle fort aus deinem sicheren Hafen. Fange den Wind in deinen Segeln. Forsche. Träume. Entdecke.“ Meike Winnemuth hat genau das getan. Sie ließ für ein Jahr lang ihr mehr oder minder geregeltes Leben in Deutschland hinter sich und zog los, die Welt zu entdecken. In ihrem Buch

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mit dem doppelsinnigen Titel „Das große Los“ erzählt sie davon: Bei Günther Jauchs „Wer wird Millionär“ hat Meike eine halbe Million Euro gewonnen – und mit der dadurch erworbenen finanziellen Unabhängigkeit verwirklicht die freie Journalistin das, wovon viele nur träumen. Sie gondelt durch die Welt, lebt jeden Monat in einer anderen Stadt und erlebt ein unglaubliches Jahr. Und stellt fest: Das viele Geld hätte sie gar nicht gebraucht. Ganz allein reist die Autorin nach Sydney, Buenos Aires, Mumbai, Shanghai, Honolulu, San Francisco, London, Kopenhagen, Barcelona, Tel Aviv, Addis Abeba und Havanna. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen beschreibt sie mit Tempo, Humor und viel Gespür für die Besonderheiten der Städte und ihrer Bewohner. Sie berichtet zum Beispiel über ihre Begegnung mit einem alten Wasserkalligraphen in Shanghai, der – nur so zur Übung – sorgfältig und hochkonzentriert kunstvolle Segenssprüche und Redensarten mit Wasser und Pinsel auf das Straßenpflaster des Xiangyang-Parks schreibt.

Und dabei eine Wäscheklammer am Ohr trägt. Oder über die Tango tanzende Paola, eine französisch-argentinische Produktionsassistentin aus Buenos Aires, die schon überall auf der Welt gelebt hat und die auf ihre Frage, wo sie sich zuhause fühle, mit den Achseln zuckte. „Die Frage stelle ich mir nicht mehr. Zuhause ist immer da, wo ich gerade bin.“ Oder über „Living aloha“ auf Hawaii mit LeolaniUkulele, Ingwer-Minz-Serrano-Chili-LimonenDrink und Hula – und stellt fest: „Jeder Ort scheint einen etwas anderen Menschen aus mir herauszukitzeln“. „Das große Los“ ist kein reiner Reisebericht. Es geht um den Rausch der Freiheit, das Glück des Zufalls und um Überraschungen. Es geht um AhaErlebnisse, Kulturschocks und gelebte Sehnsüchte. Spätestens nach der letzten Zeile schwört man, gleich morgen ein Ticket zu lösen nach Sydney ... Fazit: Nicht lang schnacken – Koffer packen! Übrigens: Meikes Reiselogbuch „Vor mir die Welt“ bietet auch online die Möglichkeit, in ihr Reisejahr hinein zu schnuppern. Zu jeder Stadt und jedem Monat gibt es „10 Dinge, die ich in London / Tel Aviv / Mumbai ... gelernt habe“ zu lesen. Wunderbar sind auch die Wasserbilder unter „http://www.vormirdiewelt. de/wordpress/?page_id=2“ – hier hat Meike ihre Begegnungen mit dem worldwidewater gepostet. Marie Braungardt (Jahrgang 11)

Majas total verdrehte Welt Als hätte mir eine freundliche Person Licht gemacht, war die Dunkelheit so weit verschwunden, dass ich Decken und Wände erkennen konnte. Doch auch jetzt hatten sie noch keinen Umfang und kein Ende, der Raum schien unglaublich groß und veränderte sich ständig. Schaute ich auf eine Wand, sah ich diese kleine Stelle glasklar und messerscharf. Wollte ich wissen, was sich daneben befand, musste ich mich erneut darauf konzentrieren. Staunend sah ich mich um. Die bunten Wände waren mit zahlreichen Bildern und Spiegeln geschmückt, die in un-

terschiedlichsten Rahmen steckten. Links hing ein üppiges Stück mit grotesk verschnörkelten Verzierungen im silbernen Rahmen, ein Stückchen weiter befand sich ein Spiegel mit so schlichtem Goldrahmen und fein geschliffenem Glasmuster, dass ich sofort hingehen und hinschauen wollte. Auf tiefblauer Wand hing völlig isoliert ein großer Zerrspiegel, wie ich sie aus Museen oder Zoos kannte, und ein Stückchen weiter hinten war eine Stelle geradezu gepflastert mit kleineren und größeren Spiegelchen, die kreuz und quer durcheinander hingen.

In dem Buch geht es um Maja und Mitu. Maja ist ein ganz normales 13jähriges Mädchen, aber Mitu ist eines der Spiegelwesen, die in Majas Kopf herumschwirren. Sie ist das genaue Gegenteil von Maja: sie ist verrückt, partylaunisch und nervt. Mitu konnte nur aus Maja herauskommen, weil Maja und ihr Vater auf dem Flohmarkt bei einer alten Frau einen Ganzkörperspiegel mit Goldrand günstig ersteigert hatten. Diesen stellte sie in ihr Zimmer. Jetzt konnte Mitu aus dem Spiegel herauskommen und Majas Leben auf dem Kopf stellen … Die Verfasserin Stefanie Dörr wurde 1967 in Stuttgart geboren. Sie studierte Betriebswissenschaften und hat sich nach einigen Jahren Berufserfahrung als freie Texterin und Beraterin selbstständig gemacht. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Frankfurt am Main. Sie schreibt Kinder- und Jugendbücher. Andere Bücher von ihr sind die Trilogie „Lenas geheimes Wunschbuch“, „Lilli sucht die Superfreundin“, „Melli einmal blinzeln und von vorn“ und „Ich sehe was, was Du nicht siehst“. Milena Blonsky (Klasse 6.2)

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2-2013 und bekommen immer mehr Fans, in ihrer Heimat, aber auch in den USA oder Kanada. In Deutschland ist Daughter noch nicht so bekannt, doch auch hier beginnen schon viele die beruhigende, melodische und oft traurige Musik zu mögen. Elena Tonras kristallklare Stimme ist unverkennbar und in ihren Liedern setzt sie sie perfekt ein. Sie singt von Einsamkeit, Verzweiflung oder Selbsthass, aber auch von Liebe, und berührt somit die Herzen aller Zuhörer.

Der CD-Tipp Daughter: If You Leave Diese Musik fräst sich schon beim ersten Hören so tief unter die Haut, dass man die Songs nicht mehr aus der Hand geben möchte. Daughter ist eine englische Indie-Folk-Band, die 2010 in London gegründet wurde. Aus einem anfänglichen Solo-Projekt von Elena Tonra – die

Die folgenden beiden Lieder gefallen mir persönlich am besten und man sollte sich die Zeit nehmen, sie sich anzuhören und zu verstehen: durch ihren Gesang und ihre Gitarre Aufsehen erregte – entwickelte sich ein Trio, indem der Gitarrist Igor Haefeli und der Schlagzeuger Remi Aguilella sich dazu gesellten. Am 18. März 2013 brachten sie ihr erstes Album „If You Leave“ heraus, welches sofort auf Platz 4 der besten Indie-Alben in England gewählt wurde. Auf der Insel genießen sie bereits jetzt schon die Aufmerksamkeit vieler Plattenfirmen

Imbiss

Anlässlich der Premiere seines neuen Films „Der Teufelsgeiger“ besuchte David Garret am 31.10. das C1 in Braunschweig. Wir hatten das Glück ihn vor der Premiere interviewen zu können. Das Interview fand an einem so genannten „Roundtable“ mit anderen Medienvertretern statt. David Garret war sehr nett und beantwortete alle unsere Fragen freundlich und ausführlich. Außerdem spielte er uns Sequenzen auf seiner Geige vor und gab Autogramme.

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In seinem Leinwanddebut verkörpert David Garret den Virtuosen Niccolò Paganini, dessen Leben eine plötzliche Wendung nimmt, als er einen Pakt mit einem mysteriösen Fremden eingeht. Plötzlich ist seine Musik überall bekannt, doch ist Ruhm wirklich alles? David Garret selbst, der neben seiner Rolle als Schauspieler auch als Produzent am Film beteiligt war, haben die Dreharbeiten viel Spaß gemacht. Er habe, nach eigenen Aussagen, viel von den erfahreneren Schauspielern, wie Veronica Ferres und Jared Harris gelernt. Seiner Meinung nach war es wichtig, dass Niccolò Paganini von jemandem gespielt wurde, der das Geigespielen tatsächlich beherrscht, da dies sehr schwer vorzutäuschen sei. Außerdem hat er uns seine Lieblingsszene genannt und erklärt, was die Schwierigkeiten an Paganinis Spielweise sind. Ihn selbst verbindet auch etwas mit dem Teufelsgeiger: Beide wuchsen seit ihrer Kindheit mit der Geige auf. Die dramatische Geschichte des Niccolò Paganini ist durchaus sehenswert. Lea Kraft und Theresa Witte (beide Jahrgang 11)

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– Youth: mit einem leichten Gitarrenspiel beginnt der Song, doch zum Ende hin bäumt er sich immer weiter auf und man lauscht einem perfekt konstruierten Zusammenspiel der Instrumente und des Gesangs. Adina Eggert (Klasse 10 FL 1)

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– Tomorrow: durch die einschlägige Melodie und den ruhigen Gesang ist es nahezu unmöglich den schönen Refrain zu vergessen.

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Fehler und Irrtümer vorbehalten - Stand 12/2012

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Und ab und zu mal ein Bier Die SKG Dibbesdorf von 1949 e.V. hat seit diesem Jahr eine zweite Herrenmannschaft dazugewonnen. In der dritten Kreisklasse kämpft die Sportkulturgemeinschaft jetzt um den Aufstieg und lauert aktuell auf dem dritten Platz. Die Mannschaft besteht zu einem großen Teil aus NOlern, fünf aus dem zwölften und drei aus dem elften Jahrgang. Joschka Büchs (Jahrgang 12) hat sich für „die neue schule“ mit Abwehrchef Niclas Noçon und Spielmacher Benno Kuba unterhalten. Wie kommt es, dass so viele NO-Schüler bei der SKG spielen? Niclas: Wir Dibbesdorfer hatten beschlossen eine neue Mannschaft zu eröffnen und haben dann einfach mal in unserem Jahrgang und darunter ein paar Leute gefragt. So sind durch Mundpropaganda nach und nach immer mehr Leute von unserer Schule dazu gestoßen, wie später auch Benno. Das war allerdings noch zu A-Jugend-Zeiten, wir sind dann geschlossen in den Herrenbereich gewechselt und mussten ganz unten anfangen. Was ist Euer Ziel für diese Saison? Niclas: Wir wollen natürlich aufsteigen, alles andere würde keinen Sinn machen. Wir haben mit unserem Trainer Torben Aster (27) auch einen Top-Mann an unserer Seite. Wie würdet Ihr den Charakter Eurer Mannschaft beschreiben? Benno: Wir sind eine sehr emotionale Mannschaft. Bei uns hängt viel davon ab, wie es gerade läuft. Wenn es nicht läuft, dann ist auch mal schnell Land unter, aber das hängt sehr stark von der Tagesform ab ... Niclas: ... und vom Abend davor! [beide lachen] Benno: Ja, das hat auch einen großen Einfluss, je lustiger es am vorherigen Tag war, desto besser. Von der Disziplin her ist die Trainingsmoral da, aber im Spiel wird es dann immer anders. Könnt Ihr den Spielstil der Mannschaft beschreiben? Wer sind da eure Vorbilder?

hintere Reihe: Benno Kuba (zweiter v. links) und Niclas Noçon (dritter v. links) Niclas und Benno: Das ist eine Mischung aus lang englisch und dem klassischen Catenaccio. Der Stil wird gerade noch von Torben Aster entwickelt, wenngleich es da noch taktische Schwierigkeiten gibt. Unsere Vorbilder sind Maldini, Pirlo, Del Piero und ganz wichtig: Carsten Jancker. Man hört davon, dass Ihr eine Rivalität zum SC RW Volkmarode pflegt, wie kommt das? Niclas: Viele von uns haben früher bei Volkmarode gespielt und sind dann gewechselt. Einige, wie Benno und Julian [Müller, Anmerkung d. Red.] sind aber auch von den Freien Turnern zu uns gekommen, für die ist das kein Thema. Eine gesunde Rivalität schadet nicht. Benno: Von einigen wird die Rivalität ernst genommen, von anderen eher nicht. Aber das ist alles nur Spaß. Wieso spielt Ihr so gerne bei Dibbesdorf?

Benno und Niclas: Die Mischung aus gutem Fußball und Spaß mit den Leuten ist schon klasse. Nach dem Training gibt es dann ab und zu mal ein Bier. Auch die Weihnachtsfeier und die Mannschaftsfeier sind legendär. Wir feiern den Humor, mit dem in der dritten Kreisklasse gekickt wird. Da spielen Leute, die könnten schon Opa sein, und solche Aussagen wie: „Du kannst mich doch nicht schicken, ich hab‘s doch mit dem Knie“, gibt es sonst nirgendwo. Niclas, Du bist bekannt im zwölften Jahrgang für dein Geschichtswissen. Was kannst Du zur Vergangenheit des Vereins erzählen? Niclas: Der Verein wurde am 14.08.1949 im Gasthaus Kersten gegründet. Anfangs war es ein Männergesangsverein und es gab eine Tanzgruppe. Im September 1972 wurde dann der Sportplatz eingeweiht. Seitdem hat sich nicht viel geändert. Sucht Ihr noch Leute für Euren Kader? Niclas: Wir haben einen Kader von 18 Mann, wer also noch Lust hat, kann uns gerne mal ansprechen. Vielen Dank für das Interview!

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Wir wünschen allen Inserenten ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr. Cachanring 2 | 38159 Vechelde Tel. 0 53 02 - 90 16 50 | Fax 90 16 49

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Ehemalige der NO Braunschweig e.V. · c/o Dr. Philipp Lehmann · Adolfstraße 1 · 38102 Braunschweig Tel. 0531 - 220920 · www.ehemalige-der-no.de · e-Mail: [email protected] Redaktionelle Verantwortung: Dr. Philipp Lehmann

Bankkonto: Deutsche Bank Braunschweig Kto.-Nr. 2 044 949 (BLZ 270 700 24)

Abi-Entlassung und Sektempfang 2013 Auch in diesem Jahr hat der Ehemaligenverein die Abi-Entlassung unterstützt. Während der Veranstaltung am 21.06.2013, die dieses Mal aus Gründen der laufenden Aula-Sanierung in der großen NO-Turnhalle stattfand, richtete der Vorsitzende, Dr. Lehmann, sein Grußwort an die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten. Eine besondere Freude war dabei auch die Anwesenheit des Abi-Jahrgangs von 1963, der zu seinem 50-jährigen Abi-Jubiläum zahlreich erschienen war und diesen Tag nachfolgend sogar noch zum Anlass für großzügige Spenden nahm. Hierfür sei ausdrücklich Dank gesagt. Zum Ende der Abi-Entlassung überreichte der Ehemaligenverein dann die mittlerweile obligatorischen gelben Rosen an jede einzelne Abiturientin und jeden einzelnen Abiturienten. Wie immer ein schönes Bild; zumal dann draußen

strahlender Sonnenschein wartete. Im Anschluss hieran lud der Ehemaligenverein - wie jedes Jahr - alle Anwesenden zum Sektempfang in die Pausenhalle ein. Es war ein vergnügliches Beisammensein und wir danken nicht nur den weiteren Spendern, sondern insbesondere auch den Schülern und Lehrern, die uns personell und organisatorisch unterstützten. Abends ging es dann zum Abi-Ball in die Stadthalle. Sehr freuten wir uns darüber, dass einige Abiturientinnen und Abiturienten hier am InfoStand des Ehemaligenvereins die Gelegenheit

nutzen und dem Verein beitraten. Ebenso nahmen wir es als besonders schöne Geste wahr, dass dem Ehemaligenverein am Ende auf der Bühne noch mit einem Blumenstrauß für sein Engagement gedankt wurde. Am 22. Juni 2013 begrüßten wir dann viele Ehemalige zum alljährlichen Jubilars-Empfang. Diese Veranstaltung fand wie immer in der Pausenhalle statt. Auch an diesem Tag herrschte bestes Wetter. Über 50 Ehemalige besuchten so ihre alte Schule und trafen auf viele altbekannte Gesichter. Dass der Schulleiter Herr Kohfahl dabei die anschließende Führung durch die Schule persönlich übernahm, freute uns zudem sehr. Alle Gäste hatten so die Möglichkeit, die zahlreichen Gebäudesanierungsmaßnahmen aus nächster Nähe zu bestaunen. PL

Besichtigung des neuen Steigenberger Parkhotels

Auch in diesem Jahr hat der Ehemaligenverein wieder zu einem besonderen Event eingeladen.

tingleiterin des Hotels durch die vielfältigen Räumlichkeiten geführt. Neben dem offenen Eingangsbereich, der sehr angenehmen Lounge und Bar, dem Fitness- und Saunabereich konnten auch die neuen Zimmer bestaunt werden. Große Veranstaltungsräume sind ebenfalls vorhanden, die auch von Nicht-Hotelgästen für Feiern und besondere Anlässe gebucht werden können.

Am 29. November 2013 konnten wir Dank der Idee und Umsetzung unserer charmanten Vizepräsidentin, Rita Eggert, das neugebaute Steigenberger Hotel im Braunschweiger Bürgerpark besuchen. Die 34 Teilnehmerplätze waren erfreulicher Weise in kürzester Zeit ausgebucht. Wir mussten weiteren Interessenten leider sogar absagen. Nach einem zur Begrüßung gereichten Aperitiv wurden die Teilnehmer jedenfalls von der kompetenten und zuvorkommenden Marke-

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Das Ambiente war sehr angenehm. Zum Abschluss fanden wir uns dann in der gemütlich gestalteten Vinothek ein. Dort gab es leckere Häppchen in erfreulicher Menge und Getränke. Vergnügt ließen die Teilnehmer hier den Abend bei netten Gesprächen ausklingen. Der Besuch hat sich gelohnt. Wir danken zudem Frank-Rüdiger Grewe für die Zusendung des Gruppenfotos. PL

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„Gestern noch Neue Oberschule, heute schon …“ Um den Schülerinnen und Schülern der Neuen Oberschule zusätzlich motivierende Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen, startet der Ehemaligenverein hiermit eine künftig regelmäßig erscheinende neue Rubrik, die bekannte Persönlichkeiten unter seinen Mitgliedern vorstellt. Verbandsdirektor Hennig Brandes geb. am 5. Mai 1958 in Braunschweig 1978 Abitur an der Neuen Oberschule 1978-1983 Universität Göttingen Studium Forstwissenschaften – Diplom 1985-1987 Niedersächsische Landesforstverwaltung – Große Staatsprüfung 1987-1988 Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft, Hamburg 1988-2003 Niedersächsische Landesforstverwaltung, Dezernent Bezirksregierung 2003-2010 Abgeordneter des Niedersächsischen Landtages seit 2010 Verbandsdirektor Zweckverband Großraum Braunschweig seit 1996 Mitglied im Rat der Stadt Braunschweig Philipp Lehmann: Hennig, wir haben uns Dank Deines Engagements für den Ehemaligenverein und die NO die ganzen Jahre über nicht aus den Augen verloren. Du bist ja auch Querumer. Erzähl mal kurz Deinen beruflichen Werdegang, den Du nach dem Abi an der NO eingeschlagen hast. Hennig Brandes: Ja, es freut mich sehr, dass ich noch Kontakt zu einigen Weggefährten aus NO-

Zeiten als Mitglied bei den NO-Ehemaligen habe. Ich habe in Göttingen Forstwissenschaft studiert, das Staatsexamen bei den Niedersächsischen Landesforsten hat gut hingehauen und ich bin nach einer kurzen Beschäftigung in Hamburg dann in den Landesdienst übernommen worden. Da bin ich in Niedersachsen viel rumgekommen. Seit 1996 mache ich nebenbei Politik, bin in der CDU und Ratsherr der Stadt Braunschweig. Nachdem ich 2003 erfolgreich für den Landtag kandidiert habe, bin ich als Dezernent der Bezirksregierung aus dem Verwaltungsdienst ausgeschieden und war Abgeordneter des Landtags. 2010 habe ich mich dann um das Amt als Verbandsdirektor beim Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) beworben und bin für acht Jahre bis 2018 beim ZGB gewählt. Philipp Lehmann: Was sind Deine Aufgaben als Chef des ZGB? Hennig Brandes: Der ZGB hat zwei Aufgaben, Regionalplanung und Regionalverkehr. Beides Dinge, die man politisch und von der Verwaltung her regional angehen muss. Da geht es um die verträgliche Entwicklung der Besiedlung, des Einzelhandels, der Infrastruktur, des Rohstoffabbaus u.v.m. und ganz aktuell um die Ausweisung von Standorten für Windräder, die nach unserer Vorgabe nur an raumverträglichen Stellen gebaut werden dürfen. Regionalverkehr meint ÖPNV, der ja auch bekanntlich nicht an Stadt- und Kreisgrenzen halt macht. Philipp Lehmann: Zum ÖPNV liest man von der Regionalbahn, bei der sich jetzt offensichtlich etwas tut?

An die Ehemaligen der NO

Hiermit erkläre ich meinen Beitritt zum Verein. Mein Mitgliedsbeitrag beträgt mindestens Euro ............. im Jahr. Ich erhalte dafür kostenlos )NFORMATIONEN ÓBER DIE Neue Oberschule und aktuelle Nachrichten des Vereins.

Termine · Termine Für alle sportlich Aktiven noch einmal zur Erinnerung.

Am Samstag 14.12.2013 ab 13.00 bis 17.00 Uhr findet mit Unterstützung des Ehemaligenvereins das alljährliche NO-Weihnachtsturnier in den Sporthallen unserer Schule statt. Weitere Meldungen von Fußball- und Volleyballmannschaften sind erwünscht. Hennig Brandes: Ich bin sehr froh, dass wir jetzt mit unserem „Regionalbahnkonzept 2014+“ auf dem richtigen Weg sind. Wir setzen dieses Konzept schrittweise um und ich bin der Auffassung, es ist ein gutes Konzept. Philipp Lehmann: Wo liegen die konkreten Verbesserungen für die Bürger? Hennig Brandes: Neue Fahrzeuge, ein besseres Angebot und wir werden 2014 mit der Modernisierung von Strecken und Stationen beginnen, also mehr Angebot und Komfort für unsere Fahrgäste. Aber ich muss auch dazu sagen, es fehlt Geld. Deswegen verhandeln wir mit dem Land Niedersachsen, damit eine auskömmliche Finanzierung für den Großraum Braunschweig erreicht werden kann. Denn bezahlen muss den Nahverkehr das Land, das vom Bund nach der Bahnprivatisierung dafür entsprechende Gelder bekommt. Hannover hat zur Expo seinerzeit ein gutes S-Bahnangebot bekommen, jetzt ist das Land aufgerufen, den Großraum Braunschweig für ein gutes Angebot finanziell auszustatten. Philipp Lehmann: Eine letzte Frage. Wie stehst Du zum Thema „Region Braunschweig“? Hennig Brandes: Ich bin für die Bildung einer „Region Braunschweig“. Der Großraum Braunschweig ist ein gewachsener Raum mit starken Verflechtungen. Die Menschen sind da meiner Meinung nach viel weiter als die Politik, sie leben, arbeiten und denken über ihre Gemeinde-, Kreis- und Stadtgrenze hinweg. Die Verwaltungsstruktur muss effektiver werden und unsere Interessen müssen wir gemeinsam nach außen vertreten. Internetseite: www.hennig-brandes.de.

Vor- und Zuname Abgangsjahr

E-Mail Geburtsdatum

PLZ/Wohnort Datum

Beruf Straße

Unterschrift

Hiermit ermächtige ich die Ehemaligen der NO e.V. den jährlichen Beitrag in Höhe von ........... Euro jeweils zum 15.04. jeden Jahres bis auf Widerruf von folgendem Konto einzuziehen: Kontoinhaber

Kontonummer

Name der Bank

Bankleitzahl

Der Ehemaligenverein der NO wünscht allen Schülern, Lehrern, Eltern und Ehemaligen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes neues Jahr 2014! Der Vorstand

Ort, Datum

Unterschrift des Kontoinhabers

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! n e z n a t Neue Tanzkurse beginnen im Januar, April & September Leonhardstrasse 20 38102 Braunschweig Tel: 0531-794044 www.tshaeusler.de