evangelisches eckenheim - Nazarethgemeinde - EKHN

evangelisches eckenheim - Nazarethgemeinde - EKHN

evangelisches eckenheim Informationen der Evangelischen Nazarethgemeinde Frankfurt am Main Manchmal führte kaum noch ein Weg nach Eckenheim. Inhalt...

585KB Sizes 0 Downloads 3 Views

Recommend Documents

evangelisches eckenheim - Nazarethgemeinde
30.01.2013 - Todestag von Joseph Süß Oppenheimer. Schau gestellt, weigerte er sich, zum Christentum überzu- treten und w

evangelisches eckenheim - Nazarethgemeinde
Informationen der Evangelischen Nazarethgemeinde Frankfurt am Main ... heim und zieht ins Gallus, wo im März neue Büro

Jahresbericht - EKHN
Judaistik und schloss mit einer Promotion zum jüdisch christlichen Verhältnis ab. n. Dr. Ulrich .... Groß-Umstadt n n

2015
01.09.2015 - Hanau. □ Aschaffenburg. □ Nidda. □ Bad Nauheim. □ Butzbach ... Kirche auf der Landesgartenschau 201

Dt. BibelŁbersetzungen NEU - EKHN
men, dass die jüdischen Gemeinden ihre Schriftrollen ... den jüdischen Schriftgelehrten um 100 n.Chr. festgelegte ......

gemeindeblick - dreikoenigsgemeinde - EKHN
01.12.2015 - Peter Henseleit, Wendelsweg, 80 Jahre. 06.10. Peter Heinrich, Grethenweg, 72 Jahre. Manfred Winkelmann, Mai

124 - Leitlinien Altenheimseelsorge - EKHN
genden ,,Altenheim“ genannt) gehört zu den der Kirche aufgetragenen Diensten. Seel- sorge ist hierbei umfassend gemei

gemeindeblick - Dreikönigsgemeinde Frankfurt - EKHN
lilith Amend carolin Aulike luise Ausserehl .... Shirley Manntz und Daniel renner ..... 22.02. luise Foucar, Sachsenhäu

Vereinbarung - Evangelisches Jugendwerk Karlsruhe
16.02.2016 - Diese Personen müssen Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe wahrnehmen .... S 179 Sexueller Missbrauch wider

Friedhöfen - Evangelisches Johannesstift
31.12.2009 - Konzert bot sich die St. Fidelis-Kirche auf dem Friedhof an. ... Friedhofsverwaltung der Ev. Zwölf-Apostel-

evangelisches eckenheim Informationen der Evangelischen Nazarethgemeinde Frankfurt am Main

Manchmal führte kaum noch ein Weg nach Eckenheim.

Inhalt

Letzte Ausfahrt Eckenheim

Oktober 2017 Nr. 8/27. Jahrgang ISSN 0938-9520

Viele Einwohner Eckenheims schätzen die Ruhe in unserem Stadtteil, die trotz der guten Anbindung an Innenstadt und Umland auch daher rührt, dass durch viele Wohngebiete in Eckenheim keine großen Durchfahrtstraßen führen. Doch in den vergangenen Monaten ist es selbst den Eckenheimern manchmal schwergefallen, ihre Parkplätze und Garagen zu erreichen. Schuld daran trugen und tragen zahlreiche Baustellen auf den Verkehrswegen Eckenheims, die besonders auf den stärker befahrenen Straßen teilweise monatelang den Verkehr blockierten. Allen voran trägt die Gießener Straße dazu bei, dass Eckenheim nicht mehr so einfach erreichbar ist. Zwischen Marbachweg und der U-Bahn-Haltestelle Preungesheim ist sie seit einer gefühlten Ewigkeit teilweise gesperrt. Auch Fußgänger und Radfahrer, die versucht haben, Einkaufsmöglichkeiten in Preungesheim zu nutzen, kamen hier wochenlang praktisch nicht durch. Der Marbachweg selbst, der zwar zum Dornbusch gehört, ist ebenfalls eine wichtige Zufahrtstraße für Eckenheim. Auch hier stehen seit Monaten zahlreiche Absperrungen und Umleitungen. Immerhin ist die Sigmund-Freud-Straße, die besonders in den Morgenstunden eine stark frequentierte „Ausfahrt Eckenheim“ ist, mittlerweile wieder fast baustellenfrei befahrbar. Am 3. September schließlich mussten wegen der Bombenentschärfung im Westend ganze Stadtteile Frankfurts und viele Zufahrtsstraßen zu anderen Stadtteilen gesperrt werden. An manchen Straßen an den Grenzen Eckenheims waren die Anwohner das Bild der Absperrungen bereits gewohnt und lediglich an den dahinter aufgestellten Polizeifahrzeugen war zu erkennen, dass es an diesem Tag nicht um eine Straßenbaumaßnahme ging. u Michael Romeis

Theologisches Stichwort „In Verantwortung vor Gott und den Menschen“ – Gottesbezug in der Verfassung........................... 3 Der Nazareth-Bote Flohmarkt in der Dornbuschgemeinde........... 4 Spirituelles Singen mit deutschen, englischen und indischen Liedern........ 5 Themen der Zeit Immer nur in eine Richtung............................... 6 Aus aller Welt Viele Kirchen in Frankreich sind vom Abriss bedroht................................. 7 Aus der Nazarethgemeinde Neue Gottesdienstzeiten.... 8

Fotos: Michael Romeis

Reformationstag am 31. Oktober 2017 Frankfurts evangelischer Stadtdekan Dr. Achim Knecht und der katholische Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz halten zum Reformationstag am 31. Oktober 2017 einen Festgottesdienst, der um 10.00 Uhr in der Sankt Katharinenkirche, An der Hauptwache, beginnt. Begleitet wird der Gottesdienst von einem hochkarätigen Musikprogramm mit dem Ensemble Concerto vocale Frankfurt mit Julia Diefenbach, Mezzosopran, Christian Rohrbach, Altus, Sören Richter, Tenor, Christos Pelekanos, Bariton, und Dominik Herrmann, Bass, sowie von Mitgliedern der Kantorei Sankt Katharinen und dem Bach-Collegium Frankfurt unter der Leitung von Michael Graf Münster. Professor Martin Lücker spielt die Orgel.

Auf ein Wort Gottesdienste

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Die Gottesdienste der Evangelischen Nazarethgemeinde finden in der Nazarethkirche, Eckenheimer Landstraße 332, statt. Sonntag, 1. Oktober 11.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Vikar Himmelreich Kollekte: Für die Russlandhilfe „Omsk“ Sonntag, 8. Oktober 11.00 Uhr Gottesdienst Pfrn. Streck-Spahlinger Kollekte: Für Lifegate Israel Sonntag, 15. Oktober 10.00 Uhr Gottesdienst Prädikantin Junker Kollekte: Für die Gefängnisseelsorge Sonntag, 22. Oktober 10.00 Uhr Gottesdienst Prädikant Zins Kollekte: Für eine neue Ausstattung im Gemeindehaus Sonntag, 29. Oktober 10.00 Uhr Gottesdienst Pfrn. Streck-Spahlinger Kollekte: Für das Deutsche Institut für Ärztliche Mission e.V.

Dienstag, 31. Oktober 9.00 Uhr Gottesdienst zum 500. Reformationstag Pfrn. Streck-Spahlinger Sonntag, 5. November 11.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Vikar Himmelreich Kollekte: Für Flüchtlinge und Jugendmigrationsdienste 16.00 Uhr Familiengottesdienst mit Wido Pfrn. Streck-Spahlinger/ Wido-Team Andacht im Sozialzentrum Marbachweg Montag, 2. Oktober um 17.30 Uhr Prädikantin Junker Altenheim-Andachten Gottesdienst im Julie-Roger Haus Mittwoch, 18. Oktober Mittwoch, 1. November jeweils 15.30 Uhr Prädikantin Junker

Lass ab-feiern! Interaktiver Jugendgottesdienst zum Reformationstag in sankt peter

Am 31.10.2017 um 17.00 Uhr lädt die Evangelische Jugend Frankfurt zu einem besonderen Gottesdienst in die Jugendkirche sankt peter in der Innenstadt ein: Unter dem Motto „Lass ab-feiern!“ bietet der Abend viel Musik von mehreren Bands, eine DJ-Party und verschiedene Möglichkeiten, sich einzubringen. Stadtjugendpfarrer Christian Schulte und Team gestalten den Gottesdienst mit einem interaktiven Fürbittengebet und einer Predigt, über deren Inhalt die Jugendlichen mit entscheiden. Es gibt eine Selfie-Station und weitere Überraschungen. Zum 500. Reformationsjubiläum soll dieses Event für Jugendliche den Zuspruch Gottes in den Mittelpunkt stellen: Jeder Mensch ist gut, wie er ist und Gottes Liebe ist ein Geschenk, für das man nichts tun muss. Weitere Informationen zu dem Gottesdienst gibt es beim Evangelischen Stadtjugendpfarramt, Telefon 069 959 149 0 oder [email protected] 2

„Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut“. Nahezu täglich werden wir mit Gewalt, Vertreibung, Tod, Entrechtung und Verlust konfrontiert. Oft ereignen sich diese schrecklichen Dinge fernab in fremden Ländern, manchmal direkt vor unserer Haustür, dann sind wir sogar selbst betroffen. Was bleibt uns, wenn wir Hab und Gut, im schlimmsten Falle einen Menschen, so verloren haben? Ein unstillbarer Schmerz, Angst, Verunsicherung – und der verständliche Ruf nach Wiedergutmachung, Gerechtigkeit und Bestrafung des Täters. Büßen soll er für das, was er mir angetan hat. Doch wie weit muss, wie weit kann bei dem Verlust eines Menschen die Wiedergutmachung gehen – und wie ist es um die Abschreckung bestellt? Der Staat sorgt für die Wiedergutmachung, für die Verurteilung und Bestrafung der Täter, er allein hat das Strafmonopol. Und er allein sorgt für die Abschreckung potentieller Täter. Vielen geht aber die Bestrafung der Täter nicht weit genug. Mit Kopfschütteln reagiert mancher auf die „milden“ Urteile, die gesprochen werden. Der Ruf nach härteren Strafen, ja sogar der Todesstrafe, wird laut. Die Diskussion über die gerechte Strafe, die „Buße“ ist so alt wie das Verbrechen selbst. Eine allumfassende Gerechtigkeit kann und wird es hier aber nicht geben. Neben der „gerechten Strafe“ ist es wichtig, dass der Täter für seine Tat „büßt“. Er soll mich als sein Opfer wahrnehmen. Anderen soll aufgezeigt werden, was mir widerfahren ist und wer hierfür die Verantwortung trägt. Jeden einzelnen Tag soll der Täter an sein Unrecht denken und bereuen. Es stellt sich für mich in diesem Zusammenhang die Frage, ob „Buße“ allein das Zahlen einer Geldstrafe oder das Abbüßen einer langen Haftstrafe ausmacht. D.h. ob das äußerliche Spüren des Unrechtes schon alles ist. Ich denke: nein. Buße ist viel mehr. Der Täter, der Buße tut, soll mein Leid oder das Leid des Opfers nicht nur wahrnehmen. Er soll sich nicht rechtfertigen für seine Tat, sondern sich zu seinen Sünden bekennen, d.h. erkennen, Unrecht getan zu haben und seine Tat verurteilen, so wie Gott sie verurteilt. Das ist, wenngleich ein schwerer, jedoch kein unmöglicher und vor allem ein immanenter Schritt. In erster Linie ist es der entscheidende Schritt, den ich von einem Täter erwarten und den er auch gehen kann. Denn was hilft es mir oder dem Opfer, wenn der Täter lediglich seine Strafe bezahlt oder absitzt. Was hilft es mir, wenn der Täter stirbt. Was hilft es mir, dem Opfer oder der Gesellschaft, wenn diese Erkenntnis, d.h. die Buße im eigentlichen Sinne fehlt. Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit. Ihr

Jörg Herzog Kirchenvorstand

Theologisches Stichwort „In Verantwortung vor Gott und den Menschen“ – Gottesbezug in der Verfassung Das Grundgesetz genießt eine hohe Achtung: Nicht nur stellt es einen rechtlichen Rahmen für unser Zusammenleben dar, sondern immer wieder wird es beschworen als Quelle gemeinsamer Werte in unserer Gesellschaft. „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen“ habe sich das deutsche Volk dieses Gesetz gegeben, heißt es in der Präambel. Das Grundgesetz entstand in einer Zeit vor dem Hintergrund der Verbrechen des Nationalsozialismus, als über 95% der Westdeutschen sich eine Kirche zugehörig fühlten. Menschliche Rechtssetzung sollte vor der absoluten Macht Gottes relativiert werden. Mit dem Gottesbezug stellte sich das Grundgesetz in die Rechtstradition der Unabhän-

sechzehn Bundesländer, darunter auch in Hessen. Allerdings steht uns eine ähnliche Debatte bevor (bzw. wird auf Facebook schon geführt), denn 2015 wurde beschlossen, die nun über 70 Jahre alte Landesverfassung zu überarbeiten. Die EKHN hat sich schon klar für die Ergänzung des Gottesbezugs ausgesprochen. Immer wieder wird der Gottesbezug in Verfassungen hinterfragt, insbesondere im Angesicht der zunehmenden Säkularisierung unserer Gesellschaft. Dabei erhebt das Grundgesetz weder klaren Anspruch darauf, dass es im Sinne der christlichen Religion ausgelegt werden will, noch dass überhaupt eine bestimmte Religion staatlicherseits bevorzugt würde. Das Grundgesetz verwirft nicht von vornherein ein Neutralitätsgebot gegenüber den Religionen. Freilich gibt es auch Gegner dieser Auffassung, die befürchten, es handle sich um mehr als die Absage an einen totalitären Staat, nämlich um eine Bevorzugung des religiösen Teils der Bevölkerung. Ein Sprecher der EKHN vermutete allerdings kürzlich in einem Interview, Scheindebatten über angeblich fehlende Trennung von Staat und Kirche dienten nur dem Interesse, die Kirche aus dem öffentlichen Leben Wird der Gottesbezug bald auch in die hessische Verfassung aufgenommen? Mit diesem Thema wird sich auch zurückzudrängen. Eine Erklärung der Evangeder Landtag befassen.  Foto: Martin Kraft, creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de lischen Kirche in Deutschland gigkeitserklärung der Vereinigten Staaten, die Menschen- von 1997 („Christentum und politische Kultur“) stellte fest: und Bürgerrechte als göttliches Naturrecht deklarierte. Ein Die Grundelemente unseres demokratischen und sozialen anderer zentraler Gedanke ist die Einsicht in die Vorläufig- Rechtsstaats entsprechen dem christlichen Verständnis vom keit und Fehlbarkeit menschlichen Tuns. Der Staat bringt Menschen, namentlich seiner in Verantwortung vor Gott zum Ausdruck, dass er auf Voraussetzungen beruht, die er bestehenden Freiheit, die aus dem Glauben folgt, sowie der selbst nicht hervorbringen kann und die unverfügbar sind. Nächstenliebe. Die EKD betont den vom Verfassungsgericht Die Unantastbarkeit der Menschenwürde wird aus dieser mehrfach festgestellten geschichtlichen und sachlichen Erkenntnis abgeleitet. Wichtig auch zum Verständnis: Gott Zusammenhang zwischen der „Prägekraft des Christenwird genannt, aber nicht angerufen. Das deutsche Grund- tums“ und unserem Rechtsstaat. Der Staat dürfe diese Prägekraft nicht ignorieren, wenngleich der Staat natürlich gesetz wird nicht im Namen Gottes erlassen. Immer wieder wurde die Relevanz dieses Gottesbezugs kein Bekenntnis abverlangen kann. Staat und Gesellschaft hinterfragt, etwa nach der Wiedervereinigung und 2016 sind keine religionsfreien Zonen, das zeigen alle diese Dein Schleswig-Holstein, in dessen Landesverfassung der batten. Religion soll nicht ins rein Private verbannt werden, Gottesbezug fehlte. Eine Volksinitiative „Für Gott in Schles- sondern darf eine gesellschaftliche Rolle spielen. So wie es wig-Holstein“ – getragen von Christen, Juden und Muslimen aber der Staat ablehnt, Absolutheit vorgeben zu wollen, so – sammelte Unterschriften, um einen Nachtrag zu bewirken. gilt auch das Umgekehrte: Ein Gottesstaat würde niemals Zur Debatte stand alternativ die sehr vage Formulierung, die mit dem Grundgesetzes vereinbar sein. u Juliane Meyerhoff die Verfassung in den Rahmen der „Achtung der Verantwortung, die sich aus dem Glauben an Gott oder aus anderen Theologischer Gesprächskreis universellen Quellen gemeinsamer Werte ergibt“ stellen Der Gesprächskreis ist ein offenes Angebot und beschäftigt wollte. Wie in einem weiteren ähnlich lautenden Vorschlag sich einmal monatlich mit einem selbstgewählten Thema wurde Gott hier zwar erwähnt, aber die Relativierung aus verschiedenen Blickwinkeln. Aktuelle und geschichtmenschlichen Tuns ging verloren. Gott und die nicht näher liche Aspekte, biblische Texte sowie persönliche Fragen und definierten anderen universellen Quellen werden einfach Erfahrungen finden Eingang in unsere lebendige Diskussion. nur als Grundlage wie eine Literaturreferenz angeführt. Des- Pfarrerin Streck-Spahlinger leitet das Gespräch, zu dem wir halb wurde weiterhin vorgeschlagen, das „Bewusstsein der Sie herzlich einladen. Beginn ist um 20.00 Uhr im GemeinUnvollkommenheit menschlichen Tuns“ mit in die Präam- dehaus der Nazarethgemeinde, Feldscheidenstraße 36, 1. OG. bel aufzunehmen. Keiner dieser Vorschläge fand am Ende 26. Oktober: F  riedensethik im 21. Jahrhundert eine parlamentarische Mehrheit. Gott bleibt in Schleswig- 23. November: „ Verderbt von Jugend an“ – das christliche Holstein weiter außen vor, wie in weiteren acht unserer Menschenbild 3

Der Nazareth-Bote Kirchliche Bestattungen

Elli Baumann, geb. Mauer  Gerhard Michael Zelch  Helga Enders, geb. Braun  Heinz Rudolf Wohlfeil  Anna Hebebrand, geb. Geist  Ingrid Landmann, geb. Wischmann

91 Jahre 86 Jahre 80 Jahre 94 Jahre 89 Jahre 85 Jahre

Taufen

Clara Katharina Winkler Vincent Felix Winkler Maximilian Zoltán Winkler

Anzeige

Lufthansa Sportverein e. V. / Tanzen

Familiengottesdienst mit Wido

Am Sonntag, 5. November 2017 um 16.00 Uhr findet der nächste Widogottesdienst in der Nazarethkirche, Eckenheimer Landstr. 332, statt. Den Gottesdienst bereiten wie immer Pfarrerin Streck-Spahlinger und das Wido-Team vor. Herzliche Einladung!

Flohmarkt in der Dornbuschgemeinde

Am ersten Novemberwochenende veranstaltet die Dornbuschgemeinde ihren alljährlichen großen Flohmarkt: Samstag, 4. November 2017 von 10.00 bis 17.00 Uhr und Sonntag, 5. November von 11.00 bis 14.00 Uhr. Sie können ab sofort gut erhaltene, verkaufsfähige Sachen spenden, am liebsten möglichst kurz vor dem Flohmarkt wochentags im Gemeindehaus abgeben oder abstellen. Falls die Eingangstür geschlossen ist, bitte die Sachen vor der Tür abstellen, sie werden dann hereingeholt. Die Dornbuschgemeinde sammelt alles, insbesondere Bücher, Küchenutensilien, Geschirr, Kunstgewerbegegenstände, Elektroartikel (bitte keine Röhren-Großfernseher), Spielzeug, Kindersachen, Bilder, Sportartikel, Schmuck, Tischwäsche, aber bitte keine Kleidung. Vielen Dank dafür! 4

Beginner, Fortgeschrittene und Tanzkreise im Gemeindehaus der Nazarethgemeinde, Feldscheidenstr. 36 Mo., Mi., Fr., u. jeden 2. & 4. Sonntag! Auskünfte: [email protected] (Sparte Tanzen) oder Internet unter www.lsv-ffm.org Tel: 0162-88 48 510

Gemeindekaffee im Gemeindehaus

Herzliche Einladung zum Gemeindekaffee am Sonntag, 1. Oktober 2017 um 14.30 Uhr. Weitere Termine in diesem Jahr: 5. November und 3. Dezember jeweils um 14.30 Uhr. Kommen Sie doch mal vorbei. Sie werden sich wohl fühlen. Wer einen Kuchen für das Kuchenbuffet spenden möchte, wendet sich bitte an Frau Wolfart.

Dornbuschkino im Oktober

Am Freitag, 27. Oktober 2017 lädt die Dornbuschgemeinde zum Dornbuschkino in die Carl-Goerdelerstr. 1, ein. Um 18.00 Uhr gibt es einen Kinderfilm, um 20.00 Uhr einen Film für Erwachsene und Getränke und Snacks zu günstigen Preisen. Die Filmtitel erfahren Sie über das Gemeindebüro, Tel: 56 36 06.

Der Nazareth-Bote Spirituelles Singen mit deutschen, englischen und indischen Liedern

Herzliche Einladung zum spirituellen Singen montags von 19.15 Uhr bis 20.15 Uhr in der Nazarethkirche, Eckenheimer Landstr. 332! Wenn Sie Lust und Zeit haben mitzumachen, können Sie sich gerne mit Herrn Walter Schramm, Handy: 0173-1731932, in Verbindung setzen.

Johanniter-Aktionswochen: Vier Wochen lang kostenlos testen

Eine Gelegenheit, den Johanniter-Hausnotruf auszuprobieren, gibt es im Rahmen der Johanniter-Aktionswochen bis zum 31. Oktober 2017. Bis dahin kann der Hausnotruf vier Wochen lang kostenlos getestet werden. Danach steht der Service bereits ab 18,36 Euro pro Monat zur Verfügung. Herzstück des Johanniter-Hausnotrufs ist ein kleiner Sender, der als Armband, Halskette oder Clip getragen werden kann. Wenn Hilfe benötigt wird, genügt ein Knopfdruck, um die Hausnotrufzentrale der Johanniter zu erreichen. Mitarbeiter nehmen rund um die Uhr den Notruf entgegen und veranlassen die notwendige Hilfe. Auf Wunsch werden automatisch die Angehörigen informiert. Der Hausnotruf wird von den Pflegekassen als Hilfsmittel anerkannt. Wenn ein Pflegegrad vorhanden ist, übernimmt die Pflegekasse die monatlichen Kosten. Auch können die Ausgaben für den Hausnotruf von der Steuer abgesetzt werden, denn er gilt als haushaltsnahe Dienstleistung. Weitere Informationen finden Sie unter 0800 3233 800 (gebührenfrei) oder im Internet unter www.johanniter.de/hausnotruf

Lebendiger Adventskalender Eckenheim

Wie auch in den letzten beiden Jahren wollen wir in Eckenheim das Zugehen auf Weihnachten mit unserem lebendigen Adventskalender gemeinsam erleben. Wieder sollen rote Zahlen von 1 – 24 den Weg weisen zu Fenstern, Türen und Garagentoren, die sich vom 1. bis 24. Dezember jeden Abend um 18.00 Uhr in Eckenheim öffnen werden. Geschichten und Lieder, Adventsstimmung oder Musik, Gespräche mit den Nachbarn bei Glühwein und Plätzchen, ein lebendiger Adventskalender, gestaltet von vielen unterschiedlichen Menschen im Stadtteil. Wenn Sie selbst Gastgeber sein möchten, dann melden Sie sich bitte im Gemeindebüro, Tel: 548 18 81. Sie können aber auch gerne zum ersten Vorbereitungstreffen am Mittwoch, 4. Oktober 2017 um 19.30 Uhr ins Gemeindehaus der Nazarethgemeinde, Feldscheidenstr. 36, dazu kommen.

Angebote der Nazarethgemeinde im Gemeindehaus, Feldscheidenstr. 36 Musik Flötenkreis für Jugendliche und Erwachsene Spirituelles Singen Ort: Eckenheimer Landstr. 332

Mo 17.30–19.00 Mo 

19.15–20.15

Kinder und Jugend EJW-„Die Jungen Wölfe“ (1. bis 6. Klasse) Do  Treffpunkt für Eltern mit Kindern

16.00-17.00

Fr 

9.30–12.00

1. + 3. Do im Monat 

17.00–21.30

unter 3 Jahren (Ort: Martin-Zahn-Straße 1)

Frauen Nähkreis für Anfänger

und Fortgeschrittene (Ort: Schliemannweg 14)

Glauben Theologischer Gesprächskreis

Do 26. Oktober 

20.00

Evangelische Nazarethgemeinde Pfarramt Pfarrerin Christine Streck-Spahlinger, Feldscheidenstraße 30, Tel. 54 06 12 Sprechzeiten: nach Vereinbarung, E-Mail: [email protected]

Gemeindebüro Sekretärin: Ays¸egül Wellershaus, Feldscheidenstraße 36, 60435 Frankfurt am Main Telefon 5 48 18 81, FAX 5 48 18 32, E-Mail: [email protected]; Sprechzeiten: Montag von 14.00–16.00 Uhr, Donnerstag von 14.00–16.00 Uhr, Freitag von 9.00–10.00 Uhr. Dienstag und Mittwoch geschlossen

Gemeindepädagogin im Planungsbezirk Andrea Kämper, erreichbar über das Gemeindebüro oder über das Jugendbüro in der Bethlehemgemeinde, Telefon 52 75 41

Gemeindekrankenpflege Evangelisches Pflegezentrum Frankfurt Battonstraße 26-28, 60311 Frankfurt am Main, Telefon 25 49 21 21

Leiterin des Frauenkreises Hannelore Junker, Gummersbergstraße 6

Kirchenmusik Organist: Joschka Althoff, erreichbar über das Gemeindebüro

Kindertagesstätten Kita Nazarethschlange, Feldscheidenstraße 34, Telefon 5483847, Öffnungszeiten: Montag-Freitag 7.00-17.00 Uhr, Leiterin: Sylvia Rohrbach Sprechzeiten: nach Vereinbarung, während der Öffnungszeiten E-Mail: [email protected] Homepage: www.kitanazareth.de Kita (U3) Nazarethstern, Martin-Zahn-Str. 1, Öffnungszeiten: Montag-Freitag 07.30-17.00 Uhr, Telefon 95 42 55 90 Leiter: Thomas Vogel, Sprechzeiten nach Vereinbarung, während der Öffnungszeiten E-Mail: [email protected]

Bankverbindungen der Nazarethgemeinde IBAN: DE58 5001 0060 0039 3336 07, BIC: PBNKDEFF, Postbank Frankfurt IBAN: DE71 5005 0201 0000 4064 57, BIC: HELADEF1822, Frankfurter Sparkasse (Kita) IBAN: DE82 5005 0201 0200 5813 76, BIC: HELADEF1822, Frankfurter Sparkasse (Kita U3)

Homepage www.nazarethgemeinde.de

5

Themen der Zeit Immer nur in eine Richtung Sie ist eine der bekanntesten Straßen weltweit und wahrscheinlich auch eine der am wenigsten beliebten Straßen. Jeder hat sie schon insgeheim verflucht, denn sie taucht stets zur unpassenden Gelegenheit auf, vor allem in fremden Städten sorgt sie dafür, dass man dem Ziel sich gefühlt immer weiter entfernt als nähert. Und Fahrradfahrer ignorieren sie, wo sie nur können, denn sie sind ja das Problem der Anderen. Die Rede ist von der Einbahnstraße. Ihren schlechten Ruf und ihre geringe Beliebtheit tragen Einbahnstraßen zu Unrecht, denn erfüllen sie doch in engen und stark befahrenen Straßen eine wichtige Funktion und dienen zudem noch der Verkehrssicherheit. Und das nun seit mindestens 400 JahFeldscheidenstraße, Eckenheim ren schon. Schmale Straßen und Gassen in dicht bebauten mittelalterlichen Stadtgrundrissen waren auch in der frühen Neuzeit ein Nadelöhr für den Verkehr. Pferdefuhrwerke und Handwagen aller Art, dazu noch unzählige Fußgänger und Reiter, drängten sich und sorgten auch damals schon für Staus. In London wurde die Situation zu Beginn des 17. Jahrhunderts immer unerträglicher: Einerseits erwiesen sich die Gassen als viel zu schmal, als dass zwei mehrspännige Kutschen im Gegenverkehr aneinander vorbei passten und andererseits war es mit der gegenseitigen Rücksichtnahme der einzelnen Verkehrsteilnehmer nicht weit her und es wurde von bösen Worten sowie Handgreiflichkeiten berichtet. Und wenn keiner der Lenker auch nur einen Inch dem anderen ausweichen wollte, kam der Verkehr zum Erliegen und es bildeten sich lange Staus. Die Lösung waren Straßen, die nur in einer Richtung zu befahren waren und am 23. August 1617 wurden in London die ersten Einbahnstraßen eingerichtet. Die erste namentlich bekannte Einbahnstraße war die Albemarble Street im Bezirk Westminster. Doch das Konzept war auch vor 400 Jahren nicht gänzlich neu. Denn schon 1600 Jahre davor drängten sich römische Bürger durch enge Gassen. Rom platzte aus allen Nähten und so wurde in die Höhe gebaut. Sechs bis sieben Stockwerke waren normal bei Insulae (Mietskasernen), oft wurde noch viel höher gebaut. Für Straßen und Plätze war da kaum noch Platz vorhanden. Nur die breitesten Straßen maßen etwa sechs Meter und damit noch Balkone an die Insulae angebracht werden konnten, galt ein Minimum von rund 2,90 Meter Straßenbreite. Hier war eine Begegnung von zwei Fuhrwerken unmöglich, so dass Straßen nur in eine Richtung befahren werden konnten und dann auch durften. Für Pompeji waren Einbahn6

Ulica Klemensa Janickiego, Wrocław

straßen belegt, ebenso wie weitere Maßnahmen zur Verkehrslenkung und Verkehrsberuhigung. So gab es zum Beispiel über die Fahrbahn fortgeführte Bürgersteige, die die Durchfahrt verhinderten und Schwellen im Pflaster, die diese erschwerten und verlangsamten. Die erste Einbahnstraße im Automobilzeitalter ließ der Berliner Polizeipräsident Traugott von Jagow 1911 einrichten: Fortan durften Automobile die Friedrichstraße zwischen Unter den Linden und Behrenstraße nur noch in südlicher Richtung befahren. Weitere folgten. Mit dem steigenden Autoverkehr wurden in fast allen Städten weltweit Einbahnstraßen eingerichtet. Die Beschilderung moderner Einbahnstraßen ist von Land zu Land unterschiedlich, so meist weist ein weißer Pfeil auf blauem Grund in Fahrtrichtung auf die Einspurigkeit hin, häufig mit einem zusätzlichen Hinweis (ONE WAY, EINBAHN), oft aber ohne Text.

Via Bernardino Luini, Milano

Alle Fotos: Peiter

Mittlerweile werden Einbahnstraßen auch wieder geöffnet und etwa für Fahrradfahrer ein Befahren in beiden Richtungen erlaubt, nicht aber für die Autofahrer. Sicher ist jedoch, dass die häufigste und wenig beliebte Einbahnstraße uns auch künftig erhalten bleiben wird, solange es schmale Straßen und breite Fahrzeuge gibt. Noch unbeliebter als die Einbahnstraße dürfte nur noch die Sackgasse sein. u Hans-Michael Peiter

Aus aller Welt Viele Kirchen in Frankreich sind vom Abriss bedroht In Frankreich sind seit dem Jahr 2000 bereits 36 Kirchen abgerissen worden, darunter auch eine Kapelle in Paris sowie Kirchen in bekannten Städten wie Nantes oder Carcassonne. Teile der Gebäude oder der Innenausstattung waren baufällig und stellten eine Gefahr für Kirchenbesucher dar. Doch die öffentlichen Institutionen, die nach dem französischen Recht

Abbruch der Église Saint-Jacques d‘Abbeville  

trag zum Kirchenzehnt. Ihre finanzielle Not treibt die Kirche in Frankreich in die Öffentlichkeit: Um zum Spenden anzuregen, schaltet die katholische Kirche in Frankreich Fernsehwerbung. Ihre Botschaft lautet: „Wir sind arm“. Dies gilt auch für die Amtsträger. Die meisten französischen Pfarrer verdienen deutlich unterhalb des staatlichen Bruttomindestlohns. Für die meist sehr teure Sanierung von Gebäuden kann die Kirche daher schon gar keine Mittel zur Verfügung stellen. So kommt es, dass immer mehr Kirchengebäude, wie altehrwürdig sie auch immer sein mögen, vom Abbruch bedroht sind. Eine private Internetseite (2) beziffert die Zahl der in den nächsten Jahren abzureißenden Kirchen auf 313. Laut einem Bericht des Deutsch-Französischen Fernsehsenders ARTE spricht das französische Kultusministerium von bis zu 5.000 Kirchen, die in den kommenden 15 Jahren vom Abriss bedroht sind. Und dabei sind nicht nur kleine Kirchen in ländlichen Gebieten genannt, sondern alleine 14 Kirchen in der Hauptstadt Paris, darunter auch die teilweise aus dem 11. Jahrhundert stammende Abtei Saint-Germain-des-Prés. Und viele deutsche Gläubige und Touristen wird besonders betroffen machen, dass dazu auch das weltbekannte Kloster Lourdes zählt. u Michael Romeis

Foto: Marc Roussel. Quelle: fr.wikipedia.org

für die Kirchengebäude zuständig sind (es handelt sich in fast allen Fällen um Kirchen der römisch-katholischen Kirche in Frankreich), konnten oder wollten die notwendigen Mittel für eine Restaurierung nicht bereitstellen. Zwei der Kirchen, deren Abriss bereits beschlossen war, konnten durch private Spendensammlungen, zu welchen die Pfarrer der Kirchen aufgerufen hatten, gerettet werden, doch das blieben Ausnahmen. Wie in Deutschland so ist auch in Frankreich die Zahl der Kirchenmitglieder und der bekennenden Gläubigen stark rückläufig, was zu erheblichen finanziellen Problemen für die Kirche führt. Traditionell wird in Frankreich auf die gesetzliche Trennung von Kirche und Staat (Laizismus) sehr strikt geachtet. So gibt es in Frankreich keinen Religionsunterricht an staatlichen Schulen und auch keine staatliche Erfassung der Konfessionen. Die Zahlen zur Religionszugehörigkeit werden nicht offiziell, sondern allein von Umfrageinstituten ermittelt. In Frankreich gibt es nur sehr wenige Protestanten. Nach unterschiedlichen Schätzungen gehören zwischen zwei Drittel oder etwas mehr als die Hälfte der Einwohner Frankreichs der katholischen Kirche an. Über die Schrumpfung besteht aber in den Umfrageergebnissen Einigkeit. Und nach einem Artikel der FAZ vom 2.8.2016 ist die Anzahl der Taufen von mehr als 472.000 im Jahre 1990 auf knapp mehr als 290.000 im Jahre 2012 zurückgegangen. (1) Die finanziellen Folgen für die Kirche sind in Frankreich dramatisch, denn bei unseren Nachbarn im Westen wird keine Kirchensteuer erhoben. Zwar ist auch in Deutschland die Kirchensteuer keine echte Steuer, sondern ein Mitgliedsbeitrag, der von den Finanzämtern lediglich einbehalten und an die Kirchen weitergegeben wird. Doch in Frankreich gibt es auch dergleichen nicht. Hier finanziert sich die Kirche aus den freiwilligen Beiträgen ihrer Mitglieder, den sie den Kirchenzehnt (denier d’eglise) nennt, zu dem die Diözesen jährlich aufrufen. Zu den freiwilligen Spendern gehört aber nur ein kleiner Bruchteil der Kirchenmitglieder. Beispielsweise spendeten 2012 rund 1,25 Mio. Menschen einen Bei-

Abbruch der Église Saint-Pierre-aux-Liens de Gesté  

Foto: Romain Bréget. Quelle: fr.wikipedia.org

Quellen: (1) Michaela Wiegel: „Nur kurz im Entsetzen vereint“, http:// www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/warum-diekatholische-kirche-in-frankreich-kraenkelt-14368916.html (2) http://patrimoine.blog.pelerin.info/2016/03/24/inventaire2016-eglises-menacees-france/ Impressum: evangelisches eckenheim, Informationen der Evangelischen Nazarethgemeinde Frankfurt am Main – Eckenheim, ISSN 0938-9520 Herausgegeben vom Kirchenvorstand der Evangelischen Nazarethgemeinde. Vorsitzender des Kirchenvorstandes: Peter Blänkle. Redaktion: Hans-Michael Peiter (redakt. Koordination, verantw.), Dr. Lothar Spahlinger, Pfrn. Christine Streck-Spahlinger, Dr. Juliane Meyerhoff, Ays¸egül Wellershaus, Michael Romeis, Susan Hasse, Julia Scheit. Graphisches Konzept: Projektdesign Frankfurt. Satzherstellung: FANTA Typomedia, 65760 Eschborn. Druckherstellung: Gemeindebrief Druckerei, Groß Oesingen. Vertrieb: Eigenvertrieb der Evangelischen Nazarethgemeinde. Anschrift der Redaktion: Feldscheidenstraße 34, 60435 Frankfurt, Tel. (0 69) 5 48 18 81, Fax 5 48 18 32. 7

Aus der Nazarethgemeinde Neue Gottesdienstzeiten Gottesdienste für Langschläfer und Frühaufsteher

Vor einiger Zeit hatte der Kirchenvorstand beschlossen, zunächst in einer Probephase, den Gottesdienstbeginn am ersten Sonntag eines jeden Monats auf 11.00 Uhr zu verlegen. Dies wurde von vielen – jüngeren wie älteren – so gewünscht. Um erst noch mit der Familie zu frühstücken, um ausschlafen zu können, um einfach mehr Zeit vor dem Gottesdienst zu haben. Aber es gibt auch Stimmen, denen der Gottesdienst um 11.00 Uhr zu spät ist und die dafür ebenso gute Gründe anführen. Nun hat der Kirchenvorstand die Probephase ausgewertet und folgendes beschlossen: Ab 1. Oktober 2017 findet der Gottesdienst am ersten und am zweiten

Sonntag des Monats um 11.00 Uhr statt, an den weiteren Sonntagen, dem dritten, vierten und fünften Sonntag des Monats um 10 Uhr. Abendmahl wird in der Regel immer am ersten und am dritten Sonntag im Monat gefeiert. Damit keiner eine Stunde zu früh oder erst zum Vaterunser zur Kirche kommt, ist es sicherlich gut, in der ersten Zeit immer noch einmal einen Blick auf die Gottesdiensttermine im evangelischen eckenheim oder auf der Internetseite der Gemeinde zu werfen. Und gleich im Oktober gibt es auch einen fünften Sonntag, den 29. Oktober und dann den Gottesdienst am 500. Reformationstag, den 31. Oktober 2017. Dazu unten mehr!

Pfingstmontag – zentraler Gottesdienst auf dem Römerberg zum Reformationsfest. Am 31. Oktober findet das Jubiläum mit zahlreichen Gottesdiensten seinen Abschluss. Bild: Rolf Oeser

Das Beste zum Schluss! Die Gottesdienste am 500. Reformationstag in der Nazarethkirche und in den Nachbargemeinden

Am Pfingstmontag feierte die Evangelische Kirche in Frankfurt am Römerberg und auf dem Paulsplatz ein buntes, fröhliches Reformationsfest als Fest für die Stadt und mit der Stadt. Am 31. Oktober, der einmalig ein staatlicher Feiertag ist, wird dies Festjahr mit einer Fülle von Gottesdiensten beschlossen. Frühaufsteher sind herzlich eingeladen in die Nazarethkirche um 9.00 Uhr zu Luthers Morgensegen und einen Gottesdienst mit einfachem Frühstück, wie es wohl auch so schon vor 500 Jahren hätte genossen werden können. Wer den Festgottesdienst und Festakt zum 500. Reformationstag in Wittenberg mitfeiern will, ohne dorthin zu reisen, kann dies in der Dornbuschgemeinde erleben. Dort 8

wird der Wittenberger Gottesdienst in der Dornbuschkirche übertragen. Beginn der Übertragung ist 15.00 Uhr. Und am Abend finden in der Andreaskirche um 18.00 Uhr ein Abend mit Tischreden von Luther bei einem Abendessen statt, im Gemeindehaus der Emmausgemeinde gibt es um 19.00 Uhr einen Abendgottesdienst mit Luthertrunk. Die Jugendlichen sind eingeladen, in der jugend-kultur-kirche sankt peter das Festjahr auf ihre Weise abzuschließen: Ab 17.00 Uhr heißt es dort: „Lass ab feiern“: Um 18.00 Uhr ist Gottesdienst mit der Band Könige und Priester, der Schauspielerin Johanna Seitz sowie ihrem Kollegen Daniel Schwingel, danach DJ und Band in der jugend-kultur-kirche sankt peter.