evangelisches eckenheim - Nazarethgemeinde

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evangelisches eckenheim Informationen der Evangelischen Nazarethgemeinde Frankfurt am Main Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtteilbüros Ec...

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evangelisches eckenheim Informationen der Evangelischen Nazarethgemeinde Frankfurt am Main

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtteilbüros Eckenheim

Inhalt März 2009 Nr. 02/19. Jahrgang ISSN 0938-9520

Theologisches Stichwort Plagen und Aussatz – Krankheiten im Verständnis der Bibel......................... 3 Der Nazareth-Bote Betreutes Reisen mit den Johannitern................... 4 Konfirmationsjubiläum........ 5 Aus der Nazarethgemeinde Kirchenvorstandswahl 2009...................................... 6 Persönliche Erfahrungen eines Kirchenvorstandsmitglieds............................... 6 Aus der Kita Weil wir Jungen sind – die Jungs-AG in der Kita Nazarethschlange........ 7 Aus Eckenheim Das AnnTon-Theater in Eckenheim....................... 8

Foto: GFFB

[email protected]“ – GFFB zieht ins Gallus

Drei Jahre – seit März 2006 – besteht das Stadteilbüro der GFFB „[email protected]“ in den Räumen der früheren „Geschenktruhe“ gegenüber der Nazarethkirche. Mittlerweile ist es durch seine Kooperationen mit Kirchen und Verbänden, den Angeboten und Events nicht mehr aus dem Leben des Stadtteils wegzudenken. Doch nun verlässt die GFFB Eckenheim und zieht ins Gallus, wo im März neue Büroräume in der Mainzer Landstraße 351 bezogen wurden. Projektkoordinatorin Annemie Pauli und ihr Team konnten in Eckenheim vieles bewegen: „Das Stadtteilbüro mit offener Tür war ein voller Erfolg.“ Durch Einrichtung eines Einkaufsservices konnte die Lebensqualität von Senioren verbessert werden. Durch zahlreiche Kooperationen mit Firmen in Eckenheim und den umliegenden Stadtteilen konnte eines der Ziele der GFFB erreicht werden, nämlich Beschäftigungsmöglichkeiten für ALG-II-Empfänger ausfindig zu machen. So wurden Jobangebote im Schaufenster durch Aushang bekannt gegeben und den Hartz-IV-Empfängern das Recherchieren im Internet und in der Zeitung ermöglicht. Ziel bleibt aber für die GFFB der so genannte „Erste Arbeitsmarkt“, weshalb nun durch ein neues Konzept die Arbeit stadtweit vom Gallus aus je nach Berufsfeld koordiniert werden soll. So ist Frau Pauli zukünftig im Bereich Stadteilentwicklung, Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit für ganz Frankfurt zuständig: Auch für Eckenheim. Ein Videoprojekt mit dem Titel „Eckenheim – Gestern und Heute“ ist derzeit in Arbeit. Die GFFB wird so in und für Eckenheim weiterhin tätig sein, jedoch nicht mehr so prominent am Ort mit einem Büro gegenüber der Nazarethkirche. ◆ Michael Peiter

Ökumenische Glaubensgespräche Die Katholische Herz-Jesu Gemeinde und die Evangelische Nazarethgemeinde laden auch in diesem Jahr in der Passionszeit zu den Ökumenischen Glaubensgesprächen ein: 10. März und 17. März um 20.00 Uhr in das Gemeindezentrum der Herz-Jesu-Gemeinde, Barchfeldstraße 12. Der Titel zu den Veranstaltungen lautet: „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus (M. Weber)“ – Jean Calvin und die Folgen“. Am ersten Abend referiert Pfrn. Dr. Susanne Bei der Wieden und am zweiten Abend Pfr. Dr. Matthias Kloft. Anschließend gibt es die Möglichkeit zu einem Gespräch. Herzliche Einladung!

Auf ein Wort Gottesdienste Die Gottesdienste der Evangelischen Nazarethgemeinde finden in der Nazarethkirche, Eckenheimer Landstraße 332, statt. Sonntag, 1. März Kollekte: Für neue Kirchenum 10.00 Uhr Gottesstühle in der Nazarethdienst mit Abendmahl kirche Pfrn. Streck-Spahlinger Pfrn. Dr. Rascher Sonntag, 29. März Kollekte: Für besondere 10.00 Uhr Gottesdienst Aufgaben, Einzelfallhilfen, Pfr. i. R. Kirste Familien in Not u. a. Kollekte: Für die Gefängnisseelsorge Sonntag, 8. März 10.00 Uhr Gottesdienst Sonntag, 5. April Pfrn. Streck-Spahlinger 10.00 Uhr Gottesdienst Musikalische Gestaltung: mit Taufe Flötenkreis der NazarethPfrn. Streck-Spahlinger gemeinde unter der LeiKollekte: Für das Familientung von Gertrud Walesch landheim Bodenrod Kollekte: Für die Russlandhilfe Omsk 16.00 Uhr Familiengottesdienst mit Wido 17.00 Uhr Kigo for Kids Pfrn. Streck-Spahlinger/ Pfrn. Dr. Rascher/Team Wido-Team Kigo for Kids Andacht Sonntag, 15. März im Sozialzentrum 10.00 Uhr Gottesdienst Marbachweg mit Abendmahl Dienstag, 3. März Pfrn. Dr. Rascher um 17.30 Uhr Kollekte: Für die Ökumene Pfrn. Dr. Rascher und Auslandsarbeit (EKD) Altenheim-Andachten Gottesdienst im Sonntag, 22. März Julie-Roger Heim 10.00 Uhr Gottesdienst Mittwoch, 11. März Prädikantenehepaar Mittwoch, 25. März Junker jeweils um 15.30 Uhr

Weltgebetstag 2009 Dieses Jahr findet der Weltgebetstag der Frauen am Freitag, 6. März 2009 um 18.00 Uhr in der St. Christophoruskirche in Frankfurt am Main, An den Drei Steinen, statt. Das Motto diesmal lautet: „Viele sind wir, doch eins in Christus“. Wenn Sie schon immer über Papua-Neuguinea, ein fernes Land nördlich von Australien, mehr wissen wollten, dann herzliche Einladung! Im Anschluss an den Gottesdienst ist ein kleiner Imbiss geplant.

Familiengottesdienst mit Wido Am Sonntag, 5. April 2009 um 16.00 Uhr findet der nächste Widogottesdienst in der Nazarethkirche statt. Den Gottesdienst bereiten Pfarrerin Streck-Spahlinger und das Wido-Team vor. Herzliche Einladung! Wir freuen uns auf Ihr/ Euer Kommen!

Kigo for Kids in der Nazarethkirche Der nächste Gottesdienst „Kigo for Kids“ findet am 8. März 2009 um 17.00 Uhr statt. Alle Kinder im Alter von ca. 8 – 12 Jahren sind herzlich eingeladen. Den Gottesdienst gestalten Pfrn. Dr. Rascher und das Team für Kigo for Kids. Wir freuen uns auf den Gottesdienst mit Euch! 

Liebe Leserinnen und Leser, „Täglich zu singen“ – steht über dem Lied von Matthias Claudius, das wir im ersten Taufgottesdienst 2009 für die Taufkinder und für uns alle gesungen haben. Ich danke Gott und freue mich wie’s Kind zur Weihnachtsgabe, dass ich bin, bin! Und dass ich dich, schön menschlich Antlitz habe. Geht es Ihnen auch so wie Matthias Claudius? Ein Blick in den Spiegel der solche Freude auslöst. Freude wie früher, als man endlich im Weihnachtszimmer stand, und unter dem Baum lag ein Geschenk, noch schön verpackt. Ein lang ersehnter Wunsch würde sich gleich erfüllen. Die Eisenbahn, die neue Puppe, das Fahrrad, der richtige Lederfußball. Da machte das Herz Sprünge, die Wangen glühten, die Augen leuchteten. Solche Gefühle stellen sich so meist nicht ein, wenn wir in den Spiegel schauen und unser eigenes Antlitz betrachten. Schon wieder neue Falten, die Nase so weit entfernt von einem klassischen Profil. Kritisch blicken wir uns an, vergleichen das Spiegelbild mit den Bildern aus den Hochglanzzeitschriften, den schönen Gesichtern. Doch vielleicht müsste man ja auch etwas mehr tun: Mehr Schlaf, mehr Sport und frische Luft. Vielleicht gelingt es dann ja mal einzustimmen in das Lied von Matthias Claudius und diese Freude zu teilen, dass ich bin und solch schön menschlich Antlitz habe. Doch täglich zu singen, das verwehrt uns der selbstkritische Blick in den Spiegel, auf uns selbst. Und so, wie wir mit uns selbstkritisch umgehen, einen geschärften Blick haben auf das, was wir nicht können, ebenso schauen wir oft auch einander an. Kritisch mit Blick auf die Defizite und auf das, was nicht gelingt. Obwohl wir doch selbst darum wissen, wie sehr uns Lob und Bestärkung beflügeln und wie sehr uns Kritik lähmt, schauen wir auf das, was nicht ist, nicht gelingt. Kinder fördern wir natürlich in ihrem Wachsen in die Welt hinein, indem wir sie loben und bestärken, doch später ist damit meist Schluss. Also doch bloß ein Kinderlied, dies Lied von Matthais Claudius? Mit jeder Taufe werden wir an unsere Taufe erinnert: Dass wir unser Leben von Gott haben, der Ja gesagt hat zu jeder und jedem von uns und Freude hat an uns Menschen. Der uns ihm ähnlich geschaffen hat. Und so haben wir, so unterschiedlich wir auch ausschauen, alle ein solch schön Antlitz, auch wenn das Leben seine Spuren eingezeichnet hat. Vielleicht sollten wir die Strophe von Matthias Claudius mal über den Spiegel hängen: „Täglich zu singen!“ Ich danke Gott und freue mich wie’s Kind zur Weihnachtsgabe, dass ich bin, bin! Und dass ich dich, schön menschlich Antlitz habe. Wer das mit Freude singen kann, der sieht dann auch die Menschen um sich herum mit dieser Freude an, erkennt auch ihr schön menschlich Antlitz. Und der und die haben dann auch das Herz offen und die Hände frei, anderen Menschen zu helfen, so wie es Gott von uns will.

„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; ich bin der Herr. (3. Mose 19,18) Ich grüße Sie herzlich!

Christine Streck-Spahlinger

Theologisches Stichwort Plagen und Aussatz – Krankheiten im Verständnis der Bibel Ein grippaler Infekt ist lästig, vergeht aber wieder. Wenn Fieber und Gliederschmerzen zurückgehen und die Kräfte wiederkehren, erfreut man sich dessen und geht rasch wieder zum Tagesgeschäft über. Anders bei chronischen und fortschreitend verlaufenden Krankheiten: Sie greifen tief ins Leben ein und lassen fragen: „Warum gerade ich? Habe ich etwas falsch gemacht?“. Der Theologische Gesprächskreis unserer Gemeinde beschäftigte sich (erstmalig unter der Leitung von Pfarrerin Dr. Rascher) im Januar mit der uralten Frage, welche Deutungen von Krankheit die Bibel vermittelt. Das Buch der Bücher bietet keine einheitliche Sinndeutung von Krankheit. Die archaische Interpretation, Krankheit sei eine Sünden- Jesus heilt einen Blinden (Fresko von Duccio di Buoinsegna, um 1308): Blindheit ist ein symbolträchtiges Gebrechen, denn Foto: Internet strafe, findet sich zwar, spielt es steht für die Unfähigkeit zu erkennen und zu glauben.  aber eine eher untergeordnete Rolle. Krankheit hätte demnach eine Ordnung gestört, Paulus verspürt tiefe Gewissheit des Heils in der Liebe aber wenn die Ordnung wiederhergestellt wird, kann Hei- Gottes. Jesus macht uns frei von Zusammenhängen von lung erfahren werden. Gott kann Krankheiten schicken oder Schuld und Tod. Wer dieses durchdenkt, kommt zum Schluss, wegnehmen: Besonders prominent ist die Geschichte der das Krankheit immer noch eine irdische Last ist, aber dem Plagen, die Gott über die Ägypter sendet – eine davon sind wirklichen Glauben nichts anhaben kann. Im Gegenteil: Sie die Blattern. Von Hiob wird andererseits erzählt, dass er kann den Menschen innerlich sogar zu einer großen Reife schwer krank wurde, ohne schwer gesündigt zu haben. Sein hintragen und befreien vom Festhalten am Leiblichen und Schicksal und seine Krankheit – „mit bösen Geschwüren“ Irdischen. Diese Freiheit zu erfahren, ist eine große Gnade. – werden als Prüfung seiner Gottesfürchtigkeit verstanden. Wie bewundernswert findet man als Gesunder diejenigen Hiob besteht die Prüfung. Er klagt laut, aber bleibt Gott treu. Kranken, die abstrahieren können von ihren Gebrechen und In dieser Geschichte wird klar: Schuld (bzw. Nichtschuld) sich nicht von ihnen gefangen nehmen lassen! und Ergehen stehen nicht zwingend in Zusammenhang. Paulus bietet heute übrigens auch die Begründung für Beim Blättern durch die Bibel muss man im Ganzen zu sportliche Aktivitäten und Abnehmkurse in einigen ameridem Schluss kommen, dass die Herkunft von Krankheiten kanischen Kirchengemeinden. Im 1. Korintherbrief leitet er und ihr „Sinn“ im Grunde nicht erklärt wird. Vorstellungen her, dass der Leib der Tempel des Geistes sei. Und so mühen von der Besessenheit mit Geistern bleiben nur sehr vage. Zu sich die Kirchgänger bei „Gospel Aerobics“ und liturgischem biblischen Zeiten gab es noch kein Modell vom Funktionieren Tanz ab, um gesund und schlank zur Ehre Gottes zu bleiben. des Körpers und seinen Störungen. Viel wichtiger ist, dass Denn bekanntlich brauchen die Gesunden ja keinen Arzt. ◆ von Gott Heilung ausgehen kann. So finden wir in Psalm 41 Juliane Meyerhoff ein Gebet eines Kranken, und auch der todkranke König Hiskia betet – übrigens erfolgreich – um Gesundung (Jes. 38). Theologischer Gesprächskreis In diesem Sinne wirkt auch Jesus: Die Berichte von den Ein Thema mit der eigenen Erfahrung, dem Wissen und der Wunderheilungen stellen seine Vollmacht unter Beweis. Er Bibel zu verbinden und so zu persönlichen Erkenntnissen zu zeigt damit, dass das Reich Gottes angebrochen ist und kommen, ist das Ziel des Gesprächskreises. Wir lesen Texte, verheißt die Freiheit vom Leid. Jesus ist aber nicht der, der stellen Fragen und erkennen interessante Zusammenhänge Krankheiten generell aus der Welt schafft, denn schließlich ist – dazu laden wir Sie einmal im Monat herzlich ein. Beginn ist das Reich Gottes noch nicht vollendet. Bis heute leben wir um 20 Uhr im Gemeindehaus, Feldscheidenstr. 36. also in der Schwierigkeit, Kranksein in Einklang zu bringen Im März kein Termin, stattdessen „Ökumenische Glaubensmit Gottes Willen zum Guten. gespräche“ – siehe eigene Ankündigung.  onfessioneller Religionsunterricht – Vielleicht hilft uns Paulus weiter. Paulus lehrt: „Meine Kraft 23. April: K ist in den Schwachen mächtig“ und „der Geist hilft unserer noch zeitgemäß? Schwachheit auf“, bei aller Vergänglichkeit der Schöpfung. 28. Mai: Pfingsten: Heiliger Geist – was bedeutet das? 

Der Nazareth-Bote Geburtstagsgrüße

Kirchliche Bestattungen

für Nazareth-Gemeindeglieder im März

Ilse Emilie Kammerer, geb. Berg  Hedwig Emma Haas, geb. Leitz  Waltraud Eryka Krentz, geb. Netz 

88 Jahre

77 Jahre

Kurt Schroeder

Elfriede Götze Emilia Popp Christa Otto

87 Jahre Charlotte Millert

86 Jahre Herta Reichert Wilhelm Schall Gertrud Kluczik Hanna Klähn

85 Jahre Dora Pischel Sigrid Töpfer

84 Jahre

Irmgard Horn Virginia Runge Karl Heinz Pauly Käthe Lannert

73 Jahre Herik Tahmasian Siegfried Müller Vera Emmerich

79 Jahre Horst Neubert Lyanne Hentschel

78 Jahre

72 Jahre Margarete Berendt Karoline Menzel Schneider

71 Jahre Helga Oetzel Klaus Hellmann

70 Jahre Leo Günther Brigitte Poser

Franziska Wschiansky

Seniorennachmittag Herzliche Einladung zum Seniorennachmittag am 24. März ab 15.00 Uhr im Gemeindesaal der Nazarethgemeinde! Wie immer gibt es ein bestimmtes Thema, wir singen und machen einen Quiz. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen gesorgt. Wenn Sie mittlerweile im Rentenalter sind und gerne dabei sein möchten, freut sich das Vorbereitungsteam des Seniorennachmittags über Ihren Besuch!

Konfirmandenseminar Bethel 2009 Das diesjährige Konfirmandenseminar findet vom 22.3. – 24.3.2009 in Bethel/Bielefeld statt. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus der Dornbusch-und Nazarethgemeinde treffen sich am Abfahrttag zu einem Gottesdienst in der Dornbuschkirche, Mierendorffstr. 5. In diesem Gottesdienst werden die noch nicht getauften Konfirmandinnen und Konfirmanden getauft. Anschließend fährt die Konfirmandengruppe mit den Betreuerinnen und Betreuern nach Bethel. 

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74 Jahre

Grete Cichon Gisela Schneider

Inge Tietz Willi Emmerich



Hildegard Schubert Karl Seiferlein

83 Jahre

80 Jahre

Johanna Wille, geb. Walter und Heinrich Wille

75 Jahre

Werner Franke Rosemarie Schilha Waltraut Gockenbach Ingrid Welser

Ursula Göppner Mathilde Link

Eiserne Hochzeit

76 Jahre

Ellen Born Ingeborg Engler Irmgard Anton

82 Jahre

85 Jahre 94 Jahre 83 Jahre

Betreutes Reisen mit den Johannitern Das neue Reiseprospekt für betreute Senioren- und Behindertenreisen ist erschienen und kann von Interessenten ab sofort angefordert werden. Mit ihrem Reiseangebot wenden sich Philippi Reisen in Kooperation mit den Johannitern speziell an all jene, die aus Altersgründen oder aufgrund einer Behinderung oder Krankheit nicht mehr alleine verreisen wollen oder können oder sich einfach gerne in einer netten Reisegruppe gut betreut wissen wollen. Dabei sieht das neue Reisekonzept drei verschiedene Kategorien von Reisen vor: für mobile Senioren ohne Betreuungsbedarf, für gering pflegebedürftige Senioren und für Reisegäste, die einen umfangreichen Pflegebedarf haben. Die mobilen Senioren Reisen sind einwöchig, die betreuten Seniorenreisen vierzehn- bzw. fünfzehntägig. Das Reiseprogramm startet am 19. Mai traditionell mit einer vierzehntägigen betreuten Reise zu den Quellentagen nach Bad Bocklet in der bayrischen Rhön. Es folgen in der ersten Julihälfte das beschauliche Bad Sachsa im Harz und vom 21. September bis 05. Oktober Koserow/Usedom an der Ostsee in ruhiger Lage und mit familiär und barrierefrei geführter Hotelanlage. Bad Bocklet, Bad Sachsa und Koserow/Insel Usedom sind betreute Seniorenreisen und für gehbehinderte und körperlich eingeschränkte Senioren und Seniorinnen daher sehr gut geeignet. Es folgen im Anschluss vom 04. bis zum 11. Oktober die mobilen Reisen an den Weissenhäuser Strand/Ostsee und vom 24. bis zum 31. Oktober Bad Füssing. Weitere Informationen oder die Broschüre über das komplette Reiseangebot gibt‘s bei den Johannitern unter der Telefonnummer 0 69 - 36 60 06 - 600 oder per Email: claudia. [email protected]

Konzert für Klavier und Orchester Am Samstag, 9. Mai 2009 um 19.30 Uhr findet ein Konzert im Gemeindesaal, Feldscheidenstraße 36, statt. Es handelt sich um ein Konzert für Klavier und Orchester in C-Dur von W. A. Mozart mit dem Solisten Klemens Althapp von der Musikschule Frankfurt und dem Kammerorchester Dietzenbach unter der Leitung von Ann-Katrin Heimer. Herzliche Einladung!

Der Nazareth-Bote „Ich schaue in den Spiegel und sehe meine Mutter“ Frauenfrühstück am 7. März 2009 Jede Frau ist Tochter. Und die Beziehung zwischen Mutter und Tochter ist vielschichtig. Davon erzählen nicht nur die vielen Mutter-Tochter-Geschichten in den Märchen. Jede Frau hat ihre eigene Geschichte. Beim nächsten Frauenfrühstück steht diese Beziehung im Mittelpunkt. Ist sie bestimmt durch Freundschaft oder Abgrenzung? Wie ähnlich sind beide sich, oder geht es darum, ganz anders zu sein? Wir laden Sie ganz herzlich ein, darüber mit nachzudenken und sich auszutauschen am Samstag, 7. März 2009, 9.15 bis 11.30 Uhr im Gemeindesaal, Feldscheidenstraße 36. Wie immer gibt es eine Kinderbetreuung. Bitte melden Sie sich zum Frühstück im Gemeindebüro an. Tel. 5 48 18 81 oder schicken Sie uns eine Email: [email protected]

Jungschar von 8-11 Jahren Plätze sind frei in der Jungschar für Kinder von etwa 8 bis 11 Jahren. Hast Du Lust gemeinsam etwas unternehmen, zusammen spielen, auf Jungscharwochenende fahren, dann komme doch mal dienstags dazu (15.30 bis 17.00 Uhr in den Jugendräumen, Feldscheidenstraße 38, Kellereingang). In diesem Jahr wird auch der 111. Geburtstag des Jugendwerks groß gefeiert. Wir werden rechtzeitig dazu im evangelischen eckenheim berichten.

Konfirmationsjubiläum Am Sonntag, 26. April 2009 um 10.00 Uhr findet ein Konfirmationsjubiläumsgottesdienst mit Abendmahl in der Nazarethkirche statt. Falls Sie 1959, 1949 bzw. 1944 in der Nazarethkirche oder auch auswärts konfirmiert wurden und gerne an diesem Gottesdienst Ihr Konfirmationsjubiläum begehen möchten, dann melden Sie sich bitte telefonisch im Gemeindebüro unter Tel: 5 48 18 81.

Gemeindeversammlung zur Kirchenvorstandswahl 2009 Damit Sie sich einen persönlichen Eindruck von den Bewerberinnen und Bewerbern machen können, laden wir Sie zur Gemeindeversammlung am Sonntag, 1.3.2009 um 11.30 Uhr in den Gemeindesaal in die Feldscheidenstraße 36 ein. Alle zur Wahl Stehenden stellen sich dann vor und stehen für Rückfragen zur Verfügung. Außerdem kann die Gemeindeversammlung weitere Kandidaten und Kandidatinnen vorschlagen gemäß Paragraph 10, Abs. 4, KGWO.

Angebote der Nazarethgemeinde Kinder und Jugendliche Jungschar 8 bis 11 Jahre

Di 

15.30–17.00

Jungschar 12 bis 16 Jahre

Do 

15.30–17.00

Schokotreffen

Fr 3. April 

19.30–22.00

Mo 

17.15–19.45

Frauenhilfe/Handarbeitskreis

Mo 

15.00

Frauennähkreis

Do 

19.30

Do 23. April 

20.00

Di 24. März 

15.00–17.00

Musik Flötenkreis für Jugendliche und Erwachsene

Frauen

Glauben Theologischer Gesprächskreis

Senioren Seniorennachmittag

Impressum:

evangelisches eckenheim, Informationen der Evangelischen Nazarethgemeinde Frankfurt am Main – Eckenheim, ISSN 0938-9520 Herausgegeben vom Kirchenvorstand der Evangelischen Nazarethgemeinde. Vorsitzender des Kirchenvorstandes: Peter Blänkle. Redaktion: Michael Peiter (redakt. Koordination, verantw.), Dr. Lothar Spahlinger, Pfrn. Christine Streck-Spahlinger, Pfrn. Dr. Rascher, Dr. Juliane Meyerhoff, Guido Dombrofski, Aysegül Wellershaus. Graphisches Konzept: Projektdesign Frankfurt. Satzherstellung: FANTA Typomedia, 65824 Schwalbach. Druckherstellung: Printline GmbH, Hanau. Vertrieb: Eigenvertrieb d. Evangelischen Nazarethgemeinde, Manfred Poppenburg. Anschrift der Redaktion: Feldscheidenstraße 36, 60435 Frankfurt, Tel. (0 69) 5 48 18 81, Fax 5 48 18 32.

SchoKos – Nimm 2 Letztes Jahr, einmal im Monat Freitagabend machten sich ca. 8 bis 15 SchonKonfirmierte (daher Schokos) auf, um sich in den Jugendräumen der Nazarethgemeinde zum „Schokotreff“ zu begeben. Im neuen Jahr wird sich das Konzept dieser Gruppe jedoch ändern: Nachdem bei den älteren „SchoKos“ der Wunsch aufkam sich unter Gleichaltrigen zu treffen, wird es nun separate Treffen für ältere und jüngere SchonKonfirmierte geben, um altersspezifische Angebote bereit halten zu können. Zu den Treffen wird natürlich jede/r noch einmal persönlich eingeladen. 

Aus der Nazarethgemeinde

Am 21. Juni 2009 von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr findet in der Nazarethgemeinde im Gemeindesaal, Felscheidenstraße 36, die Wahl zum Kirchenvorstand statt. Die Kirchenvorstandswahl ist eine Persönlichkeitswahl, bei der die neuen Kirchenvorstandsmitglieder von den wahlberechtigten Gemeindemitgliedern in geheimer und unmittelbarer Stimmabgabe gewählt werden. Wahlberechtigt sind alle, die im Wählerverzeichnis registriert sind und am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben. Außerdem müssen sie seit mindestens drei Monaten der Gemeinde angehören. Auf der Gemeindeversammlung am 1. März 2009 wird der vom Bennennungsausschuss aufgestellte vorläufige Wahlvorschlag der Gemeinde präsentiert und die Kandidatinnen und Kandidaten, die sich vorher schriftlich dazu bereit erklärt haben, die Verpflichtungen eines solchen Amtes zu übernehmen, stellen sich der Gemeinde vor. Die Gemeindeversammlung hat die Möglichkeit den Wahlvorschlag zu ergänzen. Danach steht der endgültige Wahlvorschlag mit den Kandidatinnen und Kandidaten, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sein müssen, fest. Der Wahlvorschlag muss mindestens ein Viertel mehr Kandidatinnen und Kandidaten enthalten, als gewählt wird. In der Nazarethgemeinde müssen 12 Kirchenvorstandsmitglieder gewählt werden, also umfasst der endgültige Wahlvorschlag 15 Personen. Rechtzeitig vor der Wahl erhalten Sie per Post ihre Wahlbenachrichtigungskarte, die am Wahltag mitzubringen ist. Im Wahllokal wird Ihnen ein Stimmzettel ausgehändigt. Sie dürfen nur soviel Namen ankreuzen, wie Mitglieder im Kirchenvorstand zu wählen sind. Stimmzettel, die zuviel angekreuzte Namen aufweisen, sind ungültig. Es besteht aber auch die Möglichkeit der Briefwahl, falls Sie an dem Wahltag verhindert sind. Sie können im Gemeindebüro bis zum 19.6.2009 schriftlich oder mündlich einen Briefwahlschein beantragen. Sie bekommen ihn dann zusammen mit ihrem Stimmzettel zugeschickt, den Sie bitte spätestens bis zum Ende der offiziellen Wahlzeit dem Wahlvorstand zukommen lassen. ◆ Aysegül Wellershaus

Der jetzige Kirchenvorstand der Nazarethgemeinde



Foto: Ehepaar Meyerhoff

Persönliche Erfahrungen eines Kirchenvorstandsmitglieds „Guten Tag Herr Küstermann, sie sind doch häufig im Gottesdienst und interessieren sich für die Gemeindearbeit, haben Sie nicht vielleicht Interesse, für den Kirchenvorstand zu kandidieren?“ So oder ähnlich lautete die Frage, die mir vor sechs Jahren gestellt worden ist. Nach kurzer Bedenkzeit willigte ich ein und war auch erfreut, in den Kirchenvorstand (KV) gewählt worden zu sein. Dass die monatlich stattfindenden KV-Sitzungen eine wichtige Stellung in der Arbeit als KV-Mitglied einnahmen, war mir bekannt. Die weitere Arbeit eher weniger. Gleich in der ersten Sitzung ging es los. Es wurden Ausschüsse gebildet, in denen einzelne Beratungspunkte für die KV-Sitzungen schon einmal intensiv vorbereitet werden. Ich meldete mich für den Finanzausschuss sowie den Verwaltungsausschuss, der die Tagesordnung für die KV-Sitzungen vorbereitet. Darüber hinaus waren noch Interessierte für die übergemeindlichen Gremien gesucht. Unter anderem für die Regionalversammlung, dem Zusammenschluss der evangelischen Frankfurter Kirchengemeinden, sowie der Dekanatssynode, dem „Gemeindeparlament“ auf Dekanatsebene. Mich interessierte die Dekanatssynode. Von der Dekanatssynode wurde ich wiederum als einer von drei Vertretern des Dekanats in die Kirchensynode entsandt, das „Parlament“ unserer Landeskirche. Im Laufe der Zeit kamen noch weitere Arbeiten dazu. Da wir seit einigen Jahren keinen Küster mehr haben, übernahm der KV den sonntäglichen Kirchdienst. Später kam noch die Möglichkeit hinzu, bei der Konfirmandenarbeit mitzuarbeiten, eine willkommene Abwechslung zu meiner juristischen Tätigkeit im Beruf. Nun arbeite ich also auf verschiedenen Ebenen für „meine“ Kirche. Den anderen KV-Mitgliedern geht es ähnlich. Viele engagieren sich über die reine KV-Arbeit hinaus noch in anderen gemeindlichen und übergemeindlichen Gruppen. Der Reiz an einer Mitarbeit im Kirchenvorstand liegt an der Vielfalt der Mitwirkungsmöglichkeiten. Je nach fachlichem Interesse kann man sich für die Arbeit mit der Kindertagesstätte engagieren, sich im Bauausschuss mit Kostenvoranschlägen für Dachsanierungen oder ähnlichem befassen, im Festausschuss die Feste vorbereiten usw. Über allem steht aber die Hauptaufgabe, den Kirchenmitgliedern und anderen Interessierten vor Ort Raum zu geben, den christlichen Glauben zu (er)leben. Eine große Aufgabe, die auch Zeit in Anspruch nimmt. Zeit, die gut investiert ist und für die man viel zurückbekommt. ◆ Albrecht Küstermann

Aus der Kita Weil wir Jungen sind – die Jungs-AG in der Kita Fußball, Volleyball, Krafttraining, Wettkämpfe, Aktion, Mut und Abenteuer... Diese Wünsche haben die 5 und 6 jährigen Jungs bei unserem ersten Treffen im Oktober 2008 geäußert – und schon war die Jungs AG geboren – wie auch gleichzeitig ein Spiegel geschaffen für das, was Jungen über die eigene Geschlechterrolle, die Männlichkeit und die so genannten Geschlechtermerkmale schon im Kindesalter denken und erleben. Nun ja, seitdem treffe ich mich mit den 15 Jungen alle zwei Wochen für ca. eine halbe Stunde bis Stunde, in welcher den genannten Bedürfnissen nachgegangen werden kann – ganz ohne Mädchen oder Frauen und nur mit Aktion, Aktion, Aktion (halt weil wir Jungen sind)...doch schon sehr bald merkte ich, das es bei den Jungen um weit mehr geht als nur den Spaß und die Aktion. Es geht bei jedem einzelnen schon in diesem Alter ganz konkret um die Geschlechtsrolle (z.B. Kleidung, Tätigkeiten, usw.) „Der Begriff Geschlechtsrolle (gender role) wird benutzt, um all jene Dinge zu beschreiben, die eine Person sagt oder tut, um sich selbst auszuweisen als jemand, der oder die den Status als Mann oder Junge, als Frau oder

Im Werkraum der Kita

Mädchen hat.“ Geschlechtsidentität (gender identity) beginnt mit dem Wissen und dem Bewusstsein, ob bewusst oder unbewusst, dass man einem Geschlecht (sex) angehört und nicht dem anderen. Geschlechtsrolle (gender role) ist das äußerliche Verhalten, welches man in der Gesellschaft zeigt, die Rolle, die man spielt, insbesondere mit anderen Menschen, welche sie durch den Spaß und die Aktion, durch das Miteinander und den Umgang, durch Angebote und Bezugspersonen, durch Erfahrungen und Erlebnisse definieren, herausbilden und formen. Immerhin will Man ja irgendwann Mann sein... Willkommen bei der Genderpädagogik. Da ich mich schon öfters mit der so genannten Genderpädagogik (Pädagogik der Geschlechter) beschäftigt habe, war mir sofort klar – dies muss aufgegriffen, aufgearbeitet und in die päda-gogische Arbeit im Kindergarten mit eingebracht werden. Kurz zu meiner Person, ich heiße Max Damm, bin 26 Jahre alt und seit 2005 als Erzieher tätig. Seit Mai 2008 arbeite ich in der Kita Nazarethschlange und als ich erfahren habe, das es eine Mädchen-AG gibt, dachte ich mir, warum sollte es so etwas für Jungen nicht geben? Und wer ist für so etwas besser geeignet als ein männlicher Erzieher? Und welche Rahmenbedingung eben besser als eine Jungs-AG? Aber um zurück auf den Punkt der Genderpädagogik zu kommen, die Jungs-AG versteht sich als Plattform und als

geschaffene Rahmenbedingung, um den Jungen eine Möglichkeit zu bieten sich auszuprobieren und kennen zu lernen (Wie funktioniere ich? Was freut mich, was macht mich wütend? Wie reagiere ich? usw.), im Miteinander Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten festzustellen (Was kann ich, was können andere? Was haben Jungen gemeinsam? usw.), aber auch den eigenen Bedürfnissen und Wünschen nachzugehen (Welche sich meist als Spaß und Aktion, Mut und Dominanz sowie Kraft und Selbstbeherrschung zusammenfassen lassen). Zu Beginn der Jungs-AG war das Thema Fußball heiß begehrt, und somit verbrachten wir die ersten Treffen mit Regelkunde, Mannschaftstreffen und vielen spannenden Spielen. Als dieses Thema an Reiz verlor und die Jungen sich auch mal ein „richtiges Fitnessstudio“ wünschten, griff ich diese Idee auf, und wir bauten uns gemeinsam in unserer „Bewegungsbaustelle“ viele verschiedene Trainingsgeräte (z.B. für Gewichtheben, Boxen, Trampolinspringen, Stabhochsprung, Balancieren, Klettern usw.) Zudem führte ich verschiedene „Warm-Up“ Übungen ein, und alle Kinder probierten mit Eifer die Geräte aus. Die nächste große Aktion war ein Kegelwettbewerb. Hierzu besprachen wir die Regeln, bauten die Bahnen, bestimmten Mannschaften und kegelten, was das Zeug hält. Insgesamt ist festzustellen, dass die Jungen es immer sehr genießen, mal nur unter „Männern“ zu sein und in einem Rahmen zu agieren, in dem ihnen auch nur ein Mann als Vorbildsfunktion und Bezugspartner angeboten wird. Sie hatten bisher sehr viel Spaß und brachten unzählige Ideen und Vorschläge mit ein. Viele Bereiche wie die Grobmotorik, das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl, das Sozialverhalten und auch sprachliche Kompetenzen wurden gefordert und gefördert. Im Hinblick auf die Zukunft wird es, wenn sich die Gruppe in ihrer Struktur und ihrem Selbstverständnis gefestigt hat, auch mal etwas thematischer zugehen (im Hinblick auf die Genderpädagogik). Wir wollen gemeinsam erkunden, was es mit Rollenbildern auf sich hat, wollen die eigene Identität kennen lernen, ausprobieren und festigen und auch neue Blickwinkel aufwerfen. Fragen wie: „Was zeichnet mich als Junge eigentlich aus? Was macht mich besonders? Sind alle Jungen gleich? Dürfen Jungen nur mit Autos und Mädchen nur mit Puppen spielen? Dürfen Jungen weinen?“ werden im Mittelpunkt stehen und mit der Gruppe methodisch aufgearbeitet. Dabei werden aber natürlich Spiel, Spaß, Spannung und vor allem Aktion, Aktion, Aktion (halt weil wir Jungen sind) nicht zu kurz kommen...in diesem Sinne. ◆ Max Damm



Fotos: Max Damm



Aus Eckenheim Das AnnTon-Theater in Eckenheim Im August 2008 fand ein „Märchensonntag“ im Saal des Gemeindehauses statt. Es war der Anfang der Zusammenarbeit der Nazarethgemeinde und des AnnTon-Theaters. Seitdem gibt es regelmäßig Theateraufführungen, Lesungen, Workshops u.a.m. im Gemeindehaus in Eckenheim. Mit den unterschiedlichen Veranstaltungen werden Kinder und Erwachsene angesprochen. Anne Lehna ist als Eckenheimerin, die inzwischen auch wieder im Stadtteil wohnt, schon lange verbunden mit der Gemeinde. Ihre Kollegen vom AnnTon-Theater sind Heidi Dobbrunz und Antonius Peeters. Sie beschreiben sich so: „Das AnnTon-Theater ist eine Künstlergruppe, die 2008 gegründet wurde. Eine Zusammenarbeit besteht schon seit 2005 und ist mit der Gründung des AnnTon-Theaters endlich auch namentlich gefestigt. Das AnnTon-Theater besteht aus dem Künstler Antonius Peeters sowie den Künstlerinnen Anne Lehna und Heidi Dobbrunz. Weitere Unterstützung erhalten wir im Homepagebereich von Christian Bruns, im Bereich der Austattung und Dekoration von Inge Bolz-Maier und beim leiblichen Wohl ist Nilgun Isik unsere helfende Hand. Unseren Auftrag sehen wir darin, das kulturelle Angebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu erweitern. Wir bieten Schauspiele, die auf bekannte oder selbst entwickelte Vorlagen zurückgehen und inszenieren sie mit einer eigenen dramaturgischen Handschrift, die ihnen einen Wiedererkennungswert verleiht. Wir wollen uns präsentieren, aber auch Ihnen dazu die Möglichkeit geben. Daher ist zudem ein fester Bestandteil unseres Programms, dass wir Workshops anbieten, in denen Sie für uns im Mittelpunkt stehen.“ Unterschiedliche andere Künstler kooperieren mit dem AnnTon-Theater und sind dort als Gäste in verschiedenen Programmen zu sehen. Viele Eltern und Kinder wissen inzwischen zu schätzen, eine Theaterbühne für Kinder im Stadtteil zu haben. Die Veranstaltungen für Erwachsene bieten nicht nur ein interessantes Programm, sondern finden in einem Rahmen statt, der zugleich Kontakte schafft und einen Treffpunkt im Stadtteil ermöglicht. Das nächste Programm

Anne Lehna ...

des AnnTon-Theaters im Gemeindehaus findet am 21. und 22. März 2009 statt. Bitte beachten Sie die Plakate. Außerdem finden Sie Informationen auf der Homepage des AnnTon-Theaters unter www.dramoedie.de ◆ Christine Streck-Spahlinger

Evangelische Nazarethgemeinde Pfarramt Pfarrerin Christine Streck-Spahlinger, Feldscheidenstraße 30, Tel. 54 06 12 Sprechzeiten: nach Vereinbarung, E-Mail: [email protected] Pfarrerin Dr. Angela Rascher, An der Wolfsweide 58 a, Tel. 65 60 45 77 Sprechzeiten: nach Vereinbarung, E-Mail: [email protected] Ohne Pfarrbezirk: Pfarrerin Esther Gebhardt, Vorsitzende des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt am Main Gemeindebüro Sekretärin: Aysegül Wellershaus, Feldscheidenstraße 36, 60435 Frankfurt am Main Telefon 5 48 18 81, FAX 5 48 18 32, E-Mail: [email protected]; Öffnungszeiten: Montag von 11.30–13.30 Uhr, Donnerstag von 14.00–16.00 Uhr, Freitag von 9.00–10.00 Uhr. Mittwoch geschlossen (nur Anrufbeantworter) Gemeindekrankenpflege Evangelisches Pflegezentrum Frankfurt Battonstraße 26-28, 60311 Frankfurt am Main, Tel: 25 49 21 21 Kinder- und Jugendarbeit Daniela Broda, Telefon 95 21 83-23, E-Mail: [email protected] Leiterin der Frauenhilfe Hannelore Junker, Gummersbergstraße 6 Kirchenmusik Organistin: Astrid Huppertz Kindertagesstätte Feldscheidenstraße 34, Telefon 5 48 38 47, Öffnungszeiten: Montag–Donnerstag 7.00–16.30 Uhr, Freitag 7.00–15.30 Uhr, Leiterin: Sylvia Rohrbach Sprechzeiten: nach Vereinbarung, während der Öffnungszeiten E-Mail: [email protected] Bankverbindungen der Nazarethgemeinde Postbank Frankfurt, Nr. 393 33-607, BLZ 500 100 60 Frankfurter Sparkasse, Nr. 406 899, BLZ 500 502 01 (Rentamt im ERV) Konto des Kindergartens: Frankfurter Sparkasse, Nr. 406 457, BLZ 500 502 01

... und Antonius Peeters in Aktion



Fotos: AnnTon-Theater