Kirchengemeinde Evangelische Manderbach - Evangelisches

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LAUDATIO FÜR HERRN PFARRER KLAUS-PETER MÜCKE anlässlich der Verleihung der Charlotte-Petersen-Medaille der Stadt Dillenburg am 11.6.2016 im Zwingel Sehr geehrter Herr Bürgermeister Lotz, sehr geehrte Mitglieder des Magistrates und Fraktionsvorsitzende des Stadtparlamentes, verehrte Vorstandsmitglieder der „Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dillenburg“ und anderer Vereine und Vereinigungen, wertes Publikum, lieber Herr Pfarrer i.R. Klaus-Peter Mücke mit Ihrer Familie, ich wurde in meiner Eigenschaft als einer der beiden aktuellen Ortspfarrer schon vor Wochen gebeten, die heutige Laudatio auf den zu ehrenden Empfänger der Charlotte-Petersen-Medaille zu halten. Es gäbe gewiss bessere Laudatoren, die eine längere Wegstrecke mit Ihnen – Pfarrer Mücke – gegangen sind, aber dennoch wollte ich mich dieser Bitte nicht entziehen und erfülle diesen Auftrag, so gut ich kann, gern. Denn wir kennen uns doch schon eine ganze Weile, länger als andere es wissen. Und Sie haben einen bedeutenderen Einfluss auf mein Denken und Wirken, als Ihnen und mir vielleicht bewusst ist. Im Mai 1992, vor gut 24 Jahren, haben wir uns hier in diesem Zwingel-Saal kennen gelernt. Damals war ich frisch in Haiger-Allendorf Pfarrer und Sie hatten hier eine Begegnung mit den Pfarrern aus dem Partner-Kirchenkreis Schkeuditz bei Leipzig organisiert. Damals, im Mai 1992, waren Sie schon 30 Jahre in Dillenburg, und Sie erzählten den Gästen von einer Karikatur im Gemeindebrief, wo sich zwei ältere Dillenburger Herren auf einer Bank unterm Wilhelmsturm unterhielten. Sagt der eine zum andern: „Und wenn ich’s doch sage: Der Mücke ist 30 Jahre in Dillenburg!“ – Da antwortet der andere: „Das geschieht ihm recht!“ Diese Karikatur verrät ganz viel von dem, weswegen wir ausgerechnet Sie heute in Dillenburg feiern und ehren: Sie verrät etwas von Ihrer Treue. Mittlerweile sind Sie 54 Jahre in Dillenburg, wiewohl Sie auch Angebote hatten, woanders Pfarrer zu werden oder im Alter woanders zu wohnen. Sie sind immer noch da, ganz bewusst hier geblieben, jetzt, seit drei Monaten wohnhaft im Haus Elisabeth. Treue zeichnet Sie in besonderer Weise aus. Sie kamen ja ursprünglich aus der Universitätsstadt Halle, der damaligen DDR, und sind nach Stationen in Frankfurt am Main und Wiesbaden mit 28 Jahren als junger Pfarrer un-freiwillig nach Dillenburg versetzt worden. Als Großstädter kamen Sie hier in die Kleinstadt. Als Lutheraner in dieses reformierte, vom Calvinismus und der Erweckungsbewegung stark geprägte Gebiet. Das war gewiss am Anfang für Sie und Ihre Frau nicht einfach. Doch Sie haben die Gegend und die Menschen im vermeintlichen hessennassauischen Sibirien gleich so lieben und schätzen gelernt, dass Sie bald dem Oberkirchenrat, der für Ihre Versetzung verantwortlich gewesen war, dankbar sein konnten, in ein solch – biblisch gesprochen – „Gelobtes Land“ geraten zu sein. Der reformierte Gottesdienst zeichnete sich, liebes gemischtes Publikum, früher – die Älteren werden sich erinnern – dadurch aus, dass es beim Eingangsvotum nicht nur hieß: „Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes“,

sondern auch noch: „Unsere Hilfe steht im Namen des HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat, der Bund und Treue hält seinem Volk ewiglich – und nicht fahren lässt das Werk seiner Hände.“ Das sagen und hören wir in Dillenburg heute nicht mehr, das habe ich nicht mehr vorgefunden. Ich weiß nicht, wann und ob Sie, Herr Mücke, es mit abgeschafft haben. Schade! Denn es ist doch gerade das Motto, das über Ihrem Leben und Dienst stehen kann, soweit ich es wahrnehme. Bund und Treue halten! Gott hat sich als der Gott Israels, der Gott der Juden und somit der Vater Jesu, des Juden, verbunden und verbündet mit seinem Volk, mit uns Menschen – auf Gedeih und Verderb. Und er hält uns die Treue, ganz gleich, ob wir untreu sind. Diese Bündnistreue Gottes ist das, was Juden und Christen miteinander verbindet. Das ist die Grundlage der christlich-jüdischen Zusammenarbeit und gegenseitigen Verantwortung, die einem Pfarrer Mücke genauso wichtig ist, wie sie einer Charlotte Petersen war und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dillenburg (GCJZ) hoffentlich bleiben wird. Der wie Sie, Pfarrer Mücke, aus Halle stammende Johann Jakob Rambach, der Nachfolger August Hermann Franckes in den berühmten und dank Genscher wieder erstandenen „Franke‘schen Stiftungen“, wo Sie Abitur gemacht haben und studieren durften, dieser Pietist Rambach, der später Superintendent und Professor in Gießen wurde, schreibt in seinem Tauf-Lied (Ev. Gesangbuch Nr. 200,4; Gießen 1735): „Mein treuer Gott, auf deiner Seite / bleibt dieser Bund wohl feste stehn; / wenn aber ich ihn überschreite, / so lass mich nicht verloren gehn. / Nimm mich, dein Kind, in Gnaden an, / wenn ich hab einen Fall getan!“ Dieses Lied, denke ich, ist Ihnen trotz Ihrer nicht immer unkritischen Haltung gegenüber allzuviel Pietismus und erweckter Frömmigkeit nach wie vor wichtig und haben Scharen von Konfirmanden bei Ihnen lernen müssen. Denn dieser Vers drückt etwas von dem solidarischen Bundesgott aus, dem wir unser aller Leben bis auf den heutigen Tag verdanken. Er drückt etwas aus von der Treue Gottes, die auch Sie motiviert hat und es ermöglicht hat, treu zu sein. Dillenburg und den Dillenburgern die Treue zu halten, nicht nur den Gemeindegliedern. Indem Sie sich so stark und nachhaltig mit Dillenburg und seiner Geschichte verbunden haben, sind Sie selbst ein Teil der Geschichte dieser Stadt geworden. Sie haben selbst einmal für alle nachlesbar aufgeschrieben im Nachwort zum „Hirsekorn I“, wieviel Amtshandlungen Sie in 34 Dienstjahren vollzogen haben: 885 Taufen, 408 Trauungen, 1074 Beerdigungen usw. – Respekt! Doch das war Ihre Pflicht, das ist unser Amt als Pfarrer, das müssen wir tun. Aber wie viele Besuche Sie gemacht haben, wieviel seelsorgliche oder leibsorgliche Telefonate Sie geführt haben, wie viele Geburtstags- oder andere -Karten und -Briefe Sie geschrieben haben, das war z.T. Ihre Kür, das kann man nicht zählen und dokumentieren. Das hat etwas zu tun mit Ihrer Treue und der wert schätzenden Liebe zu den Ihnen anvertrauten Menschen, auch über Ihre Pensionierung hinaus. Denn: Mücke denkt immer noch an Geburtstage, macht Besuche und schreibt Karten. Da haben wir als

aktuelle Pfarrer auch gar nichts dagegen, im Gegenteil. Schönen Gruß von Pfarrerin Schmidt, die heute nicht da sein kann, weil sie in Urlaub ist. Von dieser Treue und diesem engagierten Fleiß können wir als jüngere Seelsorger alle was lernen. Ein weiterer Satz von Ihnen hat mir in den Jahren, in denen ich als junger Pfarrer schon mal im Dekanat Dillenburg sein durfte, imponiert und mich irgendwie unbewusst geprägt: „Die Dillenburger können mir vielleicht manches nachsagen, etwa dass ich zu liberal oder für manche zu wenig fromm oder zu weltlich gewesen bin, aber eines können sie mir nicht nachsagen: Dass ich faul gewesen bin“. Gewiss nicht! Sie waren treu und engagiert. Nahe bei den Menschen – um der Menschen und um Gottes willen. Deswegen auch Ihr Mitmarschieren bei den Ostermärschen und Ihr Engagement für den Frieden, der auch schon in den 1980er Jahren so zerbrechlich war, so wie heute. Deswegen Ihr Mitwirken bei der Gründung der „Dillenburger Lebenshilfe“ vor gut 50 Jahren. Deswegen Ihr nicht immer unumstrittenes, weil zu links erscheinendes politisches Plädoyer für das Leben, das sich in unzählbaren „Worten zum Sonntag“ in den Zeitungen niederschlug. Dort in der Presse und in dem Gemeindebrief „KONTAKTE“, den Sie mit ins Leben riefen, hatten und pflegten Sie eine weitere „Kanzel“, auch für Leute, die nicht in die Stadtkirche oder die Gemeindehäuser kamen. Manche empfanden Ihre Worte und Sätze vielleicht als berüchtigte „Mückenstiche“; mag sein. Aber kratzen mussten sie sich doch. Besser es juckt den Zuhörenden und Lesern mal so am Kopf, auf der Haut oder im Herzen, als dass wir als – von den freien Gemeinden kritisch beäugte – bezahlte landeskirchliche Pfarrer den Leuten nur das verkündigen, „wonach ihnen die Ohren jücken“ (2.Tim. 4,3), sprich: den Leuten nach dem Munde reden. Das haben Sie wohl selten versucht. … Wenn wir als Kirche kein kritisches Gegenüber mehr zur Gesellschaft sind, dann kann man auch auf die Kirche verzichten. Kritisch, aber den Menschen zugewandt und in bleibender liebevoller Treue, das haben Sie in den 54 Jahren hier vorgelebt und leben es noch vor. Auch im katholisch verantworteten Haus Elisabeth. Apropos Katholiken: Der lutherisch geprägte, reformiert oder besser uniert eingebundene Pfarrer und WvO-Religionslehrer Mücke war natürlich auch den katholischen Bürgern und Bürgerinnen dieser Stadt sehr zugewandt. Mit den Amtskollegen Röder und Zerfas war er stets herzlich verbunden und hat gemeinsam manch ökumenisches oder soziales Projekt angefangen. Wahrscheinlich war dabei leitend, was der frühere Limburger Bischof Kamphaus einmal auf eines seiner Bücher geschrieben hat: „Mach‘s wie Gott: Werde Mensch!“ Da ist sie wieder, die Treue zu den Menschen mit all ihren Eigentümlichkeiten, das Suchen nach der Menschlichkeit, von der der Dichter-Pfarrer Fritz Philippi alias Mathias Hirsekorn einst beseelt gewesen war. Und die gewiss auch eine Charlotte Petersen angetrieben hat als „größte Bettlerin des Jahrhunderts“ unermüdlich für die jüdischen Opfer des KZ Wapniarka Geld zu sammeln und Bewusstseinsarbeit zu leisten. In puncto Menschlichkeit werden wir nie fertig und haben gerade wir Deutsche noch eine große Schuld der Unmenschlichkeit abzutragen, auch wenn es jenes Hilfswerk nicht mehr gibt. Es gibt andere Werke und Möglichkeiten.

Ein Pfarrer Mücke hat nach seinen Möglichkeiten Fräulein Petersen, die ich auch noch in den 1990er Jahren erleben durfte, bei ihrer Arbeit materiell und durch Bildungsarbeit in der Gemeinde und dem Gymnasium unterstützt. Manchmal auch nur ganz bescheiden als Chauffeur zu Vorträgen begleitet. Sie haben die ältere Freundin dann auch beerdigt am 5. August 1994. In der TrauerAnsprache, die in jenem Buch von Gerhard Zimmermann von 2014 dankenswerterweise mit abgedruckt ist, sagten Sie über sie: „Mit Gott im Rücken war ihr, der schwachen, kleinen, zierlichen Frau, nun fast alles möglich, Das machte sie unangreifbar. Das verband sie zutiefst mit den Wurzeln des jüdischen Glaubens, des Glaubens, der Berge versetzen und den Gräueln der Hölle standhalten kann. - Für ihr Versöhnungswerk Wapniarka gab es viele moralische und rationale Gründe. Aber der tiefste Grund war diese gemeinsame Wurzel der Erfahrung des immer wieder neu gnädigen Gottes, des Gottes, mit dem allein alles steht und fällt.“ (S. 82). Das ist, liebes Publikum, eben der Gott, der „Bund und Treue hält seinem Volk ewiglich [Israel und seinem Christenvolke gleichermaßen].“ An diesen Gott müssen und dürfen wir uns halten, dann sind wir gehalten! Man muss sich dann auch selbst gar nicht zu ernst nehmen und zu viel von sich halten. Man muss auch „aus einer/einem Mücke keinen Elefanten“ machen! Auch wenn Sie elefantastisch waren – und kräftiger als Sie heute sind. Ich habe sehr gut eine Szene aus der neuen Kapelle im Haus Elisabeth vor Augen, erst ein paar Wochen her: Da sitzen wir alle beieinander, die schöne Kapelle ist am Samstagabend kurz vor 17 Uhr zum evangelischen Gottesdienst gut gefüllt (ca. 30 Leute; kommen Sie mal!). Es geht noch einmal die Tür auf. Herein kommt ein kleiner alter Mann: Pfarrer Mücke. Er drückt sich etwas umständlich auf einen noch freien Platz in der letzten Reihe. Gar nicht so einfach. Er brummelt vor sich hin, aber doch hörbar für alle: „Keine Sorge, ich bin nicht mehr so dick, wie ich mal war!“ Das ist nun der letzte Satz aus Ihrem Munde, der mich beeindruckt hat und den ich mir zu Herzen nehme. Und den wir uns alle zu Herzen nehmen können. Man muss sich auch mal selbst auf den Arm nehmen können, man muss sich selbst – auch wenn man mal verhältnismäßig große Bedeutung in einer Gemeinde hatte – hoffentlich immer im fairen Miteinander mit den Kollegen und anderen Mitarbeitenden – zurück nehmen können. Man muss auch als ehemaliges Schwergewicht im gesellschaftlichen Leben getrost wieder zurück treten können. Johannes der Täufer, auf den die Stadtkirche geweiht ist und weswegen es hier eine Johanniskantorei gibt, sagte im Blick auf Christus: „ER muss wachsen, ich aber muss abnehmen!“ (Joh. 3,30; Spruch für den Johannistag am 24.6.). – Wie wahr, auch angesichts unseres Versagens. All unserer Fehler und Versäumnisse, aller Sünde und Schuld, die auch ein Pfarrer auf sich lädt. Wir sind auch nur Sünder. Auch der Mücke hatte und hat seine Macken! (vgl. das Lied von Rolf Krenzer: „Hast du ´ne Macke, dann sei froh“; oder Sir Peter Ustinov: „Wir ehren die Leute wegen ihrer Leistungen, aber wir lieben sie wegen ihrer Fehler“). Aber das führt mich am Schluss zurück zum reformierten Eingangswort vom Anfang: Unser Gott – der Juden und der Christen – ist ein Gott, „der Bund und Treue hält seinem Volk ewiglich – und der nicht fahren lässt das Werk seiner Hände.“ Heute heißt es moderner: „Der nicht preisgibt, was er geschaffen hat.“ – Das wünschen wir

Ihnen von Herzen, lieber Pfarrer Mücke, dass Gott treu zu Ihnen steht – auch trotz mancher Untreue, trotz manchen Zukurzkommens „auch in dem frömmsten Leben“, auch in der Schwäche des Alters, im Leiden und irgendwann einmal auch im Sterben. Gott gibt nicht preis, was er geschaffen hat. Das ist noch wichtiger als eine solche ehrwürdige Preisverleihung. Ich danke Ihnen! Pfarrer Dr. Friedhelm Ackva