Magdeburg - Institut Francais

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Eine gemeinsame Flüchtlingspolitik für ein vereintes Europa? Magdeburg Palais am Fürstenwall (Festsaal)– Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt Hegel...

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Eine gemeinsame Flüchtlingspolitik für ein vereintes Europa? Magdeburg Palais am Fürstenwall (Festsaal)– Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt Hegelstraße 42, 39104 Magdeburg

Magdeburg, 7. Juli 2015

18.00 Uhr

Einlass

18.15 Uhr

Grußwort Rainer Robra Staats- und Europaminister, Chef der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt, Magdeburg Boris Grésillon Hochschulattaché der Französischen Botschaft, Berlin

18.30 Uhr

Podiumsdiskussion Diskutanten Pascal Brice Generaldirektor des Französischen Amtes für den Schutz von Flüchtlingen und Staatenlosen (OFPRA), Paris Tomasz Cytrynowicz Direktor der Abteilung zur Legalisierung des Aufenthaltes beim polnischen Amt für Ausländerangelegenheiten, Warschau Martin Patzelt, Bundestagsabgeordneter der CDU, Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Berlin Moderation Julia Krittian Korrespondentin der Fernsehgemeinschaftsredaktion im ARD-Hauptstadtstudio, Berlin

19.45 Uhr

Umtrunk

Themenüberblick Eine gemeinsame Flüchtlingspolitik für ein gemeinsames Europa?

Syrien, Eritrea, Irak: Viele der Flüchtlinge, die aus Konflikt-Regionen nach Europa kommen, haben einen beschwerlichen Weg hinter sich. Sie haben zu Fuß tausende Kilometer zurückgelegt, Menschenhändlern horrende Summen gezahlt oder sind auf Schleppern wochenlang über das Mittelmeer gefahren. Zahlreiche finden auf dem Weg nach Europa den Tod. Diejenigen, die es geschafft haben, blicken in eine ungewisse Zukunft. In Flüchtlingsheimen warten sie auf die Entscheidung der Behörden, ob sie bleiben dürfen oder nicht. Das Schicksal der Einwanderer bewegt die Bürger vor Ort und beunruhigt zugleich. Was passiert mit den Flüchtlingen? Wie viele können wir aufnehmen? Wie solidarisch können und müssen wir sein? Viele EU-Staaten, wie das am stärksten betroffene Aufnahmeland Italien, sehen sich der steigenden Zahl an Asylsuchenden bedingt durch Kriege und innerstaatliche Konflikte nicht gewachsen. Allein im vergangenen Jahr kamen 170.000 Flüchtlinge nach Europa, eine gerechte Verteilung der Ströme nach einem akzeptierten Schlüssel auf alle EU-28 Staaten steht jedoch aus. Sie ist Streitpunkt

in

Flüchtlingspolitik

der zu

EU-Debatte

über

der

die

auch

eine

gemeinsame

partnerschaftliche

europäische

Förderung

der

Wirtschaftsentwicklung in den Krisenländern oder die umstrittene Einrichtung von nordafrikanischen Flüchtlingslagern und die Stärkung von FRONTEX zum Schutz der Außengrenzen gehören. „Verantwortung, Solidarität und Partnerschaft im Bereich Migration und Asyl“ sind Ziele, auf die sich die EU im Stockholmer Programm geeinigt hat. Hat eine gemeinsame Flüchtlingspolitik angesichts nationalstaatlicher Vorbehalte in Europa eine Chance? Verhindern unterschiedliche Perspektiven und innenpoltische Debatten eine gemeinsame Linie? Muss das nationale Asylrecht verschärft werden oder setzen wir auf gesteuerte Zuwanderung? Kurz, Festung Europa oder offenes Europa?

Eine Kooperationsveranstaltung von