«My daughter Sabina»

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Herisau und das appenzellerland 24. Oktober 2013 Seite 19 «My daughter Sabina» REHETOBEL: Fotojournalist Herbert Mader zeigt in der Galerie Tolle «...

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Herisau und das appenzellerland

24. Oktober 2013

Seite 19

«My daughter Sabina» REHETOBEL: Fotojournalist Herbert Mader zeigt in der Galerie Tolle «Sabina – ein Mädchenleben» Wir kennen Herbert Maeder als Bergfotograf und als Ausserrhoder Nationalrat, der die Greina-Ebene vor der Überflutung durch eine Stausee rettete. Jetzt, mit 83 Jahren, zeigt er Kinderfotografien: Einfühlsame Bilder von seiner ersten Tochter Sabina. Gerold Huber

Bild: z.V.g.

Flyer zu den Ausstellungen in Stein und Urnäsch: Auswanderer auf Dampfer beim Einlaufen in den Hafen von New York.

Von Not und Freiheit: Auswanderung STEIN AR: Die Sonderausstellung «Appenzeller Auswanderung – Von Not und Freiheit» im Volkskundemuseum von Stein AR endet am kommenden Sonntag, 27. Oktober. Sie ist ein Beitrag zu den 500Jahr-Feierlichkeiten anlässlich des Beitritts des Appenzellerlandes als 13. Ort in die Eidgenossenschaft (arai500). Die Auswanderung ist ein Teil der Appenzeller Geschichte, beginnend ab dem 15. Jahrhundert mit den Schweizer Truppen in fremden Diensten. In den Regimentern waren auch viele junge Appenzeller engagiert, die so ein Auskommen suchten. Die Ausstellung dokumentiert Geschichten von Auswanderern aus Innerrhoden und Ausserrhoden bis hinein ins 20. Jahrhundert. Die Gründe dafür waren Überbevölkerung, wirtschaftliche Not oder der Wille nach geschäftlicher Expansion, das Streben nach politischer und religiöser Freiheit, aber auch Abenteuerlust. Die Schweiz war ganz allgemein über über lange Zeit ein Auswanderungsland. Von mehreren Auswanderungswellen waren insbesondere die Kantone Bern, Wallis, Glarus und Graubünden betroffen. ger Volkskundemuseum Stein AR (neben der Schaukäserei), Sonderausstellung bis Sonntag, 27. Oktober 2013, offen täglich von 10-17 Uhr (www.appenzeller-museumstein.ch). Die Begleitausstellung mit Porträts von zehn Hinterländer Auswanderern (im Appenzeller Brauchtumsmuseum Urnäsch) dauert bis 13. Januar 2014.

«Das Schönste an der Ausstellung ist, dass sie nichts mit mir als Bergfotograf zu tun hat», erzählt Herber Maeder, «ich habe eine Riesenfreude». Als seine Tochter aus erster Ehe, Sabina, ein kleines Mädchen war, sah er in einem «Live-Magazin» eine zehnseitige Fotoreportage mit dem Titel «My daughter Juanita». Da habe er zu sich gesagt. «So was will ich auch einmal machen – My daughter Sabina». Jetzt endlich sei er dazu gekommen, die Idee umzusetzen. Springseil, Kletterstange Das erste Bild Sabinas sei bei ihrer Geburt 1958 im der St.Galler Klinik Notkerianum entstanden, erinnert sich der vierfache Familienvater Herbert Maeder. Eine der Schwarz-Weiss-Fotografien zeigt den herzigen Säugling mit seinem Babyspeck. Ein anderes das kleine Mädchen mit Springseil. «Dieses Bild ist in Sedrun entstanden. Sabina ist oft mit mir auf Bergwanderungen mitgekommen.» Witzig das Bild, wo das Mädchen eine Kletterstange herunterrutscht. Man meint, eine Fledermaus zu sehen. «Sabina wohnte bei ihrer Mutter in Niederteufen, ist aber immer sehr gerne bei mir gewesen.» Er selbst sei 1965 nach Rehetobel gezogen. Alle Viertausender bestiegen Vor zwei Jahren erlitt Herbert Maeder einen Schlaganfall, musste lange in die Rehabilitation, war an einen Rollstuhl gebunden. «Ich wollte sterben», sagt der Fotojournalist und ehemalige parteilose Ausserrhoder Nationalrat. Seit er keine Medikamente mehr zu sich nehme, gehe es wieder aufwärts. Heute kann sich der 83-Jährige wieder auf eigenen Beinen fortbewegen, langsam zwar, aber es geht. «Ich war immer selbständig und frei, habe sämtliche Viertausender in der Schweiz bestiegen und sogar zweimal auf dem Gipfel des Matterhorns biwakiert – und jetzt das.» Nun ja, seit zwei Jahren habe er Hausarrest, sei aber abwechselnd

Bild: Gerold Huber

Herbert Maeder in seinem Rehetobler Garten, mit zwei seiner Sabina-Kinderfotos aus einem Bildband.

Bild: Herbert Maeder

Sabina Manik vor vielen Jahren mit ihrer eigenen Tochter. Heute ist Sabina bereits Grossmutter.

umsorgt von seinen Töchtern. Sabina habe ihm geholfen, alle Bilder aus 60 Jahren Fotojournalismus zu sichten und Legenden dazu zu schreiben. «Fünfzig Schachteln waren es, mit über 7000 Filmen à 36 Aufnahmen.» Fast 3600

Bilder werden von der Ausserrhoder Kantonsbibliothek digital erfasst und demnächst in einem «Online-Katalog» öffentlich zugänglich gemacht.» Vernissage zur Ausstellung «Sabina – ein Mädchenleben» in der Galerie Tolle, Rehe-

tobel, ist am Samstag, 26. Oktober, von 18.00 bis 20.30 Uhr (musikalische Umrahmung Paul Giger & Marie-Louise Dähler, Einführung Heidi Eisenhut & Hanspeter Spörri); Ausstellung bis 11. November, www.tolle.ch.

Annonce Annonce

Am Samstag, 26. Oktober 2013 08.30 – 12.30 Uhr auf dem Obstmarkt Teilnehmer:

Gaststände:

Molkerei Forster / Metzgerei Scheiwiller Milchprodukte und Fleischwaren

Appenzeller Hoflädeli Natürlich - köstlich

Marlies Diem Schnittblumen, Saisonsträusse, Tisch- und Wandschmuck

SVP Herisau Standaktion mit Renzo Andreani Kandidat Gemeindepräsident

Doris und Hans Keller Obst und Gemüse

FDP - wir hören, was Herisau bewegt

Hof Baldenwil Zopf, Eier, Milchprodukte

Andreas Aemisegger Produkte vom Bauernhof

Hof Baldenwil Kuchen und Getränke

Nahrin AG Sarnen Fettfreie Bouillons und Saucen, Gewürze, Nahrungsergänzungsmittel

Urs Gredig Gemüse

rktteilnehmer sein! Auch Sie können Ma en Sie beim Amt für alt erh en on ati Weitere Inform 1 354 54 26 Herisau.Telefon 07 Volkswirtschaft in

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Die Marktteilnehmer und das Amt für Volkswirtschaft freuen sich auf Ihren Besuch und Einkauf auf dem Markt

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