roadrunner - Deutscher Laden Holloman AFB

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ROADRUNNER Februar 2015 Zeitung des Fliegerischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, Holloman Air Force Base, New Mexico Redaktion Redakteure/Ansp...

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bar zum Oberstabsfeldwebel) aus 17 Nationen (Australien, Botswana, Cana- .... bei den olympischen Spielen ausgeübt wurd

Roadrunner_11_2012 (Schreibgeschützt) - Deutscher Laden
gleichzeitig mit Herrn Griffin. Zum Ende seiner Verwendung hier in Holloman ..... der Container voll ist, wird er in ein

ROADRUNNER-STATISTIK VORLÄUFIGES - Roadrunner-Card
09.08.2017 - Oberoderwitz. Hoyerswerda. Hoyerswerda. Bernsdorf. Cottbus. Cottbus. Lübbenau / Spreewald. Altdöbern. Finst

BOL-Form - Roadrunner Transportation
RECEIVED, subject to individually determined rates or contracts that have been agreed upon in writing between the carrie

travis afb - Exchange
1: Main Exchange. Armed Forces Bank. Food Court (free WiFi Zone). Cinnabon. Baskin Robbins. Charley's Subs. Captain D's

ROADRUNNER Februar 2015

Zeitung des Fliegerischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, Holloman Air Force Base, New Mexico

Redaktion

Redakteure/Ansprechpartner in den Gruppen

Chefredakteur Oberstlt Sven Korthaus

sk

stellv. Chefredakteur OStFw Frank Schlawin Tel.: +1 (575) 572-2612 Mail: [email protected] Redaktion Frau Sonja Shafer OStGefr Nico Tennhardt

fs

Ausbildungsgruppe (AusbGrp) Hptm Carsten Lippisch Ausbildungsstaffel (AusbStff) HptFw Martin Huber

ses nt

Satz, Layout Frau Carolin Piendl

Elektronikstaffel (EloStff) HptFw Stefan Hollerbuhl

cp

BWVSt USA/CA: Herr Kolja Böther

kb

Instandsetzungsstaffel (InstStff) StFw Christian Scherz

Titelbild Die Blues Brothers heizen bei der Sitzung der KG Holloman ein. Bericht und Fotos ab Seite 18. Foto: Astrid Burger-Weber. Foto des Monats Artikel und Bilder Fragen und Anregungen [email protected]

cl

mh

sh

cs

Nachschub- und Transportstaffel (Nsch/TrspStff) HptFw Marcel Kuba

mk

Stab OFw Kevin Grünberg

kg

Technische Gruppe (TechnGrp) HptFw Jan Grande

jg

Wartungs- und Waffenstaffel (Wtg/WaStff) StFw Gerhard Ziesel

gz

Der Kommandeur FlgAusbZLw trägt die Verantwortung für den Inhalt der Zeitschrift Roadrunner gegenüber den vorgesetzten Dienststellen. Beiträge von Mitgliedern der Redaktion und freien Mitarbeitern geben die Ansicht des Verfassers und nicht notwendigerweise die Meinung des BMVg oder der Verbandsführung wieder. Die Redaktion behält sich vor, die eingereichten Beiträge hinsichtlich Länge, Rechtschreibung, Grammatik und Richtigkeit zu kontrollieren und zu korrigieren. Alle Rechte sowie Änderungen vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion. Für unverlangt eingesandtes Photo- und Textmaterial übernimmt die Redaktion keine Haftung. Der Roadrunner ist im Holloman Board und auf der Seite des Deutschen Ladens zu finden: www.deutscherladenholloman.de 2

ROADRUNNER

für Angehörige von Streitkräften ist es eine Grundtugend, sich ändernden Lagen anzupassen. Einer aktualisierten Lagebeurteilung folgen in der Regel verschiedene Optionen, die nach entsprechender Bewertung verglichen werden und schließlich zu einer Entscheidung führen. Damit sind dann häufig personelle, materielle bzw. strukturelle Veränderungen erforderlich. Dies gilt ganz besonders für moderne Luftstreitkräfte, die durch ihre inhärenten Eigenschaften geradezu prädestiniert sind, sich auf dynamische Veränderungen schnellstmöglich einzustellen. Daher ist es keine Überraschung, wenn sich unsere Luftwaffe auch in diesem Jahr weiter verändern bzw. anpassen wird. Seit wenigen Tagen ist es nun amtlich: Der Eurofighter soll zukünftig nicht in Holloman stationiert werden. Das bedeutet, dass die EF-Verbände in Deutschland eine gewisse Anpassung erfahren werden. Für uns hier im Fliegerischen Ausbildungs­ zentrum der Luftwaffe heißt es erneut, in die Strukturen zu schauen und entsprechenden Anpassungsbedarf zu identifizieren. Wie bereits in der Januarausgabe des Roadrunner erwähnt, haben sich die Dienstpostenbezeichnungen von Oberst Havenith und mir seit 01.03.2015 verändert.­ Februar 2015

Der Dienstposten von Oberst Havenith ist wieder als Kommandeur definiert. Neben der deutlichen Vereinfachung zur bisherigen Bezeichnung ist er damit für den Ausbildungsbetrieb in Holloman allein verantwortlich. Alle Ausbildungseinrichtungen der Luftwaffe in den USA und zahlreiche Einzeldienstposten in USA und Kanada sind nun wieder direkt mir als Leiter des Fliegerischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe unterstellt. Gleichzeitig bleibe ich der Gesamtdienststellenleiter für Sie alle. In den letzten 17 Monaten als Kommandeur des FlgAusbZLw hatte ich die Gelegenheit, Sie mit meinem monatlichen ­Vorwort direkt anzusprechen. Diese Aufgabe habe ich gerne und mit Freude wahrgenommen. Nachdem Oberst Havenith nun wieder der Kommandeur FlgAusbZLw ist, lege ich diese Verantwortung zurück in seine Hände. Auch wenn das neue ­FlgAusbZLw seit 01.10.2013 einen größeren Verantwortungsbereich hat, so ist der Roadrunner ­primär die Verbandszeitung des Anteils Holloman und dies soll auch so bleiben. In dieser Ausgabe zeigt der Mittelteil möglicherweise für viele von Ihnen den Höhepunkt der fünften Jahreszeit. Zusätzlich gibt es wieder zahlreiche interessante Berichte von verschiedensten Veran­ staltungen und Besuchen. Da ist zum Beispiel das Redaktionsteam der Bundeswehr zu nennen, das während ­seines 10-tägigen ­Aufenthalts auf der Holloman AFB viele ­Momentaufnahmen unseres Dienstalltags erleben durfte. Die ersten Früchte dieser Arbeit sind bereits in verschiedenen Medien nachzulesen. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Hollomänern für Ihre Arbeit, Ihr Engagement und Ihre vertrauensvolle ­Zusammenarbeit ganz herzlich bedanken. Ich freue mich auch weiterhin auf unsere gemeinsamen Aufgaben, denn als neuer Leiter des FlgAusbZLw bleibe ich Ihnen auf alle Fälle erhalten.

EDITORIAL

IMPRESSUM

LIEBE LESERINNEN UND LESER, MEINE LIEBEN „HOLLOMÄNER“,

Ihr Heinz-Josef Ferkinghoff 3

OBERSTLEUTNANT SVEN KORTHAUS Personalstabs- und Presseoffizier Stab FlgAusbZLw

Stefan Hoppe

Er wurde zum Hauptfeldwebel befördert.

Liebe Leserinnen und Leser des Roadrunner,

FOTO DES MONATS

Die Roadrunner-Redaktion wünscht dem Beförderten viel Soldatenglück!

ich muss zugeben, der Job eines Re d a k t e u r s bei einer ­Verbands­zeitschrift wie dem ­Roadrunner kann beneidenswert sein. Jeden Monat dürfen wir im Redaktionsteam unterhaltsame, informative und spannende Themen zusammentragen. Man lernt selbst ständig dazu. Wenn mir auch die Arbeit in einem fliegenden Verband nicht neu ist, aber die Besonderheiten dieses Auslandsstandortes sind es auf jeden Fall. Man sieht und hört sich in der Holloman-Community um, stets auf dem Laufenden zu bleiben. Freut sich über viele wunderbare Betreuungsund Freizeitveranstaltungen. Staunt selbst über Fakten oder Kuriositäten, auf die man bei der Recherche stößt – über besondere Ausbildungsvorhaben, gemeinnützige Projekte, private Ausflugsziele oder spannende Sport­­veranstaltungen. Insbesondere aber auch über die faszinierenden Fotos, die dabei entstehen oder uns vorgelegt werden. Genau diese Faszination, die wir in der Redaktion bei der Umsetzung all der Themen im Roadrunner verspüren, möchten wir unseren Leserinnen und Lesern weitergeben. Und Lust bei ihnen wecken, ihre persönlichen Geschichten und Erlebnisse mit uns zu teilen. Ich möchte mich an dieser Stelle auch kurz persönlich vorstellen. Als gebürtiger Nordfriese komme ich nun nach 41 Jahren vom Meer über die Eifel in die Wüste nach Alamogordo und werde dabei von meiner Ehefrau und unserem jüngsten Sohn begleitet. Leider musste unser Ältester wegen sei-

BÄRENSTARK

Beobachtet im Bearizona Wildlife Park. Foto: nt.

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Text: sk Foto: nt

PERSONALIEN

BEFÖRDERUNGEN

WIR GRATULIEREN

ROADRUNNER

Februar 2015

nes Studiums in Hamburg bleiben. Nach unserem Hausverkauf wohnen wir – wie wohl hier die meisten – wieder zur Miete und fühlen uns bereits richtig wohl. Dies ist aber vor allem der herzlichen und hilfsbereiten Unterstützung zu verdanken, die wir hier erleben durften. Nach über 20 Dienstjahren darf ich ­nunmehr auf viele schöne und abwechslungsreiche Tätigkeiten zurückschauen. Mehrere Führungsverwendungen als Diszi­ plinarvorgesetzter wechselten sich mit den fachlichen Verwendungen als Personal­ offizier und Personalstabsoffizier auf Verbandsebene, Personalführer im ehemaligen ­Personalamt der Bundeswehr (PersABw) oder auch als Dezernatsleiter Zentrale ­Personalführung PersABw ab. Nach meiner letzten Verwendung als Referatsleiter III Z 3 (Zentrale Personalführung Offiziere) im Bundesamt für das ­Personalmanagement der Bundeswehr wuchs der Wunsch, gemeinsam mit der Familie noch einmal die besondere ­Gelegenheit einer Auslandsverwendung wahrnehmen zu können. Ich freue mich daher, dass ich seit Januar 2015 neben der Aufgabe des Chefredakteurs nunmehr auch als Personalstabsoffizier, Leiter Stabsgebiet 1 und Pressestabs­offizier die Geschicke im Personalmanagement und der Pressearbeit im FlgAusbZLw steuern darf. Insbesondere freue ich mich aber auf viele Begegnungen mit Ihnen, eine ­interessante Zeit und tolle Events, die wir gemeinsam als Hollomäner hoffentlich zahlreich erleben dürfen. Ihr Sven Korthaus 5

Sachgebietsleiter für die Bereiche Objektmanagement und Logistik

Text: Josef Reiß Foto: nt

ZU GAST: FRAU KIRSTEN GERBERDING

Initiatorin des Gelben Bandes der Verbundenheit

Text & Foto: fs

BESUCH

PERSONALIEN

REGIERUNGSAMTMANN JOSEF REISS

Tausche für die nächsten fünf Jahre Berlin gegen Alamogordo! Als meine Frau Karin und ich am 1. Februar kurz nach Mitternacht nach dem Ort Orogrande die ersten Lichter von Alamogordo und der Holloman Air Force Base erblickten, war das für uns beide ein vertrautes Gefühl. Ich habe es als Déjà-vu bezeichnet, meine Frau fühlte es wie eine Art „Heimkommen“. Warum? Vor genau zwei Jahren hatten wir Alamogordo mit dem Ziel Berlin verlassen und an eine Rückkehr nicht gedacht. Jedenfalls nicht so schnell. In meiner neuen Verwendung als Sachgebietsleiter für die Bereiche Objektmanagement und Logistik, welche die Infrastruktur, die Bekleidung, die Verpflegung, das Liegenschaftsgerät und die Zollangelegenheiten umfassen, habe ich meinen Dienst bei der Bundeswehrverwaltungsstelle USA und Kanada, Außenstelle Holloman angetreten und freue mich auf die vor mir liegenden Aufgaben. Als ehemaliger Bezirksverwalter Holloman ist mir das ein oder andere Gesicht, die Einrichtungen und Gebäude des Fliegerischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe sowie auch die Deutsche Schule in Alamogordo und die weiteren deutschen Dienststellen vor Ort nur allzu

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gut vertraut. Mein persönliches Ziel in den nächsten fünf Jahren wird sein, als Dienstleister in der Verwaltung für Sie bzw. für Euch, die anstehenden Aufgaben zu bewältigen und gemeinsam unsere Liegenschaft zu ­gestalten. Bei einer Verwendung in einer Ortsdienststelle wie hier, sollte dies ­besser möglich sein, als in einer Bundesober­ behörde in Deutschland. Mit unserem West Highland Terrier Ferry freuen sich meine Frau Karin und ich wieder auf viele deutsche und amerikanische Bekanntschaften und Freunde hier vor Ort oder auch auf dem ganzen amerikanischen Kontinent. Wer sich für bayerische Musik, Motorrad­ fahren oder für das Golfspielen interessiert oder Spezialtipps für Hawaii-Reisen haben möchte oder auch nur mehr über mich ­wissen möchte, darf gerne jederzeit bei mir im Gebäude 45 vorbeikommen. Natürlich stehe ich auch gerne für Fragen zur Bundeswehrverwaltung zur Verfügung. Meine Bürotür steht für Sie/Euch immer offen!

Frau Gerberding bei ihrem Vortrag

Am 17. Februar 2015 begrüßte Oberst ­ einz-Josef Ferkinghoff, Kommandeur des H Fliegerischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, die Initiatorin des Gelben Bandes der Verbundenheit, Frau Kirsten Gerberding, auf der Holloman AFB. Nach dem obligatorischen Eintrag in das Gästebuch, erläuterte Oberst Ferkinghoff dem Gast die Besonderheiten des Standortes hier im Herzen New Mexicos und vor allem den Auftrag. Bevor Frau Gerberding bei der Windshield Tour die ­Liegenschaften des Fliegerischen kennenlernte, hatte sie Gelegenheit, das Waffensystem ­Tornado von Spezialisten der Wartungs- und Waffen­ staffel vorgestellt zu bekommen. Vorausgegangen war ein Vortrag im Auditorium, bei dem Frau Gerberding interessante Einblicke in ihre Arbeit gewährte und mit viel Hintergrundinformation aufwartete. So erfuhren die Zuhörer, dass Frau Gerberding und ihr Mann die Gerberding

Stiftung Courage mit Sitz in Holzminden gründeten. Ein Projekt dieser Stiftung, für das Frau Geberding persönlich zu vielen Standorten der Bundeswehr reist, ist das Holzmindener Gelbe Band der Verbundenheit. (Wir berichteten bereits in der Ausgabe Oktober 2014 über die Idee der Initiatorin). Sie hat bei ihren Reisen stets die gelben Bänder im Gepäck, welche auch noch bei uns ausgelegt werden, um sie mit Grüßen und Botschaften für die Kameraden im Einsatz zu beschriften um damit ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit den Soldatinnen, Soldaten und deren Familien zu setzen. Das Gelbe Band trägt keine politische Botschaft, sondern ist vielmehr ideell und emotional motiviert. Mit den Unterschriften und Gedanken auf dem Gelben Band sagen alle, die sich daran beteiligen: „Wir denken an Euch! Unsere guten Gedanken begleiten Euren Weg!“

Ihr Josef Reiß, Regierungsamtmann

ROADRUNNER

Februar 2015

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Commander der 12th Air Force und Air Forces Southern

Text: Lt Christian Franck Foto: nt

ZU GAST: OBERFELDARZT DR. MARION WESSELMANN Sanitätsstabsoffizier Arzt in der Funktion als Betriebsärztin

Text: Hptm Oliver Kraus Foto: nt

BESUCH

ZU GAST: LIEUTENANT GENERAL CHRIS NOWLAND

Lt Gen Chris Nowland (li). Im Hangar (re): Col Kiebler, Lt Gen Chris Nowland, Oberst Ferkinghoff, CMSgt Williams, CMSgt Rowe.

Lieutenant General Chris Nowland besuchte am 4. Februar die Holloman Air Force Base. Der Drei Sterne General ist seit dem 22. Dezember 2014 Kommandeur der 12th Air Force und Air Forces Southern, die dem Air Combat Command (ACC) unterstellt sind. Von seinem Dienstsitz, der Davis-Monthan Air Force Base im Bundesstaat Arizona, kommandiert er über 600 Luftfahrzeuge und 55.000 Soldaten. Während seines Aufenthaltes auf der Holloman Air Force Base besuchte er neben dem 49th Wing auch das Fliegerische Ausbildungs­zentrum der Luftwaffe, um sich einen persönlichen Eindruck über den Auftrag, die Struktur und das Lehrgangsangebot zu machen. Der General der ameri-

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kanischen Luftstreitkräfte wurde dabei vom Kommandeur des 49th Wing, Colonel Robert Kiebler begleitet. Nach der Begrüßung folgte eine detaillierte Einweisung in Auftrag und Leistungs­umfang des Fliegerischen Ausbildungs­zentrums der Luftwaffe durch den Kommandeur des FlgAusbZLw, Oberst Heinz-Josef Ferking­hoff, bei der er die außerordentlich gute Zusammenarbeit mit dem 49th Wing im Team Holloman besonders hervorhob. Anschließend besichtigte der hochrangige Gast das Mehrzweckkampf­ flugzeug ­Tornado im Flugzeughangar. Der ­Command Pilot, mit mehr als 3.600 Flugstunden, nahm im Cockpit Platz und ließ sich den Jet ausgiebig erklären.

ROADRUNNER

Deutschland – Mazar-e Sharif – Deutschland – Holloman Air Force Base – ­Goodyear – El Paso – Deutschland. Innerhalb von vier Wochen waren dies die Stationen der seit 1. Oktober 2014 für das Fliegerische Ausbildungszentrum Holloman Air Force Base New Mexico zuständigen Betriebsärztin Frau Oberfeldarzt Dr. Marion Wesselmann. Weiterhin betreut sie seit letztem Jahr die Auslandsdienst­ stellen Bundeswehrverwaltungsstelle USA/ Kanada in Reston/Virginia, deren Außenstelle in Holloman, die 3. Deutsche Luftwaffenausbildungsstaffel in Goodyear/ Arizona und das Taktische Aus- und Weiterbildungszentrum Flugabwehrraketen der Luftwaffe USA in Fort Bliss/Texas. In Deutschland ist unsere neue Betriebs­ ärztin zuständig für die Standorte Hammelburg, Wildflecken und Volkach. In der Vergangenheit war ein amerikanischer Betriebsarzt der Firma Concentra für die Untersuchungen unserer Soldaten und zivilen Ortskräfte zuständig. Dieser Vertrag wurde zum 31. Dezember 2014 gekündigt. Seit 1. Januar 2015 ist Herr Dr. Rubio von der Firma Central Medical ­Services (CMS) in Las Cruces für die betriebsmedizinischen Untersuchungen zuständig. Diese Untersuchungen werden hier vor Februar 2015

Ort beim FlgAusbZLw durchgeführt. Die zusätzlichen Aufgaben wie Betriebsbegehungen, Arbeitsplatzanalysen, Unterweisungen, Teilnahme an Arbeitsschutzausschusssitzungen und Fragen aller Art zum Thema Betriebsmedizin werden nun durch Frau OFA Dr. Wesselmann wahrgenommen. Dies gab es früher in dieser Form nicht, obwohl gesetzlich vorgeschrieben. Das rührt daher, dass die für unsere Mitarbeiter anzuwendenden deutschen Gesetze der Betriebsmedizin nicht umgesetzt werden konnten. Somit ist es uns mit vereinten Kräften gelungen, zum ersten Mal in der Geschichte des FlgAusbZLw Holloman Air Force Base, eine Betriebs­ärztin aus Deutschland als Bindeglied unserer Soldaten mit der Firma CMS zu etablieren. Es ist geplant, dass Frau OFA Dr. Wesselmann zwei Mal im Jahr das ­FlgAusbZLw besucht, um direkt vor Ort die Angehörigen zu unterstützen. Natürlich steht sie jederzeit für Fragen aller Art der Betriebsmedizin zur Verfügung, sei es telefonisch oder per E-Mail. Auf längere Sicht wäre es wünschenswert einen deutschen Betriebsarzt als Dauerlösung im FlgAusbZLw zu etablieren, wobei die Stellen der Betriebsärzte in Deutschland rar sind. Wir freuen uns auf die gute und offene Zusammenarbeit. 9

Der erste Alleinflug einer jungen Crew ohne Begleitung eines Fluglehrers, das sogenannte Crew Solo, ist ein ganz besonderer Meilenstein in der noch relativ jungen fliegerischen Karriere einer Strahlflugzeugbesatzung und wird den meisten noch über das Ende ihrer fliegerischen Laufbahn hinaus in Erinnerung bleiben. Nicht nur, dass die junge Besatzung bei diesem Flug vorher Erlerntes selbstständig anwenden muss, ist es vor allem das erste Mal, dass sie nun alle Entscheidungen im Flug selber zu treffen hat, ohne sich dabei auf das Wissen und die Erfahrung eines Fluglehrers berufen zu können. Nach dem Tiefflug in 500 Fuß Höhe, Übungen zur Handlungssicherheit wie Loopings und Rollen im Übungsluftraum sowie dem Erfliegen von Notverfahren, wie z.B. Triebwerks­ausfällen, erwartet die Solo Crew nach der Landung ein Empfangskomitee der Ausbildungsstaffel vor dem Gebäude. Das darauf folgende Protokoll ist ein immer wiederkehrendes Ritual, welches so oder so ähnlich von allen Besatzungen in Holloman erlebt wurde. Die Solobesatzung meldet sich beim Staffelkapitän mit erfolgreich absolviertem Crewsoloflug und wird anschließend in einem extra dafür bereitstehenden Wassertank mit saisonal regulierter Temperatur „getauft“. Wohl dem, der einen Sommerlehrgang besuchen kann. Der Staffelkapitän überreicht nun den offiziellen Staffel-Coin und jeder gratuliert der frisch getauften Besatzung. Mit diesem symbolischen Akt wird 10

die junge Besatzung in die Bruderschaft der Tornadoflieger aufgenommen. Natürlich ist dies nicht gleichzeitig auch das Ende der Ausbildung, denn es folgen noch viele fordernde Flüge und Simulatorübungen bis zur abschließenden Graduierung und längst nicht jeder schafft es, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Doch egal was nun folgt, die Tatsache, dass die junge Besatzung einen Tornado eigenverantwortlich geflogen hat, bleibt bestehen und kann ihr nie wieder genommen werden. Darauf dürfen und sollen die Piloten stolz sein. Nachdem alle Teilnehmer eines Lehrgangs ihren Alleinflug absolviert haben, wird dieses im Rahmen einer Crewsoloparty am Ende einer Arbeitswoche gebührend gefeiert. Die Gastgeber sind dabei die Lehrgangsteilnehmer und ihnen steht es frei, in welchem Rahmen sie dieses Ereignis begehen wollen. Gäste sind dabei gerne gesehen, solange sie den besonderen Anlass dieser Veranstaltung zu würdigen wissen. So ist es z.B. zu einer festen Tradition geworden, dass u.a. die jeweiligen Wartungscrews der Soloflüge zu diesem Ereignis eingeladen werden. Dieser Rahmen bietet dann auch gleichzeitig die perfekte Bühne, um eine weitere Tradition in der Militärfliegerei aufleben zu lassen, die Vergabe von Spitznamen oder auch Call Signs genannt. Spätestens seit dem Film Top Gun von 1986 sind Callsigns in das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit gerückt und viele wissen, wer Maverick, Goose und Iceman sind. Doch Call Signs haben eine viel längere ROADRUNNER

Text: Maj Andreas Jeschek. Foto: OGefr Jane Hannemann & Astrid Burger-Weber.

Geschichte und sind vermutlich seit Anbeginn der Militärfliegerei ein fester Bestandteil der Fliegergemeinschaft. Über ihren Ursprung gibt es viele Theorien. So gibt es Belege dafür, dass schon während des ersten Weltkrieges Controller Pilots mit Call Signs angesprochen haben. Einen weiteren Beleg gibt es aus der Zeit des zweiten Weltkrieges, als tausende allierte junge Bomber- und Escortbesatzungen in den Einsatz geschickt wurden. Viele von ihnen kehrten schon von Ihrer ersten Mission nicht mehr zurück. Um diese, für viele Kameraden traumatischen, Verluste besser zu verarbeiten, war es für viele oftmals einfacher Spitznamen zu nutzen, anstatt über die Menschen mit ihren richtigen Namen zu reden. Jagdstaffel­f ührer sprachen zu dieser Zeit per Funk ihre Staffel­ mitglieder oft mit Spitz­namen an, um ihre Formationen schnell und ­effektiv zu dirigieren. Und letztlich wurden u.a. während des Vietnamkrieges Call Signs benutzt, um zum Beispiel abgeschossene Besatzungen in Verbindung mit der den Staffelmitgliedern bekannten Stimme zu identifizieren. Und so wie niemand genau belegen kann, wie und wann Call Signs enstanden sind, so hat aber jeder ein Stück weit Recht mit ­seiner Version. Und dann gibt es noch ­diejenigen, die sagen, Piloten haben nur Call Signs weil es cool ist! Ja, auch diese Wahrheit ist bestimmt nicht ganz von der Hand zu weisen. Viel wichtiger aber ist der Fakt, dass Call Signs, ähnlich wie Spitznamen im Freundes-

kreis oder Sportverein die ­Verbindung zu einer Gemeinschaft symbolisieren. Sie fördern den Zusammenhalt, das Miteinander und damit auch die Motivation und Leistungsfähigkeit der jeweiligen Gruppe. In unserem Fall werden die Call Signs durch die Anwesenden der Crewsoloparty bestimmt. Dabei dienen Anspielungen auf Namen, eine für den Einzelnen typische Verhaltensweise, mehr oder weniger peinliche Verfehlungen, am liebsten aber Vorkommnisse aus der Fliegerei als Vorlagen. Von letzteren gibt es in der Ausbildungsfliegerei im Regelfall recht viele. Diese werden dann in einer hoffentlich unterhaltsamen Geschichte präsentiert und daraus erfolgt dann ein Call Sign-Vorschlag, welcher auf einer Tafel niedergeschrieben wird. Anschließend bestimmt die Menge durch lautstarkes Jubeln, welcher der ­vorgeschlagenen Namen zum Call Sign werden soll. Ein Mitspracherecht des jeweiligen „Delinquenten“ gibt es dabei eher nicht. Natürlich darf und soll bei der Präsentation der Geschichten auch ein wenig übertrieben werden. Ob dieses Call Sign dann bestehen bleibt hängt davon ab, ob das jeweilige Besatzungsmitglied in der Zukunft nicht Anlass dazu bietet, in einer erneuten Zeremonie ein anderes Call Sign an ihn zu vergeben. Warum unsere neuesten Solisten jetzt SWIM, Halve, Bouncer, Hans und Heinrich genannt werden dürfen, darf jeder gerne selbst erfragen..., aber auch bei der Antwort gilt: es darf übertrieben werden.

ON BASE

CREW SOLO, CALL SIGNS – TRADITIONEN DER MILITÄRFLIEGEREI

Der zeremonielle Akt der Verleihung des Call Signs (li). Hptm Handke darf von nun an Hans gerufen werden (re). Februar 2015

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Text: Oberst Armin Havenith Fotos: NORAD and USNORTHCOM Public Affairs

„AUSBILDUNG DER AUSBILDER“ –

Text: Irene Sappler Foto: nt

BERUFSFÖDERUNGSDIENST

EHRUNG

EHRENKREUZ DER BUNDESWEHR

Oberst Armin Havenith überreicht Colonel Andrew A. Croft die Urkunde (li) und verleiht im anschließend das Ehrenkreuz (mi).

Viele Hollomäner werden sich noch gut an den früheren Wing Commander des 49th Wing, Col Andrew Andy Croft, erinnern. Er war für sein hervorragendes Verhältnis zu uns Deutschen bekannt und insbesondere seine natürliche, freundliche Art hat diesen jungen Colonel ausgemacht. Was vielen vielleicht nicht so bewusst war, ist, dass Col Croft unsere Interessen in den Gremien der US-Air Force nachdrücklich vertreten hat und dadurch viel Positives für uns erwirken konnte. So wurde im Frühjahr 2014 die Idee geboren, ihn dem Bundesministerium der Verteidigung für die Verleihung des Ehrenkreuzes der Bundeswehr vorzuschlagen. Das Billigungsverfahren zog sich ein wenig hin und im Sommer 2014 wurde Col Croft zwischenzeitlich nach Colorado Springs zum North American Aerospace Defense Command (NORAD) versetzt. Da wir mit der Familie Croft während unserer gemeinsamen Zeit auch ein freundschaftliches Verhältnis aufgebaut hatten, planten wir bereits im letzten Jahr, diese am langen Wochenende zum Presidents Day in Colorado Springs zu besuchen. Anfang Januar wurden wir informiert, dass die Bundesministerin der Verteidigung nun Col Andrew Croft aufgrund seiner Verdienste für die Luftwaffe, das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber verliehen hat. Mir wurde die Ehre zuteil, die Verleihung durchführen zu dürfen. 12

Da dies immerhin die zweithöchste Auszeichnung ist, welche ein „Nicht Angehöriger“ der Bundeswehr erhalten kann, sollte die Verleihung natürlich in einem würdigen Rahmen geschehen und, wenn möglich, auch eine Überraschung sein. Nach Koordination mit dem NORAD Commander (4-Sterne Admiral) und dem Rest der Familie Croft, wurde der 17.02.2015 im Rahmen des morgendlichen Briefings festgesetzt. Die geheimen Vorbereitungen nahmen ihren Lauf und während unseres gemeinsamen Wochenendprogramms war es schön mit anzusehen, wie ahnungslos Andy war. Meine Familie und ich verabschiedeten uns dann am Montag offiziell von Andy und mit einem Augenzwinkern von den restlichen Crofts. Am Dienstagmorgen wurden wir dann in den Hochsicherheitstrakt bzw. NORAD War Room eingeschleust. Kurz bevor dem 4-Sterner gemeldet wurde, betrat Andy den Raum und sah mich in „Blau-Lang“ und den Rest beider Familien entsprechend dem Anlass gekleidet. In Anwesenheit von ca. zehn weiteren Generälen wurde die feierliche Zeremonie durchgeführt. Es war für alle Anwesenden ein wirklich e­ inzigartiges Ereignis. Col Andy Croft, aber auch ich und unsere anwesenden Familien, waren ­sichtlich stolz und auch ein wenig gerührt. Fazit: „Ein guter Tag für die deutsch-amerikanischen Beziehungen“. ROADRUNNER

v.l.n.r.: hinten: Oberstlt Dr. Weber, Oberst Ferkinghoff, StUffz Schröder, OFw Bellaby, OStGefr Hader, StUffz Klüver, StUffz Teßmer, StUffz Elsemüller, Oberst Havenith, Hr. Kleine-Bursiek v.l.n.r.: Hr. Görgens (GBW Münster), Dozentin Fr. Bextermöller, OFw Gläser, StUffz Cava, StUffz Müller, StUffz Barke, StUffz Dorn, Fr. Siller, Fr. Klinkert, Fr. Kunze, RAR'in Sappler (BfD), Hr. Geißler (BfD)

– eine weitere Stufe auf der Treppe zur erfolgreichen Wiedereingliederung in das zivile Arbeitsleben. Jedes Jahr ermöglicht der Berufsförderungsdienst den auf der Holloman Air Force Base stationierten Soldatinnen und Soldaten die Teilnahme an dieser qualifizierten Bildungsmaßnahme. In der Zeit vom 26. Januar bis zum 10. Februar nahmen wieder 16 Hollomäner und einige Gäste diese Gelegenheit wahr und bereiteten sich intensiv, auch in ihrer Freizeit, in 100 Stunden auf die Prüfung zum Erwerb der Ausbilderberechtigung im erlernten Beruf vor. Die Prüfung wurde vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Dortmund abgelegt, der dazu extra aus Deutschland angereist war. Der Ausbilder in einem Betrieb nimmt die Schlüsselrolle bei der Umsetzung der Ausbildungsinhalte ein. Neben fundierten Fachkenntnissen werden ihm vor allem die Befähigung zum Beziehungsmanagement und pädagogisches Geschick abverlangt. Eine effiziente Ausbildung und Nachwuchsförderung kann in modernen Betrieben nur von qualifizierten Ausbildern ge­leistet werden. Februar 2015

In der, vom Standortteam Holloman des BFD Köln organisierten Abschlussfeier wies die Leiterin, Frau Regierungsamtsrätin Iren Sappler, erneut auf die ­Wichtigkeit der rechtzeitigen Vorbereitung auf das zivil­ berufliche Eingliederungsziel hin und appellierte an die Anwesenden, aus dem reichhaltigen Angebot an Bildungsmaßnahmen am Standort Holloman zu schöpfen. Der Prüfungsausschussvorsitzende Herr Görgens überreichte anschließend die Prüfungszertifikate und betonte die besonderen Leistungen und die hohe Fachkompetenz der Prüflinge. Mit Stolz erfüllte es die Absolventen, dass diesem besonderen Anlass auch Oberst Ferkinghoff und Oberst Havenith sowie ihre Staffelchefs und Staffelfeldwebel beiwohnten. Oberst Ferkinghoff lobte bei seiner Ansprache neben den Leistungen auch das besondere Engagement der Teilnehmer. Von der Nervosität und Anspannung der vergangenen Wochen war nach einem gemeinsamen Foto, anschließendem Sekt­ e­mpfang und kleinen Snacks bald nichts mehr zu spüren. Beim Plaudern in netter Runde waren die Strapazen der intensiven Lernphasen fast schon wieder vergessen. 13

Text & Fotos: Astrid Burger-Weber

Hollywood in Holloman? Nicht ganz, die Filmcrew, die zusammen mit dem Staatssekretär bei uns auftauchte und noch weitere zwei Wochen auf der Base und in ­Alamogordo zu sehen war, stellte sich als Mitglied der Redaktion der ­Bundes­wehr in Berlin heraus. Nichtsdestotrotz fühlte der ein oder andere sich doch ein wenig als sei er unversehens als Komparse oder gar Protagonist beim Film gelandet. Wenn Kameramann Timo Weigel und Videoredakteur Robert Annetzberger zusammen mit der Fotografin OGefr Jane Hannemann überfallartig angerauscht kamen, aus dem Auto sprangen, sich und ihre Ausrüstung in Stellung brachten und Text-Redakteurin Ulrike Jenssen Textblock und Stift zückte, fragte man sich schon, was passiert hier? Ganz einfach, die Journalisten erarbeiteten diverse Medienbeiträge über das Fliegerische Ausbildungszentrum der Luftwaffe und den Auslandsstandort Holloman. Der Schwerpunkt lag auf der fliegerischen Ausbildung. Wichtig war ihnen, ein umfassendes Bild von der Ausbildung zu zeigen und dazu zählten auch Wartung und Technik. So geisterte die Filmcrew nicht nur durch die Gänge der Ausbildungsstaffel, sondern überfiel auch den einen oder 14

ROADRUNNER

Februar 2015

ON BASE

HOLLOWOOD – HOLLYWOOD IN HOLLOMAN?

a­ nderen im Shelter und in den Instandsetzungshallen. Eine Triebwerksendoskopie sowie ein Triebwerkstest mit Bergeübung standen ebenso im Drehbuch wie ein Besuch im Simulator. Load Competion und Crew Soloflight waren da willkommene Extras. Aber auch die Frage, wie leben die deutschen Soldaten und Soldatinnen mit ihren Familien in den USA, interessierte sie. In einer Homestory dokumentierten sie den Familienalltag. So wurde auch noch die Deutsche Schule Alamogordo zum Drehort. Es sind viele Aspekte, die diesen Standort definieren, ihn von Inlandsstandorten unterscheiden und damit das Interesse der Journalisten geweckt hatten. Ich hatte die Chance, das Presseteam einige Tage zu begleiten, den Profis bei der Arbeit über die Schulter zu schauen und so einen Einblick in ihre Arbeitsweise gewinnen zu können. Schon in Deutschland hatte das Team einen Themenkatalog ­z usammengestellt und ein Konzept erarbeitet. Nun galt es, dieses umzusetzen. Videoredakteur Robert Annetzberger beschreibt die Arbeit vor Ort als „ein Jagen und Sammeln“. ­Flexibilität und Improvisation sind da gefragt. Nicht immer verläuft alles nach Drehplan. Unvorhersehbare Ereignisse, wie Änderungen 15

ON BASE

FORTSETZUNG HOLLOWOOD

im Flugplan, ein Ground Abort und sogar unser, eigentlich vorhersehbares, Wetter machen es unmöglich, einen festen Zeitplan einzuhalten. Ein Termin wird verschoben, wir warten, haben Zwangspause. Jemand hat eine Idee, wir könnten in der Zwischenzeit doch... oder es kommt die Information, da passiert gerade das und das. Schon ist wieder Action angesagt. Das Team schnappt sich Kamera, Fotoapparate, Notizblock und Mikrofon, springt ins Auto und rast zum Tatort. Den meisten mag das Team als Quartett aufgefallen sein, jedoch arbeiten sie in zwei Zweierteams. Sie berichten größtenteils über die selben Themen, jedoch für unterschiedliche Medien. Redakteurin Ulrike Jenssen und Foto­ grafin OGefr Jane Hannemann berichten für die Printmedien. Ihr Augenmerk liegt auf Themen, die schwer oder gar nicht mit einer Videokamera einzufangen sind. In Interviews sammelt Frau Jenssen Informationen, die sie in Artikeln zusammenfasst und nach Möglichkeit mit Fotos illustriert. So ist z.B. das Thema Deutsche Schule ­Alamogordo, das Schulsystem, die Stärken und Herausforderungen nur begrenzt filmisch darzustellen. Ein kurzes Interview mit einigen Kernaussagen. Das war es für die Film­kamera. In einem Artikel kann dieses Thema detaillierter erläutert werden. 16

ROADRUNNER

Das Videoteam berichtet ausgiebiger über sogenannte bildstarke Themen, z.B. Wartungsarbeiten am ­T­ornado. Kameramann Timo Weigel filmt die ­Action-Szenen. Mit der Kamera folgt er dem Wart bei seiner Arbeit am Flugzeug. Später ­bittet Video­redakteur Robert Annetzberger den Prota­gonisten in einem Interview, seine Arbeit zu erklären. In der Nachbearbeitung der Videoaufzeichnungen kann der Redakteur mit diesem O-Ton die zuvor aufgenommen Filmsequenzen nachvertonen. So wird ein kurzweiliger, bildreicher Videobeitrag zusammengeschnitten. Nach über 630 Minuten ­Videoaufnahmen und 10.500 Fotos bedankt sich das Team der Redaktion der Bundeswehr bei allen ­Hollomänern: „Ihre große Offenheit und extreme Hilfsbereitschaft hat uns bei unserer Arbeit sehr geholfen. Ein herzliches Dankeschön an das Team Holloman.“ Auch wir bedanken uns bei den Journalisten und werden nach ihren Artikeln in den Ausgaben der Bundeswehr aktuell, im Y ­ -Magazin sowie online auf www.bundeswehr.de und www.bmvg.de Ausschau ­halten. Die Videoclips gibt es dann auf dem youtube Kanal der Bundeswehr unter­ www.youtube.com/bundeswehr. Und nächstes Jahr dann Hollywood... Februar 2015

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ROADRUNNER

Februar 2015

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Et bliev wie et wor, och noh 15 Johr, Holloman du bes e Jeföhl

Unter diesem vielversprechenden Motto startete am 21. Februar 2015 die 15. Karnevalssitzung der Karnevalsgesellschaft Holloman k.e.V. Rund 300 buntverkleidete und gutgelaunte Jecken fanden den Weg in den festlich rot-weiß geschmückten Saal der Moose Lodge in Alamogordo. Im Vorfeld ­hatten die KG-Mitglieder und weitere fleißige Helfer viel Zeit und Schweiß investiert um ihren Zuschauern ein unterhaltsames Programm darbieten zu können. Den Auftakt machte das Tanzmariechen Michelle Schüren. Mit ihren erst neun Jahren bot sie dem Publikum einen perfekten und beeindruckenden Einzeltanz. Premiere auf der Showbühne feierten anschließend die beiden Tratsch Tanten Schick und Schäbig. Nach diesem Auftritt in kölscher Mundart war endgültig das Eis gebrochen und Moderator Roland Bader führte, in sehr unterhaltsamer Art und Weise weiter durch das Programm. Was man alles mit nur einem Hut machen kann, zeigte das Trio MoDaHe mit ihrem

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Text: StFw Eric Schüren. Fotos: fs.

unterhaltsamen Beitrag „Ein Hut für alle Fälle“. Darauf folgte der zweite Einzeltanz des Abends. Das Mariechen Nicole ­„NeKölsche“ Nowack präsentierte ein brillantes Solo und wurde vom Publikum mit tosendem Applaus belohnt. Viel Zeit zum Verschnaufen blieb nicht, weiter ging es mit einer Gesangsdarbietung des Duos Schnüss und Schnüsschen. Die beiden heizten dem Publikum mit ihren selbst gereimten Liedtexten so richtig ein und bei den Versen rund um den Alltag im Fliegerischen wurden die Lachmuskeln ordentlich strapaziert. Nach diesen talentierten Sängern, folgte die durchtrainierte Sport-Ursel, die zusammen mit unserer bezaubernden Cindy aus Marzahn für die sportliche Betätigung des ­Publikums sorgte. Mittlerweile hielt es niemanden mehr auf seinem Platz und die 80er Mädels betraten die Bühne, um ihre mitreißende Choreographie vorzustellen. Nachdem die Bühne zu einem großen Pool umgebaut war, ging es weiter mit dem Auftritt der Syndrom Schwimmer. Spätestens nach dieser gekonnten ­Aufführung

ROADRUNNER

FREIZEIT

KARNEVALSSITZUNG 2015

war kein Auge mehr trocken und es war an der Zeit, den Blues Brothers, alias „die Kommandeure“, Einlass zu gewähren. Mit ihrer gelungenen Darbietung konnten sie an ihren Vorjahres­erfolg anknüpfen und brachten den Saal noch einmal mehr zum Kochen. Das Läuten der Glocken von Rom verzauberte und bekehrte auch den letzten Nicht-Karnevalisten und wurde anschließend gefolgt von den exzellenten Tanzdarbietungen der KG-Frauen mit „Bollywood“ und den KG-Männern mit „Evolution of Dance“. Den Abschlusstanz absolvierten die B ­ urlesque-Mädels. Bei heißen Rhythmen und knappen Kostümen boten sie nicht nur dem Auge eine tolle Show. Das große Finale bildete die stimmungsvolle Schlagerparade aller KG-Mitglieder. Nach den Dankesworten des Moderators, lud Gottlieb Wendehals zur Polonäse Blankenese und der Saal tobte und man feierte ausgelassen bis weit in die Nacht. Herzlichen Dank an alle Akteure, Organisatoren und Helfer, die mit ihrem persönlichen Einsatz, ihrem Engagement und ihrer Begeisterung für die Sache diesen schönen Abend ermöglicht haben. In diesem Sinne – dreimal „Holloman Alaaf“, auf viele weitere fantastische Sitzungen der KG Holloman k.e.V.

Februar 2015

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Text: HptFw Steffen Werking-Eckes Fotos: S1 PrÖA TaktLwG 33 Büchel

Hauptfeldwebel ­Steffen Werking-Eckes bedankt sich für die Unterstützung

In der Januar Ausgabe des Roadrunners 2015 berichteten wir von der Spendenaktion für den an ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) erkrankten Kameraden Hauptfeldwebel ­Steffen ­Werking-Eckes. In einem persönlichen Brief bedankt er sich bei allen Unterstützern.

Der 6. Juni 2014 hat mein Leben grundlegend verändert. Mit den Worten: „Sie haben maximal noch drei Jahre zu leben und es gibt keine Therapie für Ihre Krankheit.“, verließ ich mit meiner schwangeren Frau das Krankenhaus in Koblenz. Was nun begann, ist mit einem Gang durch die Hölle zu vergleichen. Alles schien perfekt: ­Toller Job, tolle Familie, eigenes Haus und die Geburt unserer Tochter stand kurz bevor. Ich liebe und lebe meinen Beruf, doch die letzten Jahre waren für mich keine leichten Jahre und ich muss heute anerkennen, dass ich meinem Körper zu viel zugemutet habe. In meiner Familie nennen mich einige schon Doktor, da ich mir extrem viel angeeignet habe, was die Medizin und den Körper allgemein betrifft. Ich möchte die Hintergründe der Krankheitsentstehung verstehen und damit auch präventiv anderen helfen. Auch wenn ich einige Dinge wie zum Beispiel Sport nicht mehr machen kann, aber das Lachen hab ich nicht verlernt. Jede Minute die man lacht, verlängert das Leben um eine Stunde. Meine Frau und ich gingen zwei Monate durch die Hölle. Unzählige schlaflose Nächte 22

und der Gedanke, bald sterben zu müssen, waren nun unser ständiger Begleiter. Nach ungefähr zwei Monaten fassten wir uns ein Herz, um der Krankheit den Kampf anzusagen. Leben bedeutet neue Wege zu gehen und über Grenzen hinaus. Ich kämpfe nun seit einem halben Jahr mit kleinen Erfolgen, aber auch mit Rück­schlägen. Auch der finanzielle Aspekt spielt in meinem Leben eine erhebliche Rolle, sei es für spezielle Medikamente oder Therapien. Es ist sehr extrem, jeden Morgen die Kraft und die Geduld aufzubringen, weiter zu kämpfen. Es mag vielleicht ­paradox ­klingen, aber ich möchte diese Erfahrung, auch wenn sie noch so schlimm ist, nicht missen, da sie mich ver­ändert hat. Es hat mich zu einem besseren Menschen gemacht und mir die Augen geöffnet, was ­wirklich wichtig ist im Leben. Wir alle denken, dass wir unverwundbar sind, doch das sind wir nicht. Das hat uns auch vor Kurzem der schlimme Unfall in Albacete wieder vor Augen geführt. Diese Nachricht hat mich sehr getroffen und ich wünsche allen, schnell über dieses Trauma hinweg zu kommen. Der 13. Januar 2015 war der Tag, an dem ein Traum für mich in Erfüllung ging. Der ROADRUNNER

Mitflug im Tornado war grandios und ließ die Strapazen der letzten sechs Monate schnell vergessen. Doch was mich mehr überraschte, war der grandiose „Bahnhof“ beim Einrollen auf das Sheltervorfeld. Ich ging davon aus, dass mich nur meine ­Familie empfängt, aber dass so viele ­Menschen, Kameraden und Freunde da waren, war das Schönste an diesem wundervollen und ­sonnigen Tag. Nach der Scheckübergabe gab es für mich und meine Frau kein ­Halten mehr, da es für uns ein sehr emotionaler Moment war. Mir fehlen noch heute die Worte. Wenn es nach mir ginge, würde ich

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ENGAGEMENT

FLIEGEN IST DIE BESTE MEDIZIN!

jeden Monat ein Mal fliegen wollen, das ist die beste Medizin.

DANKE

Ich möchte allen danken, die mir und meiner Familie in dieser schweren Zeit zur Seite stehen und Danke sagen möchte ich auch für diese großartige Spende. Dieses würde ich auch für jeden anderen dieses Geschwaders tun. Der Spirit der 33er lebt! Steffen Werking-Eckes

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Text: StFw Christian Scherz. Foto: fs.

v.l.n.r.: Wesley Geißler, Vladimir Scherz, Justin Kortz

Drei Schüler der Deutschen Schule Alamogordo nutzten die Gelegenheit, vom 02.02. bis 13.02.2015 ihr Praktikum beim FlgAusbZLw zu absolvieren. Der Kommandeur, Oberst Heinz-­Josef Ferkinghoff, begrüßte Wesley Geißler, Justin Korz und Vladimir Scherz und wünschte den Jungs ein erfahrungsreiches und interessantes Praktikum. Anschließend erhielten die drei eine Einweisung in die Örtlichkeiten und den geplanten Ablauf des Praktikums. Bevor sich die Bundeswehrverwaltung in Holloman vorstellte, lernten die Schüler die Infrastruktur der Holloman Air Force Base während einer Windshield Tour kennen. Highlight war hier, die Startphase von vier Tornados hautnah mitzuerleben. Die richtige Einstimmung auf das Praktikum, so die einhellige Meinung! In den folgenden Tagen durchliefen die Schüler fast alle Fachbereiche der Technischen Gruppe. Die Chefs der technischen Staffeln ließen es sich nicht nehmen, die Praktikanten persönlich zu begrüßen und die einzelnen Fachbereiche ihrer Staffeln vorstellen zu lassen. Angefangen mit der Wartungs- und Waffenstaffel und dem hautnahen Erleben von Startvorbereitungen, Starts und 24

­Landungen sowie den Abläufen bei der Last Chance, lernten die drei u.a. die Funktionsweise von Lastenschlössern am Lfz kennen. Ein weiteres Highlight erlebten die Jungs bei einem Triebwerkstest in der Lärmschutzhalle der ­Instandsetzungsstaffel, um nur einen Bereich zu nennen. Nach diesen lehrreichen Tagen bei der Technischen Gruppe lernten die Schüler das Tagesgeschäft im Kalibrierlabor des Fliegerischen Ausbildungszentrums und dessen enormen Zuständigkeitsbereich innerhalb Amerikas kennen. Am vorletzten Tag des Praktikums stand der Besuch der Ausbildungsgruppe auf dem Programm. Bereits um sieben Uhr begann der Tag mit der Teilnahme am morgendlichen Briefing der Besatzungen, um im Folgenden den Arbeitstag eines Piloten im FlgAusbZLw kennen zu lernen. Krönender Abschluss des Tages war dann die Besichtigung des TornadoFlugsimulators verbunden mit der Gelegenheit, selbst einmal einen simulierten, mehr oder weniger erfolgreichen Anflug auf die Holloman Air Force Base zu versuchen. Am Freitag, dem 13. Februar, endete das Praktikum mit einem Abschlussgespräch und der Aushändigung der Teilnahme­u rkunden durch Oberstleutnant Carlo Eppler. ROADRUNNER

„Eine coole Sache war das zwei wöchige Praktikum im Fliegerischen Ausbildungszentrum der Luftwaffe in Alamogordo. Ich bin mit neutralen Gefühlen in dieses Praktikum gegangen, weil mein Berufswunsch Bankkaufmann schon fest steht. Ich habe so viele überraschende und positive Eindrücke mitgenommen, dass mein Interesse am Soldatenberuf hier geweckt wurde. Die unterschiedlichen Fachbereiche, die ich durchlaufen habe zeigten mir ein Bild des Soldatenberufes, was ich teilweise oder gar nicht kannte, es ist schon bemerkenswert, was die Soldaten so alles können müssen und drauf haben. Insbesondere hat mich der Flugsimulator sehr beeindruckt, es ist eben etwas anderes, als mit der Playstation zu spielen. Aus dem Praktikum nehme ich als Fazit für mich mit, dass ich sehr positiv vom Soldatenberuf in der Technik überrascht worden bin und mein Interesse angeregt wurde, die einzelnen Berufszweige näher und detaillierter kennenzulernen. Danke für das coole Praktikum.“  Vladimir Scherz

Februar 2015

ON BASE

PRAKTIKUM BEIM FLIEGERISCHEN

„Ich war schon von Beginn an sehr aufgeregt, was mich denn alles während meines Praktikums erwartet. Schon nach den ersten drei Tagen war ich froh, mich für die Base entschieden zu haben, denn es war alles sehr interessant und die Themenbereiche recht vielfältig. Was mir auch sehr gefallen hat, war, dass wir nicht nur Theorie gemacht haben, sondern auch etwas Praktisches, wie z.B. eine Nietplatte anfertigen oder an einer Tornado-­Turbine rumschrauben. Alles in allem war ich sehr zufrieden mit meinem Praktikumsplatz, hatte sehr viel Spaß und kann es nur w ­ eiterempfehlen, sich für die ­Holloman AFB als Praktikumsplatz zu ­entscheiden.“  Wesley Geißler

„Allgemein hat mir das Praktikum sehr gut gefallen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich in den zwei Wochen so viel über die an den ­Tornados der Bundeswehr verwendete Technik erlernen kann, wie z.B. die Bordkanonen und die Triebwerke. Interessant war für mich auch, die Arbeitsatmosphäre bei der Bundeswehr zu sehen. Ich hatte mir alles viel strenger und gezwungener vorgestellt, davon war aber nichts zu merken. Für mich waren es zwei hochinteressante Wochen, in denen ich viel Neues über die Arbeit bei der Bundeswehr lernen konnte. Vielen Dank an alle Beteiligten.“  Justin Korz

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Jeder Soldat der Bundeswehr muss seinen Auftrag auch unter ungünstigen Gelände-, Wetter- und sonstigen Umweltbedingungen erfüllen können. Um dies zu trainieren, wurde vom 05.02. bis zum 08.02.2015 die Winterkampfausbildung der Technischen Gruppe durchgeführt. Diese Ausbildung ermöglicht ebenfalls den Kompetenzerhalt der Ski-Touren Führer und Ski-Alpin Ausbilder vor Ort und dient gleichzeitig zur Einweisung in das Verfahren der Bergung eines Lfz in unwegsamem Gelände unter extremen Wetterbedingungen. Teilnehmer für diese hochalpine Ausbildung waren schnell gefunden und am ­Morgen des 5. Februar wurde mit 38 ­Winterkämpfern nach Crested Butte in ­Colorado verlegt. Nach dem Feststellen der Vollzähligkeit am Einsatzort konnten die Unterkünfte

bezogen und die Einzelaufträge verteilt werden. Bei einsetzender Dunkelheit wurde eine Hochgebirgswanderung mit ausgewählten Teilnehmern im schneebedeckten und unwegsamen Gelände durchgeführt. Dabei wurden erste körperliche Leistungsdefizite deutlich, welche es in den folgenden Ausbildungstagen abzustellen galt. Am nächsten Morgen stand eine Einweisung in das Skigebiet und die Gewöhnung an die Gleitsportgeräte auf dem Programm. Bis zum Ende des Tages gelang es allen Teilnehmern, sich im Übungsgebiet zurechtzufinden und zu bewegen, ohne sich selbst und andere zu gefährden. Am zweiten Ausbildungstag wurde die Schlagzahl deutlich erhöht, was sich auch in der Zahl der Materialausfälle ­bemerkbar machte. Mehrere Stöcke, Brillen und Gleit­ sportgeräte mussten ersetzt oder ­gewartet

Vor Ort gefunden: der etwas andere Winterkampf

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ROADRUNNER

Text & Fotos: HptFw Jan Grande

SPORT

WINTERKAMPFAUSBILDUNG DER TECHNISCHEN GRUPPE 2015

werden. Einige Teilnehmer wurden durch die ­Ausbilder, im teilweise felsdurchsetzten Steilgelände, bis an die Belastungsgrenzen herangeführt. Um den optimalen Ausbildungserfolg zu erzielen, wurden von den Ausbildern, je nach Leistungsstand, Ausbildungsgruppen gebildet und individuell betreut. So konnten alle Ausbildungsziele letztendlich erreicht und die Aufstiegsfähigkeiten der Teilnehmer (oft auch unfreiwillig) verbessert werden. Ohne schwerwiegende Verletzungen, aber mit ­vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen im Gepäck, wurde die Heimreise angetreten und nach Alamogordo zurückverlegt. Alle waren sich einig: „Super Ausbildung! Bis zum nächsten Jahr“. Sporttermine rund um Holloman jeden Mittwoch

wöchentliche Skiausbildung

Befehl FlgAusbZLw 85/14

07.03. 2015

Sierra Vista Trail Runs

sierravistatrailrun.wordpress.com

22.03. 2015

Bataan Memorial Death March

bataanmarch.com

29.03. 2015

Coyote Classic El Paso

New Mexico MTB Off Road Series

11.04. 2015

Cedro Peak Ultramarathon

ultrasignup.com

11.04. 2015

Tax Day Triathlon

WSMR

18.04. 2015

Albuquerque Half Marathon

active.com

25.04. 2015

Rio Grande Retro Triathlon

chasing3.com

26.04. 2015

High Altitude Classic Cloudcroft

New Mexico MTB Off Road Series

Februar 2015

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ANZEIGE

Der Bundeswehrbetreuungsverein Holloman wird künftig, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Laden Holloman, die Aktion des Monats durchführen. Diese monatlich ­wechselnden Aktionen bieten jedem Kunden die Chance, tolle Preise zu gewinnen. Los geht es im März!

Tornado German Open

Tornado German2015 Open Golf Tournament Golf Tournament 2015

Aktion des

Pennies in a Jar

Monats

Sunday 26,2015, 2015,9.00 9:00 am,erster 1st tee @ 10:00 Wann: When:Sonntag, 26.April April Uhr, teetime off um 10.00 am Uhr Where:

Wo:

Desert Lakes Golf Course, Alamogordo

Lakes Golf Course, Alamogordo Why: Desert to deepen and strengthen the German-American friendship and

Warum:

to find the 2015 Tornado Open Golf Champions

Zur Vertiefung und Stärkung der deutsch-amerikanischen Freundschaft 18 Hole Round of Callaway System, 2 Person Scramble, When:System: Sunday April 26, 2015, 9:00 am, 1st tee time @ 10:00 am undthe Ermittlung des teams will beTornado drawn Open Golf Champion 2015.

Where: Lakes Golf Course, Alamogordo American and German active Duty personnel, members, System:Who:Desert 18 Löcher nach dem Callway System, 2 PersonenFamily Scramble, die Teams German School. No Handicap required, Clubs needed, only a few

ausgelost. rental clubs available at the golfGerman-American course. Minimum age is 16. towerden deepen and strengthen the friendship and to find the 2015 Tornado Open Golf Champions $45 includes cart and a small bucketim of aktiven golf ballsDienst to warm Wer: Fee: Deutsche und amerikanische Soldaten undup. deren Familien­ a ngehörige sowie Angehörige der Deutschen Schule. RSVP: March 13, 2015 System: 18 Hole Round of Callaway System, 2 Person Scramble, Kein Handicap erforderlich. Bitte Golfschläger mitbringen, da es will be drawn 575-443-4723 POCthe : teams Capt Markus Siller or 575-572-2735

Why:

Who: Kosten: RSVP:

nur sehr wenige zum Ausleihen gibt. Mindestalter ist 16 Jahre. [email protected]

American and German active Duty personnel, Family members, Jens Lauer 575-491-5801 or 575-572-2755 German School. required, Clubs only a few $45Capt inklusive CartNo undHandicap einem kleinen Korb Bälle zumneeded, Aufwärmen. [email protected] rental clubs available at the golf course. Minimum age is 16.

Pennies in a Jar

13. März 2015

Fee:

$45 includes cart and a small bucket of golf balls to warm up.

Kontakt: RSVP:

Hptm Markus Siller March 13, 2015

POC :

Capt Markus Siller Hptm Jens Lauer

Capt Jens Lauer

Vom 9. bis zum 13. März steht ein Glasgefäß mit 1-Cent-Münzen neben der Kasse im Deutschen Laden. Jeder Kunde hat einmalig die Chance, die Anzahl dieser Cent Stücke zu schätzen und einen Tipp abzugeben.

(575) 443-4723 / (575) 572-2735 [email protected]

575-443-4723 or 575-572-2735

[email protected] (575) 491-5801 / (575) 572-2755 [email protected]

575-491-5801 or 575-572-2755 [email protected] Die A ­ uflösung erfolgt dann Freitag, den 20. März. Um 11.00 Uhr lädt der ­Bundeswehrbetreuungsverein zu einem Grillen vor dem D ­ eutschen Laden ein. Bei Bratwurst und Brötchen wird der Tipp, der am ­nächsten an der tatsächlichen Menge liegt, mit einem Preis prämiert. Die Teilnahme von Vorstandsmitgliedern des Bundeswehrbetreuungsvereins und Angestellten des Deutschen Ladens ­Holloman sowie deren Angehörigen ist wie immer ausgeschlossen.

Text: Olt Christian Stellisch. Foto: Kayla Chobotiuk. Grafik: Freepik.com.

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ROADRUNNER

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Warum gibt es hier in Holloman einen Deutschen Laden?

Der Bundeswehrbetreuungsverein be­­ treibt den Deutschen Laden und hat die Aufgabe, die in Holloman und Alamogordo stationierten deutschen Bundeswehrangehörigen und ihre Familien mit sogenannten Marketenderwaren zu versorgen. Der Deutsche Laden ist nicht gewinn­ orientiert ausgerichtet. Was bedeutet Marketender?

Als Marketender bezeichnete man ­f rüher die Händler und Feldwirte, die den ­Soldaten im Feld und im Manöver Lebensmittel und Kleinigkeiten für den persönlichen Gebrauch verkauften. Umgangssprachlich sind Marketenderwaren nur Zigaretten, Parfüm und Spirituosen; sogenannte zollfreie (duty free) Waren. Das darüber hinaus umfangreiche Sortiment an Lebensmitteln, Hygieneartikeln und anderen Dingen sehen wir als zusätzlichen Service für die Soldaten und deren Familien an. Der Deutsche Laden versteht sich explizit nicht als Konkurrenz für den ortsansässigen Einzelhandel. Warum sind nicht immer alle Artikel aus dem Warensortiment vorrätig?

Der Deutsche Laden ist eben kein Supermarkt mit „Just in Time Verfahren“. Zum Anbieten eines Produktes dauert es von der Bestellung bis zur Auslage im Regal circa zehn Wochen. Das Kaufverhalten für die Zeit nach diesen Wochen vorauszusagen ist schwierig. Des Weiteren gibt es auch hier limi­ tierende Faktoren, wie z.B. Lagerplatz, Transportkapazitäten, verfügbare Finanzmittel, Hersteller- und Lieferanten­­fehler und vor allem das Mindeshaltbarkeits­datum. Der Kreis schließt sich wieder beim Kaufverhalten, denn wenn innerhalb von vier Wochen ein Artikel ausverkauft wurde, dauert es mindestens sechs weitere Wochen 30

Text: OLt Christian Stellich Foto: OStGefr Glenn Atienza

bis zur neuen Lieferung. Aus diesem Grund bitten wir um das Verständnis unserer Kunden, das nicht immer alle Waren vorrätig sein können. Kann ich einen von mir gewünschten Artikel aus Deutschland bestellen, den ich nicht im Sortiment finde? (Sonder­ bestellung)

Ja, grundsätzlich ist es möglich. Einiges sollte jedoch beachtet werden. Lebensmittel-Produkte zum Beispiel können nur von registrierten Herstellern in die USA eingeführt werden. Die deutschen Hersteller müssen sich bei der amerikanischen FDA (Food and Drug Administration) anmelden, damit sie ihre Waren in die USA einführen dürfen. Des Weiteren verfügen unsere deutschen Lieferanten nur über ein begrenztes Angebot; das heißt, nicht alle Produkte, die man aus Deutschland kennt und schätzt, können bestellt werden.

Warum ist das Wasser im Deutschen Laden so teuer?

Die Bestellung und der Verkauf des Wassers im Deutschen Laden ist eine Besonderheit, da die Frachtkosten circa dreimal höher sind als der Warenwert (Wert des gelieferten Wassers in einem Container). Dies ist nur bei Wassercontainern der Fall und daher ist das Wasser im Deutschen Laden etwas teurer als gewohnt.

Wir, das Team Deutscher Laden ­Holloman, hoffen, dass wir hiermit alle wichtigen Fragen beantworten konnten. Natürlich stehen wir Euch bei weiteren Fragen jederzeit im Deutschen Laden zur Verfügung. Euer Team Deutscher Laden Holloman

was

Deutscher Laden Holloman

wo

950 First Street Holloman AFB, NM 88330

Telefon

+1 (575) 572-2898

offen

Mo – Do Fr

Info

www.deutscherladenholloman.de

09.00 bis 16.00 Uhr 09.00 bis 13.00 Uhr

BUNDESWEHRBETREUUNGSVEREIN HOLLOMAN

WISSENSWERTES ÜBER DEN DEUTSCHEN LADEN HOLLOMAN

Warum werden bestimmte deutsche Artikel nicht im Sortiment angeboten, wie z.B. BiFi, Überraschungseier oder auch Messer?

Die beispielhaft angeführten Artikel dürfen wegen diverser amerikanischer Zollbestimmungen nicht in die USA eingeführt werden. Da die Bundesrepublik Deutschland für die USA zu den BSE-gefährdeten Ländern gehört, ist jegliche Einfuhr von Rindfleischprodukten in die USA verboten. Auch Überraschungseier verstoßen wegen einer möglichen Gefährdung für Kinder gegen die US-Zollbestimmungen. Wo wird das Warensortiment für den Deutschen Laden bestellt?

Die Bestellung erfolgt bei deutschen Exportfirmen, die unter anderem auch Kreuzfahrtschiffe beliefern. Ausnahme: Die frischen Wurst- und Bäckerwaren kommen von amerikanischen Lieferanten, die sich auf diese deutschen Produkte spezialisiert haben. ROADRUNNER

v.l.n.r.: Elfriede Fürgut, Anja Fritzen, Melanie Schröder, Jennifer Braunheim, Gabriele Krips, Tanja Ruffing

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Das Aquaponics-Experiment in Alamogordo

Aber was genau verbirgt sich hinter dem Begriff Aquaponik? Das Wort setzt sich zusammen aus dem lateinischen Wort Aqua für Wasser und dem griechischen Wortstamm pono für Arbeit. Es handelt sich folglich um ein System, das mit Wasser arbeitet. Ein Teil von Aquaponik besteht aus einer Aquakultur, in der Fische in einem Becken gehalten werden. Der andere Teil des Systems ist eine Hydrokultur, bei der Pflanzen auf Wasser kultiviert werden. Bekannt ist diese Hydrokultur auch in Deutschland, wo auf braunen Tonkügelchen Zimmerpflanzen gepflegt werden. Mein eigenes Aquaponiksystem hier in Alamogordo befindet sich in der Garage und besteht aus zwei 200 Liter Tanks, in denen in Aquakultur momentan zehn Tilapia großgezogen werden. Tilapia sind essbare Süßwasser-Barsche, die ursprünglich aus Afrika stammen und ca. 30 cm groß werden. Am wohlsten fühlen sie sich bei Temperaturen um die 28 °C. Das Wasser aus den

Text & Fotos: Martin Lettenmeier

Tanks wird statt durch einen Filter, wie beispielweise in einem Aquarium, durch ein Kiesbett geleitet und damit gereinigt. Auf diesem Kiesbett wachsen Salate und Gemüse, da die Pflanzen in der Lage sind, Stickstoff aus dem Wasser aufzunehmen. Die Umwandlung der Hinterlassenschaften der Fische in Stickstoff bzw. Nährstoffe erledigen Bakterien, sodass in diesem System lediglich die Fische gefüttert werden müssen, damit die Pflanzen wachsen. Die Vorteile dieses Systems liegen auf der Hand: Wenn es mal läuft, ist es sehr sehr pflegeleicht und Fische wie Pflanzen werden extrem naturschonend gehalten. Zudem gibt es kein Unkraut und der Salat wächst das ganze Jahr. Im Winter sollte die Anlage natürlich ökologisch geheizt werden. Soweit die Theorie! Natürlich gibt es hier einiges zu beachten und man kann viele Fehler machen. Wer Lust hat das Ganze „live“ zu sehen, kann nach telefonischer Terminabsprache gerne vorbei kommen. Tel.: (575) 551-6831. Martin Lettenmeier

SOUPKITCHEN ALAMOGORDO EIN GROSSES DANKESCHÖN Die Otero Hunger Coalition Alamogordo hat im Februar 2012 eine weitere Suppenküche für bedürftige Menschen eröffnet. Da diese Organisation nicht staatlich gefördert wird und daher auf Spenden angewiesen ist, haben wir uns entschlossen, sie zu unterstützen. Zwei Mal im Monat kochen wir für rund 120 bedürftige Menschen. Zubereitet werden recht einfache, aber schmackhafte Gerichte. Bezahlt werden die benötigten Lebensmittel mit Spendengeldern oder aus unserer eigenen Tasche. Die letzte Spende in Höhe von 100­­Dollar haben wir von Karl Peter, Inhaber der Firma White Sands Woodworks erhalten. Mit diesem Geld sind wieder zwei Mahlzeiten finanziert und an dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank dafür! Und da ich gerade beim Bedanken bin, ohne die fleißigen Hände von Heike Eppler, Monika Havenith, Stefie Ristow, Ulrike Reinecke und Vera Marks wäre unser Engagement nicht möglich gewesen. Vielen Dank an Euch, besonders Vera Marks, die im letzten Jahr das Kochen in

der ­Soupkitchen übernommen und sich mit ihren leckeren Gerichten in die Herzen unserer Gäste gekocht hat. Vera und ihr Mann Frank gehen im Mai zurück nach Deutschland. Wir vom ­Soupkitchen-Team wünschen den beiden einen guten Start in der Heimat. Wir bedanken uns auch ganz herzlich beim Bundeswehrbetreuungsverein für dessen Unterstützung. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass wir Deutsche hier in der amerikanischen Gemeinde sehr freundlich ­aufgenommen werden. Durch das Kochen in der ­Soupkitchen haben wir meines Erachtens die Gelegenheit, der amerikanischen Community ein wenig davon zurückzugeben. Die Menschen, die zu uns in die Soupkitchen kommen, genießen eine Stunde bei gutem Essen in netter Gesellschaft, sie vergessen kurzzeitig ihre Sorgen, haben das Gefühl, dazu zu gehören. Zum Schluss eine Bitte:

Wir brauchen in der ­Soupkitchen dringend Unterstützung! Wer Lust hat zu helfen oder selbst einmal kochen möchte, vielleicht gemeinsam mit seiner Bowlinggruppe oder seines Bastelkreises oder Geld und/oder Lebensmittel spenden möchte, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen. Petra Weidenbacher Tel.: (575) 812-9512 Mail: [email protected]

Der wird noch!

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Text: Petra Weidenbacher Foto: Till Weidenbacher

ENGAGEMENT

FREIZEIT

REGELMÄSSIG FISCHE FÜTTERN UND DER SALAT WÄCHST VON SELBST!

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Johannes Der Täufer Kirche

Heilige Messe Katholische Gemeinde 15.03., Sonntag 10.30 Uhr

Heilige Messe zum Karfreitag Katholische Gemeinde 03.04., Freitag 15.00 Uhr, mit anschl. Fischessen in Fort Bliss, Chapel V, für beide Standorte

MÄR APR Gottesdienst Evangelische Gemeinde 22.03., Sonntag 10.00 Uhr

Heilige Messe zum Ostersonntag Katholische Gemeinde 05.04., Sonntag 10.00 Uhr, mit anschl. Osterfrühstück (Potluck) in Fort Bliss, Chapel V, für beide Standorte Heilige Messe mit Erstkommunion Katholische Gemeinde 19.04., Sonntag 10.30 Uhr, für beide Standorte Gottesdienst Evangelische Gemeinde 26.04., Sonntag 10.00 Uhr

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VERMISCHTES

KIRCHE

NEUES AUS DEN MILITÄRISCHEN KIRCHENGEMEINDEN

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•

}

11. MÄRZ: VEREHRE-DEIN-WERKZEUG-TAG Werkzeuge sind per Definition zunächst vom FEIERTAGE Menschen geschaffene oder umgeformte Hilfsbzw. Arbeitsmittel, mit denen auf Gegenstände und Materialen mechanisch eingewirkt werden kann, um diese bearbeiten oder zu verändern. Sie sind in der Regel Vorrichtungen, die nach den Basisprinzipien der physikalischen Kräftelehre und Mechanik wirken. Hierunter fallen alle Arbeitsmittel, die zum Bewegen, Durch- bzw. Abtrennen, Halten, Umformen oder Verbinden eingesetzt werden. Insofern ist es auch naheliegend, dass man diesen kuriosen Feiertag am besten begeht, in dem man sein Werkzeug anwendet oder den 11. März dazu nutzt, sich neues Werkzeug zu kaufen oder vorhandenes Werkzeug durch die entsprechende Pflege wieder auf Vordermann zu bringen. Und natürlich dürfen auch ein paar Folgen der großartigen TV-Serie Tool Time bzw. Home Improvement mit dem Heimwerkerkönig Tim Taylor heute nicht fehlen.

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SPEZIELLE



Quelle: kuriose-feiertage.de

•

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UNNÜTZES WISSEN

}

} Das männliche Murmeltier heißt „Bär“, das weibliche „Katze“ und das Jungtier „Affe“. } Schildkröten mögen am liebsten die Farben Rot, Orange und Gelb. } Übersee liegt in Bayern.

} Elvis Presley bewarb sich bei Präsident Nixon als Drogenfahnder. Veranstaltungsorte:

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Evangelisches Gemeindehaus 1311 Galway Drive links der Kirche

Johannes Der Täufer Kirche 1451 Galway Drive

} Das Parkinsonsche Gesetz besagt, dass sich Arbeit in genau dem Maß ausdehnt, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.

Katholisches Pfarrzentrum 1451 Galway Drive rechts der Kirche ROADRUNNER

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WAS? WANN? WO? CIRQUE DU SOLEIL – VAREKAI wann

Mittwoch, 18 - Sonntag, 22. März, versch. Zeiten

wo

Don Haskins Center 121 Glory Rd, El Paso, TX 79902

wieviel

$28-$95

Info

www.utepspecialevents.com

Tief in einem mystischen Wald, auf dem Gipfel eines schlafenden Vulkans, existiert eine außergwöhnliche Welt, eine Welt in der alles möglich ist. Eine Welt namens Varekai. Der Himmel läßt einen jungen Mann frei und die Abenteuer von Icarus beginnen.

BUCKCHERRY wann

Samstag, 28. März, ab 20:00 Uhr

wo

Inn of the Mountain Gods 287 Carrizo Canyon Rd, Mescalero, NM 88340

wieviel

ab $35

Info

www.innofthemountaingods.com

Seit ihrer Neugrüdung 2006 hat die Hard Rock Band sechs Alben veröffentlicht. Hits, wie Crazy B*tch, Sorry und Rescue Me brachten der Band Platin-Auszeichnungen in den USA und Kanada. 2013 ist das vorläufig letzte Album Confession erschien.

NELSON ILLUSIONS wann

Dienstag, 31. März, ab 19.00 Uhr

wo

Flickinger Center 110 New York, Alamogordo, NM 88310

wieviel

$14, $25, $36

Info

www.flickingercenter.com

Die größte, auf Tournee gehende Zauberschau der USA kommt nach Alamogordo. Das einzigartige theatralische Spektakel verbindet Geheimnis, Dramatik, Roman­tik und Comedy zur einer wunderschönen und atemberaubenden Bühnenmagie. ROADRUNNER Februar 2015