Russisch an der KZN Besuch in der Romandie

Russisch an der KZN Besuch in der Romandie

Nr. 1/September 2013 1+1=1 Russisch an der KZN Besuch in der Romandie 8 Fokus Inhalt 4 Editorial 5 Aus der Schulleitung 6 FOKUS Ehemalige erin...

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Nr. 1/September 2013

1+1=1

Russisch an der KZN Besuch in der Romandie

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Fokus

Inhalt

4 Editorial 5 Aus der Schulleitung 6 FOKUS Ehemalige erinnern sich 9 Portraitprojekt 12 UNTERRICHT Russisch lernen – eine Sprache erobert die KZN 16 Erinnerungen an St. Petersburg 18 AM POOLRAND Rätsel 19 Dr. Nordpool weiss Rat 20 PERSÖNLICH Neue Gesichter an der KZN 22 AUSWÄRTS Besuch in der Romandie 24 Salut, Valais! 25 MITTEILUNGEN Abschlussklassen 2013 33 Abschlussarbeiten 36 Die KZN in Zahlen

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Editorial

Endlich ist sie da, die neue Schulzeitung! Im Nordpool kommen Schüler und Schülerinnen, Lehrpersonen und andere Mitarbeitende der Kantonsschule Zürich Nord zu Wort. Die Zeitung soll ein Pool von unterschiedlichen Meinungen in verschiedenen Formen sein. Der Name steht sinnbildlich für die neue Schule: Pool als Synonym für «Vereinigung» am Standort Zürich Nord. Der Zusammenschluss der beiden Schulen ist das Fokusthema dieser Ausgabe. Das Projekt 1 + 1 = 1, das im letzten Schuljahr im Fach Bildnerisches Gestalten realisiert wurde, widerspiegelt diese Vereinigung auf künstlerische Art und Weise. Auf den Bildern ist sie vollendet, im Alltag sind wir jedoch noch mitten im Prozess. Während für die Lehrpersonen Schulpolitik und -organisation eine bedeutende Rolle spielen, messen die Lernenden die Schule fast ausschliesslich an der Qualität des Unterrichts. Wir haben zwei ehemalige Schüler eingeladen, damit diese sich ein Bild von der neuen Schule machen können. Sie nahmen keine grossen Veränderungen wahr. In ihren Artikeln schreiben sie insbesondere über den Unterricht und über ihre persönlichen Erfahrungen. Eine grosse Schule hat die Möglichkeit, viele Profile und eine reiche Auswahl an Ergänzungs- und Freifächern anzubieten. Ausserdem kann seit August 2012 an der KZN Russisch als Schwerpunktfach gewählt werden. Elena Laurenti und Rahel Gastberger stellen in der Rubrik «Unterricht» ihr Fach ausführlich vor und wecken Lust, die russische Kultur und Sprache kennenzulernen. Neben der zweisprachigen Matur Deutsch/Englisch führt die KZN neu auch die bilinguale Matur Deutsch/Französisch. Im letzten Semester weilten 14 Schülerinnen und Schüler an einem Collège in der Romandie. Sie berichten über ihre positiven Erfahrungen des Austauschs. An den Romands schätzen sie vor allem die Spontaneität und die Offenheit – zwei Qualitäten, die an der KZN etwas ausgeprägter sein dürften. Den stolzen jungen Frauen und Männern, die dieses Jahr das Gymnasium oder die FMS erfolgreich abgeschlossen haben, gratuliere ich herzlich und wünsche ihnen viel Erfolg, Energie und Neugier für den neuen Lebensabschnitt. An der KZN geht derweilen der Prozess des Zusammenwachsens unserer Schulen weiter. Ich hoffe, dass Wertschätzung für bereits Erreichtes und Aufgeschlossenheit für neue Projekte auch die nächsten Ausgaben des Nordpools prägen.

Aus der Schulleitung

1 + 1 = 1 oder: KSOe + KZB = KZN

1+1= 1 – so könnte man den Auftrag der Bildungsdirektorin vom Oktober 2009 zusammenfassen. Die Aufgabe lautete folgendermassen: «Die Bildungsdirektion beauftragt die Schulleitung des Mittelschulstandorts Oerlikon, die beiden Mittelschulen KS Oerlikon und KS Zürich Birch zusammen neu zu strukturieren und die Gründung einer neuen Mittelschule am Standort Oerlikon durchzuführen. Ziel ist die Schaffung einer einzigen Kantonsschule mit allen Maturitätsprofilen sowie einer Fachmittelschule auf Beginn des Schuljahres 2012/13». Aus der Zusammenführung entstand in der Folge die Kantonsschule Zürich Nord. Sie wurde durch den Beschluss des Kantonsrats vom 26. März 2012 gegründet und nahm am 20. August 2012 den Betrieb auf. Ob aus 1+1 wirklich 1 geworden ist, hängt vom individuellen Standpunkt eines jeden ab. Es wird niemand die Meinung vertreten, dass die KZN bereits zu einer festgefügten Einheit gewachsen sei. Die Zusammenführung ist aber in vielen Teilbereichen bereits gelebte Wirklichkeit. Wer das Glas halbvoll sieht, erkennt Fortschritte: Das Schulprogramm wurde erweitert und bietet Schülerinnen und Schülern ein umfassendes Angebot im Bereich der Pflicht- und Wahlpflichtfächer sowie der Freifächer. Für die Lehrerinnen und Lehrer eröffnet sich ein breites Berufsfeld mit Einsatzmöglichkeiten auf der gymnasialen Unter- und Oberstufe sowie an der FMS. In verschiedenen Fachschaften hat sich eine gewinnbringende Zusammenarbeit entwickelt und durch den kürzlich erfolgten Bezug des Backsteingebäudes konnte die Raumknappheit entschärft werden. Daneben gibt es aber auch unverkennbare Schwierigkeiten, etwa im Bereich der IT, der Personaladministration oder der organisatorischen Abläufe. Wer das Glas halbleer sieht, interpretiert diese Probleme als Beleg dafür, dass die KZN eine kritische Grösse überschritten hat und heute die Nachteile gegenüber früher überwiegen. An der Maturfeier vom 9. Juli 2013 hat der ehemalige KSOe-Schüler Christian Wenk eine bewegende Ansprache an die Maturandinnen und Maturanden gerichtet. Der durch einen schweren Unfall querschnittgelähmte frühere Spitzentriathlet meistert sein Leben nach dem Schicksalsschlag auf eindrückliche Weise. Als entscheidend für sein heutiges Glück nannte er drei Punkte: 1. das Erstellen einer persönlichen Gewinn- und Verlustbilanz, mit anschliessender Konzentration auf die Gewinnseite; 2. die optimale Nutzung der vorhandenen Ressourcen; 3. den Mut, die nötigen Veränderungsschritte anzupacken. Die Worte von Christian Wenk haben bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen und mich in meiner persönlichen Sicht bestätigt. Ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten Wochen und Monaten das halbvolle Glas weiter füllen werden. Felix Angst

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Fokus

1+1=1

Als Schulangehörige wissen wir, was sich im Rahmen der Zusammenführung der Schulen Birch und Oerlikon verändert hat. Wie aber erleben Ehemalige die KZN? Wir haben Roman Schnelli und Meret Fehlmann einen Tag lang an ihre alte Schule eingeladen und sie gebeten, ihre Eindrücke festzuhalten.

Froschgesang Text Roman Schnelli Neulich sass ich abends auf unserer Dachterrasse, einige Abschlussarbeiten meiner 3. Sek-Klasse vor mir. Von einem lauen Abend zu sprechen, wäre vermessen gewesen, es war drückend heiss und beim Durchlesen, Staunen und vielleicht auch Mich-Ärgern wurde ich einer Geräuschkulisse im Hintergrund gewahr, die gleichzeitig vertraut und verstörend auf mich wirkte: Frösche quakten und erinnerten mich an meine eigene Schulzeit. Ich dachte an endlos scheinende Lektionen in heissen Schulzimmern, begleitet vom Gesang dieser lieblichen Kreaturen, dachte an wichtige Prüfungen, die durch die beinahe mantrahaften Tierlaute nicht unbedingt einfacher zu schreiben waren. Es war das erste Mal nach meinem Umzug an die Birchstrasse, dass ich mir Gedanken zu meiner alten Kantonsschule machte und in den folgenden Tagen auf dem Strassenschild «Kantonsschule Zürich Nord» entdeckte, wo zu meiner Zeit das vertraute «Kantonsschule Oerlikon» zu lesen war. Anlässlich eines Besuches an der KZN durfte ich feststellen, dass vieles seit meinem Abschluss an der KSOe gleich geblieben ist. Aber auch Neues stach mir ins Auge, etwa der Gegensatz zwischen der angespannt-aufgeregt in den Gängen herumwimmelnden Schülerschaft und der entspannten Lehrerschaft. Während eines Lektionenbesuches in einer Englischstunde wurde mir plötzlich bewusst, wie viel man in so einer Stunde eigentlich lernen kann, wenn man aufmerksam dabei ist. Aber gleichzeitig fiel ich doch, hinten in der Reihe sitzend, für eine kurze Zeit wieder in die Rolle des Schülers, und mir wurde klar, dass es mit der Aufmerksamkeit eben so eine Sache ist, als ich mich dabei ertappte, anstatt dem Lehrer vorne den Fröschen draussen zu lauschen. Meiner eigenen Schulzeit kann ich nichts Verklärendes abgewinnen; zu sehr lässt mich die Erinnerung an Vokabelverhöre vor der Klasse in der Lateinstunde erschaudern. Diese Atmosphäre finde ich bei meinem Besuch nicht vor; die

Roman Schnelli, 34 absolvierte 1999 an der Kantonsschule Oerlikon seine Matura, unterrichtet heute an der Sekundarschule in Wallisellen und wohnt seit kurzem ganz in der Nähe der KZN.

Bild Myriam Spörri

Bild Christian Suter

Fokus

Meret Fehlmann, 37 besuchte fünf Jahre die Kantonsschule Riesbach (so hiess die Kantonsschule Birch, bevor sie 2004 aus dem Seefeld nach Oerlikon verlegt wurde). Sie hat 2011 am Institut für Populäre Kulturen an der Universität Zürich promoviert und ist dort als Dozentin tätig.

Schülerinnen und Schüler wirken in der Stunde konzentriert und entspannt, nicht angsterfüllt. Am Gebäude scheint sich allerdings wenig verändert zu haben. Erst bei meiner Entdeckungstour durchs Schulhaus zeigen sich kleine Veränderungen, etwa in dem liebevoll ausgestatteten, zweistöckigen Raum, der sich von der Bibliothek zur Mediothek gemausert hat. Für einige der Schülerinnen und Schüler aus meiner 3. Sek-Klasse ist die KZN ein Thema und ich gebe ihnen gerne Auskunft. Natürlich sei es eine wunderbare Schule und man dürfe sich auf eine aufregende Zeit mit vielen wertvollen Lerninhalten freuen, gebe ich motivierend auf den Weg. Ich bewundere den Willen und die eiserne Disziplin, die viele der Kandidatinnen und Kandidaten in den von der Schulgemeinde angebotenen Vorbereitungskursen auf die Aufnahmeprüfung am Samstagvormittag an den Tag legen. Das Aufnahmeverfahren ändert sich ständig: Es wurde bereits beschlossen, dass die Erfahrungsnote wegfallen wird und seit Neuestem wird über die Einführung eines allgemeinen kognitiven Tests gesprochen. Ich kann damit als Sekundarlehrer gut leben. Zugleich ist mir bewusst, dass die Suche nach der fairsten Lösung weitergeht. Zum Abschluss meines Besuches an der KZN stand ich wieder vor dem Biotop und suchte vergeblich nach den Fröschen. Ich sah bloss eine Wasserschildkröte (die gab es auch zu meiner Zeit), die ihren Kopf aus dem Wasser reckte. Von einer Metamorphose der Schule kann nicht die Rede sein. Altbewährtes wurde beibehalten, Neues still und sinnvoll integriert. Stetiger Wandel statt Verwandlung. Ich wünsche der jungen KZN, dass sie eine lebendige Lernlandschaft bleibt und sich zu einer festen Grösse in der Zürcher Schullandschaft entwickelt.

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Fokus

Ein anderer Ort – eine andere Zeit Text Meret Fehlmann

An einem der wenigen heissen Tage im Juni nehme ich den kurzen Weg von meinem Arbeitsort zu meiner ehemaligen Schule – wenn man das so sagen kann – unter die Füsse. Von 1991 bis 1996 habe ich die Kantonsschule Riesbach im neusprachlichen Typus besucht. Nach einem geisteswissenschaftlichen Studium bin ich nun am Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich tätig. War dieses Institut anfangs noch im Seefeld – in räumlicher Nähe zum ehemaligen Standort der Kanti Riesbach – domiziliert, ist es nun, wie auch mein Gymnasium, in Oerlikon beheimatet. In meiner Erinnerung war es im Riesbach immer düster, überall brannte das Licht. Der Trakt C der KZN, in den ich eintrete, wirkt demgegenüber hell, freundlich und farbig. Im zweiten Stock sehe ich fast leer geräumte Büros: Zufällig ziehen gerade am Tag meines Besuchs Sekretariat und Schulleitung um. In der ersten Lektion, die ich besuche, wirft eine Mädchenklasse Speere. Anders als ich damals, werfen die jungen Frauen ihre Speere gut und mit viel Elan. Daneben unterhalten sie sich über private und schulische Belange. Am drängendsten ist die Frage, was man auf die Geschichtsprüfung lernen muss: Welche Schlachten von Napoleon muss man kennen? Wie geht das mit der «industrial revolution»? Auch dies ist anders: Das Gymnasium kann zweisprachig absolviert werden. Nach dieser ersten Stunde ist bereits Mittagszeit. Das Essen in der alten Riesbach-Mensa habe ich als ein einziges fettes Mah Mee in Erinnerung, was so pauschal nicht stimmen kann. Jedenfalls gingen meine Kolleginnen und ich lieber etwas einkaufen, um im Sommer den See zu geniessen. Auch bei nur einer Lektion gingen wir über Mittag an den See, was dann mit dem Schwimmen etwas knapp wurde, so dass wir kurz nach dem Einläuten der Stunde zurückkamen. Bei der Lehrerschaft stiess dies auf keine Begeisterung. Heute aber bin ich pünktlich. In der ersten Nachmittagsstunde besuche ich eine Lektion bei meinem ehemaligen Geographielehrer. Die Stunde zu den Klimazonen Afrikas vergeht rasch. Die Erkenntnis für mich ist vor allem, wie amüsant der Geographielehrer ist. Dass mir das früher nicht aufgefallen ist? Auch sein Hinweis an die Schülerinnen und Schüler, fragend durch die Welt zu laufen, gefällt mir. Die dritte Lektion ist dem Thema Holocaust gewidmet, dem sich die Schülerinnen und Schüler selbstorganisiert in Form von E-Learning annähern. Ein für die Lehrpersonen vorbereitungsintensives Projekt, das den Schülerinnen und Schülern aber erlaubt, sich das Thema im eigenen Tempo anzueignen. Während der Lektion arbeiten sie konzentriert an ihren Computern, zwischendurch erklingt das Stakkato des Tippens, wenn einer der aktivierenden Parts der Selbstlerneinheit ausgefüllt wird. Zwei Schülerinnen, mit denen ich im Anschluss an die Lektion spreche, betonen, dass sie diese Lernform sehr schätzen, da sie viel Eigeninitiative und -verantwortung zulässt. Zudem sei die Arbeit eine «mega Abwechslung» zum sonstigen Unterricht. Das ist ein guter Ausblick auf den für die betreffenden Schülerinnen in einem Jahr bevorstehenden Übergang an eine Universität, wo dann Eigeninitiative und vernetztes Denken, das mit solchen Mitteln des E-Learnings und Blended Learnings gefördert wird, noch stärker verlangt wird. So vorbereitet dürften der Übergang und die Anpassung nicht allzu schwer fallen. Zuversichtlich gehe ich nach diesem Einblick in den heutigen Alltag am Gymnasium den kurzen Weg an die Uni zurück.

Fokus

Portraitprojekt 1+1=1 Wie wollen wir Menschen gegenübertreten, wie können wir Bildern begegnen?

Text Christian Metzenthin (Religion) ­— Bildauswahl Beatrice Hediger (Bildnerisches Gestalten)

Mit dem Start der Kantonsschule Zürich Nord kamen viele Schülerinnen und Schüler zusammen, die sich vorher nicht kannten. Zweihundertzwanzig Schülerinnen und Schüler malten aufgrund von Fotos ein Bild einer neuen Mitschülerin oder eines neuen Mitschülers und wurden selber von dieser Person portraitiert. Dadurch wurden sie neugierig, wer der Mensch ist, von dem sie (sich) ein Bild gemacht hatten. Das Projekt 1+1= 1 führte so zur gegenseitigen Begegnung. Dieses Zusammenkommen ist symbolisch dadurch ausgedrückt, dass immer die Bilder derjenigen Personen im Schulhaus nebeneinander hängen, die sich gegenseitig portraitiert haben. 1+1= 1 ? Können Künstler nicht rechnen? Die Betrachtenden stehen vor zwei Kunstwerken zweier verschiedener Personen. Das Besondere daran ist, dass die Person, die das eine Portrait gemalt hat, auf dem jeweils anderen portraitiert ist. Die beiden Portraits gehören zusammen und hängen so dicht nebeneinander, dass sie zusammen ein Ganzes ergeben. Die so enstandenen Doppelportraits sind –wie alle Bilder– eigentlich ja nur Farben auf einem Hintergrund. Bilder entstehen erst im Kopf der Betrachtenden. Ob diese zwei Bilder oder ein einzelnes Bild sehen oder beides zugleich, ist dabei offen. An unterschiedlichsten Stellen unserer Schule sind die Doppelportraits zu entdecken. Gesichter, welche die Betrachtenden anschauen und ihrerseits betrachtet werden.

Viktoria Westphalen F5e

Tim Leemann U3f

Diana Diaz U2e

Gina Signer F5f

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Fokus

Michaela Ulrych U3b

Julie Bauer Maturandin 2013

Aurelia Hof U3e

Alin Loriol  U3f

Victoria Trninic K5c

Lara Lampir U2h

Naomi Dietrich K4ct

David Eggenberger U3h

Anna Tschudin F5f

Shera Ly K5c



Rebeca Strassmann K5c

Fiona Hodel U3c

Fokus

Erwin Sun M6e

Dario Kuster K4c

Silvio Bastianelli M6e

Alina Laue F5e

Dominic Hirter M6e

Ines Hollenstein F5f

Virginia Schnorf K5c

Marina Heckendorn U3e

Timon Spörndli K5c

Iln Fadhilah Utami Tammasse M6e

Michelle Bass F5f

Silvan Hofer U3e

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Unterricht

Russisch lernen – eine Sprache erobert die KZN Seit August 2012 kann das Fach Russisch als Schwerpunktfach gewählt und die entsprechende Maturitätsprüfung abgelegt werden. Eine Pionierklasse (AN4ab) hat diesen Weg bereits eingeschlagen. Fassade des Bol’šoj-Theaters Text Elena Laurenti (Italienisch und Russisch) und

Rahel Gastberger (Deutsch und Russisch)

Sehr gerne nehmen wir das Angebot der Redaktion des Nordpools an und stellen das Fach Russisch an der KZN vor. Es freut uns besonders, in der allerersten Nummer der frisch gegründeten Schulzeitschrift einen Platz zu bekommen. Wir sind eine kleine Fachschaft, genauer gesagt sind wir ein «Duo»: Rahel Gastberger (Deutsch und Russisch) und Elena Laurenti (Italienisch und Russisch).

Ein neues Fach mit Tradition Das Interesse für unser Fach ist aber bei einem Teil der Schülerschaft schon früher entstanden: Wir führen, nach einem längeren Unterbruch, seit vier Jahren wieder einen fakultativen Russischkurs. Auf die «historische» Tradition dieser Fremdsprache am Standort Oerlikon möchten wir hier aber auch hinweisen. Das neugeborene Fach hat seine Wurzeln nämlich in der Vergangenheit der Kantonsschule Oerlikon. Deshalb kontaktierten wir Herrn Arnold Wille, unseren pensionierten Kollegen, der Latein und Russisch unterrichtete, und stellten ihm einige Fragen. Er unterrichtete Russisch als fakultatives Fach von den 80er Jahren bis zum Jahr 2000. Seine erfreulichste Erinnerung an diese Zeit ist das rege Interesse der Schülerschaft für das Andersartige der russischen Sprache und Mentalität. Während seiner Lehrtätigkeit an unserer Schule schaffte er viele russische Originalwerke an. Diese wertvolle Sammlung wird ihren Platz im Backsteingebäude finden, sobald unsere Fachschaft dorthin umgezogen ist.

Wir haben Herrn Wille gefragt, was in seinen Augen das Erlernen der russischen Sprache attraktiv mache. Daraufhin nannte er, unter anderem, kulturelle Aspekte. Wer sich mit diesem Fach befasse, könne die russische Kultur «in ihrem eigenen Gewicht, aber auch in ihrer Bedeutung als Bestandteil und Motor der europäischen Kultur erfahren.» Ausserdem würde die Begegnung mit der russischen Sprache und Kultur auch «das Kennenlernen der orthodoxen Geisteswelt mit ihrer gnostischen Hinwendung zum Jenseits, verbunden mit Geringschätzung des Hier und Jetzt ermöglichen.» Damit spricht unser Kollege einen Aspekt an, der die russische Mentalität mitprägt und sie von der leistungsorientierten, pragmatischen Denkweise anderer Kulturen unterscheidet. Russisch und die indoeuropäische Sprachfamilie Die weitverzweigte Sprachfamilie der indoeuropäischen Sprachen reicht von Indien bis nach Europa. Auf dem europäischen Kontinent gibt es neben einigen kleineren drei grosse Sprachgruppen: die romanischen, die germanischen und die slawischen Sprachen. Slawische Sprachen werden in Mittel-, Ost- und Südeuropa gesprochen. Zu den westslawischen zählen wir Tschechisch/Slowakisch und Polnisch, zu den südslawischen Serbisch/Bosnisch/Kroatisch, Makedonisch und Bulgarisch, zu den ostslawischen Russisch, Ukrainisch und Weissrussisch. 180 Millionen Menschen sprechen Russisch, natürlich in Russland, aber auch in vielen Gebieten der ehemaligen Sowjetunion. Russisch wird als

Unterricht

Amtssprache auch in Weissrussland, Kasachstan, Kirgisien und auf der heute ukrainischen Halbinsel Krim verwendet. Die russische Sprache In der UNO ist Russisch eine der sechs Amtssprachen – neben Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch und Spanisch – und sie gehört zu den häufigsten Sprachen des Internets. Innerhalb der indoeuropäischen Sprachfamilie hat Russisch im Vergleich mit anderen einen älteren Sprachzustand: Die Endungsformen seiner sechs Fälle sind bei Nomen und Adjektiven noch gut erhalten. Das Verbalsystem dagegen ist nicht formenreich, dafür ist eine andere Besonderheit der indoeuropäischen Sprachen weit entwickelt, nämlich die des Verbalaspekts. Er unterscheidet bei Handlungen den Gesichtspunkt der Dauer oder des Faktischen. Generell lässt sich sagen, dass die russische Grammatik sehr regelmässig ist. Dies kommt daher, dass Russisch als Literatursprache erst seit dem Ende des 18. Jahrhunderts normiert ist. Die russische Schweiz Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs, der Europa 40 Jahre lang in Ost und West teilte, und dem Zerfall der Sowjetunion 1991 gab es in Europa grundlegende Veränderungen. Eine Folge davon sind die vielen neuen slawischsprachigen Länder. In der Schweiz lebt die grösste Gruppe von Menschen, die vor dem Jugoslawienkrieg flüchteten. Die meisten von ihnen sprechen eine slawische Sprache. Auch die Anzahl von Menschen mit russischer Muttersprache nimmt bei uns laufend zu: Russische Sportler, Künstler, Techniker und Wissenschaftler leben und arbeiten in der Schweiz. Aber nicht nur die Arbeit führte sie zu uns, oft ist es auch die Liebe. In den Schweizer Gymnasien gibt es eine wachsende Zahl von Schülerinnen und Schülern mit partieller oder ganzer Muttersprache Russisch. Im Zug, auf der Strasse und an Veranstaltungen gehört Russisch mittlerweile auch zum multiethnischen Klangbild der Schweiz. Andererseits sind Schweizer auch in Russland präsent. Schweizer Firmen und Einzelpersonen sind in Russland tätig, zum Beispiel in Sotschi, dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014, wo ein Schweizer Ex-Skirennfahrer Pisten plant und wohin ein bekann-

tes Schweizer Unternehmen Züge für die neuen Strecken liefert. Die kyrillische Schrift Nicht nur Russisch schreibt man in kyrillischer Schrift, sondern auch andere slawische Sprachen in Europa und Sprachen in Mittelasien. Diese wird nach Kyrill (*826 in Thessaloniki † 869 in Rom), einem der christlichen Missionare in südslawischem Gebiet, benannt. Als Grundlage für die Entwicklung der kyrillischen Schrift diente das griechische Alphabet. Seit 2007, dem Beitrittsjahr Bulgariens in die Europäische Union, ist die kyrillische neben der lateinischen und der griechischen eine der drei offiziellen Schriften in der EU; seit 2013 wird das Wort EURO auf den Banknoten lateinisch, griechisch und kyrillisch gedruckt: EURO/ΕΥΡΩ/ЕВРО. Unser Bild von Russland Wenn man bei uns Nachrichten über Russland sieht und hört, muss man sagen, dass wir von Russland oft ein schlechtes Bild bekommen. Die Stichworte Korruption und Machtmissbrauch, gelenkte Demokratie und Repression, Rückständigkeit und Reichtum von wenigen Oligarchen schrecken uns ab. Gleichzeitig erfreuen wir uns an den Glasmalereien von Marc Chagall im Fraumünster, sehen Theaterstücke von Tschechow und Gogol im Schauspielhaus, Aufführungen im Opernhaus von Schostakowitsch oder Tschajkowskij, lesen die russischen Klassiker von Puschkin, Dostojewskij, Tolstoj und sind beeindruckt! Wie sollen wir das zusammenbringen? Diese Frage ist spannend, sie führt uns weiter. Und plötzlich rücken andere Stichworte ins Bewusstsein und Zusammenhänge werden sichtbar: Orthodoxe Kirche und byzantinisches Staatsverständnis, Revolution statt Entwicklung, Öffnung und Abschottung gegen Westen, Kriege, das gescheiterte Experiment Kommunismus, die unbewältigte Zeit des stalinistischen Terrors, Mythen von Russlands Stärke, Angst vor Intellektuellen und Opposition. Fortsetzung auf der nächsten Seite

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Unterricht

Die aktuelle Situation des Russischunterrichts Die Schülerinnen und Schüler erlernen im mündlichen und schriftlichen Bereich die Grundlagen der Alltagskommunikation. Zu diesem Zweck haben wir für den Fakultativkurs ein Lehrmittel ausgesucht, das praktisch anwendbare Russischkenntnisse vermittelt. Das Schwerpunktfach durchläuft einen intensiveren Kurs. Der Unterricht basiert auf der Vermittlung von Grammatikstrukturen, die wie in jeder anderen modernen Fremdsprache in diversen Formen eingeübt werden: Rollenspiele, Partnerübungen, gemeinsames Singen, mündliche Übungen im Plenum, individuelle schriftliche Aufgaben. In viele Aktivitäten fliessen auch Aspekte der Landeskunde ein. Parallel zum Spracherwerb beschäftigen wir uns mit diversen Themen, die ein Fenster nach Russland oder im Allgemeinen zum russischsprachigen Raum öffnen. Wir besprechen im Laufe des Jahres zum Beispiel typische Feiertage wie die orthodoxen Osterfeiern und -bräuche, den Tag des Wissens und den offiziellen ersten Schultag am 1. September, den internationalen Frauentag am 8. März, die Feiern zum Kriegsende am 9. Mai oder auch historische Ereignisse, welche die russische und die westeuropäische Geschichte geprägt haben. Vor vier Jahren behandelten wir das Thema der Emigration aus der Schweiz nach Russland und umgekehrt. Wir besuchten die Ausstellung «Das russische Winterthur» im Museum Lindengut. Wichtig ist es uns weiterhin, einen Einblick in die literarische Tradition zu gewähren. Vor der Besichtigung der Ausstellung über L. N. Tolstoj im Museum Strauhof in Zürich beschäftigten wir uns mit dem Werk des russischen Autors und führten dann Gruppenarbeiten im Museum durch.

Auch die Angebote des Opernhauses für Schulen nehmen wir gerne wahr (siehe Collage unten links). Unser fakultativer Sprachkurs findet momentan als Doppelstunde statt. Der Kurs richtet sich in der Regel an Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse. Das Schwerpunktfach Russisch unterscheidet sich vom Fakultativfach nicht grundsätzlich. Alle landeskundlichen Themen erscheinen auch dort. Durch die höhere Stundendotation haben wir aber die Möglichkeit, bestimmte Themen zu vertiefen. Die Sprachkenntnisse sind nach vier Jahren so weit gediehen, dass sich die Schülerinnen und Schüler in Alltagssituationen gut verständigen und literarische Werke im Original lesen können. In der Profilspezifischen Projektwoche vor den Herbstferien kann die 4. Klasse ein Projekt im russischsprachigen Raum realisieren. Die Klasse AN4ab wird d i e s e n Herbst nach Odessa, der russischsprachigen Stadt am Schwarzen Meer, reisen. Die Frage, ob es sehr schwierig sei, die russische Schrift lesen und schreiben zu lernen, wird uns an den Infoabenden oft von Eltern oder interessierten Schülerinnen und Schülern gestellt. Auf dem Infoschild, das wir in der Eremitage in St. Petersburg fotografiert haben, kann man die mit der lateinischen Schrift gemeinsamen Buchstaben erkennen. Es gibt jedoch auch «falsche Freunde», d. h. Buchstaben, die gleich aussehen, aber im Russischen einem anderen Laut entsprechen. Unter den 33 Zeichen sind zudem einige Laute für uns neu, zum Beispiel Zischlaute. Das Erlernen der Schreibschrift ist eine interessante Herausforderung, welche die Lernenden in die Lage von Primarschulkindern versetzt. Da geht es plötzlich wieder

Unterricht darum, schön lesbare «Schnörkel» zu zeichnen. Um also die eingangs gestellte Frage zu beantworten, können wir sagen, dass das Kyrillische keine riesige Hürde ist, aber mit Fleiss und Tinteneinsatz angegangen werden muss.

Schülerinnen und Schüler kommen zu Wort Wir haben unsere Schülerinnen und Schüler gebeten, einige Fragen zu beantworten. Hier folgen Zitate aus ihren Antworten, welche die Vielfalt ihrer Interessen und Perspektiven widerspiegeln. Was hat Sie dazu bewegt, diese Sprache zu lernen? Wie waren Ihre Vorkenntnisse, welches Bild hatten Sie von der «russischen Welt»? «Ich wollte die Herausforderung annehmen, eine Sprache zu lernen, die ganz anders ist als die deutsche (andere Buchstaben). Ich habe mich schon vorher für Russland interessiert und stamme zu einem Sechzehntel von den Kosaken ab. Wenn ich an Russland dachte, dachte ich an: Tee, Eisenbahn, Mafia, Putin, Matrjoschka, Rote Armee, Kommunismus und diese russischen Fellmützen.» (Leandra, A5a) «Meine Familie ist aus Tschechien und daher spreche ich selber Tschechisch. Da diese Sprache mit Russisch Ähnlichkeiten hat, reizte es mich, die Sprache zu lernen. Die russische Welt ist eine Welt, in die man nur schwer einen Einblick bekommt, vor allem in den russischen Alltag. Es ist immer interessant, etwas über

Peter-und-Paul-Kirche in Peterhof

kyrillische Handschrift

die russischen Feiertage und gesellschaftlichen Bräuche zu erfahren.» (Laura, N6k) Was finden Sie an dieser Sprache spannend, faszinierend, schwierig? «Was mich anfangs am meisten fasziniert hat, war die Aussprache und natürlich auch die Schrift. Ich dachte, dass es sehr schwierig werden würde, die Schrift lesen und schreiben zu lernen. Ich habe mich jedoch sehr schnell daran gewöhnt und es ist nicht mehr besonders schwierig. Natürlich kann ich noch nicht so fliessend lesen oder schreiben wie in anderen Sprachen, aber das kommt mit der Zeit. Was ich ziemlich schwierig finde, sind die Fälle, da sie sich vor allem in der Anwendung vom Deutschen unterscheiden.» (Fabienne, AN5b ) «Schwierig ist sicher das Lesen und Schreiben in einer neuen Schrift. Aber das macht das Fach auch wieder faszinierend. Spannend finde ich den Klang, also das, was eine slawische Sprache ausmacht. Die Sprache ist ein reiner Zungenbrecher. Man muss zum Teil sehr lange üben, bis man nur ein Wort richtig aussprechen kann.» (Christian, N5k) Wie gedenken Sie Ihre neuerworbenen Sprachkenntnisse nach vier Semestern anzuwenden? «Wahrscheinlich werde ich keine Möglichkeit haben, meine Kenntnisse in Russland zu vertiefen oder sonst Russisch zu brauchen. Im Alltag jedoch, wenn man mal einem Russen begegnet, wird es sicher lustig und einen guten Eindruck machen, wenn man ein paar Sätze auf Russisch austauschen kann.» (Laura, N6k) «Ich möchte auf jeden Fall eine Reise nach Russland machen und dort meine Sprachkenntnisse noch ein wenig vertiefen. Es hilft sicher sehr viel, wenn ausschliesslich Russisch gesprochen wird, denn so wird man gezwungen, neues Vokabular auf Russisch zu lernen. Ich denke, dass sich eine Reise nach Russland auf jeden Fall lohnt.» (Fabienne, AN5b)

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Unterricht

Erinnerungen an St. Petersburg Unsere Reise fand im April 2012 mit der ehemaligen Fakultativklasse im Laufe des vierten Semesters statt. In Sankt Petersburg verbrachten wir fünf spannende und intensive Tage. Die Oper «Pique Dame» und eine Ballettaufführung im renommierten Marijnskij Theater waren zwei Höhepunkte unseres Abendprogramms, parallel zu den anderen gemeinsamen Erfahrungen in diversen Restaurants, wo eine Begegnung mit der Esskultur des Landes möglich war. Tagsüber erkundeten wir die Stadt mit ihren Museen und Denkmälern sowie ihre Umgebung. So legten wir viele Kilometer zu Fuss zurück, bewunderten die Kanäle vom Boot aus, fuhren die längsten Entfernungen mit den Marschrutki (kleine Sammeltaxis), oder benutzten die Metro mit ihren interessanten, sehenswürdigen Stationen. Der Tag in der ehemaligen Sommerresidenz in Peterhof, die von Peter

dem Grossen gegründet und von Katharina der Grossen erweitert wurde: Das Foto unten links zeigt die Sicht auf die Ostsee von der Terrasse der Peterund-Paul-Kirche bei Peterhof. Sonja Thomi (A6b) und Laura Zuber (M6h) berichten: «… Also beeilten wir uns, um das Gebäude zu gehen und die andere Seite anzuschauen. Frau Laurenti hatte nicht übertrieben, es war grandios. Die grüne Kaskade mit den goldenen Statuen war so kunstvoll, so dass wir sie auf mindestens hundert Fotos festhielten. Nun liefen wir den Kanal entlang bis zum Meer. Manche von uns waren zum ersten Mal an der Ostsee. Deshalb blieben wir noch lange dort stehen und machten Fotos. Auf dem Rückweg erzählte uns Frau Laurenti, dass der Zar seine Gäste immer mit Schiffen einlud und er, wenn alle angekommen waren und auf ihn warteten, mit dem Schiff herkam und seine Gäste begrüsste. Wir stellen es uns sehr eindrücklich und pompös vor, was es wahrscheinlich auch war.

Jetzt wurde es aber Zeit, den Palast zu besichtigen: Als Erstes erfuhr man auf einigen Tafeln, dass der Palast von den Revolutionären eingenommen und zum Teil auch zerstört worden war. Das meiste, was man zu sehen bekommt, sind also Nachbildungen. Aber auch so war alles sehr beeindruckend. Jedoch war alles übertrieben. Leider ist zudem der ganze untere Stock voller Souvenirgeschäfte. Den meisten unserer Gruppe gefiel der Jussupow Palast um einiges besser. Wir verliessen Peterhof und gingen noch vor dem Essen eine alte, zauberhafte Kirche besichtigen, die wir auf der Hinfahrt entdeckt hatten. Wir waren aber fast am Sterben vor Hunger und so war dieser Besuch sehr anstrengend. Aber er hat sich eindeutig gelohnt.»

Unterricht

Die Besichtigung der Eremitage Seraina Graf (Maturandin 2013) erzählt: «Um elf Uhr marschierten wir (fast) alle gestärkt und mit gefülltem Bauch zum wunderschönen Winterpalast. Die imposante Kulisse rund um den Palastplatz, dessen Mittelpunkt die beinahe fünfzig Meter hohe Alexandersäule bildet, hatten wir bereits am Tag zuvor bestaunen dürfen. Unsere Aufmerksamkeit galt dieses Mal der Eremitage, einem der grössten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt, das im ehemaligen Palast der Zaren untergebracht ist. Das Archiv des Museums beherbergt mehr als 2,7 Millionen Ausstellungsstücke, von denen 65‘000 in 350 Ausstellungsräumen ausgestellt sind. Eine grosse Zahl! Ehrfürchtig begaben wir uns in die Sammlung, jeder folgte seiner eigenen Nase. Meine führte mich nach langem Studium des Museumsplanes und mehrmalig falschem Abbiegen endlich in den Bereich der modernen Kunst, wo sich Picasso, Kandinsky und Malewitsch nebeneinander finden. Wir sogen die Kunst auf und sie hat unseren Geist derart benebelt, dass Elsa und ich uns auf der verzweifelten Suche nach einem kleinen Snack verliefen! Nach Ablauf der uns zur Verfügung gestellten Zeit trafen wir uns alle wieder vor dem riesigen, mintgrünen Gebäudekomplex, dessen

Labyrinth wir soeben erkundet hatten. lichen Speise kam. Auch jetzt, wo ich Es geschah etwas Unerwartetes: Das versuche, diese russische Spezialität zu erste Mal kamen wir in den Genuss, beschreiben, läuft mir das Wasser im unsere Lehrpersonen tadeln zu dürfen Munde zusammen. Ich bin hungrig. Ob man diese Kuchen wohl aus Sankt – sie waren zu spät! Hungrig machten wir uns schliesslich Petersburg einfliegen lassen kann?» auf den Weg zum ausgewählten Restaurant. Es handelte sich dabei um ein Café am Newskji Prospekt, dessen Spezialität die Pirogi, eine Art Kuchen, sind. Diese können süss oder salzig sein, sind beispielsweise mit Lachs, Zwiebeln, Kohl oder Äpfeln gefüllt, ausgesprochen günstig und einfach himmlisch. Mein Magen verzieh mir den ausgebliebenen Zmorgen augenblicklich, als er in den Zimmer im Landhaus A. Tschechows bei Jalta Genuss dieser köst-

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Am Poolrand Die Auflösung und die Gewinnerin/der Gewinner wird nach den Herbstferien auf der KZN-Website bekanntgegeben. Falls Du übrigens eine gute Idee hast, was man im nächsten Rätsel fragen könnte, dann sende Deine Frage inklusive Antwort an [email protected]

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Waagrecht 1 Unsere artgeschützte Geräuschkulisse erquickt die KZN im Frühling. 5 Nachgiebige Niederlassungsgelegenheit in der Mediothek. 6 In dreifach-englischer Ausführung ein ABBA-Hit, an der KZN ein chemisch-aktives Lehrerkürzel. 10 Kämpferisch wacht er über unsere Beamer. 12 Schulfach, angeführt von revolutionärer T-Shirt Ikone. 13 Stellvertretender Feudalherrscher im Mittelalter, festangestellter Geschichtslehrer an der KZN. 16 Da fehlt doch was. (Bild 1) 17 In Notfällen findet man mich im Erdgeschoss des B-Trakts, in der Turnhalle und in der Aula. (Bild 2) 18 Welche Art von Motor lässt sich mit diesem Modell im Erdgeschoss demonstrieren? (Bild 3) 19 Dieses Lehrerinnenkürzel macht einen auf Picasso. Senkrecht 2 Gebäude auf Geschenken, bei Schülern und Schülerinnen nicht immer beliebt. 3 Mit diesem Lehrerkürzel lässt sich sowohl Englisch lernen als auch die Schallgeschwindigkeit messen. 4 Do you speak Orange? Wenn ja, frag doch mal eines unserer alten Kästli, von

wem es gebaut wurde. (Bild 4) 5 Prüfungshilfe für Geisterschüler. 7 Wer Lust auf ein Tête-à-tête mit einer Dame verspürt, die nur Zeitungen im Kopf hat, möge einen Besuch in diesem Obergeschoss erwägen. (Bild 5) 8 Das Internet für KZN-Insider. 9 Der Minotaurus haust neu im Backsteingebäude, und zwar inmitten dieses Ortes. 10 Mondsüchtiges Monster mit fraglichem Dativ. 11 Erinnerung für die was? Die Antwort hängt im vierten Stock. (Bild 6) 14 Lateinisch glückliche Furcht. 15 In diesem Bereich wird die Dreizehn zur Glückszahl. Vervollständige das Lösungswort mit den grau hinterlegten Buchstaben:

__H___________

In der richtigen Reihenfolge ergeben sie eine feucht-fröhliche Feier auf Zürichdeutsch. Schicke die Lösung bis zum 4. Oktober 2013 an nordpool @kzn.ch, um an der Verlosung zweier Kinogutscheine teilzunehmen.

Am Poolrand

Dr. Nordpool weiss Rat Sehr geehrter Herr Dr. Nordpool Wir Schüler bekommen immer mehr Mails von Lehrerinnen und Lehrern. Wenn ich denen dann schreiben muss, bin ich mir nicht sicher, wie ich das machen soll. Wie schreibe ich Lehrern? Danke für den Tipp. E. K. (4. Gym).

Lieber E. Kürzlich hat sich eine Schülerin bei mir über eine unfreundliche Mail beschwert. Ihre Lehrerin schrieb: An alle! Ich bin kein Kreditinstitut. Seit Wochen haben noch nicht alle das Buch bezahlt. Nehmen Sie Geld in die nächste Stunde mit! XY. p.s. Das muss besser werden!! Sie können sich also trösten: Nicht nur Schülerinnen und Schüler beherrschen das Mailen nicht. Mailen ist wie kochen. Es gibt notwendige Zutaten, geregelte Abläufe und einen Schuss Kreativität. Und wer es nicht kann, macht sich lächerlich. Ich empfehle folgendes Rezept: 1. Betreffzeile: Je aussagekräftiger, desto besser; auch wenn die Geheimdienste dieser Welt mitlauschen, z. B: Bitte um Buch über die Al-Qaida. 2. Anrede: Sehr geehrte Frau XY, Guten Abend Herr XY. Wer will schon mit einem anonymen Hallo oder Grüezi angeredet werden? In der Schweiz, wo sich alle lieb haben wollen, ist das liebe Frau, lieber Herr inflationär, aus taktischen Gründen jedoch hin und wieder nötig. Dafür können Sie in der Schweiz, im Land der vermeintlich Freien und Gleichen, in der Anrede auf Titel wie Dr. oder Prof. verzichten, ausser Sie schreiben an eine Person mit österreichischen oder deutschen Wurzeln (oder an mich). 3. Sachlage und Anliegen formulieren: Ad rem! Kommen Sie zur Sache, halten Sie sich kurz und ganz wichtig, schreiben Sie klar: Meine Stimmlippenent-

zündung hat sich noch nicht gebessert. Der Arzt verbietet mir in den nächsten zwei Wochen das Sprechen. Leider kann ich darum den Vortrag von übermorgen Donnerstag über den Kehlkopf der Schimpansen nicht halten. Wann soll ich den Vortrag nachholen? 4. Abschluss, inkl. Grussformel: In Gebrauch ist ein ganzes Gestrüpp von Verabschiedungen: freundliche Grüsse, mit besten Grüssen, liebe Grüsse, herzlich, herzlichst, ade, MfG, Lg, yolo usw. Wählen Sie eine freundliche und persönliche Grussformel, ohne kumpelhaft zu wirken, also mit freundlichen oder mit besten Grüssen, oder, wenn Sie sich dazu gedrängt fühlen, mit herzlichen Grüssen. 5. Überarbeitung und Korrektur: Wer wichtige Mails versendet, ohne sie vorher noch einmal zu lesen, ist ein Anfänger, denn Mails werden als heimlicher Charakter- oder Intelligenztest gelesen. Ein Beispiel aus der Kanti Zürich Nord vom letzten Juni kann dies verdeutlichen: Zehn Tage vor der mündlichen Maturprüfung findet ein Deutschlehrer in der Mailbox folgende Nachricht eines angehenden Maturanden: „Guten Abend, Ich weiss nicht mehr, welche Werke ich auf die Lese - und welche auf Präferenzenliste gesetzt habe. Könnten Sie mier bitte alle Werke mit Zugehörigkeit schicken? Vilen Dank.“ Der Schüler hat die Matura zum Erstaunen des Deutschlehrers trotzdem bestanden, bleibt ihm aber als unbedarft in Erinnerung. 6. Noch ein Wort zum Schreibstil: Passen Sie Ihren Schreibstil Ihrer Schreibabsicht bzw. Zielsetzung an. Äussern Sie sich mal sachlich, mal unterwürfig, mal angriffig, mal ernsthaft, mal witzig. Zwar sind die meisten Lehrerinnen und Lehrer, wie Sie sicher wissen, nicht frei von Eitelkeit, dennoch liegen Sie mit einem sachlichen Stil nie falsch. Eine umgarnende Schreibweise sollten Sie nur dann wählen, wenn Sie ganz sicher sind, dass Sie am Schluss nicht als Einschleimer dastehen. Mit besten Grüssen, Ihr Dr. Nordpool

Haben Sie Fragen an Dr. Nordpool? Gerne können Sie Ihre Anliegen an [email protected] senden. Er steht Ihnen auch im nächsten Heft mit Rat und Tat zur Seite.

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Persönlich

Neue Gesichter Jedes Jahr finden neue Gesichter den Weg an unsere Schule. Nordpool hat vier Neuankömmlinge gebeten, sich vorzustellen, ihre Eindrücke zu schildern und die KZN in drei Worten zu beschreiben.

Marcel Müller

Fadime Kartal

Prorektor

Mathematiklehrerin

Ich wurde 1966 im damals noch ländlichen Kanton Zug in Steinhausen geboren als eines von drei Kindern einer klassischen Fabrikarbeiterfamilie mit Migrationshintergrund. Wurzeln habe ich aber auch in Zuoz, Stans und Luzern. Überall dort war ich einmal zu Hause. Heute lebe ich mit meiner Familie in Geuensee im Kanton Luzern zwischen Bauernhöfen und Kleinindustrie. Neu ist für mich vor allem die Perspektive auf Schule. Bis jetzt habe ich als Fach- und Klassenlehrer sowie als Fachvorstand und Präsident von Lehrerverbänden auf das System Schule geschaut. Jetzt lerne ich das Gymnasium aus der Schulleitungsperspektive kennen, und dies an einer Schule, die neu gegründet wurde. Schulen sind per se Systeme, die sich permanent wandeln. Aber die Neugründung einer Mittelschule aus zwei bestehenden Schulen mit unterschiedlichen Kulturen ist eine besondere Herausforderung. Auch wenn dadurch viele Unsicherheiten entstehen, empfinde ich diesen Prozess als Bereicherung. Positiv überrascht mich vor allem das Engagement der Menschen an der KZN. Sehr viele bringen sich aktiv in die Schule ein. Die KZN in drei Worten: traditionsbewusst – vielfältig – engagiert.

Die KZN ist gross, sehr gross sogar, deshalb möchte ich diese Gelegenheit nutzen, mich all denjenigen vorzustellen, die ich noch nicht persönlich kennenlernen konnte. Ich heisse Fadime Kartal und bin eine kurdischstämmige Berlinerin. Bis auf einige Auslandsaufenthalte haben mein Mann und ich unser ganzes Leben in Berlin verbracht und uns nach etwas Neuem gesehnt. Dies mag für all jene, die wie der Rest der Welt von Berlin schwärmen, schwer vorstellbar sein! Mehrere Zufälle haben dazu geführt, dass die ETH Zürich meinem Mann eine interessante Anstellung angeboten hat. Mit unserer Entscheidung, hierher zu ziehen, sind wir sehr glücklich. Dass unsere Tochter im Triemli auf die Welt gekommen ist, verbindet uns umso mehr mit Zürich. Die KZN schien mir vom ersten Tag an sehr vertraut. Die multikulturelle und lebendige Atmosphäre hier erinnert mich sehr an meine Schul- und Lehrerzeit in Berlin. In einem Punkt ist die KZN den meisten Berliner Schulen jedoch sicher voraus: Sie ist überaus modern und sehr gut ausgestattet! Insbesondere die technische Ausstattung der Schule sowie die elektronische Vernetzung aller am Schulleben beteiligter Personen empfinde ich als sehr positiv und zeitgemäss. Ich bin sehr gerne an der KZN und freue mich auf eine erfolgreiche und lange Zusammenarbeit. Die KZN in drei Worten: Modern! Lebendig! Multikulti!

Persönlich

Viviane Paliwoda

Elias Gaberthuel

Sekretariatsmitarbeiterin

Schüler

Für mich war sowieso alles neu, als ich im Februar 2013 im Schulsekretariat der KZN begann. Ich konnte mich also unvoreingenommen in die Situation einfügen. Den «Nachhall» des letzten emotionalen Jahres spürte ich noch gut und die ersten Monate an der KZN waren ziemlich turbulent – aber eben auch spannend und interessant. Mit so vielen Menschen – Mitarbeitenden, Lehrpersonen und Schülern und Schülerinnen – in Kontakt zu kommen, ist anspruchsvoll und bereichernd gleichzeitig. Die KZN in drei Worten: Langweilig wird’s nie!

Ich heisse Elias, bin aus der Stadt Zürich und kam im Herbst 2012 in die erste Klasse. Der Übertritt von der sechsten Primarklasse ins Gymnasium ist für mich ein einschneidendes Erlebnis gewesen: von der kleinen Primarschule, in der ich jeden Lehrer und fast jeden der 300 Schüler kannte, in die grösste Kantonsschule der Schweiz. Als am ersten Tag jeder Schüler sagte, woher er kommt, war zum ersten Mal etwas neu. Bis dahin hatte ich dabei immer nur «Zürich» gehört, doch nun gab es plötzlich einen Mix aus «Buchs», «Bassersdorf», «Dietlikon» und vielen anderen Ortschaften. Allgemein gibt es hier viele Lehrpersonen und Fächer, was den Vorteil hat, dass man nicht nur von einer Person in allen Fächern, sondern von je einer von zehn bewertet wird. Besonders gefällt mir der Unterricht, wenn ich gute Lehrer habe, also die Schule spannend oder lustig ist. So ist man auch viel motivierter als bei Lehrern, die langweilig unterrichten. Auch gut finde ich, dass man im Gymnasium sicher nie unterfordert ist und mindestens ein Fach hat, das einem gut liegt und gefällt. KZN bedeutet für mich «Keine Zunahme des Nichtwissens»; zwar nicht gerade das beste Deutsch, aber irgendwie stimmt es.

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Auswärts

Echos des élèves de l’immersion en Romandie texte Yann Lenggenhager (Conversation en français) et Gérard Zahner (Français et Italien) – photos Beatriz Pena (Français et Espagnol)

Im Herbstsemester 2011/12 startete der Immersionsunterricht Deutsch/Französisch an der ehemaligen Kantonsschule Oerlikon mit 14 Schülerinnen und Schülern. Diese Pioniere verbrachten das letzte Semester an einem Collège in der Westschweiz. Dort besuchte sie das Immersionsteam der KZN (B. Pena, Y. Lenggenhager, G. Zahner und Prorektor D. Fumagalli) und hielt die gewonnenen Eindrücke fest.

Basil Kuster et Julien Kneubuehler au Gymnase Auguste Piccard à Lausanne (photo avec M. Daniele Fumagalli, prorecteur responsable de l’immersion, Mme Beatriz Pena, responsable de l’intégration des élèves romands en séjours à la KZN, M. Gérard Zahner, responsable de la filière, et M. Yann Lenggenhager, coordinateur des échanges avec la Romandie).

Au Gymnase d’Yverdon

Les entretiens avec les élèves actuellement en séjour en Romandie ont révélé une grande et unanime satisfaction! Autant les contacts avec leur famille d’accueil qu’ avec les élèves et les enseignants romands apparaissent comme positifs et enrichissants. Après quelques difficultés de communication au début, les dialogues et la participation aux leçons ne semblent plus leur poser de problème. A les entendre, c’est comme s’ils étaient en Romandie depuis toujours! Et pourtant ils n’y sont que depuis quatre mois… Les six élèves que nous avons rencontrés dans leurs écoles nous ont fait part de leurs observations… Voici quelques extraits des témoignages que nous avons récoltés auprès de: Natalie Schwarz, Katja Wildmann et Michel Meier au Gymnase d’Yverdon (photo à gauche) et Irina Lehner au Collège de St-Maurice (photo à droite: à la gare de Sion où elle nous a accompagnés). «Il vaut mieux habiter près de l’école, car les transports publics ce n’est pas comme à Zurich!» «Au début c’est un peu difficile, tu comprends pas les gens... surtout les élèves! - Les profs ça va.» «Le partenaire d’échange est très utile: il peut montrer l’école, expliquer comment ça marche, etc.» «On peut choisir, si on va au cours d’ allemand ou pas - ça dépend du prof, on s’ arrange avec lui - parfois on peut aider en lisant des textes ou en donnant des exemples de discours, par exemple j’ ai lu un texte de Dürrenmatt à la classe...» «Ici il y a moins de leçons et moins de choix dans les branches facultatives.»

Auswärts

A la gare de Sion Lycée Lausanne Salle de sport d’Yverdon

«Quand le prof pose une question, ici tout le monde crie la réponse - à Zurich on lève la main!» «Si on compare le niveau de l’ allemand ici et celui du français chez nous, on doit dire que nous sommes un peu plus avancés.» «L’ allemand? Beaucoup d’ élèves ne l’ aiment pas! Alors ils ne le parlent pas très bien...» «En français, on arrive à comprendre beaucoup plus.» «A Zurich on nous a bien préparés en français pour cet échange.» «Le français que l’ on apprend à Zurich ne permet pas de tout comprendre ici!» «Il y a des mots qu’ on n’ a pas appris à Zurich et qu’ ils utilisent beaucoup ici... Par exemple: «ça fait censuré!»» «Ici les élèves ne prennent pas beaucoup la parole en classe, aussi parce qu’ ils n’ ont pas de note d’ oral.» «On a fait un truc trop cool - c’ est la meilleure chose que j’ ai jamais faite à l’ école: on était 60 et on a joué à l’ ONU. Chaque groupe a représenté et préparé un pays, c’ était un grand travail, mais super intéressant.» «Moi j’ ai appris à aller chez les gens et parler; c’ est ce qu’ ils font ici et nous on ne fait pas comme ça à Zurich. Ici les gens sont très sympas et très ouverts.» «Ma famille a un appartement à Chalet Dax près de Sion, alors je passe souvent les week-ends là-haut.» «Venir en 5e c’ est super, c’ est le moment idéal.» «Dites aux élèves de troisième que l’ échange c’ est super!»

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Auswärts

Salut, Valais! Text Irina Lehner, AN6c

Viele meinen, Walliser könnten kein Französisch. Die Hälfte von ihnen spricht Deutsch und der Rest hat einen fürchterlichen Akzent. Wieso sollte ich also ins Wallis gehen? Dort sitzen doch alle nur in ihren Bergdörfern herum und essen genug Fondue, um allen Wein aufzusaugen, den sie getrunken haben, um ihre Einsamkeit zu vergessen. Zwischendurch gehen sie noch zur Kirche und zur Wahlurne, um SVP (Oskar Freysinger) zu wählen. Nun, dem ist nicht ganz so. Walliser wissen zwar einen guten Wein zu schätzen und schauen ab und zu Kuhkämpfe, aber im Wallis gibt es noch viel, viel mehr zu entdecken. Als ich den Bescheid bekam, es gäbe einen Austauschschüler im Wallis für mich, war ich zuerst recht skeptisch. Meine Familie und ich reisten kurzentschlossen ins Wallis, um diesen Austauschschüler einmal zu sehen. Unangemeldet standen wir an einem Dienstagabend in seinem Bergdorf (ja, es ist ein Bergdorf; unter der Woche fährt der letzte Zug um 21.03 Uhr)

vor der Haustür seiner Familie. Und so herzlich, wie sie uns begrüssten, hineinbaten und zum Abendessen einluden, wurde ich auch ein Jahr später wieder empfangen. Nicht nur die Familie war sehr herzlich, sondern jeder einzelne Mensch, den ich im Wallis traf. Das Gymnasium in St-Maurice, das ich besuchte, nennt sich «Collège de l’Abbaye de St-Maurice», ist also die ursprüngliche Klosterschule. Davon merkt man heute nicht mehr viel. Dass die Schule zu einem katholischen Kanton gehört, merkt man hingegen gut, denn die katholischen Feiertage sind alle schulfrei. Und von denen gibt es nicht wenige! Zusätzlich gibt es immer wieder Tage, an denen kein gewöhnlicher Unterricht stattfindet. Einer davon heisst «la non-stop»: Am Morgen gibt es verschiedene Workshops wie zum Beispiel «Chocolaterie» oder «Dégustation des bières» und am Nachmittag werden in einem Spektakel der Schüler drei Stunden lang Lehrer auf die Schippe genommen. Was man im Wallis neben Französisch

noch so üben und erleben kann: • Skifahren, Klettern, Hochtouren machen... – in der Schule gibt es einen Skitag, und auch sonst sind die Berge einfach so nahe! • Philosophie und Diplomatie – Philo ist für Lateinklassen obligatorisch (und sehr interessant!), zusätzlich kann man im Freifach Philosophie bei einer Imitation einer UNO-Versammlung mitmachen. • faire la fête – Walliser machen das sehr gerne und oft; sie haben zum Beispiel an Fasnacht (Carnaval) eine Woche frei, um richtig feiern zu können und nächtelang in Sion oder Monthey durchzumachen. • Zudem gibt es Klassenfeste, Geburtstage, Wochenenden usw. Blöd ist nur, wenn man dann den letzten Zug verpasst... Das Wallis liegt zwar noch in der Schweiz, doch eben auch sehr nahe bei Italien und Frankreich, was man auch immer wieder merkt: sonnigeres Wetter und südlichere Mentalität. Salut, Valais!

Mitteilungen

Maturitätsarbeiten 2013 Klasse A6a

Agorastos Vicky OLYMPIA - Eine Reise in die Antike (A. Lüthy Haerter) Arudchelvam Janani Das Auge isst mit (T. Noser) Cedeño Jordan Mäuse und geometrische Figuren (T. Noser) Curiger Jacqueline Erstellung einer neuen OL-Karte: Schwänkelberg (B. Beutler) Ehrensperger Elina Verschwendung vom Feld bis zum Teller (U. Verhein) Fathallah Ziad Die Ursachen des Bürgerkriegs im Libanon und die Relevanz der ausländischen Einflüsse (U. Verhein) Feusi Oscar «Paul» (A. Diggelmann) Gebhardt Samuel Sport am Limit - Herkömmliches Ausdauertraining vs. High Intensity Training (E. Iten-Salvoldi) Graf Seraina Dies ist die Farbe meiner Träume - Impressionen einer surrealistischen Märchenwelt (V. Gemelli) Hajdini Lorian Der Weg zur Unabhängigkeit (R. Näf) Köferli Valentin Hochlandrind und Braunvieh - ein ökonomischer Vergleich (U. Verhein) Lan Yan-Xing Drei Jahre meines Schullebens (A. Diggelmann) Molinari Manuele Afghanistan - gestern, heute und morgen? (N. Bain) Rageth Sarah Ausländerintegration in der Stadt Zürich - eine Reportage (V. Gemelli) Rhiner Clemens Vector Race - Ein Software-Entwicklungsprojekt in Java (P. Aschwanden) Rüegsegger Laura Yesterdays - When memories control the present (B. Stocker-Meier) Schneider Julian Der Fund einer minoischen Kamares-Kanne in einem Kindergrab in Troia (R. E. Harder) Solèr Sara Ein fantastischer Schatz. Ein Theaterstück für die 3. Primarschulstufe (T. Grüebler) Terekhov Artur Die Geschichte der schweizerischen Lebensrechtsbewegung und deren Beeinflussung durch Dr. med. B. Nathanson (R. E. Harder) Wobmann Tabea Das Leontopodium alpinum (T. Noser) Zbinden Rafael Der Torhüter beim FC Zürich - Der Ausbildungsprozess (A. Glässer)

Klasse A6b

Aebi Ariana Zürich West im Wandel der Zeit (D. Keller) Apte Asmita Parivartan - The Transformation (M. Huber) Beltrame Pamela Englischadaption von Ian Mc Ewan‘s Atonement (M. Huber) Bischof Deborah Marilyn Monroe - Zusammenspiel der exponierten Verführerin und einer konservativen Gesellschaft (F. Gerber-Blarer) Bugmann Anna Mit Léger und Weight Watchers zur Traumfigur? (F. Fischer) Di Giovanni Tamara Durch Blutgruppendiät zu Gewichtsverlust und mehr Lebensqualität? (F. Fischer) Gehrig Tanja Sympathie & Antipathie von Gesichtspartien (A. Hess) Hegnauer Amina Warum die Milbe Varroa destructor zur Vermehrung die Drohnenbrut bevorzugt (F. Fischer) Humm Patricia Mein Zürich - Geheimtipps einer Weltstadt (M. Huber) Hüsgen Annemarie Hartker - Gregor. Das Benediktsoffizium im Hartker Antiphonar (F. Gerber-Blarer) Kim Joo-Ri Die Ballade (G. Odermatt) Lüchinger Selina Messungen von Belastungen im Ropeskipping auf Kraftmessplatten - Ein Selbstversuch (B. Beutler) Mach Michelle Bildnerische Umsetzung eines Songtextes - Beziehung zwischen den Künsten (N. Vionnet) Murbach Luisa Starbucks - ein internationales Unternehmen: Wie globalisierungsfreundlich ist die Kundschaft? (R. Aegerter) Schär Tanja Die Vermarktung von Palmzucker in der Schweiz (R. Aegerter) Schudel Lorina «Kolumnen» (Ch. Müller) Siegrist Alexandra Bild-Ton-Schnitt. Eine Analyse filmgestalterischer Elemente in bestimmten ‚Standard-Sequenzen‘ (Ch. Müller) Singer Leonie Himmel über London - Eine Erzählung (M. Huber) Spillmann Simone Réflexions sur l‘adaption littéraire et cinématographique (C. Mazza) Yildirim Merve Marcus Tullius Cicero vs. Willy Brandt (F. Gerber-Blarer)

Klasse N6g

Alvarez Sandra Die Schweiz: Ein zweites Zuhause? Integration von eritreischen Flüchtlingen in der Schweiz (M. Spörri) Andree Davina Hustekuchen - Warum die Erde Fieber hat und wie wir sie wieder gesund machen können (Kinderbuch) (Ch. Noetzli) Horlacher Eva Kinderarbeit in Cuenca (Ch. Noetzli) Krause Alhina I love the quiet of the night time - Über die Kollektion von FlorAlh. (S. Reolon) Leu Andrea Le «Schwyzerdütsch» et les Romands - Approche d‘un conflit suisse (H. Schneider) Mattli Joel The Art of Ideal Motivation - An approach to demonstrate the importance of motivation for success in sports (Ch. Noetzli) Melliger Daniel Chapter One - Land of the Unexpected (P. Jehle) Miller Sarah The Best Years of Our Lives - Representation and Impact of Word War II on American Society (M. Spörri) Nelson Lilian The History and Future of Robotics in Surgery (S. Reolon) Pfeifer Luise Soziale Diskriminierung der Einheimischen Australiens und deren Auswirkung auf ihren gesundheitlichen Zustand am Beispiel des Staates Victoria (Ch. Noetzli) Picard Liora Sonderschulung an der Regelschule - Integration von autistischen Kindern (K. Kämmerling) Pinto Lilian Aufschieben ist auch Arbeiten! Ein Ratgeber für Schüler (K. Kämmerling) Reeves Tyler Bluesologie - Wie stehen Jugendliche/junge Erwachsene der Bluesmusik gegenüber? (J. Baldes) Santos Gonçalves Willian A young anteater gaining independence (J. Bütler) Sinik Ruken Kurzgeschichten kurdischer Jugendlicher - Schreiben über meine Herkunft (K. Zangger) Staub Anna Von Eulen und Speeren - Eine bildnerische Darstellung der griechischen Göttin Athene (E. Neff) Suter Alix Die Basilika von Aquileia und ihre Bodenmosaike (B. Hasler) Wirz Rahel Kriegsberichterstattung aus Afghanistan (Ch. Menger)

Klasse N6h

Aeschlimann Marjanka Aufbau einer Krabbelgruppe. Ein Vergleich zwischen Theorie und Praxis. (L. Margelist Heinzmann) Cano Miriam La influencia de la dictadura franquista sobre la emigración española (N. Kilchmann) Kern Ann SO WAS - inszenierte Fotografie (C. Hemauer) Carpinelli Noemi Berlusconi: quante facce ha? (E. Laurenti) Eisenring Simone Stress - Geprüft auf seine Messbarkeit bei bevorstehendem Fallschirm-Erstabsprung (U. Kraushaar) Futter Andrea Politische Plakate: Trugbild oder Abbild der Wirklichkeit? (L. Zuberbühler) Jurkovic Marija Häusliche Gewalt an Frauen im Kanton Zürich (B. Stillhart) Labarca Soto Laura Aufstieg und Fall der Band «The Beatles» (T. Stalder) Martinetti Stefano Il dialetto ticinese a Lugano negli ultimi 50 anni (E. Laurenti) Matic Amrita Von der Knappheit zum Überfluss: Entwicklung der Ernährungsgewohnheiten in der Schweiz von der Nachkriegszeit bis heute (H. P. Lussy) Reinhard Paula The Power of Rhetoric (N. Finazzo Manno) Schmid Martina Gibt es eine Korrelation zwischen den Zeckenrisikogebieten der Schweiz und der Prävention mittels FSME-Impfungen durch Coop Vitality Apotheken? (F. Niederer) Schweizer Jan Verfassen eines Kurzromans (M. Späni) Sewer Sabrina Eigenbau meiner Trompete (A. Heer) Spitz Nathalie Die Jugendsprache (L. Margelist Heinzmann) Vanni Claudio Italienische Auswanderer (I. Lenzo) Weinmann Sascha Migración peruana a Suiza (N. Kilchmann) Wey Simon Fluiddynamik (I. Lenzo)

Klasse N6j

Chiri Alessandro Eigenbau einer elektrischen Gitarre (T. Camenzind) Allahverdian Malek Religiöse Minderheiten vor und nach der islamischen Revolution im Iran (A. Lüthy Haerter) D‘Ercole Ginea Experimentierkasten für Sekundarschüler (A. Aschwanden) De Martin Nina Chancen in Afrika - Entwicklung einer Sparkasse in Kamerun (A. Kägi) Frauchiger Melanie Traumdeutung nach C. G. Jung - am Beispiel eines eigenen Traumes (B. Stillhart) Fröhlich Sandro La poesia dei sapori (E. Laurenti) Huber Mona Schnee im Sommer. Literarische Verarbeitung der psychischen Krankheit Manie und Depression (F. Vogt) Nalyan Marcel Eine Reise durch Anatolien - Der armenische Genozid aus zwei Blickwinkeln (F. Vogt) Özkul Berkcan Luzides Träumen und mentales Training: Lernen im Schlaf- und Wachzustand (B. Stillhart) Pasztor Benjamin Rapsodie

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Mitteilungen

Conflictuelle - Komposition eines Klaviertrios (D. Auchli) Piemontese Alessandra Depression - eine typische Frauenkrankheit? (F. Fischer) Preisig Mara Sozialhilfe in der Schweiz (R. Vogt) Schaetti Adriana Freiwilligenarbeit im Kinderspital Zürich (B. Stillhart) Schibli Lea Farbtherapie (T. Stalder) Stump Annikka Transsexualität: Der Weg von einem Mann zu einer Frau (R. Näf) Thamm Kristina PET-Recycling Sammel- oder Pfandsystem? (A. Aschwanden) Weiler Ursina Rote Falken Zürich, ein filmisches Portrait einer Kinder- und Jugendgruppe (S. Bader) Weiss Valentin A Traveller‘s Diary (W. Fischer)

Klasse N6k

Angst Laura Erfolg ist Gold (C. Kindschi Meuli) Bader Priscilla Zürich West: Ein Stadtteil zwischen Auf- & Abwertung (L. Zuberbühler) Benz Nathalie Wikipedia - Hinter der Fassade der Online-Enzyklopädie (A. Grossniklaus) Bibissidis Zoe Ignazio Silone – Eine Untersuchung des Migrationsproblems an einem persönlichen Beispiel (E.Laurenti) Bloch Julia Die Abwanderung aus dem Safiental (L. Zuberbühler) Calleri Selena The importance of linguistic recursion (A. Cattaneo) Cerda Tamara Ist Helfen egoistisch? (T. Zimmermann) Ferrara Annelisa Die Frauenhose: Entwicklung und Durchsetzung eines revolutionären Kleidungsstücks (A. Kägi) Fossi Debora C‘era una volta e c‘è anche adesso? (M. Rutschmann) Fritschi Judith Kunst am Kinderbuch (T. Zimmermann) Hapuoja Maarit Sauna - Entspannung wird zur Lebensgefahr (C. Kindschi Meuli) Kumar Vanessa Wunschkind dank Präimplantationsdiagnostik (C. Sedlacek-Furrer) Kunst Jasmin Züri, ich lieb dich - eine szenische Literaturverfilmung (C. Hemauer) Lor Chuy Ly Fantasy-Buchprojekt Sóley, eine ganz neue Welt kreieren (B. Stocker-Meier) Maurer Laura Züri, ich lieb dich - eine szenische Literaturverfilmung (C. Hemauer) Schnederle Luschka Kantonsschule Zürich Nord Nachhaltig? (L. Zuberbühler) Schwendimann Melanie Graffiti und Du? Graffiti und Mensch: Emotionalität und Ausdruck (N. Vionnet) Shala Pranvera Selbstverteidigung für junge Frauen (C. Kindschi Meuli) Ursprung Pascale Grosse Fortschritte für kleine Patienten (S. Dangel) Vernon V. Ilakhiyah Schwanger? Was geschieht nun? (C. Sedlacek-Furrer) Vural Fidan Die Rolle der Geschlechter bei der Einwanderung aus der Türkei in die Schweiz (H. P. Lussy)

Klasse M6d

Bachmann Clemens Frankobelgischer Comic versus Manga (B. Pena) Bebié Pascal Frauenquote in der Schweiz? (R. Näf) Buff Sirla Australien - Stolen Generations (U. Verhein) Buschta Stephanie Organisierte Suizidhilfe: Sagt das Schweizerische Gesetz zu viel oder zu wenig? (G. Bourquin) Flury Maya Bestimmung der Aussagekraft einer im Rahmen einer MA durchgeführten Umfrage (U. Kraushaar) Gehri Ivan Kann Photovoltaik-Energie bei schlechtem Wetter durch die Energie des Regenwassers ersetzt werden? (Ch. Prim) Hellmüller Valérie-Anne Konfliktlösung durch Sport - Am Beispiel von Südafrika (H. P. Lussy) Krucher Aaron Alkoholkonsum von Jugendlichen in der Schweiz in der Nachkriegszeit und heute (H. P. Lussy) Lang Delia Traum und Wirklichkeit (G. Stucki-Volz) Massaro Alessandro Das Feuer der Freiheit (G. Stucki-Volz) Rosenbaum Nadia Juden in der Schweiz zwischen 1938 und 1942 (G. Stucki-Volz) Rüegg Michelle Brücken - von statischen Grundlagen zum optimalen Modell (S. Dangel) Sabanovic Avdo Gilt der Schweizer Franken immer noch als safe haven? (R. Boccuzzo) Spälti Andri Verfassen eines Krimis: «Von Guntens letzter Fall» (G. Stucki-Volz) Stamm Jonas Die Bestimmung eines Gitarrentons anhand der Frequenz (Ch. Prim) Stettler Micha Die Herausforderungen der schweizerischen Agrarpolitik (R. Boccuzzo) Vetsch Dominik Land Grabbing - Ausbeutung oder Entwicklungshilfe? (N. Bain) Widmer Oliver Wasserkraft als sinnvoller Ersatz für Kernkraft (Ch. Prim) Zemp Florian Abbiegeblinker für Fahrräder (Ch. Prim)

Klasse M6e

Al Laham Hagar Der Laserzoo - Ein Streifzug durch die Lasertechnologie (T. Camenzind) Blaja Ion Kontroverse Architektur in Bukarest (A. Diggelmann) Da Silva André Joel LTE - Wie werden wir unser ‚Handy‘ in Zukunft nutzen? (E. Kuczynski) Dorna Philip Der Einfluss von Sport auf den Schlaf von Eishockeyspielern (O. Kalbermatter) Echsle Pirmin Analyse des Nasswerdens im Regen (A. Prieur) Frei Jacqueline Die Entwicklung der französischen Sprache während der Revolution (1789-1799) (E. Kuczynski) Frey Koo Untersuchung des Obertonspektrums bei der E-Bass-Gitarre mit verschiedenen Tonabnehmern (D. Tyndall) Gonon Frederick Rehabilitation nach Kreuzbandriss (B. Beutler) Kunfermann Gian-Luca Memory Training - Eine Hilfe für den Alltag (O. Kalbermatter) Marinkovic Milan Der Einfluss eines Wasserkraftwerks auf die Umwelt am Beispiel Djerdap 1 (D. Stauffer) Marti Gian Konstruktion einer Lautsprecherbox (F. Piehler) Schmid Tobias Voll en Troll (G. Odermatt) Vasan Mithulan Die Endphase des Bürgerkriegs in Sri Lanka dargestellt in den Schweizer Medien und in einem tamilischen Erlebnisbericht (C. Wuest) Viveganandan Viravi Der Ursprung der Musik (G. Odermatt) Wolfertz Alexander Kryptografie - Eigene Ideen zur Lösung des Schlüsselaustauschproblems (F. Piehler) Wulkop Paula Ionen im Regenwasser (P. Aschwanden)

Klasse M6f

Bulut Karl Tetracyclin - Ein komplexer Ligand (T. Geldbach) Bürkler Oliver Komplexe Zahlen im Alltag (F. Läuchli) Claglüna Steivan Energiegewinnung mittels GFK-Träger (R. Nessler) Ekoutsoglou Charis Einfluss von Musik auf sportliche Aktivitäten (N. Service) Ho Kin Wa Animation von Teilchenbewegungen (N. Krzebek) Käser Roland Wasserqualität des Katzensees (T. Geldbach) Kiper Natasha Braitenberg - Vehikel im Labyrinth (R. Nessler) Mosimann Rea Neophyten in der Umgebung des Neeracherrieds (P. Stettler) Mozolowski Robin Bogenjagd in der Schweiz illegal - zurecht? (D. Stauffer) Mulders Geertje Einfluss von Musik auf sportliche Aktivitäten (N. Service) Nüesch William Einsatz der Sonnenenergie an der KZN (R. Nessler) Ramos Laura Erarbeitung einer Choreografie/Produktion (V. Fischer) Schärer David US-Armee: Zwei Filme, zwei Perspektiven (R. Näf) Vörös Anna Ein Zwischenhalt für Mord. Eine Kriminalgeschichte nach Agatha Christie (L. Margelist Heinzmann)

Klasse KN6c

Bamert Jacqueline Kommunikation zwischen Mensch und Delfin (S. Reolon) Baschung Chiara Migranten zu Hause - Eine Studie über die gesellschaftliche Integration von deutschen und albanischen Immigranten im Kanton Zürich (Ch. Menger) Bozic Sanja Verlustängste bei Jugendlichen im Alter von 15 bis 20 Jahren (A. Niklaus) Buess Nina Retrograde Amnesie (A. Niklaus) Cheung Ka-Sing Think Outside the Box: Ein kurzer Liebesfilm - musikalisch und instrumental unterlegt (P. Blum) Garon Fabienne Die Rolle der neuen Medien in der ägyptischen Revolution (Ch. Menger) Gysel Silvio Meister Petz zu Besuch in der Schweiz (H. - M. Hsu) Hill Stephan Zeichnerische und filmische Umsetzung eines Liedes (P. Blum) Jauch Fidel Kung Fu - Die Veränderung von Körper und Geist (H. - M. Hsu) Kuhn Damaris Die Macht der Neugierde - Eine Kriminalgeschichte (K. Kämmerling) Kunz Mirjam Tattoo: Das Entwerfen von Tattoomotiven im Old School und New School Stil – Tätowieren im Selbststudium (P. Blum) Meier Céline Grenzwandern - Ein Höhenweg zwischen dem Misox und dem Val San Giacomo (D. Wigholm) Neyer Livia Illustration des griechischen Mythos «Orpheus» (E. Neff) Savino Marina Verkörperte Gefühle - Gegenüberstellung der schweizerischen und italienischen Gesten (K. Kämmerling) Winkelmann Krista In My Mind - Musik, die Gefühle wiederspiegelt (Ch. Alpiger)

Die unterstrichenen Arbeiten wurden von der KZN prämiert. Die Arbeiten von Sereina Graf, Stefano Martinetti und Julian Gabriel Schneider wurden zusätzlich an die kantonale Prämierung von Impuls Mittelschule weitergereicht. Wir gratulieren!

Mitteilungen

Selbstständige Arbeiten FMS 2013 Klasse F6aG

Aono Seiji Die Anpassung des Fahrrades auf seine Funktion (D. Ernest) Barth Jeanine Diäten: Entwicklung, Funktionen und Testen im Selbstversuch (B. Morf) Burger Nadine Aus Abfall was neues machen (A. Baumgartner) Daprelà Soraya Kulinarische Reise durch Italien (Ch. Noetzli) Frölich Chantal Bakteriendichte auf häufig benutzten Oberflächen (M. Beck) Keller Céline Sport- und Ergotherapie bei Paraplegikern (H. Bombitzki) Kilic Züleyha Die Hausgeburt - Unterschiede der Hausgeburt zur Spitalgeburt (S. Reolon) Kobelt Céline Mont Blanc (Ch. Noetzli) Mégroz Julia Autismus - Erziehungsprobleme im Alltag (C. Müller) Mettler Aline Auswirkungen einer Stammzellentransplantation auf die Psyche des Kindes mit Leukämie (E. Amevor) Risse Anna Gestaltung eines Cupcake-Kochbuches (A. Baumgartner) Roberts Paul Soya - Segen oder Fluch? (S. Schwarz) Schaub Mirjam Bauern im Zürcher Oberland (Ch. Noetzli) Scheider Lorena Das Leben im gespaltenen Berlin aus zwei Perspektiven (K. Kämmerling) Schenkel Xenia Der Gebärdenspracherwerb bei gehörlosen Kindern im Vergleich zum Erwerb der Lautsprache bei hörenden Kindern (B. Morf) Sigrist Dana Adipositas bei Kindern (H. Bombitzki) Strässler Sabrina Die Veränderung der Geschmackswahrnehmung mit zunehmendem Alter (J. Bütler) Vaccarella Scilla Urban Beekeeping - Imkern mitten in der Stadt Zürich (Ch. Noetzli) Vantaggiato Antonio Der Weg zum Sixpack (S. Furrer) Wild Lars «Songs of Heroes» - Lyrische Songtexte über Sagen aus der griechischen Mythologie (A. Bollier) Wunderli Petra Maligne Melanome (J. Bütler)

Klasse F6bG

Bär Linn Eigenbau einer E-Gitarre (J. Baldes) Burkhardt Patricia Fleischkonsum und Vegetarismus (M. Beck) Frey Sandra Auswirkungen von Alkohohl auf den Körper (M. Beck) Furat Esma Schlafstadien und Schlafmangel (C. Müller) Grossholz Mirjam Verona (S. Schwarz) Hohl Lea Die Entwicklungen und Strömungen der Popmusik um die Jahrtausendwende (Ch. Alpiger) Islam Anika Wirksamer Hautschutz vor UV-Strahlung (E. Amevor) Kündig Michelle Parasomnie und Hypersomnie - Vergleich zwischen zwei Schlafstörungen (K. Kämmerling) Nager Nora Auswirkungen von Adrenalin auf den Körper (E. Amevor) Neth Sovannarie Hirntumor (E. Amevor) Palapurackal Rebecca Luzide Träume (Klartraum) (K. Kämmerling) Photiou Alexia Der Schulalltag eines sehbehinderten Kindes (C. Farner) Ragulan Mituna Geruchssinn (M. Beck) Rahm Selina Fotografie: Viel zu wenig Farbe in diesem schwarz-weiss Leben (N. Bain) Reimann Corinne Die Erstellung eines Kinderbuches (H. Schneider) Ruf Corinne Fotografische Inszenierung einer Vollplastik eines Tigerkopfes (P. Blum) Scheuner Melea Umnähen und Umgestalten eines Kleides (E. Neff) Seidinger Eve Übertrieben-lustige Kurzgeschichten über die Probleme der Frau (H. Schneider) Spaak Esther Einfluss von Paracetamol auf Daphnia (M. Beck) Wiedmer Ronja Was treibt ein Mensch an, Heroin zu konsumieren? (E. Amevor) Winkler Claudine Titanic (S. Schwarz)

Klasse F6cK

Anelone Jonas Portrait des Innern (R. Clematide-Müller) Belser Benjamin Linthwerk - Weitblick hat Zukunft (S. Schwarz) D‘Ambrosio Luca Hitler & Mussolini -Faschistische Korrespondenz – Analyse zweier Briefe aus dem Jahr 1940 (M. Spörri) Dähler Flurina Biketour an der Rhone entlang (E. Ruiter) Fritz Juliette Die Repräsentation der Frauen in den Printmedien und ihr Einfluss in der Gesellschaft (L. Grigoni) Glarner Elena Wie verändert sich unser Fettmuskelanteil durch täglichen Sport und angepasste Ernährung (D. Wigholm) Gschwend Max Mentaltraining im Sport (Schwergewicht Tennis) (S. Furrer) Käser Thilo Nahtoderfahrungen (A. K. Schwarz) Keller Felix Hippopotamus amphibius lucens (R. Clematide) Keller Manuel joiz - das neue Social TV (L. Grigoni) Laukenmann Nina Leonor - das Schreiben eines Theaters (B. Morf) Manhart Sidney Das Swissair Grounding (M. Spörri) Meaders Lauren Ein fotografischer Vergleich zwischen den verschiedenen Quartieren der Stadt Zürich (O. Knöpfli) Saifi Sadjia Leben zwischen zwei Welten - Afghanistan und Schweiz (C. Kindschi Meuli) Schäfer Ailin Fashion against racism (R. Clematide-Müller) Schmid Luregn Bob Dylans Pop-Revolution 1965: Ursachen und Wirkung (A. K. Schwarz) Tynowski Nicola Selbstständige Musikproduktion (A. K. Schwarz)

Klasse F6dK

Courtens Michelle Von Materialexperimenten zum Abendkleid (E. Neff) De Nando Deborah Kindheit im italienischen Faschismus am Beispiel meiner Grosseltern (Ch. Menger) Drews Seraina Gesellschaft zu Fraumünster (Ch. Menger) Duttweiler Laura Das Leben mit einer Sprechstörung: «Stottern» (K. Kämmerling) Fischer Valeria Video-Clip zum Lied «Little talks» (R. Clematide-Müller) Fredericq Marie «Wie die Sonne uns die Nacht schenkte» (Kinderbuch) (B. Hediger) Fritzsche Tamara (Wie) Ist es möglich, sich auf die andere Hand umzuschulen? (J. Blatter) Fuchs Jasmin Flucht meines Grossvaters aus Ostpreussen Ende 1944 und Erlebnisbericht heute (Ch. Menger) Häubi Alin Gestaltung und Fertigung eines Kinderbuches (E. D. Martens Hamdorf) Hofer Rahel Die perfekte Alltagstasche (E. D. Martens Hamdorf) Leuthold Gioia Die Auswirkungen einer Krebserkrankung auf die Familienmitglieder (J. Blatter) Ligtenberg Michelle Der Minirock im Wandel der Zeit (Ch. Menger) Nesic Suzana Für immer Coco Chanel (L. Grigioni) Pruschy Sarina Der Goldene Schnitt - ist er wirklich schönheitsbestimmend? (E. D. Martens Hamdorf) Rämi Simone Spuren der Apartheid (A. Bollier) Sanchez Talina «Papa Don‘t Preach» (Erzählung) (A. Bollier) Schuler Anina Begleitetes Malen als Therapie (C. Müller) Steck Alexandra Federico Fellini (Ch. Menger) Zehnder Anaïs Die buddhistische Kinderwoche im Kloster Rabten Choeling (B. Stillhart)

Klasse F6eK

Bathelt Ronja Schönheit der Blumenblüten mathematisch untersucht und interpretiert (B. Marugg) Bollmann Sarah Chronische Schmerzen nach einem Schleudertrauma (C. Müller) Cadonau Sina Musik in der Werbung (F. Probst) Dall‘O Janine Vom Fohlen bis zum berittenen Pferd - Erziehung, Prägung und Grundausbildung (D. Wigholm) Forrer Alix Aufbau und Analyse von TV-Spots für Jugendliche und Erwachsene im Bereich der Kosmetik (F. Probst) Forrer Yasmine Autismus (D. Wigholm) Heller Natascha Non-Fiction Comics (E. Ruiter) Kobel Linnéa «Das Leben nach dem Tod» – eine mehrperspektivische Kurzgeschichte (F. Probst) Kull Tanja Vom leidigen Fast Food Konsumieren zum leidenschaftlichen Kochen (P. Blum) Loretan Dominique Reise ins Ungewisse (Kinderbuch) (S. Schulte) Malemusa Tamara Wer nicht hören KANN, muss fühlen! (F. Probst) Massaro Tiziana Geschwisterkonstellationen - Wie sie unser Leben prägen (E. Ruiter) Omlin Stefanie Stressbewältigung bei Jugendlichen (E. Ruiter) Philipp Patrizia Faszination Bungee Jumping - Ursprung, Beweggründe und die Analyse eines Selbstversuchs (D. Wigholm) Rothacher Desirée Blind Date mit dem Leben (F. Probst) Salvati Tiziana Gleiche Chance für jugendliche Migranten und Migrantinnen auf eine gute Ausbildung in der Schweiz (H. Lussy) Wegmann Estelle Gesunde Ernährung an Volksschulen (D. Wigholm)

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Mitteilungen

Klasse F6fP

Bauer Julie What makes a true bilingual (E. Ruiter) Bovens Vanessa My Songs - Das Kreieren eines eigenen Liedes (A. K. Schwarz) Bredemeyer Nora Erprobung und Vergleich verschiedener Techniken und gestalterischer Mittel (P. Blum) Christen Anina Klosterleben - ein Verzicht? (B. Hasler) De Boer Ariena Gestaltung eines Bilderbuches (P. Blum) Fenk Sarina Wenn Kinder Angst haben (S. Reolon) Flessati Roman Sind gute Spieler auch gute Trainer? (S. Furrer) Gubler Ladina Nationalsozialismus - gibt es ein typisches Täterprofil? (B. Morf) Gujan Sarina Ausdauertraining (D. Stauffer) Guldimann Fabienne Mit grand jetés zum Erfolg (St. Kuster) Krismer Tanja Gleichgeschlechtliche Ehe (B. Morf) Leuzinger Sharon Einen Song schreiben als Beispiel für kreative Arbeit (B. Hediger) Lindenmann Marc Mein Weg durch die Schweiz (B. Morf) Loretz Mara Entwicklung des Kochbuchs (B. Hasler) Meier Saskia Tanzen bewegt Kinder - Wie verändert Tanzen die Kinder? (C. Woodtli) Obrecht Valentin Militärdiktatur in Argentinien und die 30‘000 Verschwundenen zu dieser Zeit (B. Morf) Pfister Mirjam Transsexualität - Geboren im falschen Körper (S. Reolon) Ponikelsky Jessica Schönheitswahn bei Frauen - die Sucht nach Schönheit (N. Luongo) Schneider Selina Kinderzeichnungen - was diese aussagen (K. Kämmerling) Simic Dejana Schokolade (Schokologie) (N. Luongo) Stoll Vanessa Buch über Heilkräuter und deren Wirkung (S. Reolon) Straka Nadja Mein nachgebackener Paul Klee (P. Blum) Zwahlen Céline Camouflage - Illusion und Tarnung (P. Blum)

Fachmaturitätsarbeiten FMS 2013 Abele Janina Architekturanalyse eines Einfamilienhauses (E.Ruiter) Aellen Quentin Patchmanagement: Evaluation und Implementierung einer Patchmanagement-Software in einer produktiven Umgebung (H. - M. Hsu) Altorfer Fabrice La Banque Alimentaire - Ein Projekt für Zürich? (G. Zahner) Atzrodt Caroline Lernen wieder zu gehen (N. Luongo) Bachmann Tanja Silofreie Fütterung von Milchkühen für die Herstellung von Gruyère AOC (D. Kunz) Bartholet Isabel Analyse der Ausbildner-Schulung für die Einführung des neuen didaktischen Konzepts von login (Ch. Vogel) Baumann Mara Eine ökologische Aufwertung von Aussenräumen im Siedlungsbereich (M. Beck) Bernet Fabia Presse und PR - zwischen Bestechung, Beeinflussung und Unabhängigkeit (M. Griesser) Bernhardsgrütter Lou Social Media Marketing - Was ist das Erfolgsrezept? Vergleichende Untersuchung von zwei Unternehmen (J. Eberle) Bösch Alexandra Achtung, fertig, Rot! (Ch. Guggenbühl) Bourguignon Jeanne D.I.Y. Werbung (M. Griesser) Bühler Chantal Jonglieren mit Zahlen (B. Inauen) Casutt Sarah Pulmonale Rehabilitation von COPD-Patienten (B. Hasler) Cocina Nadine App-Design (E. Ruiter) Domberg Julian Kaizen in der Pflege - aus der Sicht eines Praktikanten (E. Ruiter) Dreifuss Laura Der Produktionsprozess einer ‚Nightlife‘-Sendung im Vergleich mit den Schwierigkeiten eines Drehs (C. Farner) Fäh Felix Die Zensurpolitik in China (C. Graf) Fenton Shakeela Arbeitszufriedenheit von Pflegefachfrauen in Spitälern (C. Woodtli) Frei Salome Alkoholentzug in der PUK Rheinau (J. Snozzi) Fretz Fabian Eine Situations- und Ökonomie-Analyse der Filmbranche Schweiz (R. Boccuzzo) Galganek Adela Werbung und Konsumverhalten (R. Boccuzzo) Gallo Alessia Der VIP-Service am Flughafen Zürich - Entwicklung und Grundlagen des Handbuchs für den Betrieb (D. Kunz) Gassler Anja Cystische Fibrose (J. Eberle) Güntensperger Anja Mammaaugmentation und -reduktion (B. Hasler) Haas Joel Sturz im Alter (E. Namdar) Hadjimina Elena Marketing-revolution Facebook: Is there a ‚Golden Rule‘? (C. Graf) Hahnel Angelina Dekubitusprophylaxe - Welche Methoden bewähren sich in der Dekubitus-Prophylaxe? (A. - K. Schwarz) Hälg Dominik Was heisst gutes Pipettieren? Qualitätskontrolle an automatischen Pipettiergeräten (E. Ruiter) Hefti Sarah Hepatitis B (C. Farner) Hegetschweiler Melanie Temporärarbeit - Der grosse Boom (D. Stauffer) Hengevoss Yann Die Förderung der Kommunikation mit einem geistig behinderten Kind (J. Eberle) Henggeler Ursina Sicherung der Produktequalität in einer Grossbäckerei (J. Bütler) Hersperger Cassandra Kundenbindung einer Kantonalbank (Ch. Müller) Hirschvogel Christa Social Media Marketing (B. Beutler) Honegger Sandra Das Ei - Vom Förderband in den Mund (Ch. Vogel) Hörnlimann Nathalie Darmbakterien des Pferdes bei Kolik und Kotwasser (S. Reolon) Itin Nerina Ökologie in einem Betrieb am Beispiel von Swiss Re Guest Service (H. Schneider) Jakoubek Cynthia H & M Plakatwerbung (N. Luongo) Kaufmann Nina Versuch einer stufenübergreifenden Förderung im naturwissenschaftlichen Bereich an der Vorschule Meilen (R. Bosshard) Keller Luzia Postoperative Ernährung in der Orthopädie (J. Blatter) Kerber Paulina Die Edition von zwei Zürcher Krimis im Unionsverlag (K. Zangger) Lindt Gïoia «Hilf mir, es selbst zu tun!» eine Auseinandersetzung mit der Montessoripädagogik (D. Stauffer) Massaro Marcello Kniearthrose - wie weiter? (B. Hasler) Moreno Roberto Organisation einer TV-Produktionsfirma (R. Clematide-Müller) Müller Miranda Dekubitusprophylaxe (C. Kindschi) Müller Yanik Die Entstehung des Schweizer Films (H. Schneider) Niedermann Irina Emmi Pikler im Praxistest - Theorie und Praxis in einer Kindertagesstätte (A. - K. Schwarz) Palumbo Laura Diagnose Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (Ch. Sidler) Perroud Michelle Kommunikationsentwicklung bei Kleinkindern (C. Kindschi) Petersmann Moritz Diagnose Hüftprothese - Wiedereinstieg ins Leben (E. Amevor) Poiger Lorenz Kann ein Architekt kreativ sein? (E. Ruiter) Polli Sonia Kummer- und Konfliktbewältigung bei Kindern (B. Morf) Prezioso Delia Kinder mit Übergewicht (J. Snozzi) Rigort Ruben Thermoelektrische Oxide (S. Giammarino) Ringgenberg Isabel Abenteuer Entwicklungshilfe: Erfahrungen auf dem Meinungsbazar (R. Bosshard) Rusterholz Thierry Lee Manufacturing Pallet Wrap (B. Inauen) Rutz Bettina Wirkung ausgewählter Substanzen auf Daphnien (E. Amevor) Sieger Max Der Weg zur Erstellung einer Amyloid-Bibliothek (M. Beck) Sievi Laiya Schwarz auf weiss - wie entsteht ein Fernsehbericht? (R. Clematide-Müller) Sommer Laurent Bindung (E. Ruiter) Schell Valentina Rituale in einer Krippe (Ch. Sidler) Schöpflin Isabelle Stichproben in einer KMU (K. Zangger) Stahel Sophie Entwicklungspsychologie: Entwicklung im Alter (B. Morf) Stauffer Anja Auswirkungen von Schichtarbeit im Pflegeberuf (S. Reolon) Tepe Denise Onlineshop und traditionelle Verkaufsstelle im ökologischen Vergleich (Ch. Guggenbühl) Thaler Rebekka Schizophrenie - Ein Entschlüsselungsversuch (J. Bütler) Tobler Michelle Der Nutzen von Events im Centre for Global Dialogue für die Swiss Re (K. Zangger) Truyol Corinne Das Porträtfoto - Die Entstehung eines Porträtfotos, betrachtet aus der Perspektive des Fotografen und die des Kunden (R. van de Langenberg) Tunjic Mijo Unterstützte Kommunikation - Mittel der UK und deren Anwendungsmöglichkeiten (H. - M. Hsu) Viloria Luana Diagnose Parkinson - was bedeutet das? (B. Hasler) von Arx Salome Arbeitssicherheit im Hausdienst des Universitätsspitals Zürich (J. Eberle) Weyermann Corina Dementia Care Mapping (E. Namdar) Winiger Carlo Die Entstehung einer redaktionellen Zeitungsseite (K. Zangger) Zawrzykraj Stefanie Normalisierungsprinzip - Struktur und Bedeutung des Alltags innerhalb der «Stiftung Pigna, Raum für Menschen mit Behinderung» (Ch. Müller) Zulliger Vanessa Arme Kinder in Ecuador - Ihr psychisches und physisches Wohlbefinden (C. Woodtli)

Mitteilungen

die Verfasserinnen und Verfasser der prämierten Maturitätsarbeiten

Leitung und Dienste der KZN Schülerberatung an der KZN Bei Schulschwierigkeiten und persönlichen Problemen oder für die Studien- und Berufsberatung können sich die Schülerinnen und Schüler der KZN an die interne Schülerberatung wenden: Jeden Donnerstag von 12 bis 13 Uhr beraten im Zimmer W218 abwechselnd Daniela Sieber und Rudolf Näf ohne Voranmeldung. Sie sind während der Woche auch telefonisch erreichbar: Frau lic. phil. Daniela Sieber, Psychologin und Berufsberaterin, Berufs- und Studienberatung des Kantons Zürich BFZ, Dörflistrasse 120, 8050 Zürich (Postadresse: 8090 Zürich), Tel. 043 259 97 10 Herr Dr. phil. Rudolf Näf, Historiker und Psychologe, Kantonsschule Zürich Nord, Tel. privat 044 350 25 71

Präsident der Schulkommission Ueli Mägli Rektor Felix Angst Prorektorinnen und Prorektoren Roland Aegerter, Daniele Fumagalli, Valeria Gemelli, Christoph Guggenbühl, Antonia Lüthy Haerter, Marcel Müller, Andreas Niklaus Leiter Zentrale Dienste Andres Ulmann Sekretariatsleitung Verena Hefti Sekretärinnen Elvira Eberhard, Viviane Paliwoda, Evagelia Papandreou, Patrizia Prestigiacomo, Derya Sazpinar, Ursula Senne Mediotheksleitung Esther May, Monika Pitsch IT-Support pädag. Netz Mirko Hofer Hausmeister Marcel Thoma Hausmeister Stv. Margrit Dietiker Mensaleiter Bekim Salihu Adresse Birchstrasse 107, 8050 Zürich Tel 044 317 23 00 Email [email protected] Homepage www.kzn.ch

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Mitteilungen

Die KZN in Zahlen während des Schuljahres 2012/2013

Anzahl der Lernenden

Anzahl der Mitarbeitenden

Klasse Gymnasium 1 2 3 4 5 6 Total 175 163 338 Profil A 23 25 48 A-E 25 25 A-Gr 1 5 8 3 17 A-L 23 13 36 MN 88 97 185 MN-BC 41 36 77 MN-PA 33 14 47 N-I 33 36 31 35 135 N-S 57 62 78 47 244 N-E 9 9 N-R 4 4 WR 51 51 M 22 21 22 8 73

Lehrkräfte und Mitarbeitende Lehrkräfte 308 Instrumentallehrkräfte 31 Assistentinnen für E und S 2 Total Lehrkräfte

341

Schulleiter 8 Adjunkte 2 Administratoren 2 Sekretärinnen 6 Total Leitung und Verwaltung 18

Klassenstufe FMS Basisjahr 5 6 7 Total Anzahl Lernende 150 150 G+NW Profil 38 39 77 I/K-Profil 57 49 106 Pädagogik-Profil 22 24 46 Vorkurs 41 41

Mediothekarinnen Hausmeister, Hauswarte, Gärtnerin, Gärtner Apparatewart, Laborantinnen, Laboranten, ICT

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Lernende Total 175 163 304 396 358 318 48 1762

Total Dienste

33

Total Mitarbeitende KZN

392

Anzahl der Klassen Klasse Gymnasium 1 2 3 4 5 6 Total 9 8 17 A 1 1 1/2 2 1/2 2 7 MN 4 5 4 3 16 N 5 4 1/2 5 1/2 4.5 19.5 WR 2 2 M 1 1 1 .5 3.5 65 Klassenstufe FMS Basisjahr 5 6 7 Total 7 7 G+NW Profil 2 2 4 I/K-Profil 3 3 6 Pädagogik-Profil 1 1 2 Vorkurs 2 2 21

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Herausgeber Schulleitung KZN Redaktion Nadja Kilchmann, Ruth Harder, Myriam Spörri, Kirsten Kämmerling, Christian Suter Lektorat Désirée Ludwig Gestaltung Martin Meier Druck Sihldruck AG Zürich E-Mail [email protected] Auflage 2700, gesetzt aus der Minion Pro auf RecyStar Nature, 115 g/m2