Solothurner Zeitung, vom: Donnerstag, 26. September 2013

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Regionalsport Donnerstag, 26. September 2013 | Nordwestschweiz 17 Nachrichten HPS Badminton Hochkarätiges Turnier in Solothurn Von heute bis Son...

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Regionalsport

Donnerstag, 26. September 2013 | Nordwestschweiz

17

Nachrichten

HPS

Badminton Hochkarätiges Turnier in Solothurn

Von heute bis Sonntag finden in Solothurn erstmals die SwissJunior-Open U15, U17 und U19 (Elite) statt. Der internationale Anlass gilt als einer der wichtigsten Turniere in der Juniorenserie U19 (Vorstufe der Weltklassen-Elite). Für die Schweiz steht auch Chiara Piazza (im Bild), die neu beim NLA-Team Solothurn spielt, am Start. (NCH)

Inline Hockey Gekkos verspielen Heimvorteil Die Gekkos aus Gerlafingen haben im Hinblick auf die NLBPlayoffs den Heimvorteil verspielt. Im letzten Spiel der Qualifikation gegen die Langnau Tigers verloren die Solothurner 5:6 und müssen in den Viertelfinals am Samstag nun auswärts gegen Buix ran. (NCH)

Endlich Handfestes: Die Euro ist nun auch in Solothurn endlich Geschichte.

KEYSTONE

In Schulden und Material investiert Fussball Die Solothurner Vereine haben ihren Gewinnanteil aus dem Euro-08-Wettbewerb erhalten VON MICHAEL SCHENK

Lange hat es gedauert – unterdessen aber haben der FC Blustavia, Post Solothurn und der FC Solothurn ihren Gewinnanteil aus dem Public-Viewing-Wettbewerb anlässlich der Euro 08 von der Stadt Solothurn erhalten. Das Geld ist wie vereinbart in den Nachwuchs geflossen. Es ist das Happy End einer epischen Geschichte. Anlässlich der Euro 08 führte die UBS einen Städtewettkampf im Rahmen ihrer Public Viewings durch. Solothurn ging als Sieger hervor und kassierte 20 000 Franken. Der Betrag sollte gemäss der sponsernden Grossbank zweckgebunden in den Fussball-Nachwuchs fliessen. Der FC Blustavia, der FC Post Solothurn und der FC Solothurn, die an diesem Public Viewing involviert waren, standen als Begünstigte allseits ausser Frage. Freilich verlangte die Stadt ein entsprechendes Projekt, wie der jeweilige Gewinnanteil genutzt werden soll. Die Sportkommission mit Präsident Alexander Rudolf von Rohr und in oberster Instanz Stadtpräsident Kurt Fluri standen so im Gegensatz zu den genannten Vereinen jahre-

lang auf dem Standpunkt, dass sie nie ein adäquates Projekt zu sehen gekriegt hätten. Das änderte sich auch nicht, als sich Ende 2012 die Vereinigung für Sport in Stadt und Region Solothurn (VSSO) der Sache annahm und im Namen ihrer Mitglieder – zu denen die drei Fussballklubs zählen – auf die Auszahlung des Betrags pochte. Untereinander hatten sich die drei

«Wir haben das Geld dazu verwendet, einen Anteil an offenen Gebühren für die Benutzung von Hallen und Sportplätzen zu tilgen.» Jürg Naegeli, Vorstandsmitglied FC Solothurn

FCs darauf geeinigt, dass Blustavia und Solothurn je drei Siebtel und Post einen Siebtel des Gewinns erhalten soll. Vorab für den Stadtpräsidenten war immer klipp und klar: Ohne Projekt – keine Kohle. Blankoauszahlung gibt es nicht. Derlei lag das Geld bis

vor kurzem auf dem Konto «Jugendsportförderung der Stadt Solothurn» – mit entsprechender Verzinsung versteht sich. Die Kugeln können wieder rollen Inzwischen – fast fünf Jahre nach der Euro 08 – haben die drei städtischen Fussballklubs ihr Geld erhalten. Dies, nachdem die Stadt die Projekt-Auflagen gelockert hatte. Statt eines ausserordentlichen «Events» wie etwa ein Trainingslager oder das Engagement eines Gasttrainers konnten die Vereine auch schlicht benötigtes «Material» als Projekt einreichen. Das haben sie denn auch getan. Der FC Post Solothurn hat derlei seinen Gewinnanteil von rund 3000 Franken primär in neue Bälle investiert. «Ich glaube, es waren so an die 60 Stück», sagt der ehemalige Junioren-Obmann und heutige D-Junioren-Trainer Dirk Sauerbier. Sein Team habe allein 20 neue Bälle erhalten. Dazu gab es ein Transportwägeli für die schweren kleinen Trainingstore. Beim FC Blustavia, der wie der FC Solothurn rund 9000 Franken bekommen hat, floss das Geld im wahrsten Sinn des Wortes in Tore:

«Jetzt müssen wir sie nur noch treffen», freut sich Junioren-Obmann Urs Haller. Vom grossen 2000-fränkigen Kasten, den auch Messi und Co. treffen müssen, bis zu zahlreichen kleinen und ganz kleinen Gehäusen reicht die neue Goal-Palette. Sowohl der FC Post wie Blustavia mussten das Material selber einkaufen, ehe ihnen das Geld von der Stadt aufgrund der vorgelegten Belege zurückerstattet wurde. FCS zahlt Rechnungen Der grosse FC Solothurn seinerseits mit seinen rund 250 Nachwuchsspielern hat seinen Gewinnanteil in die Begleichung ausstehender Rechnungen gegenüber der Stadt investiert. «Wir haben das Geld dazu verwendet, einen Anteil an offenen Gebühren für die Benutzung von Hallen und Sportplätzen zu tilgen», sagt Vorstandsmitglied Jürg Naegeli. Ein Schelm, wer nun denkt, die Stadt habe darauf bestanden. Wie dem auch sei – Ende gut, alles gut: Nach fünf Jahren haben die Solothurner Fussball-Junioren den Sieg über Bürokratie und etliche Eitelkeiten doch noch davongetragen.

Sportservice Fussball 2. Liga Solothurn: Trimbach - Subingen 3:2. – Rangliste: 1. Trimbach 7/17. 2. Olten 6/13. 3. Italgrenchen 6/12. 4. Fulenbach 6/10. 5. Biberist 6/9. 6. Subingen 7/9. 7. Deitingen 6/8. 8. Bellach 6/8. 9. Gerlafingen 6/5. 10. Härkingen 6/5. 11. Mümliswil 6/4. 12. Wacker 6/1. Trimbach – Subingen 3:2 (0:1) Leinfeld. – 130 Zuschauer. – SR: Bader. – Tore: 43. Fragale 0:1. 49. D. Schalt 1:1. 56. Ulrich 2:1. 60. Ulrich 3:1. 64. Fragale (Penalty) 3:2. Trimbach: Auf der Maur; Husi, D. Schalt, S. Iandiorio, Pfäffli; M. Schalt, De Pascali (89. Donatiello), Rüedi, Ulrich; Baumgartner, Ozan (74. Acar). Subingen: Petrovic; Brunner, Linder, D. Misteli, Grossenbacher; Kahraman, Büttler, M. Misteli (64. Moser), Jakob (61. Kummer); Fragale, Wiedmann. Die Topscorer. 6 Tore: Sortino (Italgrenchen), Fragale (Subingen). 5: Fragapane (Italgrenchen), Schifferle (Olten), Winistörfer (Subingen), Baumgartner (Trimbach). 4: S. Affentranger (Fulenbach). 2. Liga Bern. Gruppe 2: Cornol - Büren an der Aare 1:0. Biel- Aegerten Brügg 1:0.: – Rangliste: 1. Grünstern 5/13. 2. Delémont 5/12. 3. Cornol 5/10. Ferner: 12. Büren a. A. 5/1. Cornol - Büren a. A. 1:0 (0:0) Tor: 90. 1:0. Büren: Fankhauser; Krayina, Bärfuss, Bakari, Scheidegger (60. Schneider); Dulepa, Verardi, Rüttimann, Schori; Ferreira, Di Stefano (85. Schläfli). Minigolf Waltenschwil AG. Schweizer Cup. Final: Gerlafingen I (Christoph Stuber, Martin Kaiser, Markus Will, Angelo Friedli, Andreas Schneider, Kai Lödding) vs. Gerlafingen II (Markus Wächter, David Cecchini, Remo Fricker, Peter Friedli, Ruth Bader, Andreas Hofer) 22:2. - Um Platz 3: Olten - Reconvilier 19:5.

Der Präsident, der einfach nicht abtreten darf Allgemeines Alexander Rudolf von Rohr ist seit 24 Jahren Präsident der Sportkommission der Stadt Solothurn. Offiziell hat der Solothurner demissioniert, könnte aber für eine weitere Legislaturperiode im Amt bleiben. VON CARLA STAMPFLI

Wappenscheiben zieren die Fenster, mit Namen gravierte Holzstühle schmücken den Saal des Restaurants Schützenstube in Zuchwil. Hinter der Theke brüht Alexander Rudolf von Rohr einen Tee auf. Kaum hat sich der Präsident der Sportkommission der Stadt Solothurn, der das Amt seit 24 Jahren inne hält und seit fast zehn Jahren den Betrieb führt, an den Tisch gesetzt, tritt morgendliche Kundschaft ein.

Er steht auf und serviert etwas später ein Waldfest mit Kaffee. «Bis Oktober herrscht hier Hochbetrieb, danach wird es etwas ruhiger», sagt Rudolf von Rohr. Inzwischen ist er bereits wieder aufgestanden und bereitet einen Kaffee Crème für den zweiten Gast zu, der sich hinzugesellt hat. Zur Chefsache erklärt Dass sich der Solothurner in seiner Schützenstube wohlfühlt, ist ersichtlich. Ob er sich in einem Monat, wenn sein Präsidentenamt der Sportkommission endet, ausschliesslich seinem Restaurant widmen wird, ist hingegen offen. «Ich habe im März offiziell demissioniert», erklärt Rudolf von Rohr und fährt fort, «aber ich wurde angefragt, ob ich nach dieser Legislaturperiode weitermachen könnte.» Weil im Hermesbühl-Schulhaus die Turnhalle umgebaut wird und

Weiss, wie man als Gastgeber auftritt: Alexander Rudolf von Rohr. CES das Lehrschwimmbecken den Betrieb einstellen wird, muss für die betroffenen Sportklubs eine Lösung gefunden werden. Diese Tatsache sei mitunter ein Grund gewesen, warum Stadtpräsident Kurt Fluri das Ge-

spräch mit ihm gesucht habe: Nach 36 Jahren Mitglied der Sportkommission weiss Rudolf von Rohr, welche Wege sie als Bindeglied zwischen Sportvereinen und politischen Behörden einschlagen muss, damit das bestmögliche Resultat herausschaut. «Es wird sicher Kritiken geben», ist sich der 69-Jährige bewusst. Die Aufgaben der Kommission seien nicht einfach: «Die Entscheide für den Sport sind politische Befugnisse. Wir können Vorschläge machen, aber die Beschlüsse fassen der Gemeinderat und die Stadtverwaltung», sagt Rudolf von Rohr und fügt an: «Man sollte schauen, dass Sportvereine Athleten in den Gemeinderat wählen oder an der Gemeindeversammlung teilnehmen.» Ein Amt im Wandel der Zeit Während früher die Sportkommission mehr mit Verwaltungsaufgaben von Sportstätten zu tun hatte und bei

jedem Fussballspiel Bewilligungen einholen musste, so erhalte sie heutzutage vor allem Anfragen für Beiträge an die Jugendsportförderung. «Obwohl wir ein gutes Sportangebot und gute Unterstützung bieten, sind die Ansprüche und die Forderungen der rund 80 Sportvereine höher geworden», blickt er zurück. Dabei allen gerecht zu werden, ist eine Herausforderung. «Die Sportklubs gleichbehandeln, ist eine Kunst. Aber ich glaube, dass ich das kann.» Am Nebentisch hat ein weiterer Gast sein Schinkensandwich und das Getränk bezahlt, er wechselt einige Worte und wünscht ihm einen schönen Tag. Wirt Rudolf von Rohr macht sich nun auf, den Freitag mit 150 Mittagessen zu planen. Im Hinterkopf behält er den Monat November, denn dann könnte die Sportkommission den eigentlich zurückgetretenen Präsidenten für eine weitere Legislaturperiode wählen.