Wie der Kunde bei Kloska im Mittelpunkt steht

Wie der Kunde bei Kloska im Mittelpunkt steht

7. Oktober  4/2016 DAS FACHMAGAZIN für den Produktions­v erbindungshandel Schwerpunkt: Industrieservices 4.0 Wie der Kunde bei Kloska im Mittelpunk...

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7. Oktober  4/2016

DAS FACHMAGAZIN für den Produktions­v erbindungshandel

Schwerpunkt: Industrieservices 4.0

Wie der Kunde bei Kloska im Mittelpunkt steht Branchentreff total: Inspirierend konzentrierte Atmosphäre in Leipzig E/D/E extra: Toolineo bindet Händlerläger an Branche im Fokus: Stanley Black & Decker will unter die Top drei Mitglieder: 25 Jahre Ferney in den Niederlanden

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PVH Magazin 4/2016  Editorial  3

Treffen – Reden – Profitieren

Dr. Andreas Trautwein. (Foto: E/D/E)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Partner und Freunde des E/D/E, ein wieder einmal sehr erfolgreicher Branchentreff total liegt hinter uns. Gut 2000 Teilnehmer haben am 20. und 21. September den Weg nach Leipzig gefunden und sich in inspirierend konzentrierter Atmosphäre Zeit genommen für intensive persönliche Gespräche. Handel und Lieferanten sind im Dialog ein Stück enger zusammengerückt, um gemeinsam Mehrwerte für die Kunden zu schaffen. Und genau das ist es, was wir mit unserem diesjährigen Motto auch erreichen wollten: Treffen – Reden – Profitieren. Denn der persönliche und direkte Kontakt ist ein zentraler Erfolgsfaktor im PVH. Diesen Erfolg möchten wir mit unseren digitalen Angeboten unterstützen. Toolineo, eDC, Multishop, ELVISpro, um nur einige zu nennen, haben sich ebenfalls in Leipzig präsentiert und gezeigt, was heute in Sachen E-Commerce, Produktdaten und Effizienz schon möglich ist und wie Sie hiervon profitieren können. Kurz vor dem Branchentreff hat Toolineo offiziell die Pilotphase abgeschlossen und die ersten Händlerläger angebunden. Mit einem deutlich breiteren Sortiment steigern wir das Einkaufserlebnis der Kunden. Mit der noch engeren Einbindung der teilnehmenden Händler laden wir deren regionale Stärke weiter auf – ein Meilenstein in der Entwicklung unseres PVH-Marktplatzes für den Online-Erfolg unserer Mitglieder. Die vielen Gespräche, die ich persönlich in Leipzig führen durfte, haben bekräftigt, dass sich unsere Branche stärker wandelt denn je. Dass aber sowohl Händler als auch Lieferanten gewillt sind, ihre so wichtige und erfolgreiche Partnerschaft mit neuem Leben zu füllen. Als E/D/E sind wir davon überzeugt, dass genau das der Weg sein kann und muss, wie wir gemeinsam die Zukunft des PVH neu denken und gestalten.

In zwei sehr lesenswerten Interviews äußern sich unser Mitglied Wemag und unser Lieferant Stanley Black & Decker ebenfalls in diese Richtung. Beide Seiten betonen die Möglichkeiten einer engeren Partnerschaft zwischen Handel und Lieferanten, beide formulieren aber auch klare Erwartungen an die jeweils andere Seite: Mehr Flexibilität tut not! Dem kann ich aus E/D/E Sicht nur zustimmen – bisherige Erfolgsmuster funktionieren heute nicht mehr, die individuellen Kundenbedürfnisse erfordern innovative Konzepte und Herangehensweisen von Händlern und Lieferanten. Es geht darum, wie ich die Kunden durch Dienstleistungen nach dem Kaufakt dauerhaft binde und die Kundenbeziehung stetig ausbaue. Wie das gehen kann, zeigt beispielsweise unser Mitglied Kloska Group, das wir für unser Schwerpunktthema Industrieservices 4.0 in Bremen besucht haben. Hier steht der Kunde seit 35 Jahren mit aller Konsequenz im Mittelpunkt. Das Ergebnis sind ein rasantes Wachstum und eine sehr breite Diversifikation. „Die Händler müssen die goldene Meile zum Kunden optimal gestalten“, sagt Materialwirtschafts-Experte Prof. Dr. Karsten Müller im Interview. Dabei wollen und werden wir Sie mit all unseren Kräften unterstützen. Lassen Sie uns hieran gemeinsam arbeiten.

Vorsitzender der E/D/E Geschäftsführung

Uns interessiert Ihre Meinung zum PVH Magazin. Lob, Tadel, Themenwünsche bitte an [email protected]

30



PVH im Bild

6 Kärcher  Reinigung des Hermannsdenkmals





Kurz notiert

8 Meldungen

Schwerpunktthema: Industrieservices 4.0

16 PVH vor Ort  Kloska Group in Bremen 20 Interview  Prof. Dr. Karsten Müller von der BiTS Iserlohn: Händler müssen die goldene Meile zum Kunden optimal gestalten 22 Materialwirtschaft und Industrieservice Mehrwert für die Industrie, Chance für den PVH 24 Koerschulte  Gemeinsam mit dem Kunden Beschaffungsprozesse optimieren 26 Onventis und Achterberg  Kooperation mit Experten 28 MRO-Allianzen  Chancen für Jahrzehnte



E/D/E extra



Qualifizierung im Verbund



E/D/E Neuheiten

30 Branchentreff total  Getroffen, geredet, profitiert! 36 UNION Werkzeuge und HANDWERKSTADT Gesamttagung und Vollversammlung 38 Toolineo Händlertage  Großes Interesse am Online-Marktplatz 40 Toolineo  Meilenstein erreicht: Händlerläger angebunden 42 Digitales Marketing  Neue Organisationseinheit im E/D/E 44 Electronic Catalog-Configurator ECC 1.3 Mehr Komfort und Individualität 48 PROMIS 2.0  Das WUPPER-RING Qualifizierungskonzept 50 EURO-DIY  Geomarketing – Wissen, wo man steht

52 Akademie  Das neue Führungs-College 54 Unternehmer Netzwerk Junioren|JU Neue Ideen, neue Projekte

56 Neues aus WUPPER-RING und Arbeitsschutz

94

60

Branche im Fokus

16



Lieferanten

58 Neues aus der Branche 60 Mitglieder im Gespräch  Wemag: „Handel im Wandel“ 64 Lieferanten im Gespräch  Stanley Black & Decker: „Der Endkunde hat zum ersten Mal die Macht“ 68 Mietbox-24  Neues Geschäftsmodell für Elektrowerkzeuge 70 Interview mit Vanessa Weber  „Umsatz von den Baumärkten zurückholen“

80 BS Rollen  25 Jahre Erfolg mit Rollen und Rädern 82 LUKAS-ERZETT  Spezialist für Fräsen, Schleifen und Polieren 84 Anton Kessel  Einmaliges Buchen-Profil 86 Nachhaltigkeit  SONAX bleibt sich treu 90 Lissmac  Das Ohr am Markt 92 LogicLine  Der Pritschen-Profi 94 META-Regalbau  META-Regale erobern die USA 96 Meldungen 100 Neuheiten

Mitglieder

Kurz und bündig

72 Gnädig  Warenwirtschaft renoviert 74 Haberzettl  Brasilianische Klänge in Zöllnitz 76 Ferney Group  Seit 25 Jahren am Markt aktiv

106 108 109 110



Namen und Nachrichten Was macht?, Letzte Meldung, E/D/E gratuliert Zahlen Vorschau und Impressum

6  PVH im Bild  PVH Magazin 4/2016

Verschmutzungen aller Art am Hermannsdenkmal gehören vorerst der Vergangenheit an. (Fotos: Kärcher)

Dusche für Hermann, den Cherusker

Seit 1875 thront das bekannte Hermannsdenkmal in der Nähe von Detmold über dem Teutoburger Wald. Biologische Verschmutzungen und Umwelteinflüsse haben im Laufe der Zeit Spuren an der beliebten Sehenswürdigkeit hinterlassen. Gemeinsam mit dem Denkmalsinhaber, dem Landesverband Lippe, hat sich der Reinigungsexperte Alfred Kärcher GmbH & Co. KG diesem Projekt angenommen und reinigte das Monument im Rahmen seines Kultursponsorings.

PVH Magazin 4/2016  PVH im Bild  7

Auge in Auge mit Hermann.

„Die Reinigung des Hermannsdenkmals trägt nachhaltig dazu bei, es zu schützen und für künftige Generationen zu erhalten. Wir freuen uns schon auf das Ergebnis: Seinen mehr als 500 000 Besuchern im Jahr wird sich das Hermannsdenkmal nun wieder für lange Zeit von seiner besten Seite zeigen“, so Anke Peithmann, Verbandsvorsteherin des Landesverbandes Lippe. Mit Hilfe von Hebebühnen und professioneller Heißwasser-Hochdruckreiniger wurden biogener Be-

wuchs wie Algen, Flechten und Moose sowie tierische Verschmutzungen in der oberflächenschonenden Dampfstufe vom Sandstein des knapp 27 Meter hohen Unterbaus und von Teilabschnitten der Statue abgetragen. Im Rundgang des Untergeschosses wurden Farbreste beseitigt, die durch Vandalismus entstanden waren. Die Arbeiten dauerten vom 5. bis zum 9. September an. Das Denkmal selbst war für diesen Zeitraum geschlossen. [lt]

8  Kurz notiert  PVH Magazin 4/2016

Powerschulung für Vertriebsmitarbeiter Kompetente Kundenberater sind der Drehund Angelpunkt eines erfolgreichen Vertriebs. Aus diesem Grund lädt das E/D/E Team Befestigungstechnik zur Qualifizierungsmaßnahme „PROFITAGE Befestigungstechnik“ am 23. und 24. November ein. Denn hier wird ein besonderes Augenmerk auf die Steigerung der individuellen Beratungskompetenz jedes Teilnehmers gelegt. Die Veranstaltung richtet sich speziell an die Vertriebsmitarbeiter im Innen- und Außendienst der E/D/E Händler. Teilnehmen können alle Mitglieder des Fachkreises „Befestigungsund Montagetechnik“.

Seminare für Verkaufsprofis finden im November im E/D/E statt. (Abbildung: E/D/E)

Nach der erfolgreichen Premiere der PROFITAGE Befestigungstechnik im November 2014 geht es nun in die zweite Runde. Gutachter, Sachverständige und andere Branchenspezialisten stellen in spannenden und informativen Vorträgen praxisnahe Themen aus der Anwendung im Holz- und Metallbau sowie Normänderungen, aktuelle gesetzliche Vorgaben und Verfahrenstechniken vor und diskutieren diese mit den Teilnehmern.

Das gesamte Programm umfasst insgesamt 24 Themen aus den Bereichen Metallbau (23. November) und Holzbau (24. November). Dazu gehören unter anderem jeweils eine Schulung zu den Zukunftsthemen „C-TeileManagement: MRO effizient – Industrie 4.0“ sowie „Handel, Fit For Future/MRO: vom Lieferanten zum Wertschöpfungspartner“. Am ersten Abend laden die Veranstalter dann noch wie gehabt ins Wuppertaler Brauhaus ein, um den Tag bei angenehmer Atmosphäre ausklingen zu lassen und die Gelegenheit zum Austausch mit den Branchenkollegen und Referenten zu nutzen. Interessierte Vertriebsmitarbeiter der Fachkreis-Mitglieder können sich unter www.profitage.ede.de anmelden und ihr individuelles Programm zusammenstellen. [jg]

Neuer EURO-DIY Vertragslieferant Ciret Seit kurzem hat die E/D/E Einzelhandelstochter EURO-DIY mit der Storch-Ciret Group einen neuen Vertragslieferanten gewonnen. Das E/D/E heißt das Familienunternehmen herzlich willkommen. Die Storch-Ciret Group wurde 1896 in Wuppertal-Elberfeld gegründet und ist heute nach eigenen Angaben Marktführer für Malerwerkzeug

in Europa. In enger Zusammenarbeit mit der Anwendungstechnik der Farbindustrie sowie mit Handwerkern und Malermeistern wird eine optimale Anpassung der Produkte an Farbe und Anwender ermöglicht. Das gewonnene Produkt-Know-how wird auf den DIY-Geschäftsbereich Color Expert übertragen, sodass auch Endverbraucher – insbesondere auch der ungeübte Maler – Zugang zu Malerwerkzeug mit

Profianspruch haben. Hierdurch erzielt auch dieser ein optimales Ergebnis, und dies auch noch mit deutlicher Zeitersparnis. Zukünftig unterstützt Storch-Ciret mit diesem Geschäftsbereich auch die E/D/E Fachhändler und stärkt somit deren Kompetenz im Sortiment Malerzubehör. Der überwiegende Teil der Produkte wird in den vier eigenen Produktionsstätten hergestellt. Dies umfasst unter anderem Farbwalzen und Pinsel in verschiedenen technischen Varianten und Größen, Spritzgussteile, wie Wannen, Gitter, Bügel, CombiMasq-Abdeckklebeprodukte und Tapezierwerkzeuge. Insgesamt können die E/D/E Fachhändler auf ein Vollsortiment mit mehr als 5000 Artikeln zugreifen. [jg]

Einfach für die Anwender: Die Color Expert 2in1 Produkte EvoStar Schaumwalze (l.) und Unistar Flachpinsel sind für alle Lackarten geeignet. (Fotos: Storch-Ciret)

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10  Kurz notiert  PVH Magazin 4/2016

Azubi-College fördert PVH-Zukunftstalente

Die Ausbildungsverantwortlichen. (Foto: E/D/E)

Um strukturierter, souveräner und effizienter für sich selbst und für das eigene Unternehmen arbeiten zu können, benötigen die Azubis aus den E/D/E Mitgliedsunternehmen neben ihrer fachlichen Ausbildung weiteres Rüstzeug – genau das wird ihnen im neuen AzubiCollege vermittelt. Neben diesem College hat der E/D/E Geschäftsbereich Mitgliederentwicklung/Akademie in enger Zusammenarbeit mit der Universität Witten/Herdecke im Rahmen der systematischen Qualifizierungsprogramme auch das Führungs-College (siehe Bericht S. 52) und das Vertriebs-College (siehe Bericht unten) entwickelt. Los ging es Ende August mit dem Workshop für die Ausbildungsverantwortlichen in der Universität Witten/Herdecke. Diese wurden bewusst

mit einbezogen, um dafür zu sorgen, dass die erworbenen Kompetenzen der Azubis auch in der Praxis ankommen. Bei seinem Vortrag bezog Sebastian Benkhofer von der Universität Witten/Herdecke unter anderem Aspekte wie den Generationskonflikt zwischen den jungen Auszubildenden und älteren Mitarbeitern sowie deren Rechte und Pflichten mit ein. Ziemlich deutlich wurde, dass sich Azubis besonders Wertschätzung und einen Umgang auf Augenhöhe wünschen. „Dazu gehört eben auch ein positives, soziales Umfeld im Ausbildungsbetrieb“, erklärt Thomas Hahn von B.W.L., einer der Teilnehmer. „Besonders interessant waren auch die Auseinandersetzung mit der Erwartungshaltung der Generation Z, die präsentierten Ergebnisse der Shell-Jugendstudie 2015 sowie der Austausch mit den Ausbildungsverantwortlichen anderer Unternehmen“, sagt Christian Kuhn von Coenen. Das erste Modul für die Azubis fand Anfang Oktober im E/D/E statt. Dabei stellte Diplom-Psychologe Ernst-Christoph Hellge den zehn Teilnehmern unter anderem verschiedene Lernstile vor. Konzentration, die Entwicklung von Zeitbewusstsein sowie eine Einführung in die Kommunikationstheorien standen ebenfalls im Fokus. [pro]

Das Vertriebs-College geht in die erste Runde Ein gut funktionierender Vertrieb ist die Basis für jeden Geschäftserfolg. Dazu passend startet Ende Oktober die erste systematische Qualifizierung im Rahmen des „VertriebsColleges“. Dieses beinhaltet zwei unterschiedliche Produkte – eins für die Führungskräfte im Vertrieb und eins für Mitarbeiter im Vertrieb. Organisiert wird das Ganze vom E/D/E Geschäftsbereich Mitgliederentwicklung/Akademie – ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit der Universität Witten/Herdecke.

steht die Entwicklung von Vertriebs-, Methoden- und Sozialkompetenzen im Vordergrund. Das Vertriebs-College startet Ende Oktober. Wer sich dazu noch anmelden möchte, kann sich bei Luisa Viehausen unter +49 202 6096-6963 oder unter [email protected] melden. [pro]

Da Vertriebsleiter vielfältig gefordert sind, reicht eine rein fachliche Qualifizierung nicht aus. Das neu entwickelte Vertriebs-College schult die Führungskräfte effektiv in den Bereichen Führungs-, Methoden- und Sozialkompetenz und stärkt das Bewusstsein für die eigene Führungsposition. Beim Vertriebs-College für Mitarbeiter werden sowohl Anfänger als auch erfahrene Vertriebler geschult – auch hier

Vertriebs-College

Die nächsten Seminar-Termine Modernes C-Teile-Management 7. November Unternehmensnachfolge 10. November Wie tickt ein Top-Einkäufer? 14. November Kaltakquise im Außendienst 15. November Der erfolgreiche Start in den Außendienst 16. bis 17. November Zeit- und Selbstmanagement 17. November Praxisorientiertes Projektmanagement 22. November Betriebswirtschaftliche Unternehmenssteuerung 23. November Digitale Technik als Vertriebsunterstützung 24. November Gezieltes Empfehlungsmarketing 28. November Preisverhandlungen im Einkauf selbstbewusst führen 29. bis 30. November Online-Marketing 29. bis 30. November Für Fragen steht Luisa Viehausen unter +49 202 6096-6963 zur Verfügung. Unter www.ede-seminare.de können sich Interessierte anmelden. [pro]

Wussten Sie schon …

Führungskräfte

Mitarbeiter

… dass allein im zweiten Halbjahr 2016 zehn Veranstaltungen zum Thema Erfahrungsaustausch stattfinden, in denen sich knapp 100 Unternehmer der E/D/E Mitglieder gegenseitig austauschen? Falls nicht, erhalten Sie alle weiteren Infos bei Frederik Diergarten unter +49 202 6096-654 (E-Mail: [email protected]). [pro]

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12  Kurz notiert  PVH Magazin 4/2016

GreenMoto, das E/D/E Vertriebskonzept für leistungsstarke Motoristen, setzt nun auch im Internet Akzente. Auf der neuen Website www.greenmoto.de präsentieren sich die Fachhändler in modernem und responsivem Webdesign mit vielen nützlichen Informationen. Dazu zählen die verschiedenen Sortimentsbausteine des erfolgreichen Vertriebskonzeptes, aber auch Profitipps rund um die Freiflächenbearbeitung, von denen so mancher Endanwender sicherlich profitieren wird. Ziel ist es natürlich, den Besucher mit einem der mittlerweile 42 Standorte der GreenMoto Händler in Kontakt zu bringen. Im Mittelpunkt der Seite steht daher die komfortable Händlersuche. Mit einer Darstellung der verschiedenen Dienstleistungen wie Reparaturen, Schärfservice oder grundsätzlich der Beratungskompetenz werden

© ronstik/iStock/Thinkstock

E/D/E Motoristen zeigen ihre Stärken

Modern, responsiv, informativ: die neue Website der E/D/E Motoristen.

die Stärken des Motoristik-Fachhandels ebenfalls ins rechte Licht gesetzt. Die Website ist

pünktlich zur Leitmesse GaLaBau in Nürnberg online gegangen. [daf]

Erfolgreiche GaLaBau für die Vertriebskonzepte GreenMoto und MIETEplus Mit mehr als 64 000 Besuchern und 1300 Ausstellern festigte die GaLaBau 2016 ihren Status als Leitmesse für den Garten- und Landschaftsbau. Das E/D/E war in Nürnberg mit einem Stand der beiden erfolgreichen Vertriebskonzepte GreenMoto und MIETEplus vertreten. Auf bundesweit annähernd 60 Standorte kann MIETEplus mittlerweile verweisen. In diesem Jahr haben sich bereits zwei weitere Händler

der Mietgeräte-Allianz angeschlossen. Weiteres Wachstum und eine flächendeckende Aufstellung sind das Ziel, neue Mitglieder somit willkommen. Vor diesem Hintergrund präsentierte sich die Kooperation erstmals mit einem eigenen Stand auf der Leitmesse GaLaBau. Denn neben den Unternehmen des Hoch- und Tiefbaus zählen Garten- und Landschaftsbauer zu den wichtigsten Zielgruppen der Baugerätehändler. Auch für diese Unternehmen ist es

Der Stand der Vertriebskonzepte GreenMoto und MIETEplus in Nürnberg. (Foto: E/D/E)

oftmals wirtschaftlicher, sich Maschinen und Geräte zu mieten, als sie selbst anzuschaffen. „Die Messepräsenz hat uns mit guten Kontakten zu Händlern und Vermietern, aber auch zu GaLaBau-Betrieben, geholfen, unsere Bekanntheit in dieser Branche weiter zu steigern“, bilanziert Bartolomeo Usai, Geschäftsstellenleiter MIETEplus im E/D/E. Auch das Vertriebskonzept GreenMoto, das sich noch in der Startphase befindet, zeigte für seine mittlerweile 42 Motoristik-Fachhändler in Nürnberg Flagge. Clemens Schorrer, Fachbereichsleiter für PVH-Systeme im E/D/E, resümierte: „Mit dem angebotenen Leistungspaket in Marketing, Sortiments- und Ladenplanung konnten wir hohes Interesse bei den Fachbesuchern wecken. Auch die Industrie begrüßte unser Engagement, insbesondere den gelungenen Online-Auftritt der GreenMoto Gruppe, der den Händlern zusätzliche Möglichkeiten in der Produktvermarktung eröffnet.“ Die Motoristik-Fachleute im E/D/E nutzten die Messe natürlich auch, um die Innovationen der Hersteller unter die Lupe zu nehmen. Nach wie vor setzen die Lieferanten insbesondere mit den Themen Automatisierung (Mähen, Beregnung) und Akkutechnologie Akzente. [daf]

Man sagt, der SDS plus-7X habe eine legendäre Langlebigkeit,

weil wir ihn in der Zukunft entwickelt und dann in die Gegenwart zurückgeschickt haben. Professionelles Zubehör. #legendary7X Tatsächlich hat der SDS plus-7X eine dreimal längere Lebensdauer beim Bohren in Baustahl als jeder andere Hammerbohrer unserer Mitbewerber – dank seines scharfen, vierschneidigen Hartmetallkopfes. Entdecken Sie weitere Legenden und Wahrheiten auf legendary7X.bosch-pt.com

14  Kurz notiert  PVH Magazin 4/2016

Tägliche Routine im eLC: Lkws werden beladen. (Fotos: E/D/E)

E/D/E Logistik-Meilenstein: 100 000 Artikel auf Lager Vom Schraubenzieher über die Sanitärarmatur bis hin zur Baumaschine: Es gibt fast nichts aus dem Produktionsverbindungshandel (PVH), was nicht im Logistik-Center eLC der Wuppertaler Verbundgruppe E/D/E für die Mitglieder und ihre Kunden bereitgehalten wird. Im Rahmen der Unternehmensstrategie CHALLENGE 2020 hat das E/D/E bereits vor drei Jahren der wachsenden Bedeutung der Zentralläger für die Mitglieder Rechnung getragen und das Ziel ausgegeben, die Kapazitäten in Deutschland und Europa auf insgesamt 150 000 Artikel auszudehnen. Am 1. September ist nun ein wichtiger Meilenstein erreicht worden: Der 100 000. Artikel wurde im eLC eingelagert.

„Diese Marke zeigt, dass das E/D/E auf allen Ebenen seine Ziele konsequent verfolgt“, sagt Dr. Ferdinand von Alvensleben, in der E/D/E Geschäftsführung für die Logistik zuständig. „Zentrale Logistikdienstleistungen sind für die Unternehmen des PVH heute ein elementarer Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie. Durch eine schnelle und zuverlässige Belieferung ihrer Kunden aus dem eLC können sie sich im Wettbewerb differenzieren und neue Marktchancen generieren.“ Passend zum Meilenstein trat am 1. September Sven Schönfeld als neuer Leiter des Geschäftsbereichs Logistik seinen Dienst in Wuppertal mit starkem Rückenwind an. [ck]

Sven Schönfeld, Geschäftsbereichsleiter Logistik.

E/D/E Arbeitsschutz: Produktmanagement aufgestockt Der Fachbereich Arbeitsschutz im E/D/E stärkt seine Warenkompetenz. Zu diesem Zweck ist das Produktmanagement personell aufgestockt worden. Bereichsleiter Marco Spannagel erläutert die Hintergründe der Neujustierung innerhalb des Teams: „Wir optimieren unser Lieferantenmanagement, was unterm Strich den Mitgliedsunternehmen zugute kommt.“ Durch das Mehr an Manpower im Produktmanage-

ment wird nun jede der zehn Warengruppen im Fachbereich von einem Fachmann fest betreut. Für die Lieferanten bedeutet dies auch eine verbesserte Kommunikation: Sie haben nur noch einen festen Ansprechpartner im E/D/E, was viele Hersteller bereits positiv bewertet haben. Grundsätzlich ist der E/D/E Fachbereich Arbeitsschutz in drei verschiedene Tätigkeitsfelder auf-

gegliedert. Neben dem Produktmanagement sind dies das Vertriebsmanagement und die Administration. Diese Struktur ermöglicht eine sinnvolle Arbeitsteilung und eine spezialisierte Bearbeitung der Aufgaben innerhalb des Teams, das insgesamt aus über 20 Mitarbeitern besteht. [daf]

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16  Schwerpunkt: Industrieservices 4.0  PVH Magazin 4/2016

Schiffsausrüstung ist nichts Anderes als C-Teile-Manage­ment

„Unsere Kunden wollen alles aus einer Hand“ Als Uwe Kloska und seine Frau sich 1981 in Bremen selbstständig gemacht haben, hätten sie auch nicht gedacht, dass ihre Unternehmensphilosophie nach 35 Jahren aktueller denn je ist. Für das, was heute „Customer Centricity“ heißt, Bücher und Internetseiten füllt und Berater gutes Geld verdienen lässt, haben sie damals rund 1000 Zeichen gebraucht: der Kunde im Mittelpunkt, immer und zu jeder Zeit. Damit ist die Firma mehr als gut gefahren und hat sich in Richtungen entwickelt, die die Theorie der Konzentration auf eine Kernkompetenz alt aussehen lässt. Bremen an einem sehr heißen Sommertag im September. Ganz in der Nähe des Getreidehafens, an der Grenze der Stadtteile Walle und Gröpelingen, hat die Kloska Group ihren Hauptsitz. Direkt gegenüber dem Firmengebäude zieren Unternehmensname und -logo eine riesige blaue Lagerhallenfront. Kurz gestutzt: ein Anker im Firmenlogo?

„Wir werden sicher eher als Schiffsausrüster wahrgenommen“, sagt denn auch Uwe Kloska, der Gründer und zusammen mit seiner Tochter Nadine geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe. „Dabei machen wir 50 Prozent unseres Umsatzes mit See und 50 Prozent mit Land.“ Aha! Ein Blick in die Historie klärt auf: Als Kloska und seine Frau sich vor

Erfolgreich zu Lande und zu Wasser: Uwe Kloska (r.), Nadine Kloska und Detlev Otte. (Foto: E/D/E)

35 Jahren selbstständig machen, kommt er aus einer Leitungsposition bei einem Technischen Händler. Mit der Erfahrung im Rücken spezialisiert sich das Unternehmen vom Start weg als technischer Ausrüster für Industrie, Schifffahrt, Werften und Baugewerbe. Also auf der einen Seite klassischer Produktionsverbindungshandel an Land, auf der anderen Seite etwas sehr Ähnliches für Kunden an und auf der See. Wobei der Begriff „klassisch“ es hier nicht trifft, denn als Technischer Händler habe er sich von Anfang an nicht gesehen, sagt Kloska. „‚Handel‘ war schon damals eher negativ besetzt. Wir haben uns von Beginn an ‚Ausrüster‘ genannt, heute ‚Technischer Dienstleister‘.“ ‚Handel‘ negativ besetzt? Starker Tobak von einem, der ein Kind des PVH und seit 20 Jahren Mitglied im E/D/E ist. „Das ist doch das Vorurteil: Wer nur handelt, will mit wenig viel verdienen. Das war nie unser Ziel. Und heute ist doch klar: Der pure Handel von Waren hat keine Zukunft mehr. Das ist zu einfach.“

ka und seine Frau damals aufgeschrieben (s. S. 18). Sie gilt bis heute unverändert und hängt in allen Unternehmen und an allen Standorten der Kloska Group. Und sie hat das Unternehmen zu dem gemacht, was es heute ist: Aus der kleinen Gründung, in die alles geflossen ist, was die Kloskas damals besaßen, ist in 35 Jahren ein multinationales Unternehmen geworden, mit Tochterunternehmen und Standorten weltweit (s. Kasten S. 19). 750 Mitarbeiter haben zuletzt 230 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Fast alle Unternehmen, die über die Jahre aufgekauft wurden, waren Schnäppchen – weil sie entweder bereits in der Insolvenz waren oder die Treuhand sie nach der Wende günstig an den Mann bringen wollte. „Wir haben sie alle ans Laufen gebracht“, sagt Kloska.

Mit dieser Erkenntnis ist Kloska natürlich nicht allein. Der Dreiklang „Konsolidierung, Internationalisierung und Digitalisierung“ treibt die Branche um. Die Ansprüche der Kunden sind heute ganz andere als noch vor fünf oder zehn Jahren, entsprechend die immer stärkere Betonung der Beratungs- und Dienstleistungskompetenz bei vielen Händlern. Besonders bei denen, die es mit Industriekunden zu tun haben. „Wir haben von Beginn an auf einen Mix aus Handel, Beund Verarbeitung sowie Dienstleistung gesetzt“, erinnert sich Kloska. „Und nie Scheuklappen gehabt: Was der Kunde wollte, haben wir gemacht.“ Diese Unternehmensphilosophie – der Kunde steht mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt – haben Klos-

Das Kloska-Headquarter in Bremen. (Foto: Kloska)

18  Schwerpunkt: Industrieservices 4.0  PVH Magazin 4/2016

Immer das Ohr am Kunden – Vater und Tochter Kloska, Prokurist Otte (m.). (Fotos: E/D/E)

So groß, so gut. Aber irgendwie auch unübersichtlich. Nur so viel: Neben klassischem Industrieservice mit Komplettlösungen rund um Technischen Handel, Arbeitsschutz, Industrietechnik und C-Teile-Management gehören beispielsweise auch Netzherstellung, Segelmacherei, maritimes Umweltmanagement, Motorenwartung oder weltweites Schiffscatering zum Leistungsspektrum. 1 000 Schiffe hat Kloska hier unter Vertrag, und die Verantwortung, dass die 25 000 Mann Besatzung jeden Tag etwas auf dem Teller haben. „Natürlich kann da schnell der Anschein entstehen, dass man sich verzettelt“, räumt auch Kloska ein. Aber dass dem nicht so ist, macht Tochter Nadine sehr schnell klar. Sie ist seit 2008 im Unternehmen und leitet die See-Sparte von Hamburg aus. „Wir sind so breit aufgestellt, weil unsere Kunden alles aus einer Hand fordern“, sagt sie. „Wir sind Spezialist, aber auch Generalist.“ So umfasst das Sortiment heute 130 000 Lagerartikel und über die Jahre sind immer mehr Kernkompetenzen dazugekommen. „Bei jeder neuen Anforderung ist für uns aber eines klar: Wir machen das nur, wenn wir auch die Spezialisten dafür im Haus haben.“ Dass dieser Ansatz funktioniert, habe mehrere Gründe: zum einen die Organisationsstruktur. Jede Tochterfirma ist selbstständig. Die Führungskräfte sind bis zu einer klar definierten Grenze frei in ihren wirtschaftlichen Entscheidungen, gemessen werden sie über KPIs ausschließlich am Erfolg. „Dass wir über die Jahre fast immer ein glückliches Händchen bei der Personalauswahl hatten, war natürlich sehr hilfreich“, berichtet Nadine Kloska. So funktioniere der interne Austausch über Fachgruppen sehr gut. Soll heißen: Die Verantwortlichen köcheln nicht jeder für sich ihr eigenes Süppchen, sondern tauschen sich aus und un-

Der Kunde – die Kloska-Firmenphilosophie. Seit 35 Jahren unverändert, aktueller denn je. (Foto: Kloska)

PVH Magazin 4/2016  Schwerpunkt: Industrieservices 4.0  19

Die Kloska Group auf einen Blick

Wir sind Spezialist, aber auch Generalist

terstützen sich gegenseitig. „Am Ende läuft die Vernetzung des gesamten Unternehmens natürlich auch über meinen Vater und mich. So profitieren etwa Land und See voneinander.“ Ein Beispiel: Wenn Nadine Kloska von den Herausforderungen erzählt, die das Geschäft mit den Schiffsausrüstungen mit sich bringt, dann ist da immer wieder die Rede von der Null-Prozent-Fehlerquote. „Wir sind Exklusivausrüster der AIDA-Flotte. Wenn da auch nur einmal etwas schiefgeht, dass also beispielsweise eine Ladung Obst nicht zur exakt richtigen Zeit am richtigen Landungssteg egal wo auf der Welt parat steht, dann sind wir raus.“ Dieses Streben nach Perfektion strahle auf die gesamte Organisation aus. Warum soll etwas, das auf See funktioniert, nicht auch an Land klappen? „Schiffe sind Industrieunternehmen sehr ähnlich. Schiffsausrüstung ist am Ende des Tages nichts Anderes als C-Teile-Management!“ Das ist das Stichwort für Detlev Otte, seines Zeichens Eigengewächs der Kloska Group, heute Prokurist und Leiter der ASK Kloska GmbH in Wilhelmshaven. Und überzeugtes Mitglied der Fachgruppe Industrieservice im E/D/E. „Wir verstehen bei Kloska unter C-Teile

1981 gründeten Uwe Kloska und seine Ehefrau das Unternehmen Uwe Kloska GmbH als technischen Ausrüster in Bremen. Anfang der neunziger Jahre begann die KloskaUnternehmensgruppe stärker zu expandieren. Zunächst mit dem Ziel, an allen wichtigen maritimen Standorten im Norden Deutschlands präsent zu sein. Aber auch international machte Kloska von sich reden und eröffnete sukzessive Niederlassungen und Vertretungen in Belgien, Polen, Russland, den Niederlanden, Spanien, der Türkei, Südafrika, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Brasilien, Singapur, China und Hongkong. Die Geschäftsfelder der Unternehmen erstrecken sich vom technischen Ausrüster für Schifffahrt und Werften, On-/Offshore, Industrie, Handwerk und Baugewerbe über Motorenersatzteilservice, verbunden mit eigenen Reparaturwerkstätten, Fördertechnik und Hydraulik bis hin zu Catering, Proviant-, Technik- und Storeslieferungen für Fähren, Handelsschiffe, Kreuzfahrtschiffe, Forschungsschiffe und Forschungsstationen.

etwas mehr als nur Schrauben“, sagt er. ASK ist auf Arbeitsschutz und technische Ausrüstung spezialisiert. „Es geht um Dienstleistungen, etwa Prüfservices oder Konfektion von Produkten, und Versorgungskonzepte. Aber wir wollen niemandem etwas überstülpen, was uns gut in den Kram passt. Es muss zum Kunden passen. Also halten wir einen ganzen Baukasten an Leistungen vor und eruieren mit dem Kunden, häufig in Kooperation mit dem Industrieservice des E/D/E, wie weit er gehen möchte.“ Natürlich spüre auch Kloska die Veränderung auf Kundenseite, so Otte: den Generationswechsel im Einkauf, Zentralisierung von Einkaufsfunktionen, die zunehmende Geschwindigkeit. Aber eben auch die Orientierung in Richtung langfristiger Partnerschaften. „Wenn wir einmal eine Ausschreibung gewonnen haben, dann ist das meistens eine langfristige Sache“, sagt Uwe Kloska. „Weil es heute darum gehen muss, den Kunden durch Kompetenz jeden Tag neu zu überzeugen und mit innovativen Ideen zu überraschen. Sich mit ihm weiterzuentwickeln“, ergänzt Nadine Kloska. „So gelingt der Ausbau von Kundenbeziehungen, der für uns wichtiger und nachhaltiger ist als der Gewinn von Neukunden.“ [ck]

Prüffahrzeug und Netzherstellung – nur zwei der vielen Kloska-Dienstleistungen.

20  Schwerpunkt: Industrieservices 4.0  PVH Magazin 4/2016

„Händler müssen die goldene Meile zum Kunden optimal gestalten“ Interview mit Prof. Dr. Karsten Müller  Industrie 4.0 – meist wird dieses Schlagwort auf die digitalisierte Produktion bezogen. Dabei sind die Facetten deutlich vielfältiger. Das Beschaffungsmanagement beispielsweise ist das Eingangstor für die digitale Vernetzung von Unternehmen über die gesamte Wertschöpfungskette. Sagt Prof. Dr. Karsten Müller von der BiTS Iserlohn. Und für den Handel ein Muss ohne Alternative: Wer zögert, verliert. Wer agiert, hat nachhaltige Chancen, seine Industriekunden langfristig zu binden.

PVH Magazin: Wenn wir heute über digitalisierte Beschaffungsprozesse sprechen, bedeutet das nicht lediglich „weg vom Papier“? Prof. Dr. Karsten Müller: Genau diese sehr einfache Vorstellung von Einkauf führt in die Irre. Beschaffung ist leider immer noch eine der meistunterschätzten Disziplinen in Unternehmen. Es geht heute nicht mehr um Papier, auch nicht um Produkte oder Ware – es geht darum, Beschaffung grundlegend neu zu denken. Und zwar in zwei Dimensionen: 1. intelligenter Einkauf, 2. automatisierte Bestellprozesse. War Einkauf bislang nicht intelligent? Die Anforderungen ändern sich: Bislang ging es beim Einkauf zumeist in erster Linie um den Preis. Heute stehen bei jeder Verhandlung mit Zulieferern immer häufiger die gesamten Prozesse des Teils des Supply Chain Managements auf dem Prüfstand, die das Zulieferprodukt betreffen. Es geht also immer um ein Gesamtpaket: Ware – Preis – Prozessoptimierung. Durch

diese neue Betrachtung bekommt das Beschaffungsmanagement eine viel bedeutendere Rolle – es ist heute das Eingangstor für die digitale Vernetzung von Unternehmen über die gesamte Wertschöpfungskette. Die Verantwortung der Mitarbeiter im Einkauf wird dadurch viel größer, die Anforderungen werden komplexer. Der Einkäufer alter Schule hat also ausgedient? Ja. Ohne IT-Affinität und – mindestens genauso wichtig – den Blick auf die gesamte Supply Chain wird es nicht mehr gehen. Ein wichtiger Aspekt der Digitalisierung ist ja, die Bedürfnisse des Kunden in den Mittelpunkt zu stellen. Das fängt beim Einkauf an. Einkäufer müssen heute Hand in Hand mit dem Vertrieb arbeiten, um auch die richtigen Dinge zu beschaffen. Das war in der Vergangenheit bisweilen auch mal nicht der Fall. Mit dem richtigen Team-Mix aus erfahrenen und jungen, digital affinen Mitarbeitern ist hier vieles möglich, da kenne ich gute Beispiele.

Zur Person Professor Dr.-Ing. Karsten Müller ist Dozent an der BiTS Iserlohn. Er ist spezialisiert auf Supply Chain Management und moderne Methoden der Beschaffung. Im Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen“ beschäftigt er sich speziell mit den Methoden einer modernen Materialwirtschaft, mit dem Ziel, besonders die Wettbewerbsfähigkeit des regionalen Mittelstands zu fördern.

Welche Rolle kann denn der Produktionsverbindungshandel bei dieser Neujustierung spielen? Wenn er es richtig anstellt, wird er vom reinen Lieferanten zum Lösungspartner auf Augenhöhe. Er muss die Prozesse seiner Kunden analysieren und die bestmögliche technische Lösung für seinen Teilbereich anbieten – darüber verhandelt er mit dem Einkäufer. Die technische Lösung betrifft dann die zweite Dimension der Beschaffung, nämlich den automatisierten Bestellprozess, beispielsweise von C-Teilen. Der Trend geht hier ganz eindeutig in Richtung cyber-physikalische Systeme (CPS): Sie schaffen die Verbindung zwischen digitaler und physischer Welt, indem sie diesen simplen Akt der Bestellung dezentralisieren. Es bestellt also derjenige, der die Teile benötigt, oder die Bestellung wird automatisch durch Sensoren ausgelöst, sobald eine definierte Mindestmenge erreicht wird. Der Einkauf genehmigt höchstens noch, wird deutlich entlastet und kann sich viel besser auf seine neue Rolle konzentrieren, ein komplett durchdigitalisiertes Supply Chain Management mit den richtigen Partnern zu realisieren. Beschreiben Sie Realität oder Vision? Sowohl als auch. Große Industrieunternehmen sind hier meistens schon sehr weit und verlangen von ihren Zulieferern ganzheitliche Lösungspakete. Ihre kleinen und mittleren Wettbewerber hinken da häufig noch ein Stück weit hinterher. Hier kann der Fachhandel als Partner auch ein Stück weit die Rolle des Treibers übernehmen. Er darf auf keinen Fall einfach nur abwarten und nichts tun – dann ist der Kunde nämlich weg. Und zwar über Nacht.

Professor Dr.-Ing. Karsten Müller ist Experte für moderne Materialwirtschaft. (Foto: E/D/E)

Malen Sie hier nicht den Teufel an die Wand? Nein, genau das passiert tagtäglich. Ich kenne viele Händler, die gingen entspannt in eine neue Verhandlungsrunde mit ihrem Kunden. Bis dato war alles harmonisch gelaufen in der Geschäftsbeziehung. Dann sagte der Kunde, dass man seinen Beschaffungsprozess digitalisiere und ob der Händler in der Lage sei, die Zulieferung ab sofort auf die neuen Anforderungen hin anzupassen, also beispielsweise ganz bestimmte Daten digital liefern oder verarbeiten zu können – das ging natürlich nicht, weil man nicht vorbereitet war. Und schon war es ein Exkunde. Was kann oder besser muss der Handel tun? Wie seine Kunden muss er sich auf allen Ebenen hinterfragen, sich den neuen Anforderungen stellen. Auch wenn die momentan vielleicht im täglichen Geschäft noch nicht sichtbar sind, sie werden kommen. Es gilt, die Wertschöpfungskette mit digitaler Kompetenz zu füllen. Die Ansatzpunkte sind vielfältig: • Digitale Geschäftsprozesse einführen: Hier darf es wirklich keinen Medienbruch mehr geben. Von der Bestellung der Kunden über das Warenwirtschaftssystem bis zum automatisierten Zahlungsverkehr und zur Rechnungsbuchung in SAP, all das muss elektronisch erfolgen. Nur dann spürt man selbst auch die positiven Effekte. • Und all das muss in einem CRM-System nachvollzogen werden können. Der Händler muss seinen Kunden kennen und zu jeder Zeit

Und schon war es ein Exkunde

wissen, was aktuell passiert. Daraus muss er seine Schlüsse ziehen, was der Kunde morgen möchte oder benötigt, und aktiv werden. Also Daten interpretieren und nutzbar machen. So kann er die goldene Meile zum Kunden optimal gestalten. • ePROC, Ausgabeautomaten, elektronische Beschaffungsplattformen müssen selbstverständlich sein. • Flexibilität ist unabdingbar, und zwar bis zur letzten Sekunde: Bestellungen müssen bis zum Versand jederzeit geändert werden können. • Überhaupt die Logistik: Sie wird ein entscheidender Faktor sein. Taggleiche Lieferung wird in manchen Fällen kommen, definierte Zeiten und Orte der Lieferung sowieso. • Besonders die letzten beiden Punkte gelten auch für Handwerkskunden. Sie kann man auch im Ladengeschäft abholen, indem beispielsweise alle Waren mit QR-Codes und da-

hinterliegenden Zusatzinformationen, etwa Anwendungsfilmen, versehen sind. So wird auch der Vor-Ort-Kontakt zumindest teilweise digital. • Schulungs- und Weiterbildungsangebote für die Kunden sind ein weiteres wichtiges Element dieser ganzheitlichen Serviceorientierung. Das nennt man Herausforderungen ... Ich möchte niemandem ohne Grund Angst machen. Viele Fachhändler haben die Zeichen der Zeit ja auch bereits erkannt und fangen nicht bei null an. Aber sie müssen am Ball bleiben und sich selbst als Lotsen mit einer Bringschuld verstehen: ‚Was braucht mein Kunde?‘ ist die alles entscheidende Frage. Die Händler sind ja auch nicht allein, sondern können in Verbundgruppen auf bestehende Infrastrukturen und Lösungen zurückgreifen. Es sind große Herausforderungen, aber auch große Chancen. [ck]

22  Schwerpunkt: Industrieservices 4.0  PVH Magazin 4/2016

Mehrwert für die Industrie, Chance für den PVH

Frank Düringer.

Wertschöpfung erhöhen, Kosten senken: Täglich werden Produktionsverbindungshändler von ihren Industriekunden mit diesen Anforderungen konfrontiert. E/D/E Mitglieder haben mit dem umfangreichen Leistungspaket des Fachbereichs Materialwirtschaft und Industrieservices die richtige Antwort. Es beinhaltet von der Beratung und Analytik bis hin zu vernetzten Systemlösungen und intensiver Prozessbegleitung vielfach bewährte Lösungen für fast alle Fälle. Mittlerweile bewegen PVH-Unternehmen über die E-Logistik- und E-Procurement-Systeme des E/D/E Umsätze in dreistelliger Millionenhöhe. Tendenz: nach wie vor steigend. Den Beschaffungsaufwand für C/MRO-Teile zu minimieren, ist im strategischen Einkauf Standard. Zumindest in der Theorie. Denn wie bei der Digitalisierung insgesamt, so agiert die Industrie auch bei der Automatisierung des MRO-Einkaufs in Intensität und Tempo uneinheitlich: Was für wenige Konzerne schon ein alter Hut ist, stellt für die anderen – vornehmlich kleine und mittlere Industrieunternehmen – eine Aufgabe dar, die es erst noch zu bewältigen gilt; und in der eine Chance für die Produktionsverbindungshändler liegt, ihre Umsätze im Industriekundengeschäft abzusichern und sogar auszubauen. Das Ziel für den

• System zur Steuerung des gesamten Materialflusses • Zahlreiche Konfigurationen möglich • Auf Wunsch Schnittstelle zum SAP-System des Industriekunden • Kostenstellenverwaltung • Elektronische Budgetkontrolle • Statistikfunktionen

Handel muss es sein, sich als unverzichtbarer Teil der Wertschöpfungskette zu positionieren. Vor diesem Hintergrund hat das E/D/E bereits vor vielen Jahren begonnen, sich Systemlösungen zu widmen, und kann heute auf ausgereifte Konzepte sowie eine Vielzahl von Referenzen verweisen. „Die Dynamik ist hoch“, bestätigt Frank Düringer, der den Fachbereich Materialwirtschaft und Industrieservices in der Wuppertaler Verbundgruppe von Anfang an verantwortet. „Unsere Systeme sind bei über 320 Industriekunden im Einsatz, und weiterhin erreichen uns wöchentlich zahlreiche Anfragen. Entweder tritt die Industrie an unser Mitglied und dieses dann an uns heran, oder aber die Händler besetzen das Feld proaktiv selbst“, sagt Düringer. Egal, wer die Frage stellt – eine Standardantwort gibt es darauf nicht. Denn die Anforderungen der Kunden sind verschieden, und genauso individuell sind die Lösungen, die das E/D/E und seine Mitglieder dann anbieten. Und so steht am Beginn eines jeden Prozesses die Analytik. Mittels Kennzahlen- und Prozessbetrachtung ermitteln die E/D/E Experten zunächst, welche Optimierungspotenziale bestehen und wann sich Investitionen in Systemlösungen rentieren. Auf dieser Basis erarbeitet der Fachbereich ein Konzept und stellt

• Scanner erfasst Barcodes aller Art • Einsatzgebiet: Etiketten, Kataloge und Regalbeschriftungen mit Barcodes • Datenübertragung in das Procurement-System (Materialversorgung gesichert) • Verschiedene Modelle verfügbar

• Umstecken der Chipkarte löst Nachschub-Signal per Funk aus • Einfach und sicher • Zahlreiche Konfigurationen möglich • Einsatzgebiet: Materialien aller Größen

PVH Magazin 4/2016  Schwerpunkt: Industrieservices 4.0  23

Das E/D/E setzt hierbei seit über zehn Jahren auf den Procurement-Spezialisten Onventis aus Stuttgart mit seiner Lösung E-PROC. III. Sie besitzt Schnittstellen ins SAP-System des Kunden und zu allen Systemkomponenten, egal ob die Materialbedarfe via Scanner, Chipkarte oder Ausgabeautomat ermittelt werden. Im besten Fall ist der MRO-Beschaffungsaufwand für den Kunden gleich null. Und der Effizienzgewinn: enorm. „Eine unserer Hauptaufgaben ist es, innovativ zu sein. Wir müssen frühzeitig erkennen, was die Industrie braucht, um ihre Prozesse zu optimieren“, schildert Frank Düringer. Das gilt für die Soft- wie für die Hardware. Neueste Beispiele sind zwei eigens für Arbeitsschutzartikel konzipierte Ausgabeautomaten für Handschuhe und größere Produkte wie Schuhe und Helme. Ab dem kommenden Jahr werden die Neuentwicklungen eingesetzt. „In diesem Fall war es so, dass wir mit der Idee an eine starke Händlergruppierung im Arbeitsschutz herangetreten sind. Wir haben gemeinsam die Anforderungen definiert und diese dann in enger Abstimmung mit dem Hersteller in die Tat umgesetzt“, berichtet Düringer. Innovationstreiber sind immer wieder aber auch die Händler. Elf PVH-Unternehmen haben sich in der

• Regal-Boxensystem mit manueller oder elektronischer Steuerung (ESCAN/ECHIP) • Einfachstes Handling • Einsatzgebiet: zum Beispiel Befestigungstechnik

Realisierungsvorschlag

Ist-Analyse im Unternehmen Vorstellung der Ergebnisse Realisierungsphasen

es vor. Das Alles-aus-einer-Hand-Prinzip bringt auch hier Vorteile: Der Industriekunde spart Aufwand und Kosten, etwa für Beratung. Welche Lösungen dann eingesetzt werden, hängt von vielen Faktoren ab. Prinzipiell geht alles: vom einfachen Kanban-System bis hin zur vollvernetzten, digital-automatischen Lösung, in der ein Ausgabeautomat bei Erreichen einer definierten Mindestmenge über das ERP-System des Kunden eine Bestellung beim Händler auslöst.

Beschaffungsstrategie (Werkzeuge , Methodik, Kommunikation) Optimierung der Prozesse nach Lean-Vorgehensweise Beschaffungs-/E-Procurement-Optimierungen Logistik-/E-Logistik-Optimierungen Lieferantenmanagement

Kompetenzaufbau

Die E/D/E Analytik bringt wertvolle Erkenntnisse.

Fachgruppe Industrieservices zusammengeschlossen. Jede dieser Firmen beschäftigt einen eigenen E-Commerce-Manager. Diese Verpflichtung war Düringer wichtig. Denn: „Das Industriekundengeschäft ist nicht mal eben nebenbei mitzunehmen, es ist im Gegenteil sehr ressourcenintensiv.“ Mit seinem Rundumpaket von der Beratung und Qualifizierung bis hin zur Begleitung während des gesamten Prozesses der Implementierung einschließlich Kundenbesuchen und Kundenkontakt unterstützt das E/D/E – die Erfolge der Mitglieder belegen die Leistungsphilosophie des E/D/E Industrieservice. [daf]

• Materialausgabeautomaten • Elektronische Steuerung von Entnahme und Materialnachschub • Zahlreiche Modellvarianten • Einsatzgebiet: zum Beispiel Zerspanungswerkzeuge

• Elektronische Verwaltung eines bestehenden Magazins • Flexibel konfigurierbar mit differenzierten Zugriffsberechtigungen • Einsatzgebiet: eingelagerte Materialien aller Größen • Vorhandene Räume leicht aufrüstbar

Vernetzt: Die Systeme für E-Logistik und E-Procurement spielen zusammen. (Fotos/Abbildungen: E/D/E)

24  Schwerpunkt: Industrieservices 4.0  PVH Magazin 4/2016

„Der Produktpreis interessiert mich nicht“ digital ausgelöst. Der Meierling-Einkauf hat mit dieser Standardprozedur keine Last mehr.“ Genau das gefällt Meierling-Geschäftsführer Henckens. Das Unternehmen arbeite mit mehreren hundert Lieferanten zusammen, da könne und solle sich der Einkauf nicht um jedes Detail kümmern müssen. „Die Mitarbeiter in der Produktion sind für die Nachbestellungen verantwortlich. Über das RFID-System ist das einfach und schnell zu machen.“ Die Zulieferer sind für ihn Kollegen – und Zukunftsberater. „Genau darum geht es: Unsere Lieferanten helfen uns mit auf unsere Bedürfnisse abgestimmten Paketen aus Produkt- und Prozesskompetenz. Dafür zahlen wir einen angemessenen Preis. Der Preis für das Produkt allein interessiert mich nicht.“

David Henckens (l.) und Burkhard Koerschulte (r.) mit Stefan Rüth am RFID-Briefkasten. (Fotos: E/D/E)

Kompetenz + Service – das steht als Versprechen auf den Visitenkarten der Karl Koerschulte GmbH. In der Zusammenarbeit mit dem Kunden Meierling zeigt Koerschulte am Beispiel RFID, wie sie Beschaffungsprozesse mitentwickeln. Ein Ortsbesuch. Ein sonniger Septembersamstag im Hagener Industriegebiet „Unteres Lennetal Nord“: Die Anhänger- und Fahrzeugbau Meierling GmbH hat zum Tag der offenen Tür eingeladen. Der Spezialist für Aluminium-Fahrgestelle fertigt pro Jahr über 200 Fahrzeugeinheiten. Seit 2013 ist das Unternehmen Teil der niederländischen Emons Group. Geschäftsführer David Henckens freut sich, dass auch einige Zulieferer und Dienstleister den Weg nach Hagen gefunden haben, darunter Burkhard Koerschulte, geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Handelsunternehmens aus Lüdenscheid mit rund 45 Mitarbeitern. „Die Zusammenarbeit mit Koerschulte ist für uns die beste Lösung“, sagt Henckens. „Früher hatten wir keine Ordnung bei den C-Artikeln, heute ist alles übersichtlich organisiert und der Nachbestellungsprozess denkbar einfach.“ Koerschulte ist zuständig für die Versorgung mit hochwertigen Spezialschrauben. Ordentlich schmiegt sich das Regal mit den unterschiedlichsten Schraubenkategorien an eine Wand

der Werkhalle. In jeder der kleinen Schubladen liegt auch eine blaue Plastikkarte. „Das sind RFID-Karten, die den jeweiligen Schraubentyp und die Menge gespeichert haben“, sagt Burkhard Koerschulte. „Sobald sich der Bestand in einer der Schubladen dem Ende zuneigt, muss die Karte von den Mitarbeitern nur in den ‚Briefkasten‘ neben dem Regal gesteckt werden – per Funksignal wird die Nachbestellung bei uns

Burkhard Koerschulte nickt bei diesen Worten: „Wir diskutieren mit Einkäufern heute oft nicht mehr über Preise, sondern wie wir Prozesse beim Kunden verschlanken können. Das ist auch unser Anspruch.“ Das eigene Unternehmen sei durchdigitalisiert, die Bestellprozesse der Kunden direkt mit dem eigenen Warenwirtschaftssystem verbunden – „ohne Medienbruch, sonst sind die Effekte zu gering“. Ein Kunde habe ihn gerade beauftragt, dessen Einkaufsprozesse für C-Teile zu analysieren und zu optimieren. „Das stemmen wir mit dem Industrieservice vom E/D/E“, so Koerschulte. „Wir sind Zulieferer und Berater für unsere Kunden, aber wir lernen auch gern. Jeden Tag.“ [ck]

Die Plastikkarte sorgt für Nachschub, sobald sie in den RFID-Briefkasten gesteckt wird.

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Ein Achterberg-Automat wird programmiert. (Foto: Achterberg)

Die Onventis-Software im Einsatz. (Foto: Onventis)

Kooperation mit Experten Das Beschaffungsmanagement der Zukunft ist digital. Der E/D/E Industrieservice arbeitet eng mit Experten zusammen, damit sich die Mitglieder mit ausgewählten Lösungen bei Kunden als Partner auf Augenhöhe positionieren können. Das Angebot reicht von der reinen Software-Plattform bis zu vollautomatischen Ausgabe-Automaten in der Werkshalle der Kunden. Amazon Business, Alibaba, Grainger: Der Wettbewerb – insbesondere bei Produkten mit geringem Warenwert, die in hohen Stückzahlen gebraucht werden – wird täglich härter. Der Fachhandel muss sich positionieren. „PVHHändler müssen sich eine zielgruppenorientierte E-Business-Strategie überlegen, um Kunden langfristig binden und Neukunden gewinnen zu können. Ein einfacher Online-Shop genügt

Zoran Steko. (Foto: Onventis)

für viele Kundenbeziehungen nicht“, sagt Zoran Steko, Director Business Development beim Stuttgarter Software-Hersteller Onventis. Zusammen mit Herstellern innovativer Beschaffungslösungen arbeitet der E/D/E Industrieservice daran, dass die Mitglieder durch eine intelligente und individuelle Kombination dieser Lösungen für ihre Industriekunden vom einfachen Händler zum effizienten Systemlieferanten werden können. Von Onventis – dem Stuttgarter Cloud-Procurement-Experten – kommt „E-PROC. III“. Mitarbeiter des Kunden ordern dabei die Produkte bequem über eine WebMaske oder gleich per App beim Händler, das E/D/E Sortiment ist dazu vollständig hinterlegt. Danach übernimmt das System die Abwicklung: von der mehrstufigen Genehmigung über die Rechnungsstellung bis zur Reklamation. Es ist dabei direkt ans Warenwirtschaftssystem des Kunden angebunden. Immer wieder nutzen E/D/E Händler „E-PROC. III“ auch im Zusammenspiel mit Ausgabeautomaten – etwa von der Firma Achterberg, seit Anfang 2015 ebenfalls Partner des E/D/E Industrieservice. Händler installieren die Ausgabeschränke von Achterberg – Marke „Toolbase” – bei ihren Kunden. Dort nehmen Mitarbeiter Werkzeuge, Bohr- und Fräsköpfe, Schutzbrillen oder Schallschutzkopfhörer direkt aus den Fächern. Der Automat registriert das, ab einem Mindestbestand löst die Software eine neue Bestellung aus. „So stimmt der tatsächliche Bestand mit dem im System überein“, erklärt

Heiko Bongard. (Foto: Achterberg)

Achterberg-Prokurist Heiko Bongard. „Der Kunde kann sicher sein, dass die nötigen Teile in ausreichender Zahl da sind – ohne teure Lagerhaltung.“ Der Spezialist hat eine eigene Software entwickelt, um die Automaten an das Warenwirtschaftssystem des Kunden oder die Bestellsysteme der Händler anzubinden. Experten des E/D/E Industrieservice prüfen mit jedem Händler individuell, welche Lösung für ihn am besten passt: ein Ausgabeautomat? Mit der Achterberg-Software? Oder besser die OnventisLösung „E-PROC. III“? Oder beides kombiniert? „Jeder Fall ist individuell, Lösungen von der Stange bringen meist nicht den erhofften Effizienzgewinn. Deshalb ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Experten sehr wichtig“, sagt Achterberg-Prokurist Bongard. OnventisManager Steko sieht eine Win-win-Situation: „E-Procurement ist ein starkes Vertriebsinstrument, weil es Händlern hilft, kundenindividuelle Beschaffungsprozesse zu bedienen.“ [ww]

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28  Schwerpunkt: Industrieservices 4.0  PVH Magazin 4/2016

MRO-Allianzen: „Chancen für Jahrzehnte“ Ob Werkzeuge und Schrauben, Hygienepapier oder Büromittel: Immer mehr Industrieunternehmen setzen auf die Vorteile einer effizienten Versorgung mit MRO-Bedarfen aus einer Hand. Das ist die Chance für branchenübergreifende Allianzen selbstständiger Fachhändler – ein Modell, das das E/D/E seit Jahren fördert. Einer der Vorreiter ist die CELIOS GmbH aus Siegen. Germann Lück, Geschäftsführer des Siegener E/D/E Mitglieds hw Hortmann+Wolf, gründete den Siegener Kreis, die Vorgängerorganisation der CELIOS, bereits im Jahr 2000. Heute tragen fünf Gesellschafter – darunter mit dem zweiten Gründungsmitglied Irle+Heuel sowie der Koerschulte GmbH zwei weitere E/D/E Mitglieder – und fünf strategische Partner die Allianz. Von der Büroklammer über die Gummidichtung bis hin zur Schmiedezange bieten sie Industrieunternehmen mehrere Millionen Produkte an. „Es gibt keinen Artikel, den der Kunde nicht bei uns bekommt“, betont Germann Lück.

Das Geschäftsmodell der CELIOS GmbH verbindet das Alles-aus-einer-Hand-Prinzip mit der Warenkompetenz der einzelnen Händler und den ausgereiften und vernetzten Logistikund Procurement-Systemen des E/D/E. Unterm Strich steht ein äußerst gefragtes Gesamtpaket. Mehr als 50 Projekte wurden bis dato bei Industriekunden verschiedenster Größenordnung umgesetzt. Für Germann Lück ist „das Thema präsenter denn je. Der ganzheitliche Ansatz bietet uns heute einen Wettbewerbsvorsprung. Und perspektivisch wird es die einzige Möglichkeit sein, am Markt auf Akzeptanz zu stoßen.“ Ganz klar: Die Industrie 4.0 verlangt den Handel 4.0, der sich als echter Wertschöpfungspartner einbringen muss. Das ist auch Maßgabe für die CELIOS GmbH. Lück: „Für uns ist das A und O, dass wir uns dem Kunden als Problemlöser präsentieren, der ihm hilft, seine Prozesse zu optimieren – und nicht etwa als Automatenverkäufer, wie so mancher Wettbewerber das tut.“

Die CELIOS GmbH hat die Geburtswehen bereits seit langem überstanden und ist längst nicht mehr „nur“ in der Region Siegen bestens bekannt; bundesweite und im Einzelfall europäische Kunden und Niederlassungen werden ebenfalls umfassend betreut. hw Hortmann+Wolf hat in diesem Jahr eigens einen Fachberater für E-Business eingestellt, um die Kunden-Akquise weiter voranzutreiben. Manpower ist notwendig, lohnt sich aus Sicht von Geschäftsführer Lück aber unbedingt. Sein Unternehmen wickelt bereits 70 Prozent des Umsatzes über digitale Bestellprozesse ab: Kundenbindung par excellence. Und Möglichkeiten zuhauf für den PVH. Viele Industrieunternehmen begännen gerade erst zu ahnen, welches Einsparpotenzial im MRO-Einkauf liege, so Lück. „Das Thema bietet dem Handel Chancen für Jahre und Jahrzehnte.“ [daf]

Bei all diesen organisatorischen, aber auch rechtlichen und technologischen Fragen unterstützt der E/D/E Fachbereich Industrieservices und Materialwirtschaft die Mitgliedsunternehmen, bis hin zur Beratung und Umsetzung bei den Kunden.

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Dieter Hof, Bublitz

Germann Lück, hw

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Fünf Partner für eine Rundumversorgung: die Gesellschafter der CELIOS GmbH. (Foto/Abbildungen: CELIOS)

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30  E/D/E extra  PVH Magazin 4/2016

Viel los in der HALLE:EINS der Leipziger Messe – der Branchentreff total bringt Händler und Lieferanten zusammen. (Fotos: E/D/E, Bernd Cramer)

Branchentreff total

Getroffen, geredet, profitiert! Wenn sich gut 2000 Mitglieder und Vertragslieferanten des E/D/E aus ganz Europa auf den Weg nach Leipzig machen, dann ist Branchentreff total Zeit. Alle zwei Jahre werden in der HALLE:EINS tausende Gespräche geführt. Was ein wenig nach Speed-Dating ausschaut, ist für die Teilnehmer eine der effizientesten Branchenveranstaltungen überhaupt.

Ingo Musial, Grohe Deutschland: „In der Halle herrscht eine sehr konstruktive und positive Stimmung. Die Gespräche werden äußerst diszipliniert und zielorientiert geführt, die Händler sind sehr gut vorbereitet. Man arbeitet gemeinsam effizient die Themen ab, die wichtig sind. Das ist eine Win-win-Situation.“

Matthias Hoffmann, P+J Claussen: „Ich nutze den Branchentreff bereits seit vielen Jahren und bin voll und ganz von dem Konzept überzeugt. Auch dieses Mal habe ich durchweg gute Gespräche mit den Entscheidern der E/D/E Vertragslieferanten geführt.“

„Miteinander reden und zuhören“ Traditionell eröffnete ein Geschäftsführer des E/D/E den Branchentreff Festabend. Dr. Christoph Grote dankte allen Anwesenden für ihr Kommen, speziell den Vertragslieferanten für ihren Beitrag zur Veranstaltung und dem E/D/E Marketingteam für die Organisation. Mit Blick auf das Format „Branchentreff“ stellte Dr. Grote fest, dass auch in Zeiten der Digitalisierung Online-Videokonferenzen, etwa via Skype, noch keine Alternative für das persönliche Gespräch seien. Der direkte Kontakt sei einer der zentralen Erfolgsfaktoren im Produktionsverbindungshandel. Und das werde er auch bleiben. Der diesjährige Branchentreff stehe im Zeichen des Wandels, sagte Dr. Grote. Selbst große Händler seien heute nicht mehr davor gefeit, dass ihr ursprüngliches Geschäftsmodell plötzlich kippe. Die einfache Durchleitung von Ware an den Kunden mit einem Margenaufschlag habe keine Zukunft. Der Branchentreff sei deshalb auch der Ort, um gemeinsam nach Antworten auf die drängenden Fragen der Ge-

Die Terminkalender der Händler waren am 20. und 21. September randvoll. Jeweils eine halbe Stunde Zeit pro Gespräch mit den Vertragslieferanten – das erfordert Disziplin und Zielorientierung. Entsprechend lag eine konzentrierte, aber gleichzeitig auch inspirierende Atmosphäre in der Luft der Leipziger Messe. Der Tenor sowohl von Händlern als auch von Lieferanten war eindeutig: Wir wollen gemeinsam Geschäft machen! „Der große Vorteil ist die Effizienz“, fasste ein Teilnehmer zusammen. „Denn auch wenn ein Gespräch mal nicht so läuft, dann schaut man sich in die Augen und verabschiedet sich ohne schlechtes Gewissen im guten Gefühl, jetzt nicht für einen Termin umsonst hunderte Kilometer gefahren zu sein.“

Bereits am Vorabend hatten sich die Profis der verschiedenen Teilbranchen auf den Branchentreff eingestimmt: In der Moritzbastei trafen sich die Vertreter der Bau- und Möbelbeschläge sowie der Bauelemente. Die Experten für Maschinen, Werkzeuge, Betriebseinrichtungen, Schweißtechnik, Befestigungstechnik, Baugeräte und Drucklufttechnik zog es in den Bayerischen Bahnhof. Die Spezialisten für den Technischen Handel und den Arbeitsschutz genossen den Rundblick vom Panorama Tower. Und die Fachleute für Haustechnik sammelten sich im Da Capo Oldtimermuseum. Die Fokussierung auf die kommenden zwei Tage war spürbar: Das Geschäft und die Branchenentwicklungen standen bei den Gesprächen im Mittelpunkt.

Dr. Christoph Grote bei der Eröffnung.

genwart und Zukunft zu suchen. „Ziel muss es sein, den Kunden Mehrwerte zu bieten, die die Produkte der Lieferanten weiter aufwerten.“ Besonders auch im wachsenden Online-Geschäft. Und mit der Unterstützung von digitalen Dienstleistungen wie Toolineo oder dem eDC. Dr. Grote: „Es ist gut, dass wir hier und heute zusammensitzen – dass wir miteinander reden – dass wir zuhören!“

32  E/D/E extra  PVH Magazin 4/2016

Interessanter Austausch rund um eDC im E/D/E Dienstleistungs-Centrum.

Toolineo live dabei.

Tags drauf warteten die ersten Teilnehmer dann bereits um kurz nach 7 Uhr auf den Einlass. Die Kojen wollten noch vorbereitet werden, bevor es dann um 8 Uhr in die ersten Gespräche ging.

Wie können die Daten im Arbeitsalltag genutzt werden? Wie werden sie über das eDC Portal ausgewählt und heruntergeladen? Wie kann man die Daten optimal im Multishop nutzen? Wie kommen sie ins Warenwirtschaftssystem und welchen Mehrwert liefern sie dort? Wie funktioniert das Lieferantenportal? Manchmal sind es die einfachen Fragen, deren Beantwortung für Aha-Effekte sorgt. In jeweils 45-Minuten-Veranstaltungen lieferten die eDC Macher bei insgesamt fünf Terminen die passenden Antworten. Und für Fragen aus dem Publikum war natürlich auch noch Zeit.

Konstruktive Betriebsamkeit Bis 18 Uhr waren die Kalender getaktet, macht für einen Geschäftsführer abzüglich der Mittagspause netto 18 Termine à 30 Minuten. Ein Marathon, der auch körperlich fordert. Beim Blick in die Kojen zeigten sich aber auch am späten Nachmittag keine Schwächephasen. Stattdessen herrschte in der gesamten Halle eine konstruktive Betriebsamkeit. Die vielen Gespräche und Diskussionen sorgten für eine sehr annehmbare Geräuschkulisse. Das E/D/E organisiert den Branchentreff nicht nur, es präsentiert auch. An verschiedenen Beratungsinseln im Dienstleistungs-Centrum im Zentrum der Halle informierten die Bereiche elektronisches Daten-Center eDC, Multishop, Industrieservice, Produktkommunikation, PVH-Werbung, Messen und Veran-

staltungen, Logistik sowie die ETRIS BANK und die Experten der GWS über ihre Leistungen für Mitglieder und Lieferanten. Die E-CommerceExperten von Toolineo zeigten am eigenen Messestand, mit welcher Rasanz sich der Online-Marktplatz für den PVH aktuell entwickelt. Die Pilotphase ist offiziell beendet, die ersten Händlerläger sind angebunden, parallel werden weitere Händler sukzessive aufgeschaltet (s. S. 38). Zudem konnten sich die Besucher an zwei Messeständen des WUPPER-RING von dessen Ausstellungskonzept „Stärken stärken“ sowie der neuen Eigenmarke für Installation und Heizung, FORtech, überzeugen. Im Fokus stand in diesem Jahr das elektronische Daten-Center eDC. Im Vortragssaal informierten die Experten von eDC, Multishop, GWS und Hettich, wie sich das eDC und seine hochqualitativen Produktdaten in die Geschäftsprozesse von Händlern und Lieferanten einfach und effizient einbinden lassen. Einfache Fragen sorgen für Aha-Effekte Im Mittelpunkt standen die folgenden Fragen:

Trommelwirbel und Lichteffekte Im Anschluss ging es zum Festabend in die angrenzende Glashalle der Messe. Begleitet von der Band Max Express setzten Händler, Lieferanten und E/D/E Mitarbeiter ihre Gespräche in angenehmer Atmosphäre fort. Nach der offiziellen Begrüßung durch E/D/E Geschäftsführer Dr. Christoph Grote leiteten die Light Drummers und Light Muses von Sanostra in LED-Kostümen mit Tanzeinlagen und Trommelwirbel den gemütlichen Teil ein.

Der große Vorteil

ist die Effizienz

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Der Festabend in der Glashalle der Messe Leipzig.

Von Experten lernen Dem Nachwuchs gehört die Zukunft. Aus diesem Grund waren auch in diesem Jahr wieder Auszubildende der Mitgliedsunternehmen und des E/D/E in Leipzig vor Ort: rund 120 an der Zahl, knapp 90 von Mitgliedern, gut 30 vom E/D/E. Drei interessante und lehrreiche Tage liegen hinter den Nachwuchskräften – der diesjährige Branchentreff total war wieder geprägt von prallvollen Terminkalendern und viel fachlichem Austausch. Die Auszubildenden hatten die Möglichkeit, noch tiefer Einblicke in die Anforderungen der PVH-Branche zu gewinnen.

Am Vorabend traf sich der Nachwuchs im Ratskeller, bevor es an Tag 1 mit dem Azubi Forum direkt spannend und informativ losging: Das Verhandlungstraining mit Referent Steffen Schulz von der Akademie der Verbundgruppen zeigte den jungen Kolleginnen und Kollegen, worauf es abseits der Berufsschule noch ankommt. Vom Einsatz verschiedener Verhandlungstechniken über theoretische Hintergründe ließ er keine Fragen unbeantwortet. Anschließend übten sich die E/D/E Azubis in den dafür vorgesehenen Workshops selbst im Referieren. Vorab vorbereitet präsentierten sie dabei ihren

Der PVH-Nachwuchs in Leipzig.

Azubis in Kicker-Action am Toolineo Stand.

Kolleginnen und Kollegen aus den Mitgliedshäusern unterschiedliche Themen aus Bereichen wie Ware, Marketing und Logistik. Auch wenn es in den Kojen konkret wurde, waren die Nachwuchskräfte dabei und verfolgten den Ablauf der Lieferantengespräche live. Experte und Diplom-Informatiker Mark Semmler deckte in seinem Impulsvortrag auch das Thema Social Media ab, einen Bereich, an dem man heutzutage nicht vorbeikommt. Abseits vom Branchentreff stand eine Besichtigung des Panometers, das ein 360-Grad-Panorama des Great Barrier Reefs zeigt, auf dem Programm. [ck/pro/kol]

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36  E/D/E extra  PVH Magazin 4/2016

Gesamttagung UNION Werkzeuge

Weiterentwicklung im Fokus für ihre Gesamttagung. Strategische Themen und die Entwicklung der Handelsmarke standen dabei ebenso auf der Tagesordnung wie die Ergebnisse der 78 Handelsunternehmen starken Gruppe.

Tagung der UNION Gruppe.

Traditionell nutzen die Händler aus dem Vertriebskonzept UNION WERKZEUG-HANDEL den Branchentreff total im Zwei-Jahres-Rhythmus

Kühlen Kopf bewahren hieß es für Händler und E/D/E Mitarbeiter gleichermaßen: Denn mit dem Tropenhaus des Leipziger Zoos hatte UNION Key-Account-Manager Thomas Hensel einen eher hochtemperierten, dafür aber attraktiven Tagungsort gewählt. Hensel und Udo Thamm, Bereichsleiter im WerkzeugGeschäftsbereich I des E/D/E, legten den rund 90 Teilnehmern detailliert die Ergebnisse 2016 bis dato dar. „Wir liegen in etwa auf dem hohen Niveau des Vorjahres, das für uns durch die

Verkaufsaktivitäten zum zehnjährigen Jubiläum der Handelsmarke FORUM sehr umsatzträchtig gewesen ist“, sagte Udo Thamm. Die Weiterentwicklung der Handelsmarke FORUM wurde den Händlern ebenfalls noch einmal vorgestellt. Sie erhält den Zusatzclaim „Professional Solutions“, der den hohen Qualitätsanspruch der Produkte und die Problemlösungskompetenz der Händler betont (s. PVH Magazin Ausgabe 3/2016). Zusätzliche neue Artikel werten die Handelsmarke darüber hinaus ebenfalls weiter auf. Vor dem Hintergrund neuer vertrieblicher Anforderungen und veränderter Wettbewerbsbedingungen werden UNION und FORUM ihren Auftritt weiter schärfen. [daf]

HANDWERKSTADT Vollversammlung

Zielgruppen in den Blick genommen Die HANDWERKSTADT Vollversammlung markierte für rund 90 Teilnehmer den Auftakt des Branchentreffs total in Leipzig. Dabei stand die inhaltliche Weiterentwicklung des erfolgreichen E/D/E Vertriebssystems im Blickpunkt. Das neue Konzept HANDWERKSTADT 2.0 wird den Händlern helfen, ihre wichtigsten Kundenzielgruppen noch gezielter zu bearbeiten. „Der Anspruch ist es, mit Sortimenten und Dienstleistungen noch näher an die Kunden heranzurücken“, sagt Clemens Schorrer, der mit seinem Team die PVH-Vertriebssysteme im E/D/E konzeptionell betreut. Grundstein für die Neujustierung war eine Händlerbefragung, an der sich rund 70 Unternehmen beteiligten. Schorrer: „Wir wollten einerseits mit dieser Erhebung wissen, welche Kundenzielgruppen eine hohe Bedeutung aufweisen und welche neuen Zielgruppen die Händler gerne gewinnen möchten. Uns hat zugleich interessiert, welche Sortimente relevant sind und ob bei bestimmten Warengruppen oder Herstellern Defizite bestehen.“ Nach einleitenden Worten von E/D/E Geschäftsbereichsleiter Fred Ströter legten Clemens Schorrer und sein Team den Händlern

in Leipzig die Ergebnisse detailliert dar. E/D/E Industrieservice-Fachmann Frank Düringer referierte außerdem über Chancen und Anforderungen des Geschäfts mit Industriekunden. Das Konzept HANDWERKSTADT 2.0 geht nun in die Umsetzung. In dafür gegründeten Projektteams beteiligen sich daran auch die Händler. Besonders betrachtet werden hier die Zielgruppen Zimmereien/Dachdecker, sowie

die Betriebe mit den Schwerpunkten in der Holzverarbeitung und der Metallverarbeitung. Aufgrund der starken aktuellen Bedeutung des Themas wird auch der Komplex Sicherheitstechnik in einer Arbeitsgruppe gezielt beleuchtet. Zielsetzung ist, die Erkenntnisse in die Marketingmaßnahmen zu übertragen und ab 2018 einen modularen Katalog aufzulegen, der noch gezielter die Anforderungen der jeweiligen Kundenzielgruppen berücksichtigt. [daf]

Zielgruppen im Fokus der HANDWERKSTADT Versammlung. (Fotos: E/D/E, Bernd Cramer)

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38  E/D/E extra  PVH Magazin 4/2016

Nicht ‚ob‘

E-Commerce,

sondern ‚wie‘

Gut vorbereitet: Toolineo Händlertage in Hannover und Nürnberg. (Fotos: E/D/E)

Toolineo Händlertage

Großes Interesse am Online-Marktplatz Ein gutes Dreivierteljahr ist der OnlineMarktplatz Toolineo nun online. Über 70 Unternehmer haben sich jüngst im Rahmen der erstmals angebotenen regionalen Händlertage in Hannover und Nürnberg informiert.

Joachim Hiemeyer, E/D/E und Toolineo Geschäftsführer.

Ansprechpartner: Hendrik Sassmann Geschäftsführer Toolineo +49 202 6096-34211 [email protected]

Volle Reihen vor Ort, weitere 40 Händler registriert für Folgeveranstaltungen – das Interesse an Toolineo ist da. Aber auch das Bedürfnis nach Information. „Die Teilnehmer unseres neuen regionalen Dialogformats waren sehr gut vorbereitet“, sagt Hendrik Sassmann, Toolineo Geschäftsführer. „Für sie ging es nicht mehr um die Frage, ‚ob‘ E-Commerce, sondern nur noch um das ‚Wie‘ und darum, welche Möglichkeiten ihnen Toolineo bietet.“ Das Team um Sassmann beleuchtete das Toolineo Konzept aus allen Blickrichtungen. Im Blickpunkt standen natürlich die Chancen für die Händler, die Positionierung im Wettbewerb, Prozesse und Anforderungen oder auch die Zahlungsabwicklung und -sicherheit über die ETRIS BANK. „Die Fragen gingen sehr ins Detail“, sagt Sassmann. „Mit vielen Händlern haben wir Folgegespräche vereinbart, für andere zeitnahe Webinare angeboten, um beispielsweise die Bestell- und Rechnungsabwicklung im Detail zu betrachten. Die Online-Termine sind sehr gut angenommen worden.“ Joachim Hiemeyer, E/D/E und Toolineo Geschäftsführer, nutzte die Gelegenheiten in Han-

nover und Nürnberg, um mit dem einen oder anderen Missverständnis aufzuräumen, das sich bei Neugründungen zwangsläufig ergibt: „Wir haben Toolineo gegründet, damit unsere Mitglieder am stetig wachsenden Onlinemarkt partizipieren können. 20 Prozent des PVH-Sortiments werden zukünftig online gehandelt, prognostizieren Studien. Mit Toolineo haben unsere Händler einen weiteren Kanal zur Verfügung, um ihre Reichweite zu erhöhen und neue Zielgruppen im Netz zu gewinnen und zu binden. Der Marktplatz soll die Kompetenz und Stärken des stationären PVH in die digitale Welt transformieren und somit zukunftsfähig machen. Verkäufer auf dem Marktplatz sind ausschließlich die Händler, die auch die Hoheit darüber besitzen, welche Sortimente sie zu welchen Preisen anbieten. Toolineo ist für die Händler da!“ Der Online-Marktplatz steigere die Sichtbarkeit der Teilnehmer im Netz deutlich. Im Vergleich zum händlereigenen Online-Shop, der individuell auf die Bedürfnisse der Stammkundschaft zugeschnitten werden könne, aber zumeist eher regional wirke, kümmere sich das Toolineo Team um das Kauferlebnis, die Reichweite und die nationale Bekanntheit des Marktplatzes. Bereiche wie das Marketing und die OnsiteOptimierung auf der Website werden direkt aus Wuppertal gesteuert. „Eines der wichtigsten Ziele des E/D/E ist es“, so Hiemeyer, „als enger Partner die unternehmerische Selbstständigkeit seiner mittelständischen Mitglieder zu stützen und zu erhalten sowie ihre Wettbewerbsfähigkeit auf allen Kanälen zu fördern. Nur wenn das erreicht wird, kann auch das E/D/E prosperieren. Insofern setzen wir mit Toolineo auf eine Win-win-Situation im PVH.“ [ww]

40  E/D/E extra  PVH Magazin 4/2016

Toolineo

Meilenstein erreicht: Händlerläger angebunden Auf den 14. September hatte das Toolineo Team lange hingearbeitet: Mit der Anbindung erster Händlerläger geht das Sortiment des Online-Marktplatzes nun Schritt für Schritt in die Breite. In diesem Fall eine durch und durch positive Nachricht, die den teilnehmenden Händlern neue Möglichkeiten bieten und für die Kunden das Einkaufserlebnis auf toolineo.de weiter verbessern wird. Mit der Anbindung der ersten Händlerläger werden Bestellungen auf toolineo.de nicht mehr ausschließlich über das Zentrallager des E/D/E in Wuppertal abgewickelt, sondern auch direkt von den regionalen Pilothändlern verpackt und an die Kunden versendet. Die Vorteile: automatisierte und voll integrierte Prozesse bei den Händlern durch Anbindung an ihre Warenwirtschaftssysteme sowie ein deutlich ausgeweitetes Gesamtsortiment und damit mehr Auswahl für die Kunden.

Händlerläger und das eLC – eine starke Kombination.

Ansprechpartner: Hendrik Sassmann Geschäftsführer Toolineo +49 202 6096-34211 [email protected]

Bisher waren die Händler mit ihrem Angebot auf toolineo.de auf das Sortiment beschränkt, das im eLC des E/D/E in Wuppertal lagert. „Jetzt können die Toolineo Händler ihre Sortimentskompetenz richtig unter Beweis stellen“, erklärt Markus Tenter, der das Anbindungsprojekt leitet. Ihre Produktschwerpunkte kommen so auch online zur Geltung und sie können sich von den übrigen Marktteilnehmern differenzieren. Mehrere Monate lang haben Tenter und sein Team zusammen mit Dienstleistern sowie den Pilothändlern die Anbindung vorbereitet und die Prozesse schrittweise getestet und integriert. Nach dem Startschuss werden sukzessive weitere Läger eingebunden und parallel stetig neue Händler auf toolineo.de aufgeschaltet. So nimmt die Toolineo Philosophie immer mehr Konturen an. Flächendeckend sollen in Zukunft Toolineo Händler und ihre Läger vertreten sein, damit der große Vorteil gegenüber reinen Onlinehändlern für die Kunden greifbar wird: online informieren, bestellen und beraten lassen. Und wenn gewollt vor Ort in Augenschein nehmen, erklären lassen, abholen und direkt startklar sein. Cross-Channel in Reinform. „Unsere Leitlinie bei Anbindung und Service ist klar: Die technische und logistische Anbindung des eigenen Lagers an Toolineo ist für die Händler unkompliziert und nicht aufwän-

Markus Tenter. (Fotos: E/D/E)

Die Anbindung

ist für Händler

unkompliziert

dig“, sagt Tenter. Zur Anbindung werden bekannte Services des E/D/E genutzt, etwa EDI, wodurch die Händler auf eine bestehende IT-Infrastruktur aufsetzen können. „Wir haben im Rahmen des Projektes auch sehr eng mit einigen Warenwirtschaftssystem-Anbietern wie beispielsweise GWS zusammengearbeitet, um Lösungen mit geringem Integrationsaufwand für die Händler zu definieren.“ Das Ergebnis: effiziente und automatisierte Prozesse. Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Lieferungs-, Preis- und Bestandsmeldungen können automatisch übertragen werden. Zudem ermöglicht Toolineo einen vollautomatisierten Prozess für die eLC Bestellabwicklung. Einer der nächsten Entwicklungsschritte wird die Händler in die Lage versetzen, Artikelbestände in Echtzeit bei Toolineo zu aktualisieren sowie das Filialnetz des Händlers abzubilden. Tenters Fazit: „Die Pilotphase von Toolineo ist mit diesem Meilenstein offiziell beendet. Der postalische Versand von Artikeln ist für viele Händler nicht neu, unabhängig von Toolineo. Mit der Anbindung des Lagers an den OnlineMarktplatz könnten es nun nur deutlich mehr werden.“ [ww]

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42  E/D/E extra  PVH Magazin 4/2016

Neue Organisationseinheit „Digitales Marketing“ im E/D/E

Aufmerksamkeit schaffen im WWW

Verschiedene Angebote für unterschiedliche Zielgruppen

Volker Borchert berät in Sachen digitales Marketing. (Fotos: E/D/E)

Laufen Geschäfte im Internet nicht rund, ist es Zeit, das digitale Marketingkonzept zu überprüfen. Das E/D/E unterstützt Händler künftig dabei – mit einem neuen kompakten und preiswerten Beratungsangebot.

Ansprechpartner: Volker Borchert Leiter Digitales Marketing +49 202 6096-278 [email protected]

Einer von 16 Millionen tippt beim Lotto 6 von 49 Zahlen richtig. Bei Internet-Seiten ist die Streuung ähnlich hoch. So gibt es rund 16 Millionen Seiten mit der Endung „.de“. Rein statistisch betrachtet ist es daher kein Wunder, dass die meisten dieser Seiten kaum jemand kennt. „Wir werden nicht gefunden“, lautet denn auch der häufigste Hilferuf, der Volker Borchert in seinem Wuppertaler Büro erreicht. „Die Sichtbarkeit der Online-Angebote vieler unserer Mitglieder geht gegen null“, berichtet der Leiter der neuen Organisationseinheit „Digitales Marketing“ im Geschäftsbereich Marketing des E/D/E. Mit dieser Einheit treten er und sein Geschäftsbereichsleiter Dr. Arno Lammerts jetzt an, um genau das zu ändern. Borchert ist ein äußerst erfahrener Experte in Sachen Online-Marketing. Er berät seit 17 Jahren Unternehmen beim Einstieg ins E-Business. Er hat schon selbst Verkaufs-Websites programmiert. Und er hat zwischenzeitlich für Google gearbeitet. Nun entwickelt Borchert mit seinem Team ein neues Geschäftsfeld im E/D/E: „Wir wollen Händlern dabei helfen, die Instrumente des digitalen Marketings besser zu verstehen, zu lernen, sie anzuwenden, sodass sie sie irgendwann selbst aus dem Effeff beherr-

schen. Oder zumindest einschätzen können, was Dienstleister ihnen anbieten.“ Denn viele Unternehmer hätten bereits mehrere Agenturbeziehungen, selbst aber wenig Ahnung vom Fach. Eine solche Konstellation bringt für die Händler automatisch Nachteile mit sich. Dr. Arno Lammerts: „Ich muss wissen, worüber ich rede. Sonst kann mir mein Gegenüber ja alles verkaufen. Und das wahrscheinlich auch viel zu teuer. Deshalb wollen wir unseren Händlern Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Schließlich steigt der Marktanteil des Digitalen rasant an.“

Bis Ende des Jahres wird er verschiedene Leistungspakete vor allem für kleinere Händler schnüren. Die Idee: Zunächst auditieren Borchert und seine Kollegen das komplette Internetangebot: Wie gut ist die Website bei Suchmaschinen auffindbar? Funktioniert der Shop problemlos auch von mobilen Geräten aus? Ist das Unternehmen in sozialen Medien aktiv? Gibt es E-Mail-Newsletter, und wer liest sie? Daraus entstehen erste Handlungsempfehlungen. Möglicherweise folgen weitere Beratungsstunden, in denen die DigitalmarketingExperten das Einmaleins der Markenführung im Internet erklären oder konkrete Tipps zur Web-

PVH Magazin 4/2016  E/D/E extra  43

site-Optimierung geben. Abgerundet wird das neue Angebot durch verschiedene Schulungen und Seminare: von Suchmaschinenoptimierung bis zum Multi-Channel-Marketing. Eine Raketenwissenschaft ist das alles nicht. Vielmehr können Händler in der Praxis oft schon mit wenigen Handgriffen große Verbesserungen erzielen, verspricht Borchert. Ein Beispiel: Wer einen Online-Shop betreibt, kann ohne großen Aufwand die Suchanfragen auslesen, mit denen die Kunden nach einzelnen Artikeln fahnden. „Spannend sind dabei vor allem die Anfragen, die offensichtlich nicht zum Ziel führen“, sagt der Experte: „Möglicherweise ist es klug, daraufhin das Sortiment zu überdenken oder aber die Produktbeschreibungen zu ergänzen.“ Zu wenig Beachtung findet nach Borcherts Erfahrung oft auch die Zielgruppenansprache. „Wer unterschiedliche Kundengruppen bedient, sollte zum Beispiel mehrere sogenannte Landingpages programmieren, das sind AnsprungSeiten, auf die man Nutzer abhängig von ihrem

Bedürfnis lenken kann.“ Auch dazu sind Datenanalysen sinnvoll: Woher kommen die Kunden auf die Seite, wohin bewegen sie sich? „All das sind kleine Schritte, die wenig kosten, aber viel bringen können“, sagt Borchert. Auch wenn die neue Organisationseinheit gerade erst von Marketing-Geschäftsbereichsleiter Dr. Lammerts ins Leben gerufen wurde und bis Jahresende brauchen wird, um operativ vollständig durchzustarten, ist digitales Marketing für das E/D/E längst kein Neuland mehr. Das Unternehmen berät und unterstützt seine Mitglieder schon seit vielen Jahren in Marketing- und Vertriebsfragen – beim stationären Handel genauso wie im Internet. So startete bereits im Jahr 2008 der E/D/E Multishop. Die Online-Vertriebsplattform können Händler in ihre Websites einbinden, um vornehmlich ihren Stammkunden einen digitalen Kanal anzubieten. Damit können diese unabhängig von Öffnungszeiten Ware zu vereinbarten Konditionen bestellen. Das E/D/E spielt regelmäßig aktualisierte Produktdaten und Artikelbeschreibungen in die Plattform ein. Auch die Multishop-Betrei-

Wir wollen Hilfe

zur Selbsthilfe bieten

Marketing-Geschäftsbereichsleiter Dr. Arno Lammerts hat die neue Dienstleistung initiiert.

ber können künftig die neue Organisationseinheit nutzen – und lernen, wie sie ihre Seiten im Netz bekannter machen und den OnlineUmsatz ankurbeln. Dr. Lammerts: „Wir wollen den Mehrwert, den unsere Kollegen aus den digitalen Fachbereichen schaffen, für unsere Mitglieder noch leichter anwendbar machen.“ Borchert ergänzt: „Wir sind aber offen für alle Mitglieder, ein E/D/E System ist keine Voraussetzung für unsere Beratung.“ Die Grundsätze des digitalen Marketings hängen schließlich nicht von irgendeiner Technik ab. In den kommenden Ausgaben des PVH Magazins wird Borchert in einer neuen Serie die wichtigsten Stellschrauben für erfolgreiches digitales Marketing vorstellen: Dabei geht es um Suchmaschinen- und Produktdatenmarketing, Community- und Social-Media-Marketing sowie den Einfluss des Shop-Layouts und -Designs auf den Vertriebserfolg. [ww]

44  E/D/E extra  PVH Magazin 4/2016

Electronic Catalog-Configurator ECC 1.3

Mehr Komfort und Individualität Stand ist nun die Version 1.3, die wiederum pünktlich zum Branchentreff total online gegangen ist.

Mit wenigen Klicks zum Katalog: Die ECC Version 1.3 bietet dabei noch mehr Gestaltungsspielraum.

Der Workflow –

in nur fünf Schritten zur fertigen

Publikation

Den ECC finden Sie wie gewohnt im E/D/E Extranet.

Das neue Release des Katalog-Konfigurators ECC wartet mit vielen Neuerungen auf. Sie machen die Erstellung individueller Kataloge und Publikationen für E/D/E Mitgliedsunternehmen noch komfortabler und bieten weitergehende Möglichkeiten bei der Gestaltung. Die Händler erhalten somit exakt so viel Katalog, wie sie sich wünschen.

„Wir kombinieren die gewohnten Topkatalogdaten des E/D/E mit den Möglichkeiten der digitalen Welt. Im Ergebnis bedeutet dies einen Schritt in Richtung Publikationserstellung der Zukunft“, sagt Dr. Arno Lammerts, Geschäftsbereichsleiter Marketing in der Wuppertaler Verbundgruppe. Da – im digitalen Zeitalter mehr denn je – Stillstand Rückschritt bedeutet, wird auch der Katalog-Konfigurator kontinuierlich weiterentwickelt. „Wir haben zahlreiche wertvolle Anregungen von unseren Partnern erhalten, von denen sich viele in der neuen Version wiederfinden. Der Konfigurator ist in der Anwendung außerdem schneller geworden“, erklärt Michaela Schwandt, Bereichsleiterin Marketing Produktkommunikation im E/D/E.

Auf dem Branchentreff total 2014 hatte das E/D/E den Electronic Catalog-Configurator (ECC) als Antwort auf den wachsenden Bedarf an individualisierbaren Katalogen für den Produktionsverbindungshandel vorgestellt. Seit­dem hat das webbasierte Katalog-Tool zahlreiche neue Funktionen erhalten. Der neueste

ECC Blätterkatalog und Aktionsprospekt Zu den wesentlichen aktuellen Neuerungen 2016 zählt, dass mit dem ECC 1.3 nicht mehr nur Kataloge produziert werden können. Händler sind mit dem Konfigurator in der Lage, auch reine PDF-Dokumente, einen Blätterkatalog oder aber etwa einen Aktionsprospekt zu erstellen. Gleich am Beginn des Online-Prozesses, durch den der Benutzer wie gehabt in nur wenigen Schritten geführt wird, wird diese Entscheidung abgefragt. Auch ist es möglich, das Druckwerk nicht mehr nur in DIN A4 zu produzieren. Fünf verschiedene Formate stehen nun voreingestellt zur Verfügung. Weitere Funktionen wie etwa das Duplizieren und das Zusammenfassen

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Zu Beginn Sie hinterlegen die Bezeichnung sowie die Ausgabe Ihrer Publikation, bestimmen die einzelnen Bausteine der Publikation, die Paginierung und legen das Design fest.

Das Sortiment In diesem Schritt wählen Sie Ihr persönliches Sortiment und legen die inhaltliche Struktur Ihrer Publikation fest.

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46  E/D/E extra  PVH Magazin 4/2016

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Umschlag Gestalten Sie das im ersten Schritt gewählte Umschlag-Layout nach Ihren Wünschen. Die Umschlag-Vorderseite sowie die Rückseite können in diesem Schritt mit einem sortimentsspezifischen Bilderpool und einer eigenen Beschriftung individualisiert werden.

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Individuell angepasst Individualisierung, ganz nach Ihrem Maß. Importieren Sie Ihre eigenen Artikelnummern und Preise und editieren Sie Ihr Schlagwort­verzeichnis. Ihre individuellen Daten werden nach dem Upload automatisch in Ihre Publikation integriert.

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Eckdaten und Auslieferung Bestimmen Sie im letzten Schritt das gewünschte Ausgabeformat Ihrer Publikation, wählen Sie die Auflage und, sofern gewünscht, weitere Zusatzoptionen. Geschafft: Ihre Publikation steht zur Produktion und Auslieferung bereit.

(Fotos/Abbildungen: E/D/E)

von Seiten, um sie im Block zu verschieben, wurden auf Anfrage von Nutzern programmiert und erhöhen den Komfort. Auch die Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung wurden ausgeweitet. Händler, die sich einen Katalog zusammenstellen, können nun auch das Titelbild frei wählen. Per Drag-and-drop-Technik kann ein beliebiges Bild, beispielsweise die Firmenzentrale, hinterlegt werden. Ob das Foto eine hinreichende Druckqualität aufweist, prüft das Web-to-PrintTool ECC selbsttätig. Weiterhin steht natürlich eine Vorauswahl an geeigneten Motiven aus den Sortimenten zur Verfügung, die ebenfalls als Titelbild gewählt werden können.

Freie Farbwahl im Rahmenlayout Nicht nur den Umschlag können Nutzer nun individuell gestalten: Die Farbgebung des Rahmenlayouts lässt sich in der Version 1.3 ebenfalls frei wählen. Hierfür können die Farbwerte der CMYK-Skala eingegeben werden. Mitgliedsunternehmen können somit ihre Corporate Designs auch in die über das ECC produzierten Kataloge überführen. Weitere individuelle Gestaltungsmöglichkeiten sind möglich, ebenso wie weiterhin die individuelle Preisgestaltung und neuerdings auch die Einordnung in Rabattgruppen. Weitere neue Funktionen sind die mehrsprachige Benutzeroberfläche, individuelle Lieferund Versandhinweise bei der Aktualisierung

Die Zukunft der

Katalogproduktion von Artikeldaten sowie die Kennzeichnung von Artikeln als Lagerware. Die konzeptionelle Arbeit an dem webbasierten Tool hört mit dem ECC 1.3 indes nicht auf. Michaela Schwandt: „Derzeit erfolgt die Auswahl seitenweise. Auf Sicht werden wir es den Mitgliedsunternehmen ermöglichen, ihren Katalog auf Produkt-Ebene komplett individuell zusammenzustellen.“ Basis sind die Pflege und Aufbereitung der Produktinformationen im E/D/E. [ daf]

Individueller Katalog „Werkzeugmaschinen“ Ansprechpartner: Dr. Arno Lammerts E/D/E Geschäftsbereichsleiter Marketing +49 202 6096-6701 [email protected]

Erstmals kann der Katalog „Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung“ über den Katalog-Konfigurator ECC erstellt werden. „Der selektive Vertrieb ist in dieser Branche sehr ausgeprägt, deshalb ist ein individueller Katalog für die Händler das ideale Mittel zur Marktbearbeitung“, ist E/D/E Fachbereichsleiter Ulrich Tewes überzeugt.

Michaela Schwandt E/D/E Bereichsleiterin Marketing Produktkommunikation +49 202 6096-249 [email protected]

Knapp 100 vorproduzierte Seiten mit den aktuellsten Maschinen von 13 E/D/E Vertragslieferanten stehen den PVH-Unternehmen dabei zur Auswahl zur Verfügung. Berücksichtigt sind Maschinen aus den Bereichen

Absaugtechnik, Bohren, Blechbearbeitung, Drehen, Entgraten, Fräsen, Schleifen sowie CNC-Technik. Per einfacher Drag-and-dropTechnik können Händler am eigenen Rechner über den ECC den für sie passenden Katalog zusammenstellen. Die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten und der Nutzerkomfort wurden mit Veröffentlichung der ECC Version 1.3 erheblich verbessert. Interessierte PVH-Unternehmen erhalten einen digitalen Musterkatalog zur Ansicht. E/D/E Fachbereichsleiter Ulrich Tewes (+49 202 6096-680; [email protected]) steht für alle Fragen gerne zur Verfügung.

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48  E/D/E extra  PVH Magazin 4/2016

PROMIS 2.0

Das WUPPER-RING Qualifizierungskonzept umfassenden Ser­vice zu bieten, den sie heute erwarten. Dafür durchlaufen Berater und Verkäufer ein umfassendes, von der IHK zertifiziertes Programm, das in vier Module unterteilt ist und in das auch die Führungskräfte eingebunden werden.

Erfolgreiche Absolventen der IHK-Prüfung „Qualitätsberater Baddesign“. (Foto: E/D/E)

Wie wird man ein erfolgreicher Badausstellungsberater oder -verkäufer? Ganz einfach: mit PROMIS 2.0 – dem ganzheitlichen Qualifizierungs-/Entwicklungsprogramm des WUPPER-RING.

Ansprechpartner: Rolf Kaps E/D/E Geschäftsbereichsleiter Geschäftsbereich Haustechnik +49 202 6096-246 [email protected]

Carsten Fuchs, Schmeer. (Fotos: Georg Polzin)

Wie berate ich strukturierter und konsequenter? Wie verfolge ich Angebote erfolgreich? Wie gewinne ich den Auftrag? Und vor allem wie binde ich die Handwerker gezielt mit ein? – auf all diese Fragen bekommen die Teilnehmer von PROMIS 2.0 nicht nur Antworten, sondern mit Hilfe modernster Vermittlungswege und Tools, wie eLearning, der festen Einbindung der PROMIS 2.0 App und der Nutzung von Tablets, auch die Möglichkeit, diese in der Praxis anzuwenden. PROMIS 2.0 verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz, um die Verkäufer des stationären Fachhandels zu stärken. Es basiert darauf, den Kunden der WUPPER-RING Händler in ihrer Badausstellung einen hervorragenden und

Michael Stellmach, Penning.

Dass das Konzept PROMIS 2.0 bereits erfolgreich ist, zeigt auch der zweite Durchgang des Qualifizierungskonzepts, bei dem die Prüfungen noch besser ausgefallen sind als beim ersten: Denn alle elf Teilnehmer haben Ende August die IHK-Prüfung zum „Qualitätsberater Baddesign“ bestanden. Auch das durchweg positive Feedback der Absolventen trägt Früchte: „Über PROMIS 2.0 habe ich Argumente an die Hand bekommen, wie ich den Kunden für uns gewinnen kann. Anstatt ihn durch Sonderrabatte zu halten, überzeuge ich heute durch Nutzen und Vorteile“, berichtet Michael Stellmach von Penning, die mit Hilfe des Ausstellungskonzepts vier neue Handwerkspartner gewinnen konnten. Auch Absolventin Britta-Maria Lemke von HSH ist begeistert: „PROMIS 2.0 kann ich uneingeschränkt allen empfehlen, die erfolgreicher verkaufen wollen. Das muss man einfach selbst erleben.“ Diese Gelegenheit kann jetzt genutzt werden: Denn PROMIS 2.0 geht Ende März 2017 in die dritte Runde. Wer die optimale Möglichkeit, sich vom Wettbewerb abzugrenzen, nutzen möchte, kann sich bei Jennifer Kotzyba unter +49 202 6096-811 oder unter [email protected] melden. [pro]

Britta-Maria Lemke, HSH.

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2 sehr gering gering mittel

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hoch sehr hoch keine Besiedlung

Geomarketing hilft anschaulich, neue Zielgruppen zu identifizieren. (Foto: gb consite)

EURO-DIY

Wissen, wo man steht Ein Standortcheck kann Fachhändlern dabei helfen, ihr Absatzpotenzial besser zu nutzen. Wie EURO-DIY die WERKMARKT Händler dabei unterstützt. Wie weit haben Sie es zum nächsten Baumarkt? Vier Kilometer? Oder doch eher zehn Minuten? Für Michael Terwesten ist die Sache ziemlich eindeutig: Zeit schlägt Strecke. „Die meisten Menschen empfinden Distanz über die Fahrzeit“, weiß Terwesten – und seinem Urteil ist zu trauen. Schließlich vertreibt der Berater der gb consite GmbH Geomarketinganalysen, und Entfernungen gehören damit zu seinem Kerngeschäft. Ladenbetreiber können mit Hilfe der Daten, die gb consite auswertet, ihr wahres Einzugsgebiet kennenlernen. Sie erfahren, welche Kunden in der Nähe leben, wie sie wohnen, wie viel sie verdienen und wer von ihnen bei der

Ansprechpartner: Fred Ströter Geschäftsführer EURO-DIY +49 202 6096-313 [email protected]

Konkurrenz einkauft. „Raumrelevante Fragen“ nennt Terwesten das – und er verspricht präzise Antworten darauf. Eigentlich gehören solche Untersuchungen zum Einmaleins des stationären Vertriebs. Und doch vernachlässigen viele kleinere Betriebe das Thema, berichtet Daniel Sieper, Vertriebsleiter der E/D/E Tochter EURO-DIY – obwohl der finanzielle Aufwand für die Analysen mit mittleren dreistelligen Beträgen überschaubar ist. Sieper betreut kleinere Fachhändler, die sich dem WERKMARKT Konzept angeschlossen haben, bei der Sortimentswahl und in AbsatzFragen. „Unser Ziel ist stets, die Verkaufsumsätze der angeschlossenen Betriebe zu optimieren“, sagt Sieper. „Dazu sind Standortanalysen oft ein sinnvolles Instrument, auch für lange bestehende Märkte.“ Denn die kennen zwar oft ihre Bestandskunden sehr genau, sagt Sieper, aber wie die mögliche Neukundschaft im Einzugsgebiet aussieht, dieses Wissen geht im Lauf der Jahre manchmal verloren. Moderne Datenanalysen offenbaren die Haushaltsgrößen, die Bebauungsstruktur und die Kaufkraft im Umfeld, zeigen die Wettbewerbssituation auf – und nennen damit

Daniel Sieper. (Foto: E/D/E)

letztlich das Umsatzpotenzial eines Fachmarkts. „Dienstleister wie gb consite liefern eine wertvolle Drittmeinung darüber, wie gut ein Markt seine Verkaufsmöglichkeiten ausschöpft.“ Auf Grundlage dieser Erkenntnisse können die Händler dann zum Beispiel ihr Sortiment überarbeiten. Oder sie betreiben Geomarketing, verteilen Werbemittel für bestimmte Waren also gezielt in den Gegenden, in denen die Zielkundschaft vor allem zuhause ist. „Ich empfehle, die Standortanalysen alle paar Jahre zu wiederholen, um zu wissen, wo man steht“, sagt Sieper. „So ähnlich wie einen Gesundheitscheck beim Arzt.“ [ww]

DIE HERBSTOFFENSIVE GEMEINSAM UND AKTIV IN DEN HERBST

Die neuen Herbst/Winter-Prospekte 2016/17 sind verteilt und mit vielen attraktiven Neuheiten gefüllt!

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52  Qualifizierung im Verbund  PVH Magazin 4/2016

Akademie

Das neue Führungs-College – Qualifizierungen für Führungskräfte aller Ebenen Der Erfolg eines Unternehmens entscheidet sich heute immer mehr in der Personalführung. Vor diesem Hintergrund bietet das E/D/E allen Mitgliedsfirmen mit dem Führungs-College spezifische Qualifizierungen für die unterschiedlichen Führungspositionen an. „Insbesondere die Personalauswahl, -entwicklung und -motivation sowie die Team- und Organisationsentfaltung sind von entscheidender Bedeutung“, sagt Thilo Brocksch, der im E/D/E den Geschäftsbereich Mitgliederentwicklung verantwortet. „Wichtig ist, dass eine moderne, personalbezogene Führung in allen Phasen der Entwicklung einer Führungskraft gelebt und umgesetzt wird“, ergänzt Luisa Viehausen, die zusammen mit Sören Kiefer das College-Angebot im Team Akademie betreut. „Aus diesem Grund berücksichtigen wir die jeweilige Führungsposition und -erfahrung in unserem neu definierten und differenzierten Qualifizierungsangebot unseres Führungs-Colleges.“ Das Führungs-College bettet sich dabei in ein neu entwickeltes Gesamtangebot, das außerdem aus dem Azubi-College und dem Vertriebs-College besteht. Das Führungs-College bündelt ab sofort die bisherigen Einzelleistungen aus dem Bereich Unternehmer Netzwerk (UN). Die ehemaligen Maßnahmen UN TEAM I+II (neu: Führungs-College für Unternehmer und Führungs-College für die Geschäftsleitung) sowie die UN Qualifizierung für Jungunternehmer (neu: Führungs-College für Jungunternehmer) und die UN Qualifizierung für Junioren (neu: Führungs-College für Unternehmernachwuchs) sind nun im Bereich Mitgliederentwicklung dem Team Akademie zugeordnet und werden von dort aus zielgerichtet betreut und weiterentwickelt.

Ansprechpartner: Thilo Brocksch E/D/E Geschäftsbereichsleiter Geschäftsbereich Mitgliederentwicklung +49 202 6096-228 [email protected]

Führungs-College

Unternehmer

Geschäftsleitung

Jungunternehmer

Unternehmernachwuchs

Beim Führungs-College werden Führungskräfte aller Ebenen angesprochen. (Abbildung: E/D/E)

„Viele Unternehmer und Führungskräfte sehen den Erfolgsfaktor ihres Unternehmens in den guten und qualitativ hochwertigen Produkten, der fachlichen Expertise und den professionellen Strategien, Abläufen sowie Prozessen“, sagt Cord Brandes, Trainer in den Führungs-Colleges sowie Seniorberater beim Qualifizierungspartner Profil M Beratung für Human Resources Management GmbH und Co. KG. „Das ist sicherlich auch die Basis und ein zentraler Punkt für den Erfolg. Jedoch muss man festhalten, dass am Ende die Mitarbeiter des Unternehmens den zentralen Erfolgsfaktor ausmachen, da sie die Produkte an den Kunden bringen sowie Prozesse und Abläufe lebendig gestalten.“ Genau darauf baut das Führungs-College auf: Neben dem notwendigen Handwerkszeug sowie Diskussionsrunden mit erfahrenen Trainern und mit Kollegen aus dem PVH werden praxis-

nahe Ideen und Maßnahmen für den eigenen Betrieb abgeleitet.

Hannes Knosp, Mitglied der Geschäftsleitung, Hagmeyer Handwerker- und Industriebedarf GmbH: „Sich als junge Führungskraft immer weiterzuentwickeln, ist in einem schnellen, flexiblen Markt unumgänglich. In der Qualifizierung für Jungunternehmer wurde unter professioneller Leitung der ideale Mix aus Theorie- und Praxiswissen vermittelt. Entstanden sind neue Ideen und Ansätze für die eigene Führungskompetenz. Der Austausch untereinander macht die Qualifizierung so gelungen.“ (Foto: Hagmeyer)

Markus Lutz, Geschäftsführer, Eduard Lutz Schrauben-Werkzeuge GmbH: „Das FührungsCollege für Jungunternehmer ist eine absolut interessante Fortbildung. Besonders spannend ist die Mischung aus Dingen, die man intuitiv richtig macht, und Dingen, die man vermeintlich falsch angeht. Die wichtigste Botschaft, die sich auf das gesamte Leben übertragen lässt: MACHEN. Die Qualifizierung produziert viele Denkanstöße, gute Ideen und tolle Kontakte.“ (Foto: Lutz)

Los geht es Mitte Januar 2017 mit dem FührungsCollege für Unternehmer. Zielgerichtet geht es hier um die Rolle als Führungskraft in Hinsicht auf die Personal-, Team- und Organisationsentwicklung. Es folgt das Führungs-College für die Geschäftsleitung mit Tools für bereits erfahrene Führungskräfte. Für die Jungunternehmer steht besonders die Entwicklung der Führungspersönlichkeit im Vordergrund, beim Unternehmernachwuchs die Erweiterung der persönlichen Kompetenzen. Alle Termine finden Sie im Veranstaltungskalender unter www.ede-net.de. Weitere Informationen erhalten Sie bei Luisa Viehausen unter +49 202 6096-6963 oder unter [email protected] [pro]

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54  Qualifizierung im Verbund  PVH Magazin 4/2016

Gut aufgestellt – der Beirat (v. l. n. r.): Moritz Feldmann, Svenja Heblinger-Leisten, Kathrin Gemsa und Norman Koerschulte. (Foto: E/D/E)

Unternehmer Netzwerk Junioren|JU

Neue Ideen, neue Projekte Auf Augenhöhe voneinander lernen, Fehler vermeiden, Erfahrungen teilen und sich gemeinsam weiterbilden – dafür steht das Unternehmer Netzwerk. Dieses richtet sich neben dem Unternehmer auch an die Unternehmensnachfolger aus dem E/D/E Mitglieder- und Lieferantenkreis. Aktuell sind rund 40 Junioren und Jungunternehmer im Nachwuchsnetzwerk (Unternehmer Netzwerk Junioren|JU) engagiert.

Ansprechpartner: Thilo Brocksch E/D/E Geschäftsbereichsleiter Geschäftsbereich Mitgliederentwicklung +49 202 6096-228 [email protected]

Blick Richtung Zukunft: „Um das Unternehmer Netzwerk Junioren|JU voranzutreiben und es für die jungen Führungskräfte so attraktiv und zeitgemäß wie möglich zu gestalten, entwickeln wir unser Angebot kontinuierlich weiter“, sagt Frederik Diergarten aus dem Geschäftsbereich Mitgliederentwicklung und verantwortlich für das Unternehmer Netzwerk. „Gemeinsam mit dem Beirat der Junioren und Jungunternehmer treiben wir neue Projekte voran, um unsere Zukunftsideen in die Tat umzusetzen.“

Dr. Trautwein, da er für die Junioren und Jungunternehmer als Paradebeispiel dient. Seit 2006 ist er in der Geschäftsführung und seit 2014 Vorsitzender der Geschäftsführung des Familienunternehmens“, sagt Thilo Brocksch, Leiter des E/D/E Geschäftsbereichs Mitgliederentwicklung. „Alles in allem haben wir einen spannenden und interessanten Ablaufplan für die drei Tage im Schwarzwald zusammengestellt und sind über die kooperative Zusammenarbeit mit dem Dübel-Spezialisten dankbar.“

Das nächste Ziel für alle interessierten Nachwuchsunternehmer steht auch schon fest: Im Dezember geht es ins Waldachtal zum E/D/E Vertragslieferanten fischerwerke GmbH & Co. KG. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Mentoring – Die Führungskraft als Coach im eigenen Unternehmen“. Gleich zwei erfolgreiche Führungskräfte teilen an diesem Wochenende ihre langjährige Erfahrung und ihr Wissen mit dem Nachwuchs: Professor Klaus Fischer, geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe fischer, und Dr. Andreas Trautwein, Vorsitzender der E/D/E Geschäftsführung, stehen den Teilnehmern dabei exklusiv für interessante und offene Gespräche zur Verfügung.

Spannend und sogar international geht es auch im nächsten Jahr weiter: Geplant ist eine zirka zehntägige Studienreise in die USA. Ende April startet der Flieger über den großen Teich. Unter anderem stehen Besuche bei stationären Händlern und verschiedene Anlaufstellen im Silicon Valley auf dem Programm. „Wir freuen uns auf die internationalen Kontakte und versprechen den Teilnehmern eine einzigartige Reise, die innovative Impulse gibt und den Spirit des Silicon Valley einfängt“, freut sich die Beirätin der Junioren|JU, Kathrin Gemsa von Redwanz aus Oberhausen.

„Wir freuen uns auf die Podiumsdiskussion mit Professor Fischer und den Austausch mit

Das Netzwerk freut sich immer über neue Gesichter. Interessierte können sich bei Frederik Diergarten unter +49 202 6069-654 oder unter [email protected] melden. [kol]

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56  E/D/E Neuheiten  PVH Magazin 4/2016

Neues aus WUPPER-RING und Arbeitsschutz Der WUPPER-RING hat wieder einige Produktneuheiten im Bereich Sanitär auf den Markt gebracht. Dazu zählen die neuen Duschabtrennungen der Serie Xclusiv von HÜPPE sowie

die individuell zusammenstellbaren Duschsysteme von FORMAT. Außerdem präsentiert der WUPPER-RING seine neue Eigenmarke FORtech für die Bereiche Installation und Heizung.

FORMAT – Individuelle Duschsysteme

HÜPPE: neue Duschabtrennungen

Flexibel und individuell. So lässt sich das neue WUPPER-RING Duschsystem von FORMAT am besten beschreiben. Denn jeder Kunde kann das Duschsystem beliebig kombinieren. Dabei hat er die Möglichkeit, zwischen zwei Thermostaten in Soft-EdgeDesign oder in runder Formsprache und einer Zwei-Wege-Umstellung zum Anschluss an eine vorhandene Thermostatarmatur zu wählen. Zudem ermöglicht die große Produktvielfalt der Kopf- und Handbrausen zahlreiche Kombinationen für die individuellen Kundenwünsche. Auch der Verkäufer kann dadurch bei jeder Beratung flexibel auf Bedürfnisse eingehen. [jg]

Die neuen Duschabtrennungen HÜPPE Exklusiv, die gemeinschaftlich in den beiden Konzeptbädern der EHH vermarktet werden, gibt es in vielen Varianten, rahmenlos oder teilgerahmt (Kederprofil). Die einfache Handhabung des HÜPPE-Kedersystems führt zu hervorragenden Ergebnissen: Seitenwände lassen sich verstellen und passen sich so an die räumlichen Gegebenheiten an und gleichen bauliche Gegebenheiten aus. Sie werden ohne sichtbare Verschraubungen an der Wand angebracht. Die Duschabtrennungen verfügen zudem über einen Hebe-Senk-Mechanismus. Dank der innenflächenbündigen Scharniere ist die Duschabtrennung leicht zu reinigen. Optional wählbar: eine reinigungsfreundliche AntiPlaque-Beschichtung und eine Schwallschutzleiste sowie Schrägschnitte oder Ausschnitte auf Anfrage. Die Profilfarben sind in Chrom und Chromglanz erhältlich. [jg]

FORMAT – individuell und flexibel. (Fotos: E/D/E)

Die rahmenlose Variante der Xclusiv. (Foto: HÜPPE)

Der Bereich Arbeitsschutz stellt zudem seine neue FORTIS PERFORMANCE twenty-four Bekleidungsserie vor.

Fortschritt und Technik vereint. (Foto: © gaoshanshan/iStock/Thinkstock)

Neue Eigenmarke FORtech Die neue Eigenmarke FORtech aus dem WUPPER-RING steht für technische Produkte aus den Warenbereichen Installation und Heizung. Hiermit bietet der WUPPER-RING mehr Differenzierung zwischen den Eigenmarken aus den Bereichen Sanitär sowie Installation und Heizung. Außerdem bietet die neue Eigenmarke eine hohe Produktvielfalt von Ablaufprogrammen über Sicherheitsarmaturen bis hin zu Geräteanschlussventilen im Bereich der Installation. Auch im Heizungsbereich bietet FORtech eine hochwertige Produktauswahl wie zum Beispiel Heizungspumpen, Speicher und Heizungsarmaturen. Zu den FORtech Serviceleistungen zählen unter anderem Stammdatenpflege, Produktprospekte und eine Einkaufsliste im E/D/E Extranet. [jg]

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FORTIS twenty-four Bekleidungsserie in Trendfarben. (Fotos: E/D/E)

Robust, funktionell und modisch im Design: So präsentiert sich die im vergangenen Jahr vorgestellte Bekleidungsserie FORTIS PERFORMANCE twenty-four. In diesem Herbst erweitert das E/D/E die Serie. Zu den Neuheiten zählt die stark gefragte Farbkombination Grau-Schwarz, die in allen bereits erhältlichen Artikeln ergänzt wird. Modische Akzente setzt die neue Jacke aus einem Strick-und-Softshell-Materialmix. In weiterer Vorbereitung befindet sich eine 3-in-1-Wetterschutz-Jacke, die noch in diesem Winter ausgeliefert wird. Ebenfalls Beachtung wird der neue, farblich auf die Bekleidung abgestimmte Sicherheits-Sneaker finden. Die FORTIS PERFORMANCE twenty-four Serie kann ab E/D/E Lager zu einer optimalen Preis-Qualitäts-Relation bezogen werden. [daf]

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58  Branche im Fokus  PVH Magazin 4/2016

Das Zitat In Wirklichkeit sind

viele Händler so viel dichter am Kunden

als die datengetriebenen Online-Puristen.

Die Herausforderung

liegt darin, diese Position zu behaupten und die vorhandenen Stärken weiterzuentwickeln. Sven Bruck, geschäftsführender Gesellschafter, Die Dialogagenten

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Marktuntersuchung zur Zukunft des PVH Im Vorfeld des 4. PVH-Kongresses führt das Institut für Handelsforschung (IfH) aus Köln erneut eine Befragung über die Entwicklung des PVH durch. Mit Bezug auf das Motto des am 17./18. März 2017 anstehenden PVH-Kongresses „Alles online oder was? Aus Kundensicht denken“ soll die neue Marktuntersuchung im Vorfeld die Wünsche und Anforderungen der Kunden an digitale Services untersuchen, aber auch bisherige Erkenntnisse vertiefen und Entwicklungstendenzen aufzeigen. Zur besseren Einschätzung und Ausrichtung auf die aktuelle Situation und insbesondere die Zukunftsperspektiven des Fachhandels mit Schwerpunkt „Werkzeuge/Maschinen“ führt das Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln im Auftrag des Zentralverbands Hartwarenhandel e.  V., des Fachverbands des Maschinen- und Werkzeug-Großhandels e. V., des Fachverbands Werkzeugindustrie e. V. und des Zentralverbands Elektrotechnik und Elektronikindustrie e. V. bis Mitte November 2016 die Befragungen durch. Ziel ist es, die aktuelle Situation und insbesondere die Zukunftsperspektiven des Werkzeugfachhandels objektiv darzustellen und Handlungsbedarf abzuschätzen. Neben den Befragungen von Herstellern und Kunden soll auch die eigene Einschätzung des Handels untersucht werden. Der PVH ist herzlich eingeladen, sich an der Untersuchung zu beteiligen. Das renommierte und unabhängige Institut für Handelsforschung garantiert die neutrale und anonyme Verwendung der Angaben. An der Befragung kann ab sofort online teilgenommen werden. Die Befragung ist über folgenden Link, alternativ aber auch per QR-Code, zu erreichen: http://www.ifhkoeln.de/zhh-haendler. Die Umfragen laufen bis zum 12. November 2016. [lt]

Handwerk setzt auf Digitalisierung Die Digitalisierung der Arbeitswelt steckt voller Chancen für das deutsche Handwerk. 83 Prozent der Führungskräfte stimmten in einer aktuellen Sonderumfrage des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) so ab. Die Branche arbeitet daran, mit Hilfe der Digitalisierung neue Geschäftsfelder und Kundengruppen zu erschließen sowie Arbeitsprozesse zu optimieren. „Neues wagen, Innovationen vorantreiben – das macht seit jeher den Erfolg des Handwerks aus“, kommentiert ZDHGeneralsekretär Holger Schwannecke das Ergebnis. Außerdem mahnte er Handlungsbedarf bei der Politik an: „Nur mit einer zukunftsfähigen Infrastruktur auf Glasfaserstandard können Handwerksbetriebe ihre Ziele umsetzen. Deutschland darf digital nicht abgehängt werden.“ 95 Prozent der Befragten plädierten zudem dafür, dass seitens der Politik in allen Wirtschaftsbereichen eine Transformation hin zu digitalen Geschäftsmodellen angestrebt werden muss. Eine gezielte Unterstützung einzelner Bereiche – Stichwort „Industrie 4.0“ – reicht dem Handwerk nicht. [lt]

9

Prozent mehr Papier als noch vor 16 Jahren verbrauchten die Deutschen 2015. Trotz Digitalisierung. Grund dafür ist hauptsächlich der Trend zu Online-Einkäufen. Denn: 9,8 Millionen Tonnen Karton wurden im vergangenen Jahr versandt. Zur Jahrtausendwende waren es 7,4 Millionen. Der weltweite Vergleich bestätigt diesen unerwarteten Anstieg: Satte 24 Prozent mehr Papier waren international im Umlauf.

Erhoben wurden diese Daten im Auftrag des Handelsblattes vom Bundesverband Paket- und Expresslogistik in Kooperation mit dem Verband Deutscher Papierfabriken, RISI Global Paper and Paperboard Research, CEPI sowie AF&PA. [lt]

Quelle: Handelsblatt vom 29.08.2016, S.24

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60  Branche im Fokus – Mitglieder im Gespräch  PVH Magazin 4/2016

„Handel im Wandel“ Interview mit Joachim und Christopher Schaus, Inhaber der Wemag A. Ruland GmbH & Co. KG   Die Bedürfnisse der Kunden stehen im Fokus! Weil sie sich ständig verändern, müssen Hersteller und Fachhandel ihre Strategien immer wieder überprüfen und neu ausrichten. Während manche Stoßrichtung von Lieferantenseite auf Skepsis stößt, bergen andere Entwicklungen auch Chancen für beide Seiten, finden Vater und Sohn Schaus. Voraussetzung für alle Beteiligten: Verlässlichkeit, Flexibilität – und die Bereitschaft, auf Augenhöhe zu agieren.

PVH Magazin: Wemag ist 2016 80 Jahre alt geworden. Ein besonderes Jahr? Christopher Schaus: Auf jeden Fall. Wir hatten und haben Grund zu feiern. Im Mai hatten wir eine sehr erfolgreiche Kundenveranstaltung. Unsere 80-Jahre-Jubiläumsaktion läuft sehr gut – noch bis Ende des Jahres bieten wir ausgewählte Artikel für 80 oder 800 Euro an, mit sehr attraktiven Preisvorteilen für unsere Kunden. Das generiert deutliche Zusatzerlöse. Und dann steht vom 25. bis 27. November unsere 10. Werkzeug- und Maschinenmesse in Fulda an – auf 4000 Quadratmetern erwarten wir 10 000 Kunden und über 100 Lieferanten. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! Joachim Schaus: Wir können mit dem Erreichten zufrieden sein, dürfen uns aber nicht zurücklehnen. Die Entwicklungen in der Branche fordern uns: Die Konkurrenz im Internet, aber auch neue Vertriebsansätze langjähriger Partner – darauf müssen wir Antworten haben. C. Schaus: „Handel ist Wandel“ – dieser Spruch bringt es auf den Punkt. Seit meiner Ausbildung habe ich noch kein Jahr erlebt, in dem wir nicht grundlegende Veränderungen vornehmen mussten, um am Ball zu bleiben. Das ist natürlich anstrengend, macht aber auch unseren Beruf aus – und zumindest mir macht dieser stete Wandel auch Spaß. Also ist 2016 – mit Ausnahme des FirmenJubiläums – doch ein Jahr wie jedes andere? J. Schaus: Veränderung ist im Handel ein Dauerzustand, da hat mein Sohn Recht. Aber in der Tat haben die aktuellen Herausforderungen dann doch eine neue Qualität. Beispiel OnlineKonkurrenz: Wenn ein Internethändler bei einem Hersteller für Elektrowerkzeuge Ware für eine Million Euro einkauft und die dann auf den Markt wirft – dann hat man als Fachhandel beim Preis einfach keine Chance. Wenn Baumärkte auch Profi-Werkzeuge verkaufen,

Die Wemag-Geschäftsführer Christopher …

dann gehen die über den Preis, was anderes können die gar nicht. Und wenn ich als Kunde eine teure Werkzeuganschaffung plane, dann erkundige ich mich im Internet nach dem Preis. Diese Transparenz ist dauerhaft, damit müssen wir jetzt umgehen. C. Schaus: Aber: Der B2B-Handel geht denselben Weg wie B2C. Zuerst versuchen es alle über den Preis, am Ende sind andere Dinge aber wichtiger. Menschen sind nicht nur Schnäppchenjäger! Eine Kaufentscheidung unserer Kunden – das sind zu 75 Prozent Industrieunternehmen, zu 20 Prozent größere Handwerksbetriebe und etwa 5 Prozent Privatleute – wird

beeinflusst durch Verlässlichkeit, den Serviceund Dienstleistungsumfang, den persönlichen Kontakt. Erst dann kommt der Preis. Das ist unsere Chance! J. Schaus: Wer im PVH heute noch ausschließlich über Preis verkauft, den wird es morgen nicht mehr geben. Das ist Fakt. Aber Verlässlichkeit und Dienstleistungen sind keine Allheilmittel. Wenn alle diese Karten spielen, werden sie ganz schnell austauschbar. C. Schaus: Auch in Sachen Dienstleistung kann man innovativ sein, sie mit einem breiten Sor-

PVH Magazin 4/2016  Branche im Fokus – Mitglieder im Gespräch  61

Das ist Wemag

Das Wemag-Stammgeschäft in Fulda. (Foto: Wemag)

Seit 1936 ist Wemag Partner für Zerspanung, Spanntechnik, Messtechnik, Handwerkzeuge, Schleiftechnik, Elektrowerkzeuge, Schweißen, Maschinen, Druckluft, Chemie, Betriebseinrichtungen, Bürobedarf, Arbeitsschutz und Befestigungstechnik. Die Philosophie: Den Kunden Lösungen bieten, die deren Effizienz steigern. Ein fachkundiger Außendienst und spezialisierte Anwendungstechniker sorgen für reibungslosen Service. Über 2000 aktive Lieferanten machen Wemag zudem zu einem Spezialisten für Sonderbeschaffungen, der RundumSorglos-Pakete von der Bettwäsche bis zum Wohncontainer bietet. E/D/E Mitglied ist Wemag seit 1982 und Mitglied der PREMIUM Gruppe. Das Unternehmen beschäftigt 130 Mitarbeiter an drei Standorten.

Der Handel kann ein extrem starker Partner sein

… und Joachim Schaus. (Fotos: E/D/E)

timent kombinieren, fokussieren und so ganz neue Wege beschreiten. Bei Wemag sind wir ständig auf der Suche nach interessanten Ideen und Ansätzen. Beispiel Elektrowerkzeuge: Wir wollten schon seit langem ein Testcenter in unserem Ladengeschäft einrichten. Also einen Ort, an dem unsere Kunden Werkzeuge ausprobieren können. Und wo sie einen Bohrhammer auch einmal zum Testen ausleihen können – klar können sie im Internet einen bestellen und dann daheim bestaunen. Aber eben nicht ausprobieren. Hier haben wir viele Gespräche mit Herstellern geführt, aber keiner wollte so richtig mitmachen. Bis wir dann in Milwaukee einen

Partner gefunden haben, der absolut flexibel auf unsere Ideen reagiert hat. J. Schaus: Wir haben direkt mit dem Vertriebsleiter und dem Außendienstler gesprochen. Zusammen haben wir eine Strategie erarbeitet und dann losgelegt. Das Testcenter ist heute ein zentraler Baustein unserer Vermarktungsstrategie – es lockt Kunden, bindet sie und hat den Milwaukee-Anteil in unserem Markenportfolio deutlich nach oben getrieben. C. Schaus: Milwaukee hat erkannt, dass der Handel ein extrem starker Partner sein kann. Aber auch, dass man als Hersteller nicht nach Schema F agieren sollte. Wir kommen keinen

Schritt weiter, wenn Lieferanten ihre Marke über alles stellen und den Handel lediglich als Erfüllungsgehilfen sehen. Wemag ist eine eigene starke Marke mit einer Corporate Identity – die Kunden kommen zu uns, weil sie unsere Beratung, unsere Sortimentskompetenz und -auswahl und eben unsere Servicedienstleistungen schätzen. J. Schaus: Natürlich sind wir auch auf Milwaukee zugegangen – das rote Testcenter ist im Laden nicht zu übersehen. Das ist ein Geben und Nehmen, ein Miteinander auf Augenhöhe. Und in der aktuellen Situation von Seiten Milwaukees auch vielleicht keine ganz falsche Strategie.

62  Branche im Fokus – Mitglieder im Gespräch  PVH Magazin 4/2016

Wemag ist für seine Kunden da. Das Milwaukee-Testcenter wird gut angenommen. (Fotos: Wemag, E/D/E)

  Was meinen Sie? C. Schaus: Elektrowerkzeuge sind ein wichtiges, aber auch ein schwieriges Geschäft. Nun ist es so, dass es starke Partner gibt, die offenbar nicht mehr wie bisher Partner des Fachhandels sein wollen. Als Händler kann ich dann nur sagen: Gut, dann muss ich mich halt nach Alternativen umschauen. Und mich eben wieder verändern. J. Schaus: Was wir erwarten, ist schnell aufgezählt: Qualität, Verlässlichkeit, Flexibilität und

ein partnerschaftliches Verhältnis auf Augenhöhe. Denen, die bereit sind, diese Schritte auf den Fachhandel zuzugehen, können wir einiges bieten, nämlich genau die gerade aufgezählten Punkte, aber eben auch eine exzellente Marktkenntnis. Was will der Kunde? Unsere Außendienstler wissen es. Die sind jeden Tag draußen und haben das Ohr ganz nah an den Anwendern. Ich denke, im Sinne einer nachhaltigen Customer Centricity können wir unseren Partnern auf Lieferantenseite einen echten Mehr-

Innenansicht des Wemag-Ladengeschäfts. (Foto: Wemag)

wert liefern: als Trüffelschwein für Innovationen. Davon profitieren beide Seiten. C. Schaus: Handel und Hersteller müssen sich den gleichen Herausforderungen stellen. Sie müssen sich orientieren, wir müssen uns orientieren. Wir sollten nicht den Fehler machen, uns voneinander wegzubewegen und am Ende des Tages durch neue Player am Markt aufreiben zu lassen. Zusammenrücken und gemeinsam die eigene Position stärken und ausbauen – das macht doch viel mehr Sinn, oder? [ck]

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64  Branche im Fokus – Lieferanten im Gespräch  PVH Magazin 4/2016

Mehr Bewegungsfreiheit auf der Baustelle mit der 54-V-XR-FLEXVOLT-Tischkreissäge. (Foto: DEWALT)

„Der Endkunde hat zum ersten Mal die Macht“ Interview mit Steven Raedts, Karl Schmid und Susanne Hoffmann von der Stanley Black & Decker Deutschland GmbH, zu der auch die Marke DEWALT gehört.   Ein starkes Bekenntnis zum Fachhandel, aber auch klare Forderungen; selbstbewusst und angriffslustig; mit dem Willen, nachhaltig zu investieren; überrascht vom Erfolg des DEWALT-54-V-FLEXVOLT-Systems, die nächsten Innovationen aber schon in der Hinterhand – das ist Stanley Black & Decker im Jahr 2016. Der nach eigenen Angaben weltweit führende Hersteller von Handwerkzeugen, Elektrowerkzeugen und Zubehör macht sich auf, den Werkzeugmarkt in Deutschland aufzumischen. Ein Gespräch in Idstein im Taunus.

PVH Magazin: Das neue 54-V-FLEXVOLTSystem von DEWALT ist derzeit in den Fachmedien allgegenwärtig. Gleichzeitig heißt es, dass die Produkte für dieses Jahr ausverkauft seien. Das sind ja wildere Zustände als bei Apple, zu Zeiten, als das iPhone mit jeder Neuauflage noch ein echter Straßenfeger war. Was ist passiert? Steven Raedts: Wir haben mit diesem System weltweit den Nerv unserer Kunden getroffen. Und zwar besser, als wir selbst gehofft hatten. Die Folge ist ein Produktionsengpass. Und ja, es stimmt, für dieses Jahr sind wir global ausverkauft.

Karl Schmid: Mit FLEXVOLT ist uns ein Gamechanger gelungen: Innovative Akkutechnologie mit einer Leistung, die die kabellose Baustelle Realität werden lässt, dazu passende Werkzeuge, abwärtskompatibel – das Paket stimmt. Die Werbepenetration ist sehr hoch. Sind das die amerikanischen Wurzeln des Unternehmens? Susanne Hoffmann: In der Tat ist dies die erste Markteinführung, die weltweit parallel erfolgt ist und die einer globalen Marketingstrategie folgt. Bislang kamen innovative Produkte meist zuerst in den USA auf den Markt. In diesem

Fall bedeutet das: Wir bekommen die zentralen Materialien gestellt, die Implementierung der Strategie wird allerdings auf die lokalen Gegebenheiten adaptiert. Was heißt das genau? Hoffmann: In Deutschland und Österreich sind wir auf Roadshow gegangen. An 21 Standorten haben wir über 800 Kunden getroffen und ihnen das FLEXVOLT-System vorgestellt. Raedts: In Großbritannien beispielsweise gibt es den Fachhandel nicht. Dort haben wir das System 20 zentralen Kunden vorgestellt, die das komplette Land abdecken.

PVH Magazin 4/2016  Branche im Fokus – Lieferanten im Gespräch  65

Hoffmann: Hierzulande waren wir mit Trucks unterwegs, hatten die Werkzeuge dabei, die Händler konnten sie vor Ort ausprobieren. Mit dem Effekt, dass 80 Prozent der Teilnehmer direkt bestellt haben. Das ist die mit Abstand beste Conversion Rate, die wir jemals hatten. Wie muss man sich die Herangehensweise an ein Projekt wie FLEXVOLT bei Stanley Black & Decker vorstellen? Raedts: Am Anfang stand eine Vision, die der kabellosen Baustelle. Das war so um die Jahrtausendwende herum. Die Akkutechnologie hat aber lange Zeit nur für kleineres Werkzeug gereicht. Konkret gestartet wurde das Projekt FLEXVOLT etwa 2013.

Hoffmann: Um die richtigen Schritte machen zu können, muss man die Experten im eigenen Haus haben, aber auch über den Tellerrand schauen. In den USA forschen wir beispielsweise gemeinsam mit Tesla. An FLEXVOLT haben weltweit 55 Entwicklungsteams gearbeitet, darunter auch unsere 60 auf Bohrhämmer spezialisierten Ingenieure hier in Idstein. Im Ergebnis wurden über 500 Patente angemeldet. Für die kommenden Jahre ist unsere Neuheiten- und Innovationspipeline gut gefüllt. 2017 werden beispielsweise fünf neue FLEXVOLT-Maschinen auf den Markt kommen.

Hört sich so an, als ob das Unternehmen geklotzt und nicht gekleckert hätte. Für die Marke DEWALT in Deutschland ist der aktuelle Erfolg sicherlich auch nicht von Nachteil. Raedts: Das stimmt. Mit unserem Portfolio sind wir als Konzern weltweit die Nummer eins, in Europa immer noch die Nummer drei – in Deutschland schaut das derzeit ganz anders aus. Hier haben wir definitiv viel Potenzial nach oben. Mit unserem Marken- und Produktportfolio wollen wir auch hierzulande unter die Top drei. Schmid: Wir planen im kommenden Jahr hohe Investitionen in die Marken Stanley und DEWALT, und zwar auf mehreren Ebenen. Zum einen werden wir uns digital noch stärker aufstellen, zum anderen vergrößern wir unsere Vertriebsmannschaft.

Als Marketing Director ist Susanne Hoffmann verantwortlich für die Markteinführung des FLEXVOLT-Systems in Deutschland und Österreich. Sie ist seit 2009 im Unternehmen.

Der gebürtige US-Amerikaner Karl Schmid bekleidet seit dem 1. Juli 2016 die Position des Sales Directors Professional GTS. Er kam 2013 zu Stanley Black & Decker Deutschland.

Wir wollen in Deutschland unter die Top drei

Steven Raedts, General Manager DACH – der Belgier durchlief seit 2001 verschiedene Führungspositionen in Europa bei Stanley Black & Decker. (Fotos: E/D/E)

66  Branche im Fokus – Lieferanten im Gespräch  PVH Magazin 4/2016

  Sie selbst bekleiden seit 1. Juli 2016 die Position des Sales Directors Professional GTS. Der Bereich Global Tools & Storage (GTS) ist auch noch nicht so alt. Schmid: Stimmt, dieser wurde 2015 gegründet. Das ist eine Langzeitfolge des Mergers zwischen Stanley und Black & Decker im Jahr 2010. Wir haben ein bisschen gebraucht, um alles zu sortieren. Jetzt sind wir aber so weit. Heute ruht der Konzern auf drei Säulen. Die umsatzstärkste ist GTS mit rund sieben Milliarden US-Dollar Umsatz, gefolgt von Security und Industry & Infrastructure mit je zwei Milliarden. Ist Ihre Position der Beginn weiterer Veränderungen in den unteren Hierarchien? Was kommt auf die Händler zu? Schmid: Nur, dass wir Ihnen eine deutlich bessere und nachhaltigere Betreuung beziehungsweise Partnerschaft als bislang bieten wollen. In der Spitze haben wir Funktionen zusammengelegt, in der Breite setzen wir auch in Zukunft auf die Spezialisierung unserer Vertriebsmannschaft. Ein Stanley-Gebietsleiter verkauft eher ein Konzept Handwerkzeuge, ein DEWALT-Gebietsleiter unterstützt viel kurzfristiger in Richtung Promotion von Elektrowerkzeugen. Raedts: Spezialisierung ist noch zu schwach formuliert – wir brauchen am Kunden Mitarbeiter, die für ihre Marke brennen, die eine Passion für DEWALT oder für Stanley haben. Wenn wir hier anfingen, die Marken zu bündeln, würden wir unsere Leute überfordern, aber auch den Handel. Und das wollen wir ganz sicher nicht.

Der Stanley Black & Decker-Hauptsitz in Idstein im Taunus. (Foto: Stanley Black & Decker)

ersten Blick nicht sieht – hier brauchen wir den Fachhandel. Schmid: Wir haben jedenfalls aktuell keine Pläne, mit DEWALT in Baumärkte zu gehen oder einen Online-Direktvertrieb zu starten – auch wenn wir die Entwicklungen natürlich genau beobachten. Wir wollen den Fachhandel stützen – die Konsolidierungswelle ist eine große Herausforderung für viele Unternehmen. Wir bieten deshalb langfristige Partnerschaften an.

Das ist Stanley Black & Decker

Journey anbieten. Am Ende werden nur die überleben, die auch einen Mehrwert für den Kunden bieten. Denn das Verhältnis Hersteller – Handel – Kunde hat sich komplett gewandelt. Früher waren die Anbieter im Vorteil, heute hat durch Internet und Transparenz der Endkunde zum ersten Mal die Macht! Schmid: Die Digitalisierung und diese Machtverschiebung sorgen für Unsicherheit. Das ist normal. Hersteller und Handel haben als enge Partner auf Augenhöhe aber sehr gute Chancen, die neuen Herausforderungen zu bewältigen. Sie müssen sich allerdings zueinander bekennen. Beide Seiten. Und deutlich flexibler werden als in der Vergangenheit – auch der Handel, der in der Kundenansprache und -arbeit wieder viel beweglicher werden muss. Wir selbst sind allerdings auch noch nicht da, wo wir hinwollen. Aber das muss das kurzfristige Ziel sein. Wir müssen im Team ganz nah ran an die Endkunden.

Stanley Black & Decker, ein börsennotiertes Unternehmen mit Sitz im US-Bundesstaat Connecticut, ist nach eigenen Angaben der weltweit größte Werkzeughersteller. 1843 gegründet, ging die heutige Organisationsform aus einer Fusion von Black & Decker und Stanley Works im Jahr 2010 hervor. Neben Construction & DIY ist das Unternehmen auch in den Geschäftsbereichen Industrie und Sicherheit aktiv. Weltweit beschäftigt Stanley Black & Decker rund 54 000 Mitarbeiter, der Umsatz lag 2015 bei gut 11 Milliarden US-Dollar. Die deutsche Dependance hat ihren Sitz in Idstein im Taunus. Zur Markenwelt gehören unter anderem Stanley, Black+Decker, DEWALT, Bostitch und Facom.

Werden Sie den Fachhandel am Ende bei so viel Nähe nicht erdrücken? Raedts: Nein! Wer sich zukünftig als Stanley- oder DEWALT-Händler sieht, wird von uns passgenau unterstützt werden. Wir sehen wirklich die Möglichkeit, die Partnerschaft Hersteller – Handel ganz neu zu definieren und gemeinsam kreativ in die Kundenarbeit einzusteigen, um neues Geschäft zu generieren. Um das zu erreichen, muss man sich zuhören. Einseitig funktioniert das nicht. [ck]

Sie setzen auch in Zukunft auf den Fachhandel? Raedts: Ganz klar! Wir produzieren Profiwerkzeug. Und der Profi kauft in Deutschland beim Fachhändler, weil er dort Beratung und Service findet. Das ist nicht zu ersetzen. Unser FLEXVOLT-System hat viele Vorteile, die man auf den

Für die der Fachhandel was tun muss? Raedts: Er muss sich auf die aktuellen Veränderungen einstellen und eine gute Customer

Weil Weilwir wirwissen, wissen, was was zählt: zählt: Starke StarkeVertriebsmarken Vertriebsmarken aus aus einer einerHand. Hand. Tormek Tormek SchleifSchleifmaschine Zubehör maschine mit Zubehör

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Unser gesamtes unter: Unser gesamtesLieferprogramm Lieferprogramm finden finden Sie unter: www.kity-maschinen.de www.kity-maschinen.de ∙∙ [email protected] [email protected] TIXIT TIXIT Bernd Bernd Lauffer Lauffer GmbH GmbH && Co. Co. KG KG Lupfenstraße  Lupfenstraße52 5278056 78056 VS-Schwenningen VS-Schwenningen Tel. Tel.07720 077209720-18 9720-18  Fax  Fax -44-44

68  Branche im Fokus  PVH Magazin 4/2016

Man nehme ein Mietsystem, das sich bereits seit 15 Jahren in einer Nische bewährt hat. Dann denke man in größeren Dimensionen, um den schwindenden Margen beim Verkauf von Elektrowerkzeugen zu begegnen. Fertig ist ein neues Geschäftsmodell, das als bundesweite Branchenlösung gedacht ist und dem Fachhandel verloren gegangene Marktanteile zurückbringen soll.

Wer Mietbox-Lizenzpartner werden und sich seinen Standort sichern möchte, schreibt eine Mail an [email protected]

Mehr Informationen gibt es unter www.boxkonzept.com

(Abbildung: Angelika Friedrich)

Mieten statt kaufen Vanessa Weber ist bekannt dafür, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es um die Zukunft des stationären Produktionsverbindungshandels geht. Schon vor einigen Jahren hat sie dem etablierten Geschäftsmodell den Exitus prophezeit. Nun ist es das eine, als Kassandra die Kolleginnen und Kollegen der eigenen Bran-

che aufzurütteln. Das andere ist es, auch etwas dagegen zu tun. Mit der Mietbox-24 tritt Weber nun, ganz Start-up-mäßig, mit einem Konzept an, das dem PVH im gebeutelten Bereich der Elektrowerkzeuge neue Erlösquellen eröffnen und an Baumärkte verloren gegangene Marktanteile zurückbringen soll. Warum sie das tut, erklärt sie im Interview auf der folgenden Seite. Wie es funktioniert, steht hier.

Kunden-RFID-Chip innerhalb weniger Sekunden unbürokratisch abgeschlossen, die Bonität des Kunden so garantiert. Die Mietzeiten bestimmt der Kunde. Zubehör, etwa Bohrer oder Schleifpapier, gibt es direkt im Container zu kaufen. Das Konzept bewährt sich bereits seit 15 Jahren auf Großbaustellen. Der Erfinder, Reiner Gradwohl, ist nun zusammen mit Andreas Goetz Vanessa Webers Kompagnon.

Auf den ersten Blick kommt die Mietbox24-Idee fast wie eine Variante der DHL-Paketstationen daher. Statt einer puren Abhollösung steckt in der Mietbox aber ein technisch durchdachtes Mietkonzept, das Kunden schnell und flexibel rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche mit Elektrowerkzeugen und dem passenden Zubehör versorgt. Es kommt einer 24/7-Filiale ohne Personal sehr nahe.

Das Ziel der drei ist es, Mietbox-24 bundesweit als die gemeinsame Mietmarke des Fachhandels zu positionieren. Ein attraktives und auf regionale Exklusivität ausgerichtetes Lizenzmodell soll wieder für rentable Margen im Geschäft mit den Elektrowerkzeugen sorgen. „Ein Elektrowerkzeug kann man nur einmal verkaufen, aber 400-mal vermieten“, sagt die Gründerin. [ck]

Die Technik ist in ein flexibles Containersystem eingebaut, das platzsparend in direkter Nähe von Hotspots und Ballungszentren aufgestellt werden kann. Die Verfügbarkeit des Werkzeugs kann vorab im Internet geprüft werden. Der Mietvorgang ist per EC-Karte, Vorkasse oder

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70  Branche im Fokus  PVH Magazin 4/2016

in der nächsten Stadt aus, sondern vom Baumarkt um die Ecke und vom Onlinehändler in den USA oder sonst wo. Die Scheuklappen müssen also runter. Die Idee ist, dass wir gemeinsam eine bundesweite Marke mit Strahlkraft schaffen. Jeder Händler, der am flächendeckenden Netz mitknüpft, bekommt eine regionale Exklusivität. Die zentralen Dienstleistungen, etwa Marketing, erbringt der Lizenzgeber, die Boxkonzept GmbH.

Vanessa Weber. (Foto: Steffi Henn)

„Wir wollen uns Umsatz von den Baumärkten zurückholen“ Interview mit Vanessa Weber, Gründerin der Boxkonzept GmbH   Vanessa Weber, geschäftsführende Gesellschafterin von Werkzeug Weber, ist unter die Existenzgründer gegangen. Mit ihrem Start-up Boxkonzept will sie mit dem PVH im Bereich der Elektrowerkzeuge wieder in die Offensive gehen.

PVH Magazin: Das Geschäft mit Elektrowerkzeugen ist für den Fachhandel in der jüngeren Vergangenheit sehr schwierig geworden. Im Wettbewerb mit Baumärkten und den großen Online-Playern ist viel Umsatz bereits abgewandert. Manch einer Ihrer Händlerkollegen hat diesen Bereich schon verloren gegeben. Ist das Mietbox-Konzept ein letztes Aufbäumen?

Schritt 1 Verfügbarkeit in Echtzeit prüfen

Vanessa Weber: Ganz im Gegenteil! Wenn wir es im Fachhandel – und zusammen mit den Herstellern – schaffen, dieses Mal wirklich an einem Strang zu ziehen, dann können wir hier den Turnaround hinbekommen. Die Mietbox ist die Chance, mit einem neuen Geschäftsmodell die Bedürfnisse der Kunden zu 100 Prozent zu befriedigen. Und dabei gutes Geld zu verdienen. Aber das wird nur funktionieren, wenn genug meiner Kolleginnen und Kollegen ihre Einzelkämpfermentalität ablegen. Es wird nur gemeinsam gehen.

Geben Sie mit der Vermietung von Elektrowerkzeug dem schwächelnden Verkauf dieser Produkte im Fachhandel nicht den Todesstoß? Der ist doch schon lange gesetzt. Hier haben wir im Preiswettbewerb so gut wie keine Chance. Unsere Mitarbeiter können keine Beratung für ein Produkt machen, an dem wir kaum noch Marge haben. Unser Mietkonzept bewährt sich in der Nische Großbaustelle schon seit 15 Jahren. Mein Geschäftspartner Reiner Gradwohl war damals aber seiner Zeit voraus. Jetzt leben wir im Zeitalter der Sharing Economy – da ist die Miete von nicht regelmäßig gebrauchten Gegenständen in Topqualität das Nonplusultra. Und unser Konzept ist so kundenfreundlich, da können die Baumärkte, die ja auch vermieten, mit ihren bürokratischen Prozessen nicht mithalten. Mit ein bisschen Gründereuphorie im Blut lehne ich mich gerne aus dem Fenster: Mit der Mietbox wollen wir uns Umsatz von den Baumärkten zurückholen. Und mit der sofortigen 24/7-Verfügbarkeit der Ware sind wir auch den Online-Playern ein gutes Stück voraus.

Wie wollen Sie die Händler überzeugen? Wir müssen uns zumindest ein Stück davon freimachen, dass wir untereinander im Wettbewerb sind. Die Gefahr geht nicht vom Kollegen

Wie ist das Feedback bislang? Auf dem E/D/E Branchentreff in Leipzig gab es sehr viel positive Rückmeldungen und auch eine Menge neuer guter Ideen. Manche mögen mich vielleicht für ein bisschen zu forsch oder hier und da auch für naiv halten. Aber ich weiß einfach, der Fachhandel in Deutschland hat Potenzial. Wir müssen nur wieder den Kunden in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen und endlich wieder in die Offensive gehen. Gemeinsam haben wir eine echte Chance! [ck]

Schritt 2 Werkzeug auswählen und rund um die Uhr abholen

Schritt 3 Rückgabe (Abbildungen: Angelika Friedrich)

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72  Mitglieder  PVH Magazin 4/2016

ELVISpro

Gnädig renoviert die Warenwirtschaft Die Gnädig GmbH aus Lahr im Schwarzwald arbeitet aktuell daran, ihr Warenwirtschaftssystem zu wechseln. Der mittelständische Werkzeug- und Eisenwarenhändler will so vor allem das Bestellwesen automatisieren. Zudem wird auch der Multishop erstmals direkt angebunden. Das soll neue Absatzchancen eröffnen. In wenigen Monaten haben beim Gnädig-Fachmarkt in Lahr die Kugelschreiber ausgedient. „Bisher schreiben wir die Rabatte händisch auf die Lieferscheine und Rechnungen“, erzählt Alexander Cyriacks, der sich als stellvertretender Marktleiter um das Warenwirtschaftssystem (WWS) des Mittelständlers aus dem Schwarzwald kümmert. „Das ist mir schon lange ein Dorn im Auge. Denn erstens können Fehler passieren. Vor allem aber können wir durch die nicht geschlossene Prozesskette keinen vernünftigen Status abrufen.“ Heißt: Keiner kann anhand des Warenwirtschaftssystems sagen, wann die Ware eintrifft – es sei denn, er blättert durch die Unterlagen oder greift zum Telefon. Spätestens Anfang 2017 ist es damit vorbei. Denn die Firma Gnädig hat sich für ein neues WWS entschieden. Die Wahl fiel auf ELVISpro, eine für den PVH entwickelte Branchenlösung des Münsteraner E/D/E Dienstleisters GWS. Parallel wird die neue Software auch am zweiten Standort des Mittelständlers eingeführt, dem Gutmann-Fachmarkt im nahe gelegenen Haslach. „Die bisherige Lösung stößt nach über zehn Jahren Betriebszeit einfach an ihre Grenzen“, sagt Cyriacks, der als Projektleiter den Wechsel begleitet. „Wir haben zuletzt immer mehr kleine Lösungen anbauen müssen, sei es für den Postversand, das Drucken von Etiketten oder die EDIFACT-Anbindung.“ Das System zerfaserte zusehends und blieb letztlich

Der Gnädig-Fachmarkt in Lahr im Schwarzwald. (Fotos: Gnädig)

immer Stückwerk. „Unser Softwarehaus hat zwar immer wieder die nötigen Schnittstellen programmiert. Aber selbst konnten wir kaum noch etwas anpassen.“ Zudem musste Cyriacks immer wieder die Mitarbeiter im Umgang mit der Software schulen. Trotzdem blieb am Ende vieles Handarbeit. Das alles soll bald ein Ende haben. Denn bei ELVISpro sind alle typischen Prozesse bereits angelegt, die der Werkzeug- und Eisenwarenhändler von der Bestellung bis zur Rechnungsprüfung braucht. „Man merkt, dass GWS die Branche kennt und mit Anwendern aus der Branche zusammen entwickelt hat“, lobt Cyriacks: „Wir können das System nahezu ohne Anpassungen einsetzen.“ Das spart Kosten – und sorgt für eine Bedienungsoberfläche aus einem Guss. „Außerdem können wir präzise Rollen und Berechtigungen verteilen. Das senkt den Schulungsbedarf.“

Auf lange Sicht will sich Gnädig so fit machen für die Märkte der Zukunft – vor allem den Online-Handel. Dank ELVISpro wird der Multishop, den der Händler für Geschäftskunden betreibt, erstmals an die stationäre Warenwirtschaft angebunden – bisher war mangels Schnittstelle eine Doppelerfassung nötig. Und künftig könnte auch ein Multishop für Endverbraucher dazukommen. Das neue System steht dazu bereit. „Auch wir merken, dass die Zukunft mehr und mehr in Richtung Online-Handel geht“, sagt Cyriacks. Nun will die Firma Gnädig aber erst einmal Erfahrungen in der gründlich renovierten Warenwirtschaft sammeln. Die Erwartung an ELVISpro ist groß: „Wir gehen davon aus, dass künftig das Warenwirtschaftssystem für uns arbeitet. Und nicht mehr wir für das System.“ [ww]

Gnädig auf einen Blick Seit der Gründung im Jahr 1966 steht Gnädig für Know-how, für qualifizierten Service und verlässliche Dienstleistungen – abgestimmt auf die vielfältigen und individuellen Anforderungen der Kunden. Das Sortiment reicht vom einzelnen Schweißgerät bis zur vollständigen Lager- oder Werkstatteinrichtung, vom einfachen Profilzylinder bis zur komplexen Schließanlage. Das Unternehmen ist mit Standorten vertreten in Lahr und Haslach. Blick in den Verkaufsraum.

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74  Mitglieder  PVH Magazin 4/2016

Eine von 20 neuen Kojen.

Die neue Ausstellung bietet eine übersichtliche Raumaufteilung. (Fotos: Haberzettl)

Haberzettl

Brasilianische Klänge in Zöllnitz Im Juni eröffnete die Gebrüder Haberzettl GbR ihre Badausstellung in Zöllnitz bei Jena neu. Nach dreimonatiger Umbauphase setzt das Familienunternehmen auf mehr Klasse statt Masse. „Man muss mit der Zeit gehen, sonst geht man mit der Zeit“, so lautete das Motto der Gebrüder Haberzettl GbR zur Modernisierung ihrer Badausstellung in Zöllnitz bei Jena. Bereits seit 2004 profitieren die Badprofis durch ihre Partnerschaft mit dem Fliesenhändler Raab & Karcher von den Synergieeffekten beider Bran-

chen – Fliesen und Bäder. Gemeinsam setzte man sich nun daran, die Ausstellungen neu zu gestalten. Dazu wurden die Räumlichkeiten zunächst komplett entkernt und neu gefliest. Anschließend stand das Raumkonzept im Fokus. Hier war schnell klar: Klasse statt Masse. So wurde die Anzahl der Kojen zwar von 40 auf 20 reduziert, dafür aber größter Wert auf die individuelle Qualität jedes einzelnen Bads gelegt. Dem Endkunden können nun komplette Räume inklusive Dach präsentiert werden. Die stark verbesserte Beleuchtung setzt das Ergebnis

ansprechend in Szene. Insgesamt erfährt der Betrachter ein deutlich hochwertigeres Erlebnis als vorher. Veit und Andreas Haberzettl, Geschäftsführer des Traditionsunternehmens, freuen sich über den gelungenen Umbau. Gerade in Anbetracht der drohenden Konkurrenz durch den Online-Handel sehen die Gebrüder ihre Investition als wichtigen Schritt: „Wir wissen natürlich um Themen wie Smart Home oder Raumplanung via virtueller Realität. Aber der Kontakt zum Kunden und das persönliche Erleben beim Badkauf rücken dabei zu sehr in den Hintergrund. Diese Stärke spielen wir hier aus. Wir stehen unseren Käufern jederzeit beratend zur Seite“, betont Andreas Haberzettl. Wie es sich gehört, wurde auch in Zöllnitz zur Einweihung gebührend gefeiert. Rund 200 Handwerker von beiden Firmen kamen an einem unter brasilianischem Einfluss stehenden Abend in den Genuss von Live Cooking, Gewinnspielen und Livemusik. Neben bester Stimmung fiel vor allem eins auf: „Die Leute waren durchweg begeistert von der neuen Ausstellung. Nicht selten bekam man ein ‚Oh‘ oder ein ‚Ah‘ beim Betreten der Räumlichkeiten zu hören“, so Veit Haberzettl. Das Warten hat sich also gelohnt. [lt]

40 Jahre Tradition Die Wolfgang Haberzettl GmbH wurde 1976 in Uttenreuth gegründet und feiert dieses Jahr 40-jähriges Bestehen. Hinzu kam vor 25 Jahren, 1991, die Haberzettl GmbH in Korbußen. Anno 1994 wurde dann die Filiale in Jena gegründet. 2004 firmierte das Unternehmen in Gebrüder Haberzettl GbR um. Mit insgesamt 60 Mitarbeitern versorgt das Familienunternehmen das Fachhandwerk an drei Standorten mit einer breiten Palette von Sanitär-, Heizungs- und Klempnermaterial. Seit 1997 gehört Haberzettl dem E/D/E als Mitglied des WUPPER-RING an. Ein buntes Programm sorgte für gute Stimmung.

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76  Mitglieder  PVH Magazin 4/2016

Ferney Group

Seit 25 Jahren am Markt aktiv

Der Ferney-Hauptsitz in Heerhugowaard im Jahr 2016. (Fotos: Ferney Group)

Die Ferney Group ist einer der größten Einkaufsverbünde im Produktionsverbindungshandel in den Niederlanden und gehört zum europäischen E/D/E Netzwerk. Von der Partnerschaft profitieren beide Seiten. Und das schon seit 15 Jahren. Für die niederländische Ferney Group war es ein Jahr mit gleich zwei bedeutenden Jubiläen: Seit 25 Jahren ist die Einkaufsorganisation nun bereits am Markt – und seit 15 Jahren als Kooperationspartner eng ans E/D/E gebunden. Zwei gute Gründe zu feiern, findet Geschäftsführer Han Jenster – und blickt optimistisch in die gemeinsame Zukunft: „Wir werden auch in den kommenden 25 Jahren wichtige Schritte gehen, mit unseren Mitgliedern, Lieferanten und Partnern“, versprach Jenster anlässlich einer Jubiläumsfeier mit den Mitgliedern in Wien. Tatsächlich kann Ferney auch auf äußerst erfolgreiche Jahrzehnte zurückblicken. Das Unternehmen mit Sitz im nordholländischen Heerhugowaard nahe Alkmaar gehört heute zu den landesweit größten Verbundunternehmen für Baubeschläge, Werkzeuge und Eisenwaren. Im PVH-Handelsmarkengeschäft ist Ferney sogar nationaler Marktführer. Die 50 Mitglieder der Organisation, die zugleich als gleichberechtigte

Anteilseigner die Unternehmensstrategie aktiv allem von drei Dienstleistungen. Erstens ist da mitgestalten, wickelten im vergangenen Jahr der zentrale Einkauf: Ferney hat mit über 800 mehr als 200 Millionen Euro Umsatz über Fer- Lieferanten spezielle Einkaufsbedingungen verney ab. Die Mitgliederzahl ist in den vergange- handelt. Zweitens stellt Ferney eine effiziente nen Jahren zwar leicht geLogistik bereit und wischrumpft – aber das vor ckelt Geschäftsprozesse allem durch Akquisitionen Ein großer Vorteil für im Einkauf fast vollstäninnerhalb der Branche, an dig automatisiert ab. Dritdenen auch Ferney-Mittens können die Händler unsere Mitglieder glieder beteiligt waren. ihre Profitabilität auch im „Trotz der KonzentrationsVertrieb erhöhen; durch tendenz auf dem Markt gelingt es uns immer Dienstleistungen für Marketing und Vertriebswieder, auch neue Mitglieder zu gewinnen unterstützung, vor allem aber durch den Zugriff und das Geschäft mit bestehenden Mitgliedern auf die starken und margenträchtigen Ferneyauszubauen“, sagt Jenster. Die profitieren vor Handelsmarken.

Die Ferney Group auf einen Blick Die Ferney Group ging im Dezember 1991 aus der Fusion der zwei Einkaufsverbünde Nivij-Het Noorden und Uniferro hervor. Rund 40 Mitarbeiter wickeln von Heerhugowaard in Nordholland aus zentrale Handelsdienstleistungen im Volumen von über 200 Millionen Euro für die 50 Großhandelsunternehmen des Verbunds ab. Damit ist Ferney eine der größten Einkaufsorganisationen für Eisenwaren und Werkzeuge in den Niederlanden. Seit 2001 gehört Ferney als Kooperationspartner zum europäischen E/D/E Netzwerk.

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78  Mitglieder  PVH Magazin 4/2016

Grundsteinlegung für den Neubau 1992.

In allen drei Feldern kommt auch die E/D/E Partnerschaft zum Tragen. Zunächst ist da das Stammgeschäft jeder Einkaufsorganisation: Verhandlungen mit Lieferanten. Hier nützt Ferney das deutlich größere Handelsvolumen des deutschen Partners. Zudem ist Ferney eingebunden in das Reihengeschäft zwischen den Lieferanten und Händlern, inklusive vorteilhafter Zahlungsbedingungen und der Übernahme des Delkredere, also einer Haftung des E/D/E bei Zahlungsausfällen. „Die hohen Volumina erleichtern uns zudem die Automatisierung des Einkaufs“, sagt Jenster. „Das ist ein großer Vorteil für unsere Mitglieder.“ Auch das E/D/E profitiert: So wuchs in den vergangenen 15 Jahren der Lieferantenpool durch die Aufnahme vieler niederländischer Anbieter. Bei den Services rund um effiziente Prozesse und Logistik hat das E/D/E wiederum viel für die Ferney-Teilhaber zu bieten. So wurde beispielsweise in den letzten zwei Jahren

Geschäftsführer Han Jenster.

die komplette Fakturierung vom Lieferanten bis zum Ferney-Mitglied automatisiert. Schließlich kann das elektronische Logistik-Center in Wuppertal auch die Kunden der Niederländer und Belgier binnen 24 Stunden mit aktuell rund 100 000 unterschiedlichen Artikeln beliefern. Die Partnerschaft trägt auch bei der Vertriebsunterstützung Früchte. So setzen inzwischen mehrere Ferney-Fachhändler das FORUMplus Konzept ein, treten bei Kunden also mit gemeinsamem Marken- und Sortimentskonzept auf. Umgekehrt vertreibt Ferney inzwischen mehrere Systeme des E/D/E unter seinen eigenen Handelsmarken in den Niederlanden und in Belgien, zum Beispiel das E/D/E Regalsystem aus dem Bereich Befestigungstechnik, das im Nachbarland unter der Marke Kelfort im Handel ist. Kelfort ist eine von vier Handelsmarken, mit denen Ferney zum Marktführer in diesem Segment aufgestiegen ist: Zu Kelfort, bekannt vor

Im Jahr 2007 wurde der Ausbau und teilweise Neubau des Lagers realisiert.

allem für Verbrauchsartikel in der Industrie und am Bau, kommen die europaweit bekannte Marke Ironside für Werkzeuge und Arbeitskleidung sowie die Marken Oxloc und Nino für Baubeschläge. Das Handelsmarkengeschäft war zuletzt besonders erfolgreich. So konnte Ferney den Umsatz mit den Handelsmarken im vergangenen Jahr um neun Prozent steigern – bei einem Gesamtumsatzwachstum von sechs Prozent. In den kommenden Jahren will das Verbundunternehmen organisch weiterwachsen – und sich weiter digitalisieren: So soll bis Ende dieses Jahres das Bestellsystem lückenlos und vollständig automatisiert sein. Derzeit kommen bereits 98 Prozent der Verkaufsaufträge für das eigene Lager digital an, und 90 Prozent aller Rechnungen werden digital verarbeitet. Die enge Anbindung an den europäischen Marktführer E/D/E gehört zu den Fundamenten für die strategische Weiterentwicklung. [ww]

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80  Lieferanten  PVH Magazin 4/2016

Die Mitarbeiter feierten gemeinsam das Jubiläum.

Bernd Schmahl (l.) und Jörg Pötschko führen die Geschäfte bei BS Rollen. (Fotos: BS Rollen)

BS Rollen

25 Jahre Erfolg mit Rollen und Rädern Es bewegt sich was bei BS Rollen – und zwar nicht nur die 12 000 Rollen, Räder und Transportsysteme. Sondern das gesamte Unternehmen rollt mit Ideen, Strategien und Visionen Richtung Zukunft. Im Jubiläumsjahr gibt es neben zahlreichen Produktneuheiten und einem neuen Gesamtkatalog eine große Feier.

dienen. Heute ist die BS Rollen GmbH mit Sitz seinen Erfolgen ausruht, zeigt sich schnell: „Wir im Remscheider Industriegebiet Jägerwald ein sind ein Familienunternehmen. Spaß an der Sanational und international bedeutendes Unter- che und Herzblut gehören dazu – und vor allem nehmen – mit einem SorVisionen“, sagt Schmahl. timent von über 12 000 „Mit Jörg Pötschko, lanArtikeln rund um Räder Von der Pike auf ein ge Jahre im Unternehund Rollen auf nun 3000 men und seit 2016 in der Rollen-Fachmann Quadratmetern. Geschäftsführung, befinden wir uns bereits jetzt „Es kommt uns vor wie gestern, doch es ist be- „Unsere Produkte sind in der Zukunftsplanung reits ein Vierteljahrhundert her“, erinnert sich nunmehr seit 25 Jahren überall dort im Einsatz, unseres Projektes 2040.“ Bei diesem hat sich Bernd Schmahl an die damalige Gründungspha- wo Ware, Schweres oder auch Apparate und BS Rollen Strategien überlegt, um die ambitiose seines Unternehmens zurück. Alles begann Maschinen von A nach B bewegt werden sol- nierten und langfristigen Ziele zu erreichen. mit einem Büro und 300 Quadratmeter Lager- len“, erklärt Schmahl. Dabei kommen die Rollen fläche. „Von der Pike auf ein Rollen-Fachmann“, und Räder in den unterschiedlichsten Branchen Let's move together so beschreibt sich der Unternehmensgründer zum Einsatz. 2015 konnte BS Rollen sogar den „Fachlich versierte Mitarbeiter sind die Basis selbst. Denn 1991 entschied er sich dazu, das Lieferantenaward des Fachhandels entgegen- unseres Erfolges“, resümiert Schmahl die bergiMarktsegment des Fachhandels aktiv zu be- nehmen. Dass sich das Unternehmen nicht auf sche Erfolgsstory. „Aus diesem Grund haben wir das Jubiläum auch gebührend mit unseren rund 60 Mitarbeitern und deren Familien gefeiert.“ Zum Event im Juni waren ebenfalls Geschäftspartner eingeladen. Die Gäste konnten sich von der Produktvielfalt selbst überzeugen: Denn das Fest fand in den Lagerhallen am Fir1991 gegründet und seither E/D/E Vertragslieferant, folgte für BS Rollen schon drei Jahre mensitz in Remscheid statt. Hochregallager volspäter der Umzug in einen Neubau. Mit der Verdopplung der Lager- und Verwaltungsfläler Rollen, Räder und Transportsysteme – dache auf 600 Quadratmeter wurde ein weiterer wichtiger Schritt Richtung Zukunft gesetzt. zwischen Streetfood-Stände, Showevents und Heute hat BS Rollen ein eigenes Rollen- und Räderprogramm aufgebaut und verfügt über Musik. Wer sich hoch hinauswagte, konnte sich verlängerte Werkbänke in China sowie Indien, die Montage-Abteilung und das Lager sind vom Hubwagen aus das Lager von oben anin Remscheid angesiedelt. Die Fachhandelskunden werden europaweit beliefert – inklusive schauen. Auch die erfolgreiche ZusammenarBerücksichtigung individueller Kundenwünsche. beit mit dem E/D/E wurde deutlich – unter anderem durch die Filmbeiträge im BESCHLAG TV, die sich die Gäste ansehen konnten. [pro]

Vom Start-up zum Rollen-Profi

Dave erklärt Matten – in 2:47 Minuten Arbeitsplatzmatten sind in den letzten Jahre ein wichtiger Bestandteil (ergonomischer) Arbeitsplatzeinrichtung und persönlicher Schutzausrüstung geworden. Auch wenn dieses Bewußtsein zugenommen hat und Anwender die Wirkung bestätigen, wird Funktionalität und Nutzen von ergonomischen Belägen auch immer wieder hinterfragt. Vor diesem Hintergrund erklären wir mit Dave, welche Bedeutung Matten zukommen, wie Ergonomiematten funktionieren und den gesundheitlichen Folgen aus langen Stehphasen entgegenwirken. Mit Dave werden alle wichtigen Informationen kompakt dargestellt.

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82  Lieferanten  PVH Magazin 4/2016

LUKAS-ERZETT

Spezialist für Fräsen, Schleifen und Polieren

Das Christkind in der Nachbarschaft – der Stammsitz von LUKAS-ERZETT in Engelskirchen. (Fotos: LUKAS-ERZETT)

Mit LUKAS-ERZETT bereichert ein weiterer Werkzeug-Spezialist aus dem Bergischen Land das Lieferantenportfolio des E/D/E. Mit über 6000 ab Lager lieferbaren Produkten deckt das Engelskirchener Familienunternehmen das komplette Sortiment an Fräs-, Schleif- und Polierwerkzeugen ab.

ramikkorn ausgestattet. Um die Innovationen in die Regale und letztlich in die Hände des Anwenders zu bekommen, sucht LUKAS den Dialog mit dem Fachhandel. Oliver Burghardt: „Unsere Mitarbeiter im Innen- und Außendienst sprechen die Sprache der Anwender. Dabei setzen wir auf das Prinzip: ein Kunde, ein Ansprechpartner.“

Was dank bergischem Pioniergeist aus kleinsten Anfängen entstanden ist, kann sich inzwischen weltweit sehen lassen: 800 Mitarbeiter sind heute in Entwicklung, Fertigung und Vertrieb tätig. „Neben Qualitätswerkzeugen, die anspruchsvollen Anwendern echten Mehrwert bieten, unterstützen wir den PVH in der Verkaufsförderung, durch schnelle Logistik und Trainings am Produkt“, sagt Oliver Burghardt, Area Sales Manager für die DACH-Region bei LUKAS.

Mit speziellen Seminaren für den Fachhandel in seinem Technikum in Engelskirchen fördert

der neue E/D/E Vertragslieferant die Beratungskompetenz am Point of Sale. Erfahrene Anwendungstechniker vermitteln im angegliederten Schleifzentrum wertvolles Werkzeugwissen. Zusätzlich können E/D/E Mitgliedsunternehmen auf das LUKAS-Mobil zurückgreifen, um die Werkzeuge vor Ort zu demonstrieren. Hohe Lagerkapazitäten und eine Lieferfrist von 48 Stunden innerhalb Europas ermöglichen Händlern außerdem höchstmögliche Flexibilität bei der Beschaffung. [daf]

Area Sales Manager Oliver Burghardt.

Die neuen Schleifwerkzeuge Purple Grain.

Alles dreht sich um das Werkzeug. Drei Produktlinien, zu identifizieren anhand der intuitiven Sternesymbolik, sowie eine nach Werkstoffen geordnete Farbgebung erleichtern den Anwendern die Sortimentsnavigation. Höhepunkt des Lieferprogramms ist die Werkzeugreihe iQ, unter der LUKAS patentgeschützte Innovationen mit höchster Qualität vermarktet. „Über hohe Standzeiten und eine optimale Ergonomie bieten sie der Industrie deutliche Effizienzvorteile gegenüber herkömmlichen Werkzeugen“, schildert Burghardt. Das jüngste Mitglied dieser High-PerformanceWerkzeug-Familie sind die Schleifwerkzeuge Purple Grain. Die Scheiben, erhältlich in zwei Ausführungen, wurden für einen maximalen Abtrag bei konstanter Schleifleistung mit Ke-

Qualität und Sicherheit 1937 produzierten die Brüder Edmund und Willi Lukas im Obergeschoss ihrer Autowerkstatt Bohrer für verschiedenste Anwendungen. Aus dieser Idee hat sich im Laufe der Jahre ein international tätiges Familienunternehmen mit 800 Mitarbeitern entwickelt. Jüngster Meilenstein in der fast 80-jährigen Firmengeschichte war die Übernahme der Schleifscheibenfabrik Rottluff GmbH in Chemnitz im Jahr 2011. Dort sowie im tschechischen Skalna befinden sich die weiteren LUKAS-Produktionsstätten, sodass höchste europäische Fertigungs- und Sicherheitsstandards garantiert sind.

Kühlt schneller ab. Ist schneller bereit. Die neue AIRSTREAM Technologie.

Doppelt schnell. Doppelt effektiv. Mit AIRSTREAM Technologie.

Statt Rätselraten noch schnell das Auto beladen, einen Kunden anrufen oder einfach noch kurz etwas erledigen. Das SCA 8 Schnellladegerät mit integrierter Kühleinrichtung lädt die neuen AIRSTREAM Akkus nicht nur deutlich schneller, sondern informiert über die Minutenanzeige auch darüber, wann ein Akku wieder eingesetzt werden kann. Und die integrierte LED-Anzeige direkt am Akkupack informiert auf Knopfdruck über den Ladezustand. Mehr Informationen unter www.festool.de/18V

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84  Lieferanten  PVH Magazin 4/2016

Der Brennstempel bürgt für Qualität.

Multiplex-, Bambus- oder keilgezinkten Massivholzplatten deutlich belastbarer.“ Die Schwerlast-Werkbänke für den Schwermaschinenbau etwa, ausgelegt auf bis zu 4,2 Tonnen flächenverteiltes Lastgewicht, wurden im Test mit bis zu zehn Tonnen belastet – und überstanden auch das unbeschadet. Eine Vielzahl von TÜV-GSZertifikaten belegt die Sicherheit der Produkte. ANKE-Werkbänke können extreme Lasten tragen. (Fotos: Anton Kessel)

Anton Kessel

Einmaliges Buchen-Profil Bei ANKE entstehen einzigartige Werkbänke mit massiven, spezialverleimten Bucheriegel-Arbeitsplatten. Aus dem im Jahr 1888 errichteten Sägewerk der Anton Kessel GmbH ist ein Premium-Lieferant mit einem breiten, qualitativ hochwertigen Sortiment entstanden, der sich neben Werkbänken und Hobelbänken auch mit hochwertigen Schubladen- und extra robusten Flügeltürschränken einen Namen gemacht hat. 85 Mitarbeiter fertigen ausschließlich im schwäbischen Andelfingen „ANKE-Betriebseinrichtungen“, die konsequent über den Fachhandel vertrieben werden. Die Buchenwälder auf der Schwäbischen Alb zwischen Reutlingen und Biberach sind Odilo Maissenhälters Revier: Jeden Winter kauft der Geschäftsführer des „Werkmöbel“-Spezialisten Anton Kessel, besser bekannt unter dem Markennamen ANKE, dort den Holzbedarf für ein ganzes Jahr ein: 5000 Festmeter Holz, das sind rund 3500 Tonnen, verarbeitet das Unternehmen Jahr für Jahr zu Arbeitsplatten für Werk- und Hobelbänke, die in Industrie, Handwerk und Ausbildung Anwendung finden.

Die Produktion ist durchdacht: Der Stamm wird zunächst in Dielen gesägt und ein Jahr im Freien gelagert. Anschließend fertigt ANKE daraus Kanthölzer mit einem einzigartigen Sägezahnprofil, die nach weiterer künstlicher Trocknung zu Arbeitsplatten bis maximal 5000 mm Länge und 1300 mm Tiefe am Stück verleimt werden. „Unsere weltweit einzigartige Verzahnung sorgt für eine 60 Prozent größere Leimoberfläche als bei herkömmlichen Verfahren“, sagt Maissenhälter. Deshalb sind sie im Vergleich zu

ANKE produziert auch Platten mit elektrisch leitfähigen Oberflächen, säure- und laugenbeständigen Kunststoff-, sowie Zinkblech- und Edelstahlbelägen. Neben der Holzverarbeitung besitzt das Unternehmen deshalb eine hochmoderne und flexible Stahlblechfertigung mit angeschlossener Pulverbeschichtung. Der Premium-Anspruch wird auch hier gelebt: Die Gehäuseseitenteile aus Qualitätsfeinblech werden bis zu zehn Mal gekantet – branchenüblich sind Dreifach-Kantungen. „Das erhöht die Stabilität und Lebensdauer“, verspricht Maissenhälter. Seit 2002 gehört neben der Hausmarke ANKE auch noch ULMIA zum Unternehmen. Deren Gründer Georg Ott erfand im Jahr 1877 die Gehrungssäge. Bis heute ist ULMIA weltweit einer der bekanntesten Anbieter von Hobelbänken und Holzhandwerkzeug, etwa Hobel, Präzisionswinkel oder Sägen. [ww]

Tradition und Qualität Mit einem kleinen Sägewerk in Andelfingen am Rande der schwäbischen Alb begann 1888 die Geschichte der Firma Anton Kessel (ANKE). Das kleine Unternehmen belieferte Zimmereien und Schreinereien mit Bauholz und Schnittware aus heimischen Hölzern. ANKE bietet ein breites Spektrum hochwertiger Werkbänke, Schubladenschränke, Hobelbänke und weitere Arbeitsplatzeinrichtungen. Damit lassen sich neben Standardeinrichtungen vor allem zahlreiche betriebsspezifische Einrichtungsprobleme lösen. ANKE-Werkmöbel werden auf modernsten Produktionsanlagen von einem qualifizierten Mitarbeiterstamm in Südwürttemberg hergestellt und ausschließlich über den einschlägigen Fachhandel verkauft.

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86  Lieferanten  PVH Magazin 4/2016

Nachhaltigkeit kostet an einigen Stellen Geld Die Gelbbauchunke hat ihr Heim im neuen Biotop gefunden. (Fotos: SONAX)

Nachhaltigkeit

SONAX bleibt sich treu In einer Serie berichtet das PVH Magazin über nachhaltige Aktivitäten der E/D/E Partnerunternehmen. Folge 22: das Unternehmen SONAX mit Hauptsitz in Neuburg an der Donau – in Deutschland seit vielen Jahren im Industriegeschäft tätig und Marktführer bei Fahrzeugpflegeprodukten. Manfred Hoffmann ist ein umweltbewusster Mensch. Er ernährt sich gesund und engagiert sich für den Erhalt der Natur. Kein Wunder, dass er besonders stolz auf das neueste Produkt seines Unternehmens ist – denn es ist biologisch abbaubar. Das SX90 BIO EasySpray ist für Hoffmanns Unternehmen SONAX, einen Hersteller von Fahrzeugpflegeprodukten, ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Das Multifunktionsöl besteht zum größten Teil aus nachwachsenden Rohstoffen. „Es hat die wichtige NSF-Auszeichnung für Lebensmittel verarbeitende Betriebe“, erklärt Hoffmann, der das Familienunternehmen SONAX in der vierten Generation als Geschäftsführer führt: „Man kann es auch ohne Bedenken in der freien Natur anwenden.“ SONAX ist bekannt als Produzent von Reinigungs- und Pflegeprodukten für Fahrzeuge. Die Polituren und Reiniger sind beliebt: SONAX ist in Deutschland seit vielen Jahren Marktführer bei Fahrzeugpflegeprodukten und erwirtschaftete im Jahr 2015 insgesamt einen Umsatz von über 95 Millionen Euro. Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind für das Unternehmen kei-

Nachhaltigkeit aus der Dose: Das SX90 BIO EasySpray von SONAX.

ne neuen Themen. Der heutige Chef des E/D/E Lieferanten betont beides in seiner Unternehmensphilosophie schon seit Jahren. „Wir haben einen sehr hohen Anspruch an die Qualität unserer Produkte“, sagt Hoffmann. Das Streben nach Nachhaltigkeit könne dabei helfen. So setzt SONAX zum Beispiel schon lange auf biologisch abbaubare Produkte und schränkt

die Verwendung von Lösemitteln stark ein. Auf Nachhaltigkeit achtet SONAX auch beim Abbau des Rohstoffs Kieselerde. Seit über 100 Jahren baut ein anderes Unternehmen der Unternehmensgruppe sie rund um den Hauptsitz in Neuburg an der Donau ab. Kieselerde war für SONAX von Anfang an die Basis für viele Produkte. Aufgrund einer besonderen

PVH Magazin 4/2016  Lieferanten  87

Das SONAX-Headquarter in Neuburg.

Entstehung hat die Kieselerde in Neuburg eine weltweit einzigartige Struktur: Sie reibt sich beim Polieren buchstäblich selbst immer feiner. „Dadurch haben unsere Produkte eine einzigartige Polierwirkung“, sagt Hoffmann. Doch der Abbau von Kieselerde ist mit massiven Eingriffen in die Umwelt verbunden. Deshalb engagiert sich Hoffmann für die Gebiete, in denen man nach der wertvollen Kieselerde

lassen nicht einfach ein riesiges Loch.“ Das alles geht schon seit über 50 Jahren über die Forderungen des Gesetzgebers hinaus und brachte dem Unternehmen im vergangenen Winter den Sonderpreis für gelebte Nachhaltigkeit vom Verband der Deutschen Gesteinsindustrie ein. Nicht nur beim Abbau von Kieselerde zeigt sich SONAX umweltbewusst, sondern auch bei der Wasserbeschaffung. „Wir gewinnen einen großen Anteil des benötigten Frischwassers aus

Auch den Stromverbrauch hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren kontinuierlich reduziert. Das gelang insbesondere durch ein intelligentes Energieregelungssystem, Steuerungen und Umrichter für starke Elektromotoren sowie durch die konsequente Analyse des Druckluftverbrauchs. Bei vielen Nachhaltigkeitsprojekten von SONAX ist klar, dass sie auch unternehmerisch sinnvoll

66 Jahre Qualität Die SONAX GmbH entwickelt, produziert und vertreibt Produkte „Made in Germany“. Das Programm umfasst neben Artikeln für die Autopflege auch Spezialprodukte für Industrie und Werkstatt. SONAX ist in Deutschland seit vielen Jahren Marktführer bei Fahrzeugpflegeprodukten und eines der international führenden Unternehmen in diesem Bereich mit Vertretungen in weltweit 100 Ländern. Aktuell hat SONAX 350 Mitarbeiter, Hauptsitz des Unternehmens ist Neuburg an der Donau. Das Unternehmen erwirtschaftete im Jahr 2015 einen Umsatz von über 95 Millionen Euro.

Geschäftsführer Manfred Hoffmann.

gräbt. In der hügeligen Landschaft rund um Neuburg entstehen dabei Löcher, die oft so groß wie mehrere Fußballfelder sind. Nachdem die Kieselerde abgebaut ist, wird das Gelände wieder in die Natur eingebunden. „Alles wird naturnah aufgeforstet. Biotope entstehen schon während des Abbaus und können oft erhalten werden“, sagt Hoffmann. „Wir hinter-

unserem eigenen Brunnen und schonen die für die Menschen wichtigen Trinkwasserquellen“, berichtet Hoffmann. Man verwendet Wasser außerdem in mehreren Produktionsstufen bis zu zehnmal. Eine eigene Kläranlage reinigt die verschmutzten Abwässer. Damit entlastet das Unternehmen die kommunale Abwasserklärung.

sind – etwa, weil sie laufende Kosten senken. Andere Projekte dagegen kosten erst einmal nur Geld, wirken sich allenfalls positiv auf das Image des Unternehmens und seiner Produkte aus. Hoffmann ist trotzdem davon überzeugt, den richtigen Weg zu gehen: „Es ist völlig in Ordnung, dass Nachhaltigkeit an einigen Stellen Geld kostet.“ [ww]

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Das Ohr am Markt Der Maschinenbauer Lissmac strebt nach regelmäßigen Innovationen. Die enge Partnerschaft mit Händlern hilft dem Mittelständler, dieses Ziel zu erreichen. Die neue Mauerwerks-Blocksteinsäge des Maschinenbauers Lissmac wird ab Oktober im Handel sein. Daniel Keller, bei dem Mittelständler für den Vertrieb in der Sparte Construction Technology verantwortlich, gerät angesichts des neuen Produkts mit der Typenbezeichnung DTS 420 PE/T regelrecht ins Schwärmen: „Die Maschine kann Steine im Trockenschnittverfahren sägen, also ohne den Einsatz von Wasser“, erklärt er: „Dabei lassen sich verschiedene Steinarten bearbeiten, ohne dass ein Werkzeugwechsel nötig ist.“ Vor allem Bauarbeitern soll das die Arbeit deutlich erleichtern. „Sie sparen sich den zeitraubenden Werkzeugwechsel, und beim Sägen wird der Staub abgesaugt“, wirbt Keller. Tatsächlich ist Lissmac in der Branche schon länger bekannt für seine Innovationskraft. „Das ist einer unserer entscheidenden Wettbewerbsvorteile“, sagt Vertriebsleiter Keller: „Wir streben danach, unsere Produkte laufend weiterzuentwickeln.“ Die enge Partnerschaft, die der Mittelständler dazu mit Händlern unterhält, hilft dabei. „Durch den direkten Kontakt zu unseren Händlern haben wir das Ohr nah am Markt und wis-

Der Lissmac-Hauptsitz in Bad Wurzach. (Fotos: Lissmac)

Oberschwäbische Wurzeln Für die Lissmac Maschinenbau GmbH arbeiten rund 300 Menschen, die meisten am Unternehmenssitz im oberschwäbischen Bad Wurzach. Außerdem unterhält der Mittelständler Standorte im westfälischen Beckum sowie die Vertriebsniederlassungen in den USA und in China. Kunden von Lissmac kommen aus verschiedenen Branchen, vor allem aus der Bauindustrie und metallverarbeitenden Unternehmen. Die Lissmac-Gruppe hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro erzielt.

Vertriebsleiter Daniel Keller.

sen aus erster Hand, was die Kunden bewegt“, sagt Keller. Das macht für ihn auch die langjährige Zusammenarbeit mit dem E/D/E so wertvoll. Die enge Partnerschaft zwischen Lissmac und den Händlern zahlt sich für Kunden auch ganz direkt aus. So schulen die Händler zum Beispiel Mitarbeiter von Bauunternehmen im Umgang mit Maschinen des Mittelständlers. Außerdem vertreiben sie Ersatzteile und übernehmen die Reparatur der Maschinen.

Eine Lissmac-Maschine im Einsatz.

In der Vergangenheit ist Lissmac kontinuierlich gewachsen. Das soll auch in den kommenden Jahren so weitergehen. Chancen sieht Vertriebschef Keller sowohl in Deutschland als auch im Exportgeschäft. Derzeit liegt die Exportquote des Unternehmens bei rund 50 Prozent. Bald wird sie wohl steigen. Denn seine Maschinen für die Bauindustrie vertreibt Lissmac ab dem kommenden Jahr auch über die eigenen Vertriebsniederlassungen in China und den USA. [ww]

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92  Lieferanten  PVH Magazin 4/2016

Passende Aufbauten für Pritschenwagen …

LogicLine-Gründer Peter Knor.

Porträt LogicLine Peter Knor hat die LogicLine Europe GmbH vor zehn Jahren gegründet. 40 Beschäftigte arbeiten am Firmensitz in Neutal in Österreich. Seit dem Jahr 2008 beliefert der Hersteller auch Kunden in Deutschland. LogicLine hat sich auf eine interessante Nische spezialisiert, denn jeder achte Transporter hierzulande ist ein Pritschenfahrzeug.

… und Pick-ups. (Fotos: LogicLine)

LogicLine

Der Pritschen-Profi Das österreichische Unternehmen LogicLine fertigt Ladungssysteme für Pritschenfahrzeuge, damit Material und Werkzeuge effizient geladen werden und sicher ankommen. Weiterer Nutzen: Handwerker können dank der Aufbauten bei Kunden professionell vorfahren. Viele Pick-ups und Transporter mit Pritsche fahren heute noch mit selbst gezimmerten Werkzeugboxen und dürftigen Halterungen für Leitern und Rohre zum Kunden oder auf die Baustelle. Optimal ist das nicht, und zulässig häufig ebenso wenig. Schließlich kann bei einem Unfall oder einem heftigen Bremsmanöver unprofessionell gesicherte Ladung schnell verrutschen oder gar auf die Fahrbahn fallen. Die beste Werbung für die Ladungssicherungssysteme des Herstellers LogicLine sind zunehmende Verkehrskontrollen: „Wenn ein Mitarbeiter

mit dem Firmentransporter ein Knöllchen wegen fehlerhafter Ladungssicherung bekommen hat, wurmt das“, sagt LogicLine-Gründer und Geschäftsführer Peter Knor. Danach kommen viele Chefs zu ihm: LogicLine fertigt maßgeschneiderte Transportlösungen für Pritschenfahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen. Zielgruppe sind vor allem Bauunternehmen, Dachdecker, Garten- und Landschaftsbauer, Straßendienstfahrzeuge sowie Gemeinden, die ihre Bauhof-Fahrzeuge aufrüsten wollen. „Jeder Gewerbebetrieb, der Pritschenfahrzeuge nutzt, kann unsere Systeme brauchen“, wirbt Knor. Die passenden Boxen und Trägersysteme liefert LogicLine stets per Spedition zur Selbstmontage aus: „Dank Schraubverbindungen lassen sich die Systeme leicht montieren und sind obendrein stabiler als geschweißte Konstruktionen.“ Mit den Aufbauten fahren Pritschen-Transporter

nicht nur sicherer, die Kollegen arbeiten auch effizienter: So lassen sich zum Beispiel Werkzeugboxen seitlich montieren und von der Fahrbahn aus öffnen, damit Mitarbeiter nicht jedes Mal auf die Pritsche klettern müssen. Um Leitern, langstielige Werkzeuge, Rohre und Latten optimal zu verstauen, hat LogicLine ein Gestell entwickelt, auf dem die Utensilien horizontal liegen. Damit bleibt auf der Pritsche der volle Stauraum erhalten. Träger, Boxen und Planen sind grundsätzlich vom TÜV geprüft, zudem gibt LogicLine jeweils die maximale Traglast an. Das ist hilfreich, um bei einem Unfall gegenüber Versicherung und Berufsgenossenschaft dokumentieren zu können, dass das Fahrzeug korrekt beladen war. Knor sieht für sein Unternehmen große Wachstumschancen. „Gerade Handwerker spezialisieren sich immer mehr und arbeiten mit entsprechendem Profi-Werkzeug“, sagt er: „Dazu gehört konsequenterweise auch eine Ladungssicherung vom Fachmann.“ Obendrein, so weiß Knor, ist ein professioneller Aufbau auf dem Pritschenfahrzeug ein sichtbarer Kompetenzausweis: „Das sorgt für einen seriösen Auftritt beim Kunden.“ [ww]

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94  Lieferanten  PVH Magazin 4/2016

META auf einen Blick META-Regalbau beschäftigt insgesamt 400 Mitarbeiter. Davon arbeiten rund 300 in der Zentrale in Arnsberg und 100 im Auslandsvertrieb. META-Regalsysteme ist in den USA, in Großbritannien, Dänemark, Österreich, Tschechien, Polen und Rumänien mit eigenen Standorten präsent. In weiteren Ländern, darunter den Niederlanden und Belgien, sind regelmäßig Außendienstmitarbeiter unterwegs.

Dr. Klaus Vatter (GF META-Regalbau), Nitin Shah (GF META-Großbritannien) und Hans Jürgen Korth (Leiter Vertrieb International) (v. l.).

META-Regalbau

META-Regale erobern die USA Die Wachstumsmärkte von META-Regalbau liegen nicht in Deutschland, sondern im Ausland, davon ist Vertriebsleiter Hans Jürgen Korth überzeugt. Er hat das mittelständische Unternehmen aus dem Sauerland konsequent internationalisiert. Das Wachstum soll weitergehen. Ein Millionenprojekt in den USA ist gerade erst abgeschlossen: META-Regalbau, Produzent von Industrieregalsystemen aus Arnsberg, hat für einen Automobilbauer ein neues Verteilzentrum eingerichtet. Bald wird in Kanada ein weiteres folgen. In Nordamerika, aber auch im europäischen Ausland, fragen Unternehmen aus der Automobilbranche, der Logistik und dem Einzel- und Onlinehandel verstärkt METARegalsysteme nach.

netz auf und koordinieren es. „In Märkten mit besonders großem Potenzial oder besonderen Anforderungen gründen wir zusätzlich eigene Niederlassungen“, erklärt Korth. So etwa in Großbritannien: Dort muss der Regalbauer andere technische Anforderungen als in Deutschland beachten. Oder in Italien und Rumänien, wo der Erdbebenschutz besondere technische Anforderungen stellt. Über eigene Tochtergesellschaften hat META-Regalbau hier Techniker und Ingenieure vor Ort. „In Ländern mit eigenen Niederlassungen wachsen wir überproportional schnell“, sagt Korth.

Derzeit fokussiert sich das Unternehmen vor allem auf den britischen und den US-amerikanischen Markt. So wird der Regalbauer allein in den USA im kommenden Jahr auf fünf Messen ausstellen. Neue Kunden gewinne man vor allem über die Produkt- und Servicequalität, sagt der Vertriebschef – die Preisführerschaft überlasse man anderen. So gebe es etwa in den USA derzeit keinen anderen Anbieter schraubenloser Regal-Stecksysteme, der das Qualitätsniveau der META-Regale erreicht. [ww]

Vertriebsleiter Hans Jürgen Korth ist deshalb überzeugt, dass das Unternehmen seine Präsenz im Ausland weiter ausbauen muss: „Im Ausland liegen unsere Wachstumsmärkte“, sagt Korth, der META-Regalbau seit fünf Jahren konsequent internationalisiert. Momentan erwirtschaftet das Unternehmen 40 Prozent seines Umsatzes im Ausland. In vier Jahren sollen es 50 bis 60 Prozent sein. Zur Internationalisierung setzt der Mittelständler aus Arnsberg zunächst in der Regel auf Außendienstler, die die Sprache des Landes beherrschen und die Kundenmentalität kennen. Die Vertriebspioniere bauen dann ein Händler-

Messestand des Intralogistikexperten aus Arnsberg. (Fotos: META-Regalbau)

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96  Lieferanten-Meldungen  PVH Magazin 4/2016

Die Mitarbeiter der KIS Antriebstechnik. (Foto: KIS Antriebstechnik)

KIS Antriebstechnik feiert 25-jähriges Bestehen Seit der Gründung im Jahr 1991 hat sich die KIS Antriebstechnik GmbH & Co. KG zu einem großen und servicestarken Partner der Industrie entwickelt. Dabei sind Schnelligkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit die Basis im Denken und Handeln. Unter dem Motto „Gesagt. Getan. Gewachsen.“ feierte die Belegschaft im Juni das 25-jährige Jubiläum. Die drei Worte fassen das Erfolgsgeheimnis, mit dem Firmengründer Hans-Georg Kohlhaas und Prokurist Martin Balz das stetige Wachstum bis heute vorantreiben, zusammen. Schnell wurde der Mix aus hochwertigen Produkten,

persönlicher Beratung und flexiblem Service zur Erfolgsstory. KIS expandierte und zog vom Standort Dortmund-Wickede nach Hörde, wo 30 Mitarbeiter den Kunden moderne Standardwälzlager, ideal abgestimmtes Zubehör und Spezialanfertigungen aus eigener Konstruktion, alles in zertifizierter Qualität, bieten. Gemäß den eigenen Ansprüchen wächst KIS auch im Jubiläumsjahr weiter. Zuletzt wurden die Kapazitäten in Hörde von 4000 Quadratmetern auf 8000 Quadratmeter verdoppelt und das Produktspektrum um Großwälzlager erweitert. [lt]

Masterflex SE ist TOP-Innovator 2016 Aufgrund seiner Innovationsstärke wurde Masterflex SE, Hersteller von Hightech-Schläuchen und Verbindungssystemen, Ende Juni zum „TOP-Innovator 2016“ gekürt. Diesen Preis verleiht der Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien an die 100 innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands. Dr Andreas Bastin, CEO von Masterflex SE, zeigte sich zufrieden: „Über den TOP 100, eine erneute Auszeichnung nach dem Titel ‚Weltmarktführer 2016‘, vom Anfang des Jahres, haben wir uns natürlich gefreut. Zudem sehen wir dies als Bestätigung an, diesen Weg mit den Leitplanken Innovation und Effizienz weiterzugehen.“ Geehrt wurde das Unternehmen durch den Mentor von TOP 100, Ranga Yogeshwar, im Rahmen des Mittelstands-Summits Ende Juni in Essen. [lt]

tremco illbruck in Bodenwöhr. (Foto: tremco illbruck)

Große Investitionen bei tremco illbruck tremco illbruck investiert an seinen Standorten in Bodenwöhr und Traunreut knapp zehn Millionen Euro. In Bodenwöhr werden vorkomprimierte und imprägnierte Dichtbänder, Fenster- und Fassadenfolien für das Baugewerbe sowie Abdichtungsprodukte für die Industrie hergestellt. Hier investiert das Unternehmen in eine neue Imprägnier- und Trocknerlinie für eine nachhaltige Zukunft. Darüber hinaus wurde eine neue Mischanlage

für Dichtband-Imprägnate angeschafft. Parallel flossen mehrere Millionen Euro in den Produktionsstandort Traunreut. Auch im Bereich der Hypridpolymer-Technologie, der Zukunft des Abdichtens und Klebens, steht ein weiterer Ausbau der Anlagen zur Abfüllung und Verpackung von Schlauchbeuteln an. Hier investierte tremco illbruck bereits vor zehn Jahren als eines der ersten Unternehmen. [lt]

98  Lieferanten-Meldungen  PVH Magazin 4/2016

GEDORE mit neuem Herzstück Nach 30 Jahren im Dauereinsatz hat die GEDORE Werkzeugfabrik GmbH & Co. KG ihren Lasco-Hammer generalüberholt. Dabei wurde dieser vollständig demontiert und komplett überarbeitet: der Antrieb, der Hammerbär und seine Führungen ebenso wie die 120 Tonnen schwere Schabotte und die Ständer. Darüber hinaus wurde die Steuerung erneuert, wodurch die gesamte Bedienung modernsten Standards entspricht und noch prozesssicherer ist. Die Gesenke werden jetzt mit Schraubspannkeilen befestigt, statt wie bisher mit Schlagkeilen. Dadurch wird ein werkzeug- und anlagenschonenderes Arbeiten ermöglicht. Dank einer sorgfältig geplanten Vorproduktion funktionierte die Belieferung der GEDORE-Kunden nahezu normal weiter. Im Vorfeld der Generalüberholung hatte das Unternehmen seine Kunden über das anstehende Großvorhaben informiert, mit ihnen den Warenbedarf der nächsten Monate abgesprochen und entsprechend vorproduziert. [lt]

Lasco-Hammer im Einsatz. (Foto: GEDORE)

Alles aus einer Hand

Jetzt direkt über GEZE bestellbar: Vektortüröffner von IST Systems. (Foto: GEZE)

Die IST Systems GmbH gehört seit über vier Jahren zur GEZE GmbH, dem Spezialisten für Tür-, Fenster- und Sicherheitstechnik. Mit dem nun erfolgreich abgeschlossenen Integrationsprozess des Herstellers von innovativen Türöffnern in die GEZE Gruppe profitieren Kunden nicht nur von erweiterten Produktkombinationen inklusive erleichterter Bestellprozesse, sondern auch von neuen Serviceleistungen aus einer Hand. Türöffner von IST Systems kommen in den Eingangstüren von Ein- und Mehrfamilienhäusern, größeren öffentlich zugänglichen Gebäuden sowie in Türen im Verlauf von Schleusen zum Einsatz. Diese Produktlösungen können Kunden ab sofort auch direkt über GEZE beziehen. Das vereinfacht die Bestellvorgänge und bietet für Interessenten neue Kombinationsmöglichkeiten. Zudem stehen die umfangreichen Leistungen rund um Installation und Wartung von GEZE Service auch für Produkte von IST Systems zur Verfügung. Besonders erfreulich: Für die Mitarbeiter von IST Systems am Standort Albstadt ändert sich nichts, die Fusion erfolgte ohne den Abbau von Arbeitsplätzen. [lt]

Neues Montagezentrum

Hörmann in Steinhagen. (Foto: Hörmann)

Die Hörmann KG hat nach fünfmonatiger Bauzeit im Juni ihr neues Montagezentrum in Steinhagen eröffnet. Knapp ein Jahr nach Fertigstellung des Hörmann Forums investierte das Unternehmen somit erneut in den Standort. Mit dem Montagezentrum bietet Hörmann seinen Mitarbeitern und Händlern künftig dank praxisorientierter Montagetrainings ein noch breiteres Seminar- und Schulungsprogramm am Standort Steinhagen. Ergänzend zum Forum verfügt das Gebäude über vier moderne Schulungsräume zur Vermittlung theoretischer Seminarinhalte und mehr als 1200 Quadratmeter Montagefläche zur praktischen Anwendung direkt vor Ort. Alle dort stattfindenden Trainings werden von Hörmann-Experten aus den jeweiligen Fachbereichen durchgeführt. In den nächsten Wochen soll bereits das zweite Montagezentrum in Rutesheim bei Stuttgart eröffnet werden. [lt]

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100  Lieferanten-Neuheiten  PVH Magazin 4/2016

Gewappnet für den Winter In Helly Hansens Premium-Workwear-Linie MAGNI für Herbst/Winter 2016 kommen fortschrittlichste Materialien und Technologien zum Einsatz. Das Ergebnis ist eine Kombination aus durchdachtem, zweckmäßigem Design und gutem Schutz. Robuste Materialien und klares Design machen die Linie attraktiv für alle, die unter anspruchsvollen Bedingungen draußen arbeiten – bei Hitze oder Kälte. Die Bekleidung bietet kompromisslosen Komfort, auch nach der Arbeit. Während die Sommerkollektion auf die besonderen Anforderungen warmer und wechselnder Temperaturumgebungen zugeschnitten ist, bietet die Winterbekleidung Kälteschutz und Komfort für den täglichen Einsatz bei niedrigen Temperaturen: Das MAGNI Winter Jacket, das Fleece Jacket und die Work Pant sind seit Oktober im Handel erhältlich. [lt]

MAGNI Winter Jacket. (Foto: Helly Hansen)

ModuLine reduziert Produktionskosten. (Foto: Treston)

Neu von HITACHI. (Foto: HITACHI)

Besser organisiert mit ModuLine

Neuer HITACHI-Meißelhammer

Die manuelle Materialflusslösung ModuLine der Treston Deutschland GmbH, Spezialist für ergonomische Arbeitsplatzsysteme, schafft Voraussetzungen für eine ressourcenoptimierte, schlanke Fertigung. ModuLine realisiert einen besser organisierten Materialfluss. Die Lean-ProductionLösung setzt dabei ein modulares Konzept um, das aus lediglich fünf vorgefertigten Aluminiummodulen, die frei miteinander kombinierbar sind, besteht. Diese Flexibilität ermöglicht eine Vielzahl von individuellen Konfigurationen und erfüllt verschiedenste Betriebsanforderungen. Fallstudien zeigen: Eine ModuLine-Fertigungslinie reduziert die Produktionskosten um circa 17 Prozent. [lt]

Der japanische Konzern HITACHI hat in der Fünf-bis-Sieben-Kilogramm-Klasse einen neuen Meißelhammer mit Brushless Motor vorgestellt. Der kabelgebundene HITACHI H45MEY trumpft dank seiner 13,5-Joule-Schlagenergie beziehungsweise 8,5 Joule nach neuen EPTA-Standards mit 1,3-mal mehr Abbruchleistung als das Vorgängermodell auf. Durch die Konstantelektronik mit 4-stufigem Schlagzahlregler, die staubgeschützte SDS-max-Einhand-Aufnahme, das variable Rastersystem zur 12-fachen Positionierung der Meißel sowie den großflächigen Ein/aus-Schalter mit Arretierung überzeugt der H45MEY zusätzlich durch verbessertes Handling. [lt]

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102  Lieferanten-Neuheiten  PVH Magazin 4/2016

FEIN erweitert Baureihen bei Kernbohrmaschinen

Neue Kernbohrmaschinen von FEIN. (Foto: FEIN)

FEIN hat neue Kernbohrmaschinen für den Werkstatt- und Montageeinsatz vorgestellt: In der neuen Baureihe KBU 35 fasst der Hersteller drei Universal-Magnet-Kernbohrmaschinen für Durchmesser bis 35 Millimeter zusammen. Sie sind leistungsstark und dennoch kompakt. Die Elektrowerkzeuge zeichnen sich durch einen flexiblen Einsatz aus und eignen sich zum Kernund Spiralbohren, Gewindebohren, Senken sowie zum Reiben. Mit den zwei ebenfalls neuen handgeführten Metall-Kernbohrsystemen KBH 25 erledigen Stahl- und Metallbauer Bohrungen bis 25 Millimeter Durchmesser auch in nicht magnetischen Metallen und an schwer zugänglichen Stellen. Das Modell KBH 25 S

arbeitet bis zu 30 Prozent schneller als das Vorgängermodell. Mit Drehzahlen von nun 1600 Umdrehungen in der Minute erfolgt das Zentrierbohren deutlich schneller als bisher. Das neue Modell KBH 25-2 U ist zudem mit einem mechanischen Zwei-Gang-Getriebe ausgestattet. Mit einem Schalter lässt sich die Drehzahl manuell an die jeweilige Aufgabe anpassen, sodass der Wechsel zwischen Kern- und Spiralbohrungen schnell und einfach ist. [lt]

Neue Schutzvliese von EMIL DEISS

Verspricht sicheres Lüften: TITAN vent secure. (Foto: SIEGENIA)

Die neuen selbsthaftenden Schutzvliese der Marke GOLDPACK von DEISS lassen sich auch nach drei Monaten noch rückstandslos entfernen, egal ob auf Parkett oder Laminat, Treppen, Textil-, Keramik- oder Fliesenböden. Das saugstarke Vlies und die wasserundurchlässige Folie sorgen dafür, dass Farbspritzer, Wasser, Kleber und Staub nicht auf den Boden gelangen. Dank der selbsthaftenden Unterseite kann das Vlies außerdem nicht verrutschen. Eine zusätzliche Fixierung ist deshalb nicht mehr notwendig, wodurch Stolperfallen vermieden werden. Die neuen Vliese gibt es in verschiedenen Ausführungen: von Folien- über Vliesseite selbsthaftend, wahlweise auf frisch verlegten Böden, bis hin zum atmungsaktiven Abdeckvlies. Alle Modelle sind abkehr- oder abwischbar sowie mehrfach verwendbar. [lt]

Sicher lüften mit SIEGENIA Mit der gesicherten Spaltlüftung „TITAN vent secure“ von SIEGENIA wird das Lüften auch bei Abwesenheit sicher. Die Lösung für DrehKipp-Fenster aus Holz, Holz-Aluminium und Kunststoff gewährleistet einen kontinuierlichen Luftaustausch und vereint alle Qualitäten, die Endverbrauchern und Architekten beim Thema Raumkomfort wichtig sind. So verfügt sie sowohl in der Verschluss- als auch in der Lüftungsstellung über eine frei skalierbare Einbruchhemmung. Außerdem ist sie selbst in der Spaltlüftung schlagregenbeständig und ermöglicht einen witterungsunabhängigen Luftwechsel. Zusätzlich trägt sie zu einem gesunden Raumluftklima bei und beugt der Schimmelbildung vor. Die gewohnte Optik des Fensters bleibt dabei unverändert. TITAN vent secure lässt sich intuitiv wie ein Dreh-Kipp-Fenster öffnen und schließen. [lt] Auch für Treppen geeignet. (Foto: DEISS)

PVH Magazin 4/2016  Lieferanten-Neuheiten  103

Sicherer Halt dank fischer Die fischerwerke GmbH & Co. KG hat ihre neue Betonschraube ULTRACUT FBS II vorgestellt. Sie erlaubt die sichere Verankerung von Bauteilen mit hohen Lasten in gerissenem Beton. Außerdem ist sie leicht zu montieren, kann wiederverwendet werden und ist auch für Befestigungen in erdbebengefährdeten Gebieten geeignet. Darüber hinaus besteht die Schraube aus galvanisch verzinktem Stahl und verfügt über die Feuerwiderstandsklasse R120. Sie ist in vier unterschiedlichen Durchmessern (8, 10, 12 und 14 Millimeter) verfügbar und kann jeweils in drei verschiedenen Verankerungstiefen (10, 12 und 14 Millimeter) befestigt werden. [lt] Die ULTRACUT FBS II. (Foto: fischerwerke)

Neue Zyklop-Knarre von Wera Mit dem Zyklop Hybrid hat der Wuppertaler Schraubwerkzeugspezialist Wera das Sortiment der Zyklop-Knarren erweitert. Wie der Namenszusatz schon andeutet, werden bei dieser Knarre verschiedene Eigenschaften miteinander kombiniert, damit sie noch universeller eingesetzt werden kann. Herausgekommen ist eine leichte und gleichzeitig robuste Knarre mit ergonomischem Kraftform-Griff, schlanker Kopfgeometrie, langem Hebel und einer zusätzlichen Verlängerungsmöglichkeit. Erhältlich ist der Zyklop Hybrid als Set, bestehend aus Knarre und Griffverlängerung. Alternativ gibt es ihn als Knarrensatz, der eine Knarre nebst Griffverlängerung, zehn Nüsse mit Schlüsselweiten von 10 bis 19 Millimetern und eine Nussverlängerung mit Freilaufhülse enthält. [lt] Weras neuer Zyklop Hybrid. (Foto: Wera)

Sicher nach oben Neu im Programm bei Layher ist die Stufenstehleiter TOPIC 1064. Die einseitig begehbare Stufenstehleiter aus Aluminium hat nun eine als Ablageschale geformte Knieleiste aus Aluminium-Profil. Die dort integrierten Fächer dienen zur sortierten Ablage von Werkzeug und Befestigungsmaterial. Außerdem bietet sie eine Plattform mit durchgehender Riffelung für einen sicheren und rutschfesten Stand sowie ermüdungsfreies Arbeiten. Arbeitssicherheit ist unter anderem durch die 80 Millimeter tiefen, geriffelten Stufen für einen bequemen und sicheren Aufstieg gegeben. [lt]

Gewohntes Produkt, neuer Aufsatz. (Foto: Caramba)

Doppelt sprüht besser

Rutschfester Stand auf der TOPIC 1064. (Foto: Layher)

Frei nach dem Motto „Doppelt sprüht besser“ hat das Unternehmen Caramba seinen neuen Duo-Sprühkopf vorgestellt. Dieser ist erhältlich für die Super- und Hochleistungs-Silikon-Sprays und stellt eine echte Hilfe bei der täglichen Arbeit in Werkstatt und Betrieb dar. Für eine punktgenaue Anwendung wird das Sprührohr einfach ausgeklappt. Schwer zugängliche Stellen sind so leichter zu erreichen. Außerdem tropft nichts mehr daneben und das Mittel gelangt nur dorthin, wo es wirklich wirken soll. Im eingeklappten Zustand hingegen können größere Flächen sparsam behandelt werden. Ein weiterer Vorteil: Das Sprührohr ist fest verbaut und kann, im Gegensatz zu herkömmlichen Sprays, nicht mehr verloren werden. Durch den neuen Sprühkopf sind beide Produkte noch einfacher in der Anwendung. [lt]

104  Lieferanten-Neuheiten  PVH Magazin 4/2016

Innovationen von Metabo 230 Millimeter Scheibendurchmesser, 2400 Watt, kein Kabel: Im September brachte Metabo den ersten großen Akku-Winkelschleifer auf den Markt. Mit seiner leistungsfähigen LiHD-Akku-Technologie stößt der WPB 36 LTX BL 230 beim Trennen und Schruppen in Leistungsdimensionen vor, die bisher ausschließlich großen Netzmaschinen vorbehalten waren. Der große Scheibendurchmesser und die kompakte Bauweise ermöglichen bis zu 77 Millimeter tiefe Trennschnitte fernab der Steckdose. Dank ihres leistungsstarken, komplett gekapselten, bürstenlosen Motors mit Überlastschutz ist die Maschine auch in staubiger Umgebung und bei härtesten Arbeitseinsätzen robust und langlebig. Mit einer Akkuladung können Profis bis zu elf Stahlblech-Leitplanken durchtrennen, mehr als

75 Dachziegel zuschneiden oder rund fünf Meter Trennschnitte in fünf Zentimeter dicken Betonplatten ausführen. Für sicheres, schnelles Ausschalten in Gefahrensituationen hat Metabo einen Totmannschalter und ein elektronisches Bremssystem mit Sicherheitsspindel eingebaut. Außerdem neu im Sortiment sind die vier SDS-plus-Bohrhämmer der 2-Kilo-Klasse. Die extrem leistungsstarken Kombihämmer KHE 2660 Quick und KHE 2860 Quick sowie die Multihämmer UHE 2660-2 Quick und UHEV 2860-2 Quick eignen sich für den anspruchsvollen Dauereinsatz. [lt]

Kein Kabel, viel Power. (Foto: Metabo)

Neue Wegmatik von Poppers Senco Die neue Wegmatik von Poppers Senco ist die Weiterführung einer Erfolgsgeschichte im Bereich der Klammertechnik. Das neue Klammergerät wurde zusammen mit und speziell für den Kunden entwickelt. „Wir haben mit unseren Kunden zusammen die Wegmatik in einigen wichtigen Punkten entscheidend verbessert“, so Dieter Uffenbrink, Produktmanager Deutschland bei Senco. Die Maschine besitzt nun zwei Teleskoparme zum besseren Arbeiten im Stehen. Außerdem lässt sich der Klammerstand dank eines übersichtlichen Displays leicht programmieren. Für eine exakte Arbeitsweise sorgt ein lasergeführtes Klammern. Die Praxistests bei Kunden von Poppers Senco sind bereits abgeschlossen. Nach minimalem Feintuning in der Bremer Geräteschmiede soll die neue Wegmatik noch diesen Herbst auf den Markt kommen. [lt]

Die neue Wegmatik. (Foto: Poppers Senco)

Top-Neuheit im 2 x 18 V-Sortiment

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106  Kurz und bündig  PVH Magazin 4/2016

30 vertrauensvolle Jahre Josef Wimmer hat am 4. August 1986 seine Lehre bei ELMAG begonnen. Heute, 30 Jahre später, ist er Prokurist und stellvertretender kaufmännischer Geschäftsführer. Dieser lange Zeitraum bestätigt laut des Unternehmens sowohl seine Loyalität als auch das zu Recht in ihn gesetzte Vertrauen. Dem stimmte auch der Jubilar selbst zu: „Ich freue mich, seit vielen Jahren Teil von ELMAG zu sein und hoffe, dass es noch lange so weitergeht und wir gemeinsam erfolgreich bleiben!“ [lt] Stolzer Jubilar: Josef Wimmer. (Foto: ELMAG)

Frank Bastian jetzt bei Index Fixing Systems

Lingemann erweitert Geschäftsleitung

Frank Bastian hat im Juli 2016 die neu geschaffene Position des Sales Managers Deutschland und Österreich bei Index Fixing Systems übernommen. In dieser Funktion wird er den Aufund Ausbau des Vertriebs für die Marke Index im Fach- und Produktionsverbindungshandel vorantreiben. Der 50-Jährige ist seit mehr als 27 Jahren im Vertrieb aktiv, unter anderem für Powers und DEWALT, zuletzt als Business Development und Key Account Manager. „Mit innovativen Produkten, einem breiten und tiefen Sortiment, komplett neugestalteten, auf die Präsentationswünsche des Handels ausgerichteten Verpackungen und einer durchdachten Regalpräsentation bieten wir unseren Handelspartnern eine attraktive Ergänzung im Bereich der Befestigungstechnik“, so Frank Bastian. [lt]

Mike Jens Schrader trat Anfang August seine neue Aufgabe als Mitglied der Geschäftsleitung bei der Lingemann Stahlgroßhandel GmbH in Bad Oeynhausen an. Der 45-jährige Diplomingenieur kommt von der Salzgitter AG, wo er die letzten 15 Jahre im Konzernverbund tätig war. [lt]

Mike Jens Schrader. (Foto: Lingemann)

POLYPEX mit neuer Geschäftsführung Wolfgang Penker übernahm Anfang September die Geschäftsführung der POLYPEX GmbH aus Österreich. Er soll das Wachstum des Lieferanten von Badewannen und Duschtassen forcieren, die Marktposition in Deutschland ausbauen und die Markenstrategie kontinuierlich weiterverfolgen. Der Brancheninsider kann auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Sanitärbranche zurückblicken. Der 47-Jährige war zuletzt Vertriebsleiter für Deutschland bei dem Duschkabinenhersteller Palme und freut sich auf seine neue Aufgabe: „Gemeinsam mit unseren Kunden werden wir Strategien entwickeln, auch in herausfordernden Marktbedingungen erfolgreich zu agieren.“ [lt]

Frank Bastian. (Foto: Index)

Der neue Geschäftsführer der POLYPEX GmbH. (Foto: POLYPEX)

CHANGE. KEHREN SIE ALTEN GEWOHNHEITEN DEN RÜCKEN: DAS NEUE GROHE SENSIA® ARENA DUSCH-WC. Intelligente Technik vereinigt mit erstklassigem Design – dafür steht das neue Dusch-WC GROHE Sensia® Arena. Mit dem innovativen Triple Vortex System sowie der Beschichtung AquaCeramic sorgt GROHE für ultimative Hygiene. Mit individuellen Einstellungsmöglichkeiten passt sich das neue Dusch-WC optimal den persönlichsten Bedürfnissen Ihrer Kunden an. Überzeugen Sie sich jetzt!

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108  Kurz und bündig  PVH Magazin 4/2016

Was macht: Klaus Weskamp? Klaus Weskamp ist ein noch recht neues Gesicht beim E/D/E. Seit September 2015 gestaltet er als Leiter eCommerce Services die Weiterentwicklung des Multishops. Damit gehört es zu seinen Hauptaufgaben, den Mitgliedern Umsatzpotenziale im Onlinegeschäft zu eröffnen. Dazu werden den Unternehmen leistungsfähige Webshops zur Verfügung gestellt. „Die Funktionen sind sehr umfangreich; individuelle Anpassungen sind zudem möglich“, so Klaus Weskamp. Die Programmierung übernimmt ein externer Dienstleister, um das Anforderungsmanagement, sprich die Vorgaben, kümmert sich allerdings das Team eCommerce Services selbst. „Wir beziehen die Mitglieder in unsere Arbeitskreise mit ein, um den Multishop optimal für den PVH weiterzuentwickeln.“ Aktuell versorgt das E/D/E rund 350 Mitglieder mit Multishops – Tendenz steigend. „Wichtig ist, dass darüber das Handelsvolumen zum Vorjahr um 30 Prozent gestiegen ist“, berichtet Weskamp. Kraft für neue Ideen holt sich der ambitionierte Tennisspieler auf dem Court, welchen er auch regelmäßig für Turniere betritt. [lt]

Klaus Weskamp. (Foto: E/D/E)

Letzte Meldung: ECC Forum – Transform or die! Das 30. ECC-Forum in Köln gab sich Ende September, kurz vor Redaktionsschluss, reißerisch: Transformieren oder sterben! Ob die Digitalisierung im B2B-Handel weitere Optionen zulasse, das sollte an einem Tag mit vielen hochkarätigen Referenten geklärt werden. Und so gaben sich Experten von Alibaba, Bosch Power Tools, Qiagen, GWS, EJOT, Hans Soldan und dem IFH Köln die Klinke in die Hand. Garniert mit zwei Start-ups, die sich um B2B-Matching in der Kunststoffindustrie und dem Onlinehandel von Stahl kümmern, ein abwechslungsreiches Programm zum Jubiläum. Das PVH Magazin war als Medienpartner mit an Bord.

Konfetti zum 30. Jubiläum des ECC-FORUMs in Köln. (Foto: E/D/E)

E/D/E gratuliert Sieder Befestigungstechnik, Gröbenzell zum 25-jährigen Jubiläum Alfred Mayer GmbH, Aalen zum 50-jährigen Jubiläum BML Baumaschinen AG, Königsbach-Stein zum 50-jährigen Jubiläum

Eisen-DÖRING Helmut und Frank Döring oHG, Berlin zum 110-jährigen Jubiläum Christian Schwenck Eisenhandlung, Langenau zum 180-jährigen Jubiläum

Für Staunen sorgten die Alibaba-Zahlen. Auf der digitalen B2B-Handelsplattform tummeln sich pro Jahr derzeit 434 Millionen Einkäufer aus 200 Ländern, die ihren Bedarf bei mehr als zehn Millionen aktiven Verkäufern decken können. Mehr als eine Milliarde Produkte und Services sind aktuell gelistet. Höhepunkt bislang: 140 000 abgewickelte Transaktionen in einer Sekunde. Karl Wehner, Director Alibaba DACH, Eastern Europe and Turkey gab den Teilnehmern einen Rat mit auf den Weg: „You need to embrace change!“ Frei übersetzt müsse man den Wandel annehmen und die Chancen ergreifen. Genau das macht gerade Hans Soldan. Beim Großhändler mit Produkten und Services für Rechtsanwälte und Notare ist die Digitalisierung Chefsache. Geschäftsführer René Dreske stellte fest: „Digitale Transformation bedeutet für uns, dass wir unser erfolgreiches Geschäftsmodell verändern müssen, um unsere marktführende Position auch im Onlinezeitalter behaupten zu können.“ Ein klarer USP sei der Ausgangspunkt für die Digitalisierung. Selbst habe man feststellen müssen, dass die Dinge, in denen man gut ist, keine USPs sind, sondern Selbstverständlichkeiten. Um USPs zu schaffen, müsse man wissen, was die Kunden wollen. Und eine Startup-Mentalität sei ebenfalls wichtig. Eine Rückschau auf das 30. ECC-Forum gibt es im Internet unter www.ifhkoeln.de/ecc-forum. [ck]

PVH Magazin 4/2016  Kurz und bündig  109

Alles, was zählt! Standard-Sortimente

E/D/E Entwicklung Handelsvolumen

Durchschnittliche Lieferfähigkeit in Prozent Juli und August 2016

Entwicklung Handelsvolumen per 31.08.2016 Gesamt in Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

98,1

Werkzeuge, Betriebseinrichtungen

97,8

94,9

Befestigungstechnik

Beschläge

97,6

3.689

+ 0,8 %

Stahl

525

− 10,6 %

Haustechnik

792

− 0,7 %

Präzisionswerkzeuge, Handwerkzeuge, Maschinen

371

+ 3,7 %

Befestigungstechnik, Bauelemente, Bau- und Möbelbeschläge, Sicherheitstechnik

855

+ 4,7 %

Elektrowerkzeuge, Baugeräte und Bauwerkzeuge, Betriebseinrichtungen, Schweißtechnik

617

+ 3,5 %

Arbeitsschutz, Technischer Handel, Werkstattmaterial

408

+ 2,3 %

121

+ 14,0 %

Gesamt

Arbeitsschutz, Baugeräte, Werkstattmaterial

eLC Sortimente 2016 Ist-Lieferfähigkeit in Prozent Soll: 98

97,4 97,3 97,5 97,9 98,1 98,1 98,1 98,3 97,9

KW 27 KW 28 KW 29 KW 30 KW 31 KW 32 KW 33 KW 34 KW 35 Werkzeuge, Maschinen, Betriebseinrichtungen

98,5 98,4 98,4 98,4 98,5 98,6 98,6 98,3 98,0

DIY, Gartentechnik, Sonstiges

KW 27 KW 28 KW 29 KW 30 KW 31 KW 32 KW 33 KW 34 KW 35 Baugeräte, Arbeitsschutz, Beschläge

110  Kurz und bündig  PVH Magazin 4/2016

Impressum PVH Magazin, Das Fachmagazin für den Produktions­verbindungshandel

Herausgeber

Aus- und Weiterbildung werden im E/D/E großgeschrieben. (Foto: E/D/E)

Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler GmbH EDE Platz 1, 42389 Wuppertal Telefon +49 202 6096-0

Vorschau 5/2016 Die heutige Arbeitswelt ist geprägt von Veränderung und stetigem Wandel. Aus diesem Grund sind sehr gut ausgebildete Mitarbeiter ein entscheidender Erfolgsfaktor. Aus- und Weiterbildungsangebote sollten für Unternehmen selbstverständlich sein. Deshalb widmen wir uns in der kommenden Ausgabe des PVH Magazins dem Schwerpunktthema Bildung.

www.ede.de

Außerdem stehen das neue WUPPER-RING Ausstellungskonzept „Stärken stärken“ und die PROFITAGE Befestigungstechnik Ende November im Fokus. Eine Anpassung aus aktuellen Gründen behalten wir uns vor. [pro]

Redaktion Unternehmenskommunikation Christian Kleff (verantwortlich) [ck], Daniel Frost [daf], Johanna Grote [jg], Lisa Kolb [kol], Tim Liebenamm [lt], Jennifer Probst [pro], wortwert | Die Wirtschaftsredaktion, Köln [ww]

Bildnachweis Titelbild: Jakob Studnar

Layout/Grafik

Spitzenpräsentation mit Tiefgang!

PVH-Werbung Alexa Linz, Thorsten Ramthun, Simone Schmitz (verantwortlich)

Litho Laudert GmbH + Co. KG, Vreden

Druck Gutenberghaus Druck & Medien GmbH & Co. KG, Dillenburg

Erscheinungsweise 5 Ausgaben pro Jahr

Erscheinungsdatum dieser Ausgabe 7. Oktober 2016

Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und

Buchen Sie Ihre PVH-Anzeige! Anzeigenschluss für die Ausgabe 5/2016 ist der 9. November 2016.

Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit Aus-

+49 202 6096-830 [email protected]

nahme der gesetzlich zugelassenen Fälle ist eine Weiterverwendung ohne Einwilligung der R ­ edaktion nicht zulässig. Die technischen Daten in den Produktinformationen beruhen auf Angaben der Industrie. Für die Richtigkeit kann keine Verantwortung übernommen werden.

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